Das ist sie also nun gewesen, die XXL-WM in den USA, Kanada und Mexiko. Ich habe nicht alle Spiele verfolgt und viel weniger Partien gesehen als bei vergangenen Turnieren. Aber: Was ich mit Wohlwollen gestern am TV miterlebt habe, war dieser Turnierausgang. Denn für mich sind die Spanier mehr als nur ein verdienter Sieger. Und das gegen den Titelverteidiger aus Argentien. Der hinterließ bei mir keinen besonders guten Eindruck. Denn die Südamerikaner um Superstar Lionel Messi waren aus meiner Sicht eher darauf aus, das Spiel zu zerstören als ernsthaft daran teilzunehmen. Eigentlich war ja nur Spanien am Ball und versuchte, diese eine entscheidende Lücke zu finden. Das gelang Ferran Torres in der 106. Minute der Verlängerung und erst in Minute 120 verbuchten dann auch Messi und Co. ihren ersten Torschuss in der Statistik. Ganz schön wenig. Oder einfach auch zu wenig, um Weltmeister zu werden. Vielleicht hätten sie es in einer anderen Sportart probieren sollen, wie die Ereignisse nach dem Schlusspfiff zeigen. Dem US-Präsidenten hat dieser Kampf(Geist) bestimmt gefallen. Aber mit Fußball hatte das nichts, aber auch gar nichts, zu tun. Herzlichen Glückwunsch - nicht nur nach Madrid - und ein großes Dankeschön an den Fußballgott. Fürs nächste Turnier im Jahr 2030 wünsche ich mir weniger Politik und Show...
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