Mittwoch, 12. Juni 2019

Ein EM-Quali-Schützenfest vor der Sommerpause!

Ja, so wollen wir deutschen Fans das doch gerne sehen - und am liebsten natürlich in schönster Regelmäßigkeit. Der 8:0-Kantersieg gegen Estland hat gestern Abend irgendwie wieder Lust (auf mehr gemacht). Endlich hat man - bei allem Respekt - gegen einen etwas schwächeren Gegner wieder eine deutsche Nationalmannschaft gesehen, die Tempo geht, Spielfreude an den Tag legt und nicht versucht, das letzte Spiel vor dem Urlaub nur irgendwie über die Zeit zu bringen. Nein, "Die Mannschaft" hatte in diesem Qualifikations-Duell richtig Freude, seinem Anhang in Mainz etwas zu bieten und zu zeigen. Allen voran das Offensivspiel mit Leroy Sane, Marco Reus und Serge Gnabry hat mir richtig gut gefallen. Und: Ich denke, dass ich da ja nicht der Einzige gewesen bin. Doch auch das Mittelfeld um Antreiber Ilkay Gündogan und die Abwehr um Niklas Süle hat einen tollen Eindruck gemacht. Sicherlich kommen bald wieder Gegner auf die DFB-Elf zu, die ein ganz anderes Kaliber sind. Aber auch dann bin ich optimistisch, dass die deutsche Auswahl vorbereitet und ordentlich motiviert sein wird. So ein Länderspieljahr - wie das in 2018 - darf es mit solch einem Potenzial im (erweiterten) Kader bitte nicht mehr so schnell geben. Gerne weiter so!

Montag, 3. Juni 2019

Ich gönne es ihm von ganzem Herzen!

Nun hat er es also endlich geschafft, dieser Jürgen Klopp. Endlich hat er einen richtig großen Titel gewonnen - und dann auch noch den Wichtigsten, den es im europäischen Vereinsfußball gibt. Nachdem er mit seinem FC Liverpool schon das Endspiel der UEFA Europa League sowie das letztjährige Finale der Champions League verlor, holte er sich nun also endlich den Pott. Auch vor seinem Wechsel auf die britische Insel war er mit seinem Ex-Klub, der Borussia aus Dortmund, drei Mal als Verlierer vom Feld marschiert. Doch - und das zeichnet den in Stuttgart geborenen Fußball-Fachmann aus - er hat nie den Kopf in den Sand gesteckt und ist immer positiv geblieben. Diesen Glauben an sich und die eigene Stärke kann er, wohl wie kein anderer, auch an seine Spieler weitergeben. Ich freue mich sehr für Kloppo, dem ich weitere Titel wünsche und mir irgendwann als Bundestrainer vorstellen könnte. Das wäre eine richtig spannende Sache, finde ich. Der Menschenflüsterer und Motivator in Person an der Seitenlinie der DFB-Elf. Doch zuvor wird er sich darauf konzentrieren, mit den "Reds" die Premier League zu gewinnen. Viel hat schon diese Saison nicht gefehlt. "Wir haben uns versprochen, uns auch in der kommenden Spielzeit gegenseitig in den Arsch zu treten", verriet Jürgen Klopp. Gemeint war Josep "Pep" Guardiola, der ihm mit Manchester City die Meisterschaft am letzten Spieltag weggeschnappt hatte. Na dann!

Montag, 27. Mai 2019

Der FC Bayern bleibt die Nummer eins in Deutschland!

Ja, der FC Bayern München hat sich nach dem Deutschen Meistertitel nun also auch den Pokalsieg gesichert. 3:0 gewann der deutsche Rekordmeister gegen RB Leipzig und stemmte den goldenen Pott bereits zum 19. Mal in die Höhe. Und das geht aus meiner Sicht so auch in Ordnung, weil der FC Bayern München den nötigen Tick galliger wirkte und die größere Chanceneffizienz an den Tag legte. Somit gelang Coach Niko Kovac etwas Historisches, weil er der erste Mensch ist, der mit ein und demselben Klub als (2003) und Trainer (2019) das Double als Meisterschaft und Pokal gewann. Somit endete die Saison für die Bayern, aber insbesondere eben auch für Kovac selbst, sehr versöhnlich und er wird - daran sollte es nun gar keine Zweifel mehr geben - am 1. Juli mit der Trillerpfeife im Mund wieder das Training an der Säbener Straße leiten. Ob Jerome Boateng da noch mit von der Partie sein wird, halte ich für unwahrscheinlich. Aber man darf gespannt sein, wen die "Roten" nach dem insgesamt 12. Double neu dazu holen werden. "Das war es noch nicht", sagte Uli Hoeneß einst, als er aufgrund seiner Verurteilung das Amt des Präsidenten niederlegte. Ich glaube nach wie vor, dass an den Gerüchten um Antoine Griezmann, Leroy Sane und Timo Werner etwas dran ist. Insbesondere für die Champions League und in Anbetracht der immer stärker werdenden Konkurrenz aus Dortmund und Leipzig muss Bayern auf dem Transfermarkt noch etwas (mehr) machen. Das benötigte Kapital wäre ja da!

Mittwoch, 22. Mai 2019

Und am Ende jubelt mal wieder der FC Bayern!

Ja, es ist am Ende eben doch wieder so gekommen, wie es viele Experten in den vergangenen Tagen prophezeit hatten und haben. Der FC Bayern München ist zum 29. Mal Deutscher Fußballmeister geworden - und das auch meiner Sicht hochverdient. Obwohl es die Borussia aus Dortmund dem Dauerrivalen aus dem Süden der Republik richtig schwer gemacht hat, jubelte am Ende wieder einmal der Rekordmeister mit seinen typischen Weißbierduschen. "Die Bayern waren, was wir leider nicht geschafft haben, eben in den entscheidenden Momenten da", sagte BVB-Kapitän Marco Reus. Das kann ich so unterschreiben und habe ich  - hier in diesem Blog - bereits im Herbst 2018 geschrieben. Dort glaubte ich, trotz neun Zählern Rückstand der Bayern auf die Borussen, dass sie das noch aufholen werden und die Schale zum 7. Mal in Serie in den Himmel recken dürfen. Eben deshalb, weil die "Roten" mental den nötigen Tick weiter sind als die "jungen Wilden" vom Pott, die im kommenden Jahr wieder angreifen werden. Dazu holen sie Thorgan Hazard aus Gladbach, Julian Brandt aus Leverkusen und Nico Schulz aus Hoffenheim. Nun, auch die Bayern werden neben Benjamin Pavard (Stuttgart) und Lucas Hernandez (Atletico Madrid) und Jann- Fiete Arp (HSV) noch etwas machen - ganz bestimmt. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass an den Gerüchten um Antoine Griezmann (Atletico Madrid) und Leroy Sane (Manchester City) durchaus etwas dran ist. Klingt richtig spannend - schau'n mer mal!

Freitag, 17. Mai 2019

Das spannendste Saisonfinale seit zehn Jahren!

Wenn morgen Nachmittag um 15.30 Uhr dieser letzte und 34. Spieltag der inzwischen 56. Saison in der 1. Fußball-Bundesliga angepfiffen wird, dürfte es so spannend und nervenaufreibend zugehen, wie schon lange nicht mehr. Während die Abstiegs- (Hannover und Nürnberg) und die Relegationsfrage (Stuttgart) längst geklärt sind, ist das Rennen um Europa noch total offen. Und - das ist die eigentliche Sensation dieser Spielzeit - das Meisterschaftsrennen ist noch nicht entschieden. Mit zwei Zählern Vorsprung geht Titelverteidiger FC Bayern München ins große Finale, dahinter lauert der BVB mit 73 Zählern. Wenn man bedenkt, dass viele sogenannte Experten die Borussen im Herbst schon zum neuen Meister gekürt hatten, als die "Roten" von der Isar neun Zähler Rückstand auf den Rivalen aus dem Pott hatten, gleicht diese Entwicklung einer Sensation. Während ein Großteil von Fußball-Deutschland der Eintracht aus Frankfurt, die in München zu Gast ist und gerne auf Tabellenrang vier landen würde, die Daumen drückt, möchte der BVB-Gegner aus Mönchengladbach ebenfalls gerne Vierter werden beziehungsweise bleiben. Könnte also ein echtes Herzschlagfinale werden, in dem ich die Bayern leicht im Vorteil sehe. Und das auch, weil sie schon öfter in großen Finals standen als Schwarz-Gelb, zwei Zähler Vorsprung haben und Arjen Robben sowie Franck Ribery noch einmal alles geben werden. Oder, falls das prägende Duo der vergangenen zehn Jahre nicht beginnt, deren Mannschaft sich für die beiden Top-Stars zerreißen wird. Dahinter träumen auch Leverkusen, Hoffenheim, Wolfsburg und Bremen von den europäischen Fleischtöpfen. Wir dürfen also alle sehr gespannt sein!