Mittwoch, 27. November 2019

Klinsmann kehrt in die 1. Fußball-Bundesliga zurück!

Was für eine spannende Nachricht aus und für die 1. Fußball-Bundesliga. Jürgen Klinsmann wird ab sofort neuer Trainer von Hertha BSC Berlin und löst damit - nur wenige Monate nach seinem Amtsantritt - den ehemaligen Profi Ante Covic an der Seitenlinie ab. Nun, ich bin sehr gespannt, was der ehemalige Top-Stürmer und Weltmeister von 1990 in der Bundeshauptsadt bei der "alten Dame" bewegen wird. Beim deutschen Klassenprimus, dem FC Bayern, war für den ehemaligen Bundestrainer ja nach nur zehn Monaten schon wieder Schluss - und zwar vorzeitig. Sein Engagement an der Spree ist vorerst ebenfalls zeitlich begrenzt - und zwar lediglich bis Saisonende. Und: Der 55-jährige Schwabe bringt sogar gleich auch einen Assistenten mit, der in der Bundesliga ebenfalls schon Spuren hinterlassen hat - und zwar an der Weser bei Werder Bremen. Ich bin wirklich gespannt, was das Gespann Klinsi / Alexander Nouri verändern wird, um die Hertha wieder zurück in die Spur zu führen. Kann der Blondschopf, der auch schon die Nationalmannschaft der USA betreut hat, das Ruder herumreißen und wie werden die alten und jungen Stars des Hauptstadtklubs mitziehen?! Bei den Bayern klappte es nicht ganz so gut. Aber es wäre auch vermessen, diese beiden Vereine miteinander auf eine Stufe zu stellen. Bei Hertha BSC geht es ja zunächst darum, das Gefüge wieder zu stabilisieren und nicht darum, Titel einzuheimsen.

Freitag, 25. Oktober 2019

Zur Halbzeit ist noch reichlich Luft nach oben!

Das waren sie also, die ersten drei Spieltage in den europäischen Wettbewerben. Und - wie so oft - sind sind eigentlich nur die Stars des FC Bayern München total im Soll. Dass die "Roten" von der Isar dabei nicht unbedingt überzeugt haben - vor allem in der Defensive - soll hier nicht unerwähnt bleiben! Aber am Ende zählen eben nur die Ergebnisse. Heißt: Während es für Bayer 04 Leverkusen richtig düster aussieht in Sachen Weiterkommen, haben alle anderen deutschen Vertreter in der UEFA Champions League und der UEFA Europa League durchaus noch einigermaßen gute Chancen - insbesondere die "Roten Bullen" aus Leipzig. Vorausgesetzt, man gewinnt seine Spiele oder holt zumindest so viele Punkte wie nur möglich und hofft zugleich auf so manchen Patzer der Konkurrenz. Ich würde es Wolfsburg, Frankfurt, Gladbach, Leipzig, dem BVB und selbst Bayer gönnen, wenn es in den drei Rückspielen der Gruppenphase (noch) besser läuft und man noch so manchen Mitstreiter hinter sich lassen könnte. Ich drücke allen Beteiligten die Daumen. Und das nicht nur, wegen der UEFA-Fünfjahreswwertung, sondern vor allem des deutschen Rufes wegen.

Dienstag, 24. September 2019

Selten war eine Auszeichnung so verdient!

Ja, da kann man sich doch nur von Herzen (mit)freuen und anständig gratulieren. Herzlichen Glückwunsch, lieber "Kloppo"! Jürgen Klopp ist bei der FIFA-Gala in der Mailänder Scala gestern Abend zum "Welttrainer des Jahres" gewählt worden - und das erst als dritter Deutscher. Der 52-jährige Coach des FC Liverpool erhielt die Auszeichnung aus meiner Sicht völlig verdient. Denn: Überall, wo er gewesen ist - egal, ob in Mainz beim BVB oder seit Oktober 2015 bei den "Reds" - hatte der gebürtige Stuttgarter Erfolg und scheiterte mitunter erst im Endspiel verschiedenster Wettbewerbe. Doch im vergangenen Sommer war's nun endlich mal wieder soweit - Klopp gewann mit Liverpool sein erstes Finale nach dem DFB-Pokal mit der Borussia im Jahr 2012. Und - auch davon bin ich felsenfest überzeugt - dieser, sein Weg ist längst noch nicht zu Ende und wird noch viele Jahre so weitergehen, weil Jürgen Klopp die Fähigkeiten beseitzt, Menschen für sich und die gemeinsamen Ziele zu begeistern und fast immer die richtigen Worte zu finden. Das macht den Brillenträger auch so authentisch und glaubhaft - ja, auch als ZDF-Experte wusste er damals zu begeistern. Es wäre schön, Kloppo irgendwann in der Trainingsjacke mit dem Adler auf der Brust zu sehen.

Dienstag, 10. September 2019

Team Deutschland hat noch einiges zu tun

Ja, das waren sie also, die ersten beiden Auftritte unserer deutschen Fußball-Nationalmannschaft nach der Sommerpause. Und, wie habt ihr die beiden Spiele gegen die Niederlande und in Nordirland erlebt? Ich denke, dass wir einige gute Ansätze gesehen haben bei den DFB-Auswahlkickern, obwohl in beiden Begegnungen - insbesondere gegen unsere Nachbarn - noch reichlich Sand im Getriebe gewesen ist. Insgesamt jedoch sind Bundestrainer Joachim "Jogi" Löw und die Seinen, was die EM-Qualifikation betrifft, nach wie vor voll im Plan. Denn ich glaube, dass es in dieser Gruppe zwischen Holland und Deutschland um Platz eins gehen wird. Es ist schön zu sehen, wie junge Top-Talente wie Serge Gnabry oder Kai Havertz auch mit dem Adler auf der Brust sofort Bindung ins und zum Spiel bekommen. Und ich glaube auch, dass Timo Werner demnächst wieder treffen wird. Denn in der Bundesliga im Dress der "Roten Bullen" gelingt ihm das derzeit richtig gut. Ab und an fehlt es jedoch noch an der geordneten Rückwärtsbewegung - erst recht, weil es im Abwehrzentrum immer wieder zu personellen Veränderungen kommt. Doch selbst das wird sich irgendwann einspielen, sodass man die DFB-Elf bald wieder zu den Mitfavoriten auf große internationale Titel zählen darf. Ob das jedoch schon im kommenden Sommer bei der EM klappt, muss man sehen. Nichtsdestotrotz ist man (wieder) auf einem sehr guten Weg!

Montag, 5. August 2019

Das erste Kräftemessen der Saison geht an den BVB!

Ja, viele hatten sich schon auf diesen Vergleich gefreut. Und aus meiner Sicht haben wir nicht nur einen verdienten Sieger gefunden, sondern aus neutraler Sicht auch jede Menge Erkenntnisse gewonnen. Aktuell sieht es ganz danach aus, als wäre der FC Bayern München quantitativ nicht breit genug aufgestellt, während die Borussia aus Dortmund sich im DFL Supercup sogar den Luxus leistete, ein paar hochinteressante Neuzugänge gar nicht erst in den Kader zu nehmen. Und die Bayern? Die haben auch in dieser Partie gegen den ewigen Rivalen aus dem Ruhrpott zu durchsichtig agiert und darüber hinaus zu wenig aus ihren Möglichkeiten gemacht. Auf der Gegenseite machte Dortmund aus drei Chancen zwei Treffer, bot jedoch ansonsten auch eher Magerkost an. Man agierte äußerst defensiv und verlagerte sich aufs Kontern, es fehlte (noch) an der Spritzigkeit der Hinrunde in der abgelaufenen Saison, als "Schwarz-Gelb" zu begeistern wusste. Bei den "Roten" von der Isar wird und muss bis 2. September auf dem Transfermarkt noch einiges passieren - und das nicht nur, weil Serge Gnabry und Kingsley Coman immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen haben. Auf diesem Niveau muss - gerade auch im Hinblick auf die UEFA Champions League - jede Position doppelt besetzt sein. Aber das wissen die hohen Herren!