Mittwoch, 16. September 2020

Eine aus meiner Sicht gute und richtige Entscheidung!

Diesen nun gefassten Beschluss begrüße ich - und zwar außerordentlich. Denn meine bisherigen Erfahrungen auf dienstlichen Besuchen in Fußballstadien im Amateursport haben gezeigt, dass die runde Plastikkugel sehr wohl auch mit Zuschauern über den Rasen rollen kann. Daher finde ich es klasse, dass es nun auch im Profisport (endlich wieder) soweit ist, dass wieder Fans ins Stadion dürfen. Der "Testlauf" in Runde eins im DFB-Pokal hat doch gezeigt, dass  es sehr wohl möglich ist, wieder ein paar Anhänger auf den Tribünen zuzulassen, die ihren Idolen beziehungsweise ihrem Herzensklub zujubeln. 20 Prozent an Kapazität sind also erlaubt, macht bei 80000 möglichen, im Dortmunder Signal-Iduna-Park also immerhin 16000 BVB-Anhänger, die "Schwarz-Gelb unterstützen dürfen. Dass es bei kleineren Klubs mit geringerer Stadionkapazität eben dann entsprechend weniger Fans ist, finde ich nicht schlimm, sondern sehe das eher unter dem Motto: "Besser als gar nichts!" Denn insbesondere für die Spieler selbst ist es schöner, vor Fans spielen zu können - egal, ob 500, 8000 oder gar 15000. Ich drücke allen Klubs die Daumen, dass alles klappt und niemand mehr (verbal) über die Stränge schlägt.

Freitag, 11. September 2020

Der "Kaiser" feiert seinen 75. Geburtstag - Glückwunsch!

 Er hat viel für den deutschen Fußball erreicht, das Abwehrspiel in den 1960er- und 1970er-Jahren revolutioniert und zugleich auch abseits des Platzes ein bewegtes und mitunter recht turbulentes Leben geführt. Und doch haben ganze Generationen zu ihm aufgeschaut, weil sie ihn als Spieler, Trainer und Funktionär verehrt haben. Auch wir haben Franz Beckenbeuer in verschiedenen Ämtern erleben dürfen und sind bis heute nicht nur von seinem Außenrist-Pass beeindruckt. Deshalb möchte auch ich heute die Gelegenheit nutzen, dem "Kaiser" zum 75. Geburtstag zu gratulieren. Möge die "Nummer 5" mit den inzwischen grau gewordenen Locken und der inzwischen zum Markenzeichen gewordenen Brille mit Goldrand einen schönen Tag haben - irgendwo in oder rund um Salzburg mit seiner dritten Ehefrau und den gemeinsamen Kindern. Danke für die unglaublich spannende WM 1990, die Brandrede nach der Bayern-Niederlage in Lyon und die schöne WM 2006, um nur drei meiner absoluten Highlights zu nennen.

Montag, 24. August 2020

Selten war ein Champions-League-Sieg so verdient!

Der FC Bayern München hat sich die Champions-League-Trophäe und somit das zweite Triple seiner Geschichte gesichert. Und das - so ehrlich muss man sein - hochverdient. Zwar hatte man im Halbfinale gegen Olympique Lyon auch etwas Glück und selbst im Endspiel einige kritische Phasen zu überstehen - aber der FC Bayern hatte seinen Kapitän, der sich als sicherer Rückhalt erwies und dem Pariser Starensemble den Zahn zog. Dieses war im Halbfinale den "Roten Bullen" aus Leipzig derart überlegen, dass einem für den deutschen Rekordmeister schon Böses schwante, doch es sollte anders kommen. Und das auch, weil Trainer Hans-Dieter Flick - den eigentlich alle nur "Hansi" nennen - seiner Mannschaft ein neues "Wir-Gefühl" einimpfte und ihnen stets den passenden Matchplan an die Hand gab. So war den "Roten" von der Isar in jeder Phase des Finals von Lissabon anzumerken, wie gallig sie auf den Gewinn des Henkelpotts sind und wie motiviert sie waren. Dass Tormaschine Robert Lewandowski trotz zweier richtig guter Chancen nicht traf, war zweitrangig. Das goldene Tor zum 1:0-Endstand markierte der in Paris geborene Kingsley Coman, der erst im Endspiel wieder in die Startelf rotierte. "Ich hatte das Gefühl, dass er gegen seinen ehemaligen Klub besonders motiviert ist", erklärte Flick, der zuvor auf Ivan Perisic gesetzt hatte. Er sollte auch hier - wie so oft - die richtige Entscheidung treffen.

Dienstag, 18. August 2020

Die letzten Vier in der europäischen Königsklasse!

Ja, da lag ich wohl wieder einmal gar nicht so verkehrt mit meinen Prognosen. Dass es Atalanta Bergamo nicht geschafft hat, war sehr unglücklich! Aber einen solch knappen Vorsprung gegen das Pariser Starnensemble über die Zeit zu bringen, war dann doch unmöglich. Und das auch, weil die Italiener aus meiner Sicht ob des aufopferungsvollen Verteidigens in den Schlussminuten recht müde wirkten. Dafür hat es Leipzig tatsächlich geschafft und trifft heute Abend (ab 20.45 Uhr auf DAZN) auf Neymar, Mbappe und und die anderen Weltstars aus der schillernden Modemetropole an der Seine. Doch auch hier gilt: Warum sollten es die "Nagelsmänner" auch dieses Mal nicht schaffen und sogar ins Endspiel der UEFA Champions League vorstoßen. Ich traue es den "Roten Bullen" durchaus zu, da ich sie in der Defensive stärker einschätze und sie jederzeit für einen "Lucky Punch" gut sind. Einen eben solchen wird auch Olmpique Lyon morgen Abend gegen den FC Bayern München landen wollen. Nun, das 8:2 der Bayern gegen den FC Barcelona war mehr als nur eine Hausnummer - aber trotzdem sollte man die Franzosen ernst nehmen. Denn der 3:1-Erfolg gegen Manchester City war kein Glückstreffer - ganz im Gegenteil. Dennoch hätte ich nichts gegen ein rein-deutsches Endspiel einzuwenden. Warum denn eigentlich nicht? Es wäre ein Zeichen - nach Deutschland, aber auch in die internationale Welt!

Mittwoch, 12. August 2020

Unter den letzten Acht sind noch zwei deutsche Teams!

Nachdem Bayer 04 Leverkusen nach einem packenden Fight an Inter Mailand in der UEFA Europa-League am möglichen Halbfinal-Einzug scheiterte, weil man insgesamt zu wenig Torchancen kreierte, sind nun in der UEFA Champions League "nur" noch zwei deutsche Klubs im Wettbewerb mit von der Partie. Neben den "Roten Bullen" aus Leipzig sind das die Bayern aus München, die von vielen zum großen Favoriten auf den Gewinn der europäischen Königsklasse gemacht worden sind. Ich würde beiden aus deutscher Sicht natürlich wünschen, dass sie so weit wie möglich kommen. Doch: In einem Spiel an einem anderen Ort und ohne Zuschauer kann eben alles passieren - na klar. Aber warum sollten die Sachsen im Viertelfinale morgen Abend nicht gegen Atletico Madrid überraschen können? Und dass der FC Bayern - in der aktuellen Verfassung - selbst vor dem großen FC Barcelona am Freitagabend nicht zittern muss, sollte auch nachvollziehbar sein. Und: Warum sollte Atalanta Bergamo heute Abend nicht Paris St. Germain auf dem falschen Fuß erwischen. Diese Jungs hatte ja ohnehin bisher niemand so richtig auf dem Zettel. Ja, und genau das könnte zum großen Trumpf für die Italiener werden.