Freitag, 25. Oktober 2019

Zur Halbzeit ist noch reichlich Luft nach oben!

Das waren sie also, die ersten drei Spieltage in den europäischen Wettbewerben. Und - wie so oft - sind sind eigentlich nur die Stars des FC Bayern München total im Soll. Dass die "Roten" von der Isar dabei nicht unbedingt überzeugt haben - vor allem in der Defensive - soll hier nicht unerwähnt bleiben! Aber am Ende zählen eben nur die Ergebnisse. Heißt: Während es für Bayer 04 Leverkusen richtig düster aussieht in Sachen Weiterkommen, haben alle anderen deutschen Vertreter in der UEFA Champions League und der UEFA Europa League durchaus noch einigermaßen gute Chancen - insbesondere die "Roten Bullen" aus Leipzig. Vorausgesetzt, man gewinnt seine Spiele oder holt zumindest so viele Punkte wie nur möglich und hofft zugleich auf so manchen Patzer der Konkurrenz. Ich würde es Wolfsburg, Frankfurt, Gladbach, Leipzig, dem BVB und selbst Bayer gönnen, wenn es in den drei Rückspielen der Gruppenphase (noch) besser läuft und man noch so manchen Mitstreiter hinter sich lassen könnte. Ich drücke allen Beteiligten die Daumen. Und das nicht nur, wegen der UEFA-Fünfjahreswwertung, sondern vor allem des deutschen Rufes wegen.

Dienstag, 24. September 2019

Selten war eine Auszeichnung so verdient!

Ja, da kann man sich doch nur von Herzen (mit)freuen und anständig gratulieren. Herzlichen Glückwunsch, lieber "Kloppo"! Jürgen Klopp ist bei der FIFA-Gala in der Mailänder Scala gestern Abend zum "Welttrainer des Jahres" gewählt worden - und das erst als dritter Deutscher. Der 52-jährige Coach des FC Liverpool erhielt die Auszeichnung aus meiner Sicht völlig verdient. Denn: Überall, wo er gewesen ist - egal, ob in Mainz beim BVB oder seit Oktober 2015 bei den "Reds" - hatte der gebürtige Stuttgarter Erfolg und scheiterte mitunter erst im Endspiel verschiedenster Wettbewerbe. Doch im vergangenen Sommer war's nun endlich mal wieder soweit - Klopp gewann mit Liverpool sein erstes Finale nach dem DFB-Pokal mit der Borussia im Jahr 2012. Und - auch davon bin ich felsenfest überzeugt - dieser, sein Weg ist längst noch nicht zu Ende und wird noch viele Jahre so weitergehen, weil Jürgen Klopp die Fähigkeiten beseitzt, Menschen für sich und die gemeinsamen Ziele zu begeistern und fast immer die richtigen Worte zu finden. Das macht den Brillenträger auch so authentisch und glaubhaft - ja, auch als ZDF-Experte wusste er damals zu begeistern. Es wäre schön, Kloppo irgendwann in der Trainingsjacke mit dem Adler auf der Brust zu sehen.

Dienstag, 10. September 2019

Team Deutschland hat noch einiges zu tun

Ja, das waren sie also, die ersten beiden Auftritte unserer deutschen Fußball-Nationalmannschaft nach der Sommerpause. Und, wie habt ihr die beiden Spiele gegen die Niederlande und in Nordirland erlebt? Ich denke, dass wir einige gute Ansätze gesehen haben bei den DFB-Auswahlkickern, obwohl in beiden Begegnungen - insbesondere gegen unsere Nachbarn - noch reichlich Sand im Getriebe gewesen ist. Insgesamt jedoch sind Bundestrainer Joachim "Jogi" Löw und die Seinen, was die EM-Qualifikation betrifft, nach wie vor voll im Plan. Denn ich glaube, dass es in dieser Gruppe zwischen Holland und Deutschland um Platz eins gehen wird. Es ist schön zu sehen, wie junge Top-Talente wie Serge Gnabry oder Kai Havertz auch mit dem Adler auf der Brust sofort Bindung ins und zum Spiel bekommen. Und ich glaube auch, dass Timo Werner demnächst wieder treffen wird. Denn in der Bundesliga im Dress der "Roten Bullen" gelingt ihm das derzeit richtig gut. Ab und an fehlt es jedoch noch an der geordneten Rückwärtsbewegung - erst recht, weil es im Abwehrzentrum immer wieder zu personellen Veränderungen kommt. Doch selbst das wird sich irgendwann einspielen, sodass man die DFB-Elf bald wieder zu den Mitfavoriten auf große internationale Titel zählen darf. Ob das jedoch schon im kommenden Sommer bei der EM klappt, muss man sehen. Nichtsdestotrotz ist man (wieder) auf einem sehr guten Weg!

Montag, 5. August 2019

Das erste Kräftemessen der Saison geht an den BVB!

Ja, viele hatten sich schon auf diesen Vergleich gefreut. Und aus meiner Sicht haben wir nicht nur einen verdienten Sieger gefunden, sondern aus neutraler Sicht auch jede Menge Erkenntnisse gewonnen. Aktuell sieht es ganz danach aus, als wäre der FC Bayern München quantitativ nicht breit genug aufgestellt, während die Borussia aus Dortmund sich im DFL Supercup sogar den Luxus leistete, ein paar hochinteressante Neuzugänge gar nicht erst in den Kader zu nehmen. Und die Bayern? Die haben auch in dieser Partie gegen den ewigen Rivalen aus dem Ruhrpott zu durchsichtig agiert und darüber hinaus zu wenig aus ihren Möglichkeiten gemacht. Auf der Gegenseite machte Dortmund aus drei Chancen zwei Treffer, bot jedoch ansonsten auch eher Magerkost an. Man agierte äußerst defensiv und verlagerte sich aufs Kontern, es fehlte (noch) an der Spritzigkeit der Hinrunde in der abgelaufenen Saison, als "Schwarz-Gelb" zu begeistern wusste. Bei den "Roten" von der Isar wird und muss bis 2. September auf dem Transfermarkt noch einiges passieren - und das nicht nur, weil Serge Gnabry und Kingsley Coman immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen haben. Auf diesem Niveau muss - gerade auch im Hinblick auf die UEFA Champions League - jede Position doppelt besetzt sein. Aber das wissen die hohen Herren!

Montag, 15. Juli 2019

Einfach mal ganz locker durch die Hose atmen!

Ja, nun muss ich auch noch meinen Senf dazu geben, ob der FC Bayern München in Sachen Transferpolitik nun alles "richtig" macht, oder eben nicht?! Zunächst einmal kann und mag ich das nicht beurteilen. Aber: Was mich sehr ärgert, das sind die sogenannten Experten und die Fans anderer Vereine oder aber auch einige meiner Kollegen, die den Bayern ständig erzählen, wer inzwischen alles bei anderen Klubs unterschrieben hat, obwohl er doch eigentlich schon an der Isar gesichtet worden war. Ich rate dazu, einfach mal ganz locker durch die Hose zu atmen und die Füße still zu halten. Kalle Rummenigge, Uli Hoeneß und Hasan Salihamidzic sind in Absprache mit Coach Niko Kovac und dessen neuen Assistenten Hansi Flick aktiver am Markt, als es einige zu glauben wissen. Schließlich hat das Transferfenster noch bis 2. September geöffnet und der FC Bayern hat bei seiner langjährigen Flügelzange Ribery / Robben auch erst Ende August - also kurz vor Ende der erlaubten Zeit - zugeschlagen. Deshalb bin und bleibe ich davon überzeugt, dass Präsident Hoeneß den vielbesungenen Satz "Wenn Sie wüssten, wen wir für den Sommer schon alles sicher haben!" bei den Kollegen des "Doppelpass" auf Sport 1 nicht nur so daher gesagt hat.

Montag, 1. Juli 2019

Glückwunsch zu zwei ordentlichen Turnieren!

Ja, man darf doch trotzdem stolz sein auf diese Jungs der deutschen U-21-Nationalmannschaft. Zwar hat es für die Kicker von Coach Stefan Kuntz nicht zum ganz großen Wurf gereicht, aber der Finaleinzug ist schon ein richtig toller Erfolg gewesen für den Titelverteidiger bei dieser EM in Italien. Aber - und so ehrlich muss man eben sein - der Pokaltriumph geht für die Spanier in Ordnung, weil sie den nötigen Tick aggressiver, mental frischer und kreativer in der Spieleröffnung gewesen waren. Doch es ist schön, dass da einige tolle Kicker für die A-Nationalmannschaft bereit stehen, die aus meiner Sicht auch das Zeug dazu haben, in beziehungsweise mit der absoluten Weltspitze mithalten zu können. Und auch unserer Frauen-Nationalmannschaft möchte ich ihre Klasse nicht absprechen - ganz im Gegenteil. Auch dort sehe ich eine erfreulich positive Entwicklung, obwohl man durch das bittere Viertelfinal-Aus bei der WM in Frankreich gegen die Schwedinnen zugleich die Qualifikation für die Olympischen Sommerspiele in Tokio im kommenden Jahr verpasst hat. Dennoch sollten wir deutschen Fans stolz sein auf diese beiden Teams und ihnen weiterhin fest die Daumen drücken.  Alles Gute weiterhin und macht bitte einfach weiter so!

Freitag, 21. Juni 2019

Mats Hummels kehrt zum BVB zurück!

Ja, nun ist aus den hartnäckigen Gerüchten also Realität geworden. Mats Hummels, Ex-Nationalspieler und Abwehr-Ass des FC Bayern München, schließt sich zum 1. Juli für die kommenden drei Jahre seiner alten Liebe Borussia Dortmund an. Erst 2016 war der 30-jährige Familienvater nach acht Jahren beim BVB zum deutschen Rekordmeister zurückgekehrt. Dort hatte er sich fußballerisch ausbilden lassen und ging als junger Mann zunächst auf Leihgabe in den Westen der Republik. Ein Jahr später zog Schwarz-Gelb die Kaufoption für Hummels, um ihn dann nach der EM vor drei Jahren für 35 Millionen Euro in seine Geburtsstadt ziehen zu lassen. Nun geht der Bayer also wieder den umgekehrten Weg und dürfte dem FC Bayern mit Bonuszahlungen bis zu 38 Millionen Euro aufs Konto spülen. Nun, in Anbetracht der Tatsache, dass sich die Bayern in der Abwehr mit zwei jungen Weltmeistern aus Frankreich verstärkt haben und die junge Defensive des Vorjahresvize dringend mehr Erfahrung benötigt, macht dieser Wechsel für beide Seiten Sinn. Doch Hummels war gerade in der Rückrunde eine der Stützen im bayrischen Defensivverbund und mitverantwortlich für die Aufholjagd gegenüber seines neuen Klubs. Sollte nun auch noch Jerome Boateng die Bayern verlassen, muss sich der deutsche Rekordmeister etwas einfallen lassen. Doch - und so schätze ich die Klub-Verantwortlichen auch ein - da ist im Hintergrund bereits etwas im Busch. Ich bin davon überzeugt, dass der FC Bayern München bis zum 31. August noch einige Transfers - damit meine ich keine Abgänge - tätigen wird.

Mittwoch, 12. Juni 2019

Ein EM-Quali-Schützenfest vor der Sommerpause!

Ja, so wollen wir deutschen Fans das doch gerne sehen - und am liebsten natürlich in schönster Regelmäßigkeit. Der 8:0-Kantersieg gegen Estland hat gestern Abend irgendwie wieder Lust (auf mehr gemacht). Endlich hat man - bei allem Respekt - gegen einen etwas schwächeren Gegner wieder eine deutsche Nationalmannschaft gesehen, die Tempo geht, Spielfreude an den Tag legt und nicht versucht, das letzte Spiel vor dem Urlaub nur irgendwie über die Zeit zu bringen. Nein, "Die Mannschaft" hatte in diesem Qualifikations-Duell richtig Freude, seinem Anhang in Mainz etwas zu bieten und zu zeigen. Allen voran das Offensivspiel mit Leroy Sane, Marco Reus und Serge Gnabry hat mir richtig gut gefallen. Und: Ich denke, dass ich da ja nicht der Einzige gewesen bin. Doch auch das Mittelfeld um Antreiber Ilkay Gündogan und die Abwehr um Niklas Süle hat einen tollen Eindruck gemacht. Sicherlich kommen bald wieder Gegner auf die DFB-Elf zu, die ein ganz anderes Kaliber sind. Aber auch dann bin ich optimistisch, dass die deutsche Auswahl vorbereitet und ordentlich motiviert sein wird. So ein Länderspieljahr - wie das in 2018 - darf es mit solch einem Potenzial im (erweiterten) Kader bitte nicht mehr so schnell geben. Gerne weiter so!

Montag, 3. Juni 2019

Ich gönne es ihm von ganzem Herzen!

Nun hat er es also endlich geschafft, dieser Jürgen Klopp. Endlich hat er einen richtig großen Titel gewonnen - und dann auch noch den Wichtigsten, den es im europäischen Vereinsfußball gibt. Nachdem er mit seinem FC Liverpool schon das Endspiel der UEFA Europa League sowie das letztjährige Finale der Champions League verlor, holte er sich nun also endlich den Pott. Auch vor seinem Wechsel auf die britische Insel war er mit seinem Ex-Klub, der Borussia aus Dortmund, drei Mal als Verlierer vom Feld marschiert. Doch - und das zeichnet den in Stuttgart geborenen Fußball-Fachmann aus - er hat nie den Kopf in den Sand gesteckt und ist immer positiv geblieben. Diesen Glauben an sich und die eigene Stärke kann er, wohl wie kein anderer, auch an seine Spieler weitergeben. Ich freue mich sehr für Kloppo, dem ich weitere Titel wünsche und mir irgendwann als Bundestrainer vorstellen könnte. Das wäre eine richtig spannende Sache, finde ich. Der Menschenflüsterer und Motivator in Person an der Seitenlinie der DFB-Elf. Doch zuvor wird er sich darauf konzentrieren, mit den "Reds" die Premier League zu gewinnen. Viel hat schon diese Saison nicht gefehlt. "Wir haben uns versprochen, uns auch in der kommenden Spielzeit gegenseitig in den Arsch zu treten", verriet Jürgen Klopp. Gemeint war Josep "Pep" Guardiola, der ihm mit Manchester City die Meisterschaft am letzten Spieltag weggeschnappt hatte. Na dann!

Montag, 27. Mai 2019

Der FC Bayern bleibt die Nummer eins in Deutschland!

Ja, der FC Bayern München hat sich nach dem Deutschen Meistertitel nun also auch den Pokalsieg gesichert. 3:0 gewann der deutsche Rekordmeister gegen RB Leipzig und stemmte den goldenen Pott bereits zum 19. Mal in die Höhe. Und das geht aus meiner Sicht so auch in Ordnung, weil der FC Bayern München den nötigen Tick galliger wirkte und die größere Chanceneffizienz an den Tag legte. Somit gelang Coach Niko Kovac etwas Historisches, weil er der erste Mensch ist, der mit ein und demselben Klub als (2003) und Trainer (2019) das Double als Meisterschaft und Pokal gewann. Somit endete die Saison für die Bayern, aber insbesondere eben auch für Kovac selbst, sehr versöhnlich und er wird - daran sollte es nun gar keine Zweifel mehr geben - am 1. Juli mit der Trillerpfeife im Mund wieder das Training an der Säbener Straße leiten. Ob Jerome Boateng da noch mit von der Partie sein wird, halte ich für unwahrscheinlich. Aber man darf gespannt sein, wen die "Roten" nach dem insgesamt 12. Double neu dazu holen werden. "Das war es noch nicht", sagte Uli Hoeneß einst, als er aufgrund seiner Verurteilung das Amt des Präsidenten niederlegte. Ich glaube nach wie vor, dass an den Gerüchten um Antoine Griezmann, Leroy Sane und Timo Werner etwas dran ist. Insbesondere für die Champions League und in Anbetracht der immer stärker werdenden Konkurrenz aus Dortmund und Leipzig muss Bayern auf dem Transfermarkt noch etwas (mehr) machen. Das benötigte Kapital wäre ja da!

Mittwoch, 22. Mai 2019

Und am Ende jubelt mal wieder der FC Bayern!

Ja, es ist am Ende eben doch wieder so gekommen, wie es viele Experten in den vergangenen Tagen prophezeit hatten und haben. Der FC Bayern München ist zum 29. Mal Deutscher Fußballmeister geworden - und das auch meiner Sicht hochverdient. Obwohl es die Borussia aus Dortmund dem Dauerrivalen aus dem Süden der Republik richtig schwer gemacht hat, jubelte am Ende wieder einmal der Rekordmeister mit seinen typischen Weißbierduschen. "Die Bayern waren, was wir leider nicht geschafft haben, eben in den entscheidenden Momenten da", sagte BVB-Kapitän Marco Reus. Das kann ich so unterschreiben und habe ich  - hier in diesem Blog - bereits im Herbst 2018 geschrieben. Dort glaubte ich, trotz neun Zählern Rückstand der Bayern auf die Borussen, dass sie das noch aufholen werden und die Schale zum 7. Mal in Serie in den Himmel recken dürfen. Eben deshalb, weil die "Roten" mental den nötigen Tick weiter sind als die "jungen Wilden" vom Pott, die im kommenden Jahr wieder angreifen werden. Dazu holen sie Thorgan Hazard aus Gladbach, Julian Brandt aus Leverkusen und Nico Schulz aus Hoffenheim. Nun, auch die Bayern werden neben Benjamin Pavard (Stuttgart) und Lucas Hernandez (Atletico Madrid) und Jann- Fiete Arp (HSV) noch etwas machen - ganz bestimmt. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass an den Gerüchten um Antoine Griezmann (Atletico Madrid) und Leroy Sane (Manchester City) durchaus etwas dran ist. Klingt richtig spannend - schau'n mer mal!

Freitag, 17. Mai 2019

Das spannendste Saisonfinale seit zehn Jahren!

Wenn morgen Nachmittag um 15.30 Uhr dieser letzte und 34. Spieltag der inzwischen 56. Saison in der 1. Fußball-Bundesliga angepfiffen wird, dürfte es so spannend und nervenaufreibend zugehen, wie schon lange nicht mehr. Während die Abstiegs- (Hannover und Nürnberg) und die Relegationsfrage (Stuttgart) längst geklärt sind, ist das Rennen um Europa noch total offen. Und - das ist die eigentliche Sensation dieser Spielzeit - das Meisterschaftsrennen ist noch nicht entschieden. Mit zwei Zählern Vorsprung geht Titelverteidiger FC Bayern München ins große Finale, dahinter lauert der BVB mit 73 Zählern. Wenn man bedenkt, dass viele sogenannte Experten die Borussen im Herbst schon zum neuen Meister gekürt hatten, als die "Roten" von der Isar neun Zähler Rückstand auf den Rivalen aus dem Pott hatten, gleicht diese Entwicklung einer Sensation. Während ein Großteil von Fußball-Deutschland der Eintracht aus Frankfurt, die in München zu Gast ist und gerne auf Tabellenrang vier landen würde, die Daumen drückt, möchte der BVB-Gegner aus Mönchengladbach ebenfalls gerne Vierter werden beziehungsweise bleiben. Könnte also ein echtes Herzschlagfinale werden, in dem ich die Bayern leicht im Vorteil sehe. Und das auch, weil sie schon öfter in großen Finals standen als Schwarz-Gelb, zwei Zähler Vorsprung haben und Arjen Robben sowie Franck Ribery noch einmal alles geben werden. Oder, falls das prägende Duo der vergangenen zehn Jahre nicht beginnt, deren Mannschaft sich für die beiden Top-Stars zerreißen wird. Dahinter träumen auch Leverkusen, Hoffenheim, Wolfsburg und Bremen von den europäischen Fleischtöpfen. Wir dürfen also alle sehr gespannt sein!

Montag, 6. Mai 2019

Die Handregel muss dringend modifiziert werden!

Der vergangene Spieltag in der 1. Fußball-Bundesliga hat nicht nur einen kleinen Vorteil zugunsten des FC Bayern München in Sachen Meisterschaftsrennen gegen die Borussia aus Dortmund zu Tage gefördert, sondern auch - beziehungsweise schon wieder - einige hitzige Diskussion zur Handspielregel im Strafraum mit sich gebracht. Während die Schwaben aus Stuttgart in der Hauptstadt bei der Hertha vergeblich auf einen Pfiff warteten, gab es diesen - zur Überraschung aller - im Süden der Republik beim Meister, der mit dem Tabellenschlusslicht aus Hannover so seine Schwierigkeiten hatte. Jerome Boateng bekam den Ball an den angelegten Ellbogen, während auf der Gegenseite bei einer identischen Situation kein Strafstoß gegeben wurde. Und dann wäre da auch noch unser WM-Held Mario Götze, dem die Kugel vom Oberschenkel an den - ja, richtig - eben nicht angelegten Unterarm sprang. Aber - und das ist auch mehr als fragwürdig - es gab hier eben keinen Elfmeter, den der SV Werder Bremen natürlich gerne gehabt hätte. Ich weiß nicht, wozu das noch führen kann, soll und wird. Werden die Teams nun das gezielte Anschießen im Sechzehner trainieren? Oder warum gibt es auf der einen Seite den Elfer und auf der anderen Seite nicht? Ich bin total verwirrt und wünsche mir dort eine klarere Linie. Entweder zeige ich da immer auf den Punkt oder eben gar nicht mehr. Weil: So geht der Sport kaputt!

Donnerstag, 14. März 2019

Deutsche Teams verabschieden sich aus der Königsklasse!

Ja, nun ist also der Fall eingetreten, den wir uns aus Sicht aller - oder zumindest der meisten - deutschen Fußballfans so nicht erhofft haben. Nach der Borussia aus Dortmund und dem FC Schalke 04, ist nun auch der FC Bayern München vorzeitig aus der UEFA Champions League ausgeschieden. Interessanter Fakt am Rande dieses "0:3" gegen England ist, dass "Königsblau" mit zwei Toren in beiden Achtelfinal-Partien noch die meiste Torgefahr ausgestrahlt hat. Dem BVB gelang gegen die "Spurs" kein Treffer, während der FC Bayern nur durch ein Eigentor von Joel Matip erfolgreich gewesen ist. Und genau da liegt für mich der Hase im Pfeffer begraben. Denn Robert Lewandowski hing gestern ziemlich in der Luft - ein Thomas Müller hätte dem Torjäger mehr Platz und Möglichkeiten verschafft. Doch der Ur-Bayer war nun einmal - ebenso wie Joshua Kimmich - gesperrt. Auf der Bank fehlten - bis auf Kingsley Coman - richtige Alternativen für die Offensive. Auch bei "Schwarz-Gelb" hängt - und da wiederhole ich mich - zu viel von Marco Reus ab. Und: Schalke hat nicht nur viele Verletzte zu beklagen, sondern ist mental derart außer Form, dass man mittlerweile Schlimmstes - womöglich den Abstieg - befürchten muss. Um im Konzert der Großen wieder mitzuhalten, brauchen auch die deutschen Teams bessere Spieler und insbesondere eine breitere und hochklassigere Bank. Sollte das nicht umzusetzen sein, werden die Spanier und Engländer weiterhin einsam ihre Kreise ziehen. Dass jedoch nur eine Ansammlung von Top-Stars Erfolg bringt, ist übrigens auch falsch (siehe Paris). Die Mischung muss eben stimmen!

Freitag, 8. März 2019

Die Ausbootung dreier Weltmeister sorgt für Aufsehen!

Ja, mit diesem Echo war eigentlich zu rechnen - und zwar von mehreren Seiten. Keine Frage: Auch ich war von der Entscheidung des Bundestrainers mehr als nur überrascht, die Karrieren der drei Weltmeister Thomas Müller, Mats Hummels und Jerome Boateng im DFB-Trikot eigenmächtig zu beenden. Es ist zwar klar, dass verdiente Spieler irgendwann den Platz für junge, hungrige Talente freimachen sollten. Aber drei jahrelange Stützen des Teams auf einmal und vor allem zu diesem Zeitpunkt zu rasieren, ist mehr als nur fragwürdig! Warum hat Löw diese Entscheidung nicht sofort nach der verkorksten WM in Russland so getroffen oder Ende des Jahres 2018 - das letzte Länderspiel war ja bereits im November. Die drei FCB-Stars mitten in der Vorbereitung auf das wichtige Bundesliga-Spiel gegen den VfL Wolfsburg und wenige Tage später gegen den FC Liverpool in der Champions League an der Säbener Straße zu besuchen - und das, wie der Verein bestätigte, unangekündigt - ist ganz schlechter Stil. Deshalb ist es für mich absolut nachvollziehbar, dass sich alle drei Akteure mächtig ärgern und das inzwischen auch öffentlich geäußert haben. Müller ist 29, Hummels und Boateng sind 30 Jahre jung, obwohl das für Profikicker durchaus ein eher fortgeschritteneres Alter ist. Aber: Ich möchte an dieser Stelle gerne an unsere Weltmeister-Elf von 1990 erinnern und folgende Infos dazu geben: Brehme 29, Matthäus 29, Völler 30. Und das sind nur drei Beispiele. Sicherlich haben die drei Aussortierten für Deutschland und die Bayern in der jüngeren Vergangenheit nicht immer ihre Top-Leistung abrufen können. Doch ich bin felsenfest davon überzeugt, dass sie das noch können und - nach diesem Beschluss - in den kommenden Tagen und Wochen erst recht zeigen werden. Es würde mich also nicht wundern, wenn die drei Spieler mit dem einen oder anderen Pokal (in der Hand) im Mai ohne Gehstock breit grinsend in Richtung ihres ehemaligen DFB-Cheftrainers grüßen.

Montag, 4. März 2019

Meisterschaftsrennen ist spätestens jetzt wieder offen!

Aus neun Punkten Rückstand auf die Borussia aus Dortmund sind seit dem vergangenen Spieltags-Wochenende nur noch magere zwei geworden - und zwar Tore, nicht Zähler. Spätestens jetzt kann und darf man sagen, dass das Rennen um die deutsche Meisterschaft im Fußball-Oberhaus wieder offen ist. Doch daran hatte ich - ohne mich rühmen zu wollen - trotz der Schwächephase des FC Bayern im Herbst 2018 keinen Zweifel gehabt. Und ich sage euch auch warum: Beim BVB lief in diesen Wochen beinahe alles glatt, selbst gröbste Abwehrpatzer blieben folgenlos und die Gegner standen "Schwarz-Gelb" deutlich offensiver gegenüber als zuletzt. Das hat sich im Frühjahr 2019 grundlegend geändert. Die Kontrahenten stehen nun wesentlich tiefer und setzen Nadelstiche im Konter. Zudem bleiben die Stellungsfehler in der Abwehr beim Spitzenreiter nun nicht mehr folgenlos. Auf der Gegenseite hat sich der FC Bayern stabilisiert und ist (wieder) hungrig geworden. Es sieht so aus, als hätten die "Roten" alles auf diese, nun entscheidenden Wochen ausgelegt. Zwar fehlt der eine oder andere aus Verletzungsgründen, doch dann springt eben ein anderer in die Bresche. Diese Qualität und Erfahrung fehlt beim deutlich jüngeren Rivalen aus dem Westen - das Spiel hängt (noch immer) zu sehr von Marco Reus ab. Die Lockerheit ist momentan weg - doch das kann sich schnell wieder ändern. Ich denke, dass man spätestens im direkten Duell am 6. April sehen wird, wer in Richtung Titel unterwegs ist. Mein Favorit bleibt der "ältere" Titelverteidiger von der Isar, der mit Drucksituationen eben besser umgeht.

Freitag, 15. Februar 2019

In der Bundesliga geht's eben anders zu!

Ja, liebe Leute, das waren sie also, die ersten K.O.-Duelle im europäischen Wettbewerb. Und, was soll man dazu sagen? Bis auf die klare Pleite des BVB bei den Spurs ist bisher alles so, wie wir das erwartet haben, oder? Nun gut, Bayer 04 Leverkusen hätte gegen Krasnodar dann doch vielleicht das Tor treffen müssen. Und die Eintracht? Die hätte im Vergleich mit Donezk mehr aus ihren Möglichkeiten machen sollen. Erst recht, weil die Adler aus Hessen bereits ab Minute elf in Überzahl waren. Aber nun gut, in Europa sind die Gegner - ohne jemand zu Nahe treten zu wollen - eben doch noch einen Tick stärker als im deutschen Fußball-Oberhaus. Und: Das haben die Borussen und eben die Eintracht erfahren dürfen?! Die Kontrahenten auf der internationalen Bühne sind einfach abgezockter, wie der 2:2-Ausgleich der Ukrainer oder die Treffer zwei und drei der Stars aus London gegen Schwarz-Gelb gezeigt haben. Oder das Beispiel von Sergio Ramos, der sich gegen Ajax eine späte Gelbe Karte abholte, um einer möglichen Sperre im Viertelfinale zu entgehen. Dumm nur, dass der Abwehrchef der Madrilenen seinen "Plan" hinterher sogar zugab. Nun droht dem Welt- und Europameister so oder so eine Rolle als Zuschauer. Eine eben solche durfte auch die BVB-Abwehr gegen den Offensivwirbel von Son und Co. genießen. Spätestens jetzt sollten der FC Schalke 04 und der FC Bayern wissen, was nächste Woche auf sie zukommen wird. Die englische Liga ist der Bundesliga nicht nur finanziell überlegen.

Montag, 21. Januar 2019

Die Bundesliga ist aus der Winterpause zurück!

Ja, liebe Fußballfreunde, das kurze Warten hat auch schon wieder ein Ende gefunden. Denn seit dem vergangenen Wochenende rollt er wieder, der Ball im deutschen Fußball-Oberhaus. Und - ja, was soll man sagen - momentan ist eigentlich alles beim Alten geblieben. Die Borussia aus Dortmund, der Namensvetter vom Niederrhein und der BVB-Rivale aus Bayern haben ihre Partien für sich entschieden. Dass alles drei Titelanwärter dabei auch etwas Glück hatten, möchte ich an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen. Doch die Bullen aus Leipzig, das mit neuem Trainer angetretene Bayer Leverkusen und die Kraichgauer aus Hoffenheim haben zu wenig aus ihren Chancen gemacht. Weiterhin unter ihren Möglichkeiten bleiben auch die Schwaben aus Stuttgart, 96 aus Hannover - das womöglich noch heute den Übungsleiter wechseln wird - sowie die Teams aus Augsburg und Nürnberg. Wer mir momentan richtig gut gefällt, ist die Fortuna aus Düsseldorf. Die Jungs haben trotz des Wirrwarrs um die Fortbeschäftigung von Coach Friedhelm Funkel einen tollen Kampfgeist entwickelt, der zurecht mit Punkten belohnt wird. Mal schauen, wo die Reise noch hingeht. Auch "Königsblau" hat - mit neuem Assistenzcoach und einem anderen Schlussmann - mal wieder einen Sieg eingefahren. Ich bin gespannt, ob die Knappen nun in die Spur kommen. Nach der schlechtesten Hinrunde der vergangenen 20 Jahre, kann es nur noch besser werden. Und der Meister? Der muss weiterhin auf schwarz-gelbe Patzer hoffen!

Montag, 7. Januar 2019

(Letzter) Feinschliff in der (spanischen) Sonne!

Seit ein paar Tagen sind unsere Bundesliga-Kicker wieder aus dem Weihnachtsurlaub in der Sonne zurück. Und - na klar - viele von ihnen bleiben gleich eben dort, wenn sie sich mit ihren Arbeitgebern ins Trainingslager verabschiedet haben. Während die meisten Mannschaften in der spanischen Sonne schwitzen, holen sich die Stars des FC Bayern München den nötigen Feinschliff in der katarischen Hitze. Ja, auch diese Maßnahme ist umstritten - wie so vieles, was der deutsche Rekordmeister in den letzten Wochen, Monaten und Jahren eben gemacht oder - zum Unverständnis vieler - unterlassen hat. Man kann es eben eh nie allen Recht machen, na klar. Aber wenn die Klubs eben der Meinung sind, ihre Vorbereitung nicht im kalten und mitunter kräftig verschneiten Deutschland zu absolvieren, sollte man das akzeptieren. Und das, obwohl die Orte von uns oft mit Urlaub und gemütlichem Strandleben in Verbindung gebracht werden. Der VfB aus Stuttgart ist - ebenso wie der Großteil der Vereine - ja bekanntlich in Spanien unterwegs, genauer gesagt in La Manga. Ich bin gespannt, wen Michael Reschke dort noch so begrüßen darf - Kandidaten geistern ja rund um den Wasen viele umher. Ich hoffe, dass die Schwaben die Klasse halten!