Mittwoch, 20. Februar 2013

Nie wieder Wembley-Tore und umstrittene Szenen?

So, nun also doch (noch). Ich bin gespannt, ob sich diese Neuerung bezahlt machen oder auszahlen wird. Aber ich habe eigentlich ein gutes Gefühl dabei. Denn der Fußball-Weltverband FIFA hat sich nun endlich der wachsenen Kritik gebeugt, der Druck auf Präsident Joseph "Sepp" Blatter und die anderen Entscheidungsträger in den dunklen Maßanzügen ist einfach (zu) groß geworden. Deshalb werden bei der WM im kommenden Jahr im sonnenverwöhnten Brasilien die hitzigen Gemüter beruhigt, in dem es an jedem Spielort in allen Stadien Torlinientechnik geben wird. Wow, ich bin beeindruckt. Doch ob die High-End-Technologie bei den Titelkämpfen auch funktioniert, das muss man abwarten. "Wenn die Fifa - und das ist für mich eine Grundvoraussetzung - tausendprozentig garantieren kann, dass die Torlinientechnologie funktioniert, dann setzt man sie auch ein", betonte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach auf Sky. Deshalb könnte man sich - wie bisher - auf den gesunden Menschenverstand verlassen. Jedoch hat dieser sich in der Vergangenheit viel zu oft getäuscht - und das nicht nur in den stärksten Ligen Europas oder bei großen Wettbewerben. Insbesondere Deutschland (WM 1966) und England (WM 2010) können davon beziehungsweise darüber ein ganz besonderes Liedchen trällern. "Ich würde fast Wetten abschließen, dass wir jetzt, wo es die Torlinientechnologie gibt, keine strittigen Szenen mehr bekommen werden", ergänzt Niersbach. Nun, da bin ich anderer Meinung und freue mich auf klare Entscheidungen, ob die Kugel drin war oder eben nicht. Auf faire Spiele!

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