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Montag, 20. Juli 2026

Die WM der Superlative endet mit einem verdienten Sieger!

Das ist sie also nun gewesen, die XXL-WM in den USA, Kanada und Mexiko. Ich habe nicht alle Spiele verfolgt und viel weniger Partien gesehen als bei vergangenen Turnieren. Aber: Was ich mit Wohlwollen gestern am TV miterlebt habe, war dieser Turnierausgang. Denn für mich sind die Spanier mehr als nur ein verdienter Sieger. Und das gegen den Titelverteidiger aus Argentien. Der hinterließ bei mir keinen besonders guten Eindruck. Denn die Südamerikaner um Superstar Lionel Messi waren aus meiner Sicht eher darauf aus, das Spiel zu zerstören als ernsthaft daran teilzunehmen. Eigentlich war ja nur Spanien am Ball und versuchte, diese eine entscheidende Lücke zu finden. Das gelang Ferran Torres in der 106. Minute der Verlängerung und erst in Minute 120 verbuchten dann auch Messi und Co. ihren ersten Torschuss in der Statistik. Ganz schön wenig. Oder einfach auch zu wenig, um Weltmeister zu werden. Vielleicht hätten sie es in einer anderen Sportart probieren sollen, wie die Ereignisse nach dem Schlusspfiff zeigen. Dem US-Präsidenten hat dieser Kampf(Geist) bestimmt gefallen. Aber mit Fußball hatte das nichts, aber auch gar nichts, zu tun. Herzlichen Glückwunsch - nicht nur nach Madrid - und ein großes Dankeschön an den Fußballgott. Fürs nächste Turnier im Jahr 2030 wünsche ich mir weniger Politik und Show...

Dienstag, 30. Juni 2026

Die dritte große WM-Enttäuschung hintereinander

"Wenn alles (zusammen)passt, könnte es gut werden". Das hatte ich hier in diesem Blog geschrieben und habe mich - das ist seit gestern Nacht deutscher Zeit klar - gründlich getäuscht. Mal wieder, schon wieder? Ja, wie 2018 und 2022 hat es die deutsche Fußball-Nationalmannschaft auch in diesem Jahr nicht geschafft, ihr zweifelsohne vorhandenes Potenzial abzurufen. Irgendwie war von Anfang an der Wurm drin. Vieles wirkte eher wie ein Zufallsprodukt und nicht wie ein einstudierter Spielzug. Ballverluste, zu wenig Aggressivität gegen den Ball und viel zu wenig Tempo mit dem Ball zogen sich durch alle Spiele hindurch. Außerdem hat der kurzfristige Wechsel im Tor dem DFB-Team nicht die zusätzliche Stabilität verliehen, die sich so mancher und insbesondere Bundestrainer Nagelsmann erhofft hat. Die deutsche Mannschaft wirkte gerade in den letzten beiden Gruppenspielen und dem Sechzehntelfinale gegen Paraguay zwar "stets bemüht". Nun, was das bedeutet, wissen wir alle noch aus unserer Schulzeit. Jetzt fährt man wieder einmal vorzeitig heim. Und das auch zurecht. Denn mit einer solchen Leistung wäre es gegen den nächsten Gegner im Achtelfinale ohnehin schwer geworden. Sicherlich gab es Verletzungen wie die von Serge Gnabry oder Lennart Karl. Aber insgesamt war das von allen Beteiligten zu wenig. Es fehlte an Entschlossenheit, Kreativität und Robustheit. Ja klar, es haben alle Akteure viele Spiele in den Beinen. Doch das geht anderen Nationen auch so. Es braucht frische Kräfte im Kader, aber womöglich auch im Staff. Vieles wirkt mir leider viel zu eingefahren und sehr statisch...

Dienstag, 9. Juni 2026

Wenn alles (zusammen)passt, könnte es richtig gut werden...

Die letzten beiden Tests vor dem Turnierstart waren erfolgreich. Also, was das Ergebnis angeht. Und auch das Zusammenspiel zwischen Konkurrenten und den einzelnen Mannschaftsteilen funktioniert. Beinahe möchte ich ja ein "immer besser" hinterher schieben, will aber zugleich nicht zu optimistisch sein oder werden. Dennoch hat es mir gefallen, wie das DFB-Team auf die bittere Verletzung von Lennart Karl reagiert hat und auch ein Leroy Sane auf dem Rasen eine entsprechende Reaktion gezeigt hat beim 2:1-Erfolg gegen die USA. Ich bin da ganz bei Thomas Müller, den der jetzige Kader an die Mannschaft des Turnier von 2010 erinnert. Ja, denn auch ich bin davon überzeugt, dass da etwas reift oder eben in der Entstehung ist, was den Verband und insbesondere auch die Fans erfreuen könnte. Zwar hat Deutschland mit Sicherheit nicht die besten Einzelspieler im Kader. Aber Bundestrainer Julian Nagelsmann und sein Staff haben durchaus das Talent, gemeinsam mit den 26 Jungs im Kader eine starke Mannschaft zu bilden. Und wenn dann noch der Support aus der Bundesrepublik passt und die Stimmung über den großen Teich schwappt, kann es beim Mammut-Turnier weiter gehen, als es so manche(r) gerade denkt. Ja, positiv bleiben...

Freitag, 20. Juni 2025

Man ist da ja schon so ein bisschen hin- und hergerissen!

Nun, da hat sie also begonnen, diese Klub-WM. Und ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll. Und das sowieso in diesen aktuellen Zeiten, wo die Spieler der europäischen Spitzenteams am Limit sind, was ihre jährlichen Einsätze mit dem Verein und der jeweiligen Nationalmannschaft angeht. Jetzt auch noch eben für vier Wochen in die Vereinigten Staaten fliegen, um die nächste Trophäe zu jagen? Und das nur, weil der Fußball-Weltverband mal wieder mit dem ganzen großen Geldbeutel winkt. Also, ich weiß ja nicht. Positiv ist, dass man vielleicht auch mal Klubs in Aktion sieht, die man sonst nicht (so oft) zu sehen bekommt. Sei es, weil es an der Zeitzone oder dem fehlenden Sender liegt. Zu viel Pay-TV ist schließlich auch keine Lösung. Dass einige Spieler schon jammern, weil sie im 12 Uhr mittags in der US-Hitze spielen müssen, war zu erwarten. Dafür sind andere Partien zur Prime-Time. Das heißt, um 21 Uhr Ortszeit. Das bedeutet allerdings, dass man sich in Deutschland - oder sagen wir Europa - quasi die Nacht um die Ohren schlagen muss, um diese Begegnungen sehen zu können. Das ist aus meiner Sicht - gerade unter der Woche - einfach ein Ding der Unmöglichkeit. Zu erwarten war auch, dass es Überraschungen gibt und die starken Europäer schwächeln, wie es beispielsweise Real Madrid oder Paris St. Germain ergangen ist. Aber nun gut, die Vereine sind heiß auf die nächsten (vielen) Dollars. Die Fans eher weniger, wie die nicht immer ausverkauften Tribünen und Einschaltquoten beweisen...

Samstag, 19. Oktober 2024

Lasst das den Mann doch erst einmal machen!

Thomas Tuchel ist also der neue Nationaltrainer der "Three Lions" ab 1. Januar 2025. Was ich für eine recht spannende und sehr interessante Wahl halte, stößt auf der britischen Insel nicht nur auf uneingeschränkte Gegenliebe. Dabei hat der gebürtige Augsburger doch beim FC Chelsea gezeigt, dass er es kann und nach beziehungsweise zu England passt. Dass beim FC Bayern München nicht alles nach Wunsch verlaufen ist, hatte mehrere Gründe - und sicherlich war nicht nur Tuchel an der tittelosen Saison schuld. Ich bin jedenfalls davon überzeugt, dass er - trotz seiner deutschen Herkunft - bei der englischen Nationalmannschaft einiges bewegen und Dinge in die aus britischer Sicht gewünschte Richtung lenken kann. Denn der englische Kader ist, wenn alle fit sind, einer der besten der Welt. Und mit guten Einzelspielern konnte Tuchel schon immer umgehen. Er hat es ja bei Paris auch geschafft, Diven wie Neymar Jr. oder Mbappe mitzunehmen oder sie zumindest bei Laune zu halten. Besonders gespannt bin ich auf das erste Duell mit Deutschland und Julian Nagelsmann - und wenn's bei der WM 2026 ist. Das wäre schon eine tolle Sache, sehr gerne im Endspiel.

Sonntag, 15. Oktober 2023

Der erste Erfolg für die "Nagelsmänner" ist eingefahren!

Das hast doch richtig Lust und Laune gemacht - insbesondere, was die zweite Halbzeit angeht. Da hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft eine tolle Leistung abgerufen. Und das nicht nur mit der Kugel am Fuß, sondern auch bei der Arbeit gegen den Ball. Das vom neuen Bundestrainer Julian Nagelsmann auch bei seinen Vereinen schon praktizierte Gegenpressing glückte, die Mannschaft agierte als Team und half sich untereinander (aus). Ja, so muss das sein, wenn man sein Land vertritt und mit dem Adler auf der Brust durch die Stadien tourt. Ich hoffe und wünsche mir, dass Deutschland die gute zweite Hälfte gegen die USA, die in einem verdienten 3:1-Erfolg mündete, in der Nacht auf Mittwoch gegen Mexiko wiederholen beziehungsweise bestätigen kann. Und, vielleicht sehen wir dann auch noch die anderen beiden Debütanten, da gestern "nur" Chris Führich zum Einsatz gekommen war. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass beim DFB-Team inzwischen ein ganz anderer Geist herrscht. Der Stolz für sein Heimatland aufzulaufen ist bei allen Nominierten zurück(gekehrt)!

Freitag, 6. Oktober 2023

Julian Nagelsmanns erster Kader macht Lust auf mehr!

Das kann sich doch sehen lassen, oder? Vorhin sickerte die erste Kader-Nominierung des neuen Bundestrainers Julian Nagelsmann durch und ist inzwischen auch so bestätigt worden. Und - gar keine Frage - ich freue mich sehr für einen Spieler wie Mats Hummels, dass er noch einmal zurückkommt beziehungsweise wieder einmal eingeladen worden ist. Für mich einer der stärksten und insbesondere konstantesten Defensivspezialisten, den die Bundesliga hergibt. Auch für den Stuttgarter Chris Führich, Leverkusens Robert Andrich sowie den Unioner Kevin Behrens freue ich mich sehr. Auch sie haben in den vergangenen Wochen und Monaten durchaus bewiesen, dass sie Kandidaten für das Trikot mit dem Adler auf der Brust sind. Toll auch, dass Nagelsmann und Sandro Wagner einen Routinier wie Thomas Müller vom FC Bayern weiterhin dabei haben wollen. Einen, der immer motiviert ist und von dem jüngere Stars, aber auch "ältere Semester" noch viel lernen können - auf, aber auch abseits des Platzes. Jeder von diesen Jungs hat richtig Sprit im Tank. Wird also Zeit, dass sie ihr zweifelsohne vorhandenes Können auch (wieder mal) für Deutschland abrufen...

Mittwoch, 26. Juli 2017

Über Sinn und Unsinn der Reisen nach Übersee und Asien!

Momentan ist es ja so, dass ein Klub - der nicht gerade in den USA oder quer durch Asien unterwegs ist - als nicht besonders zeitgemäß gilt. Zeitgemäß im Sinne von marketingtechnischen Elementen, die der Profifußball inzwischen mit sich bringt. Heißt: Solche anstrengenden Reisen mitten in der Saisonvorbereitung sind ein Muss geworden - zumindest für die europäischen Top-Teams. Dass deren Angestellte darüber nicht restlos glücklich sind, ist kaum zu übersehen. Aber das würde keiner der Fußballstars so offen zugeben. Wahrscheinlich wissen nur die Familien, Freundinnen oder Frauen als Einzige wirklich, wie sich die Jungs fernab der Heimat gerade so fühlen. Doch - wie so oft bei solchen Touren - geht es in erster Linie ums Geld. Es gilt, neues Kapital zu generieren und weitere Märkte auf dieser Welt zu erschließen. Und das geht natürlich am besten, wenn man sich mit allen Lieblingen dort aufhält und verschiedenste Termine und Testspiele absolviert. Dennoch glaube ich, dass sich beispielsweise der FC Bayern München zu viel aufgehalst hat und die Akteure an der Belastungsgrenze angekommen sind. Mehrere Tausend Flugkilometer und vier Spiele bei Temperaturen um die 40 Grad in knapp zwei Wochen sind aus meiner Sicht zu viel des Guten. Es wäre besser, wenn man das aus Belastungsgründen reduzieren oder auf zwei oder drei Termine verteilen würde. Denn auch so würde man am asiatischen oder US-amerikanischen Markt punkten (können). Weniger ist manchmal mehr!

Freitag, 29. Juli 2016

Die Champions League zu Marketing-Zwecken!

Im Reich der Mitte und in den Vereinigten Staaten messen sich ja - ich hatte das bereits geschrieben - die ganz großen Vereine im Vereinsfußball miteinander. Aber ich bin mir nicht sicher, was ich von diesem "International Champions Cup" - kurz ICC - halten soll. Zunächst einmal freue ich mich, dass die Kollegen von Sport 1 diesen Event live übertragen - und das mitunter mitten in der Nacht. Dennoch schaue ich mir diesen Wettbewerb nu teilweise an, schließlich fehlen bei fast allen Klubs die meisten Top-Stars. Ich möchte den eingesetzten Nachwuchsspielern nicht zu Nahe treten, aber spielen werden - wenn's um die Wurst geht - vorrangig andere (Profis). Obwohl der FC Bayern München und die Borussia aus Dortmund ihre Begegnungen gegen den AC Mailand beziehungsweise Manchester City im Elfmeterschießen verloren haben, ist hier noch keine richtungsweisende Tendenz für mich zu erkennen. Für mich zählt es ert, wenn sie diese Klubs im Verlauf der Champions-League-Saison begegnen (sollten). Erst dann wird man sehen, wie "gut" wer wirklich ist. Nichtsdestotrotz ist ein solcher Wettbewerb in Ländern, in denen der Fußball in allen Bereichen noch reichlich Luft nach oben hat, vor allem für die Fans und Sponsoren sehr wichtig. Aber: Zu einem anderen Zeitpunkt, wenn alle voll im Saft sind, wird der ICC aus Termingründen nicht veranstaltet werden können. Viel Erfolg weiterhin!

Montag, 25. Juli 2016

Auf nach China und in die USA - Das Marketing zählt!

Sommerzeit ist Reisezeit. Und das auch für die Herren "Fußballprofis". Die machen sich gerade mit ihren Vereinen auf den Weg nach China oder in die Vereinigten Staaten von Amerika. Es gilt, sich neue Sponsoren und Gönner zu angeln. Während die Borussia aus Dortmund oder der FC Schalke 04 schon in Asien unterwegs sind beziehungweise waren, macht sich der FC Bayern München heute auf den Weg in die USA. Dort stehen attraktive Testspiele auf dem Programm - es geht gegen Inter Mailand (Samstag, 30. Juli, 23 Uhr in Charlotte), Real Madrid (Donnerstag, 4. August, 1.30 Uhr in New York City) oder den AC Mailand (Donnerstag, 28. Juli, 3.30 Uhr, in Chicago). Mal schauen, wie weit die Bayern mit dem neuen Coach Carlo Ancelotti schon sind, auch wenn die (deutschen) EM-Fahrer noch nicht mit dabei sein werden. Auch wenn solche Reisen in der Vorbereitung eine zusätzliche körperliche Belastung darstellen, sind solche Touren im Geschäft Profifußball heute beinahe nicht mehr wegzudenken. Ich halte nicht besonders viel von solchen Ausflügen, kann die Beweggründe allerdings nachvollziehen. Ansonsten ist es derzeit noch relativ ruhig auf dem Transfermarkt. Ich denke, dass Anfang oder Mitte August noch einmal richtig was geboten ist oder wird. Allen voran auf den neuen Verein von Mario Gomez bin ich schon sehr gespannt. Und wann ist der Transfer von Paul Pogba (zu Man United) endlich fix?!

Mittwoch, 15. Juli 2015

Jetzt sollte man es endlich auch einmal gut sein lassen!

Schweinsteiger hier, Schweinsteiger da, Schweinsteiger überall! So oder so ähnlich sieht aktuell die Berichterstattung vieler meiner Kollegen aus. Ich muss sagen, dass mir das mittlerweile einfach - um es im neuen täglichen Sprachgebrauch des deutschen Nationalspielers zu sagen - "too much" ist. Sicherlich ist sein Weggang vom FC Bayern München nichts Alltägliches, hat viele überrascht oder wirft nach wie vor Fragen auf. Aber die Tatsache, dass um seine ersten Tage bei Manchester United so ein Hype gemacht wird, ist mir nicht ganz klar - sorry! Erstes Interview, erstes Training, erstes Video-Statement, erster Flug mit seinem neuen Arbeitgeber... Hm, ja und? So läuft das in diesem Geschäft nun einmal. So ist der Zeitplan, so gestaltet sich der Tag bei vielen Klubs dieser Welt. Das ist keine Überraschung und war auch nicht unerwartet, oder? Lasst Bastian Schweinsteiger doch einfach in Ruhe ankommen und irgendwann die ersten Pflichtspiele machen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass dem 30-jährigen Mittelfeldmann dieser Rummel selbst ziemlich unangenehm ist. Wahrscheinlich erfahren wir als Nächstes, wann er sich die Zähne putzt und ob er bereits auf englischem oder US-amerikanischem Boden auf der Toilette gewesen war.

Mittwoch, 1. Juli 2015

Nun ist er aus der Traum, äh der Titeltraum!

Guten Morgen, Ihr Lieben! Seid Ihr schon fit? Bei mir geht es so, ein guter Kaffee hilft. Was man(n) nicht alles für das schönere Geschlecht macht, oder?! Während man die einen weiterschlafen lässt, steht man für die anderen auf und schlägt sich die Nacht vor dem Fernseher um die Ohren. Doch: Alles Mitfiebern und Daumen drücken hat unseren DFB-Frauen bei der WM in Kanada nicht geholfen. Denn der Titeltraum ist für unsere Mädels seit 2.54 Uhr (MESZ) am frühen Mittwochmorgen beendet. Die USA waren für die Mannschaft von Bundestrainerin Silvia Neid einfach zu stark, die Amerikanerinnen spielten den Gegner in der ersten Halbzeit sozusagen an die Wand. Nach dem Seitenwechsel kam das "Team Deutschland" allerdings wie verwandelt aus der Kabine, die taktischen Umstellungen machten sich bezahlt. Fortan diktierten die Deutschen das Geschehen in Montreal, die US-Girls sahen sich Angriff auf Angriff gegenüber. Plötzlich gab es Elfmeter für die deutschen Damen - jedoch zielte Celia Sasic dieses Mal zu genau und schoss vorbei. Besser machte es die Lloyd mit ihrem Versuch aus elf Metern in der 69. Minute, auch wenn das kein Strafstoß gewesen war. Für die Entscheidung sorgte Joker O'Hara sechs Minuten vor dem Abpfiff. Es ist müßig darüber zu diskutieren, was passiert wäre, wenn Sasic getroffen hätte. Zurück nach Deutschland. Dort steigt heute der Klassenprimus, der FC Bayern München, in die Saisonvorbereitung ein. Jedoch noch ohne so manchen Star und Neuzugang Douglas Costa, der noch urlauben darf. Um 11 Uhr geht's an der Säbener Straße los.

Montag, 29. Juni 2015

Die Junioren patzen - aber: Der Titeltraum geht weiter!

Hm, also das war ja schon ein kleiner Schock, oder? Also, dass unsere deutsche U21 bei der Fußball-Europameisterschaft in Tschechien nicht automatisch den Titel in der Tasche hat, war klar. Jedoch war die deutliche und auch in dieser Höhe verdiente 0:5-Klatsche gegen die Auswahl Portugals mehr als verdient. Zu keinem Zeitpunkt hatte das Team von Horst Hrubesch eine Chance gegen die Südeuropäer, bei denen man von dem einen oder anderen sicherlich in der (nahen) Zukunft noch einiges (mehr) hören beziehungsweise sehen wird. Und auch unsere DFB-Frauen haben für eine Überraschung gesorgt - zumindest für eine kleine(re). Denn mit Sicherheit waren die Französinnen im WM-Viertelfinale in Kanada gegen unsere Mädels favorisiert. Nichtsdestotrotz behielt die Mannschaft von Bundestrainerin Silvia Neid im Elfmeterkrimi einen kühlen Kopf. Erst die fünfte und allerletzte Schützin scheiterte an Nadine Angerer, die in ihrer langen Laufbahn schon so manchen Strafstoß parierte. In der Nacht auf Mittwoch (1 Uhr, MESZ, ARD und Eurosport) geht's nun gegen die USA weiter - viel Erfolg! Und was ist oder war in Deutschland so los? Da machen abermals wilde Transfergerüchte die Runde - aber auch manch feste Verpflichtung ist dabei. Ich gratuliere insbesondere dem SC Freiburg zum Deal mit Nils Petersen. Aus meiner Sicht die allerbeste Entscheidung für Spieler und Verein.

Montag, 22. September 2014

Geschichten, wie sie eigentlich nur der Fußball schreibt!

Wahnsinn, was da gestern Nachmittag in der englischen Premier League passiert ist. Da lag Manchester City im Topspiel gegen den FC Chelsea London durch den eingewechselten Andre Schürrle mit 0:1 in Rückstand, als die Citizens in der Schlussviertelstunde noch einmal auswechselten. Es kam der Spieler mit der Nummer 18, ein Mann der 13 Jahre das Trikot des Gegners getragen hatte. In der Hauptstadt gewann dieser Mann mit den "Blues" alle Titel und entschloss sich im Sommer mit Mitte 30 seine Karriere beim Hauptstadtklub zu beenden und seine Laufbahn in den Vereinigten Staaten von Amerika ausklingen zu lassen. Da er dort allerdings erst im Januar gebraucht wird, wurde er zurück auf die Insel geschickt - als Leihspieler zu City. Ausgerechnet er, das Urgestein den FC Chelsea. Und was macht er dieser Frank Joseph Lampard junior? Ja, richtig - er trifft nach 85 Minuten für Manchester gegen seine alte Liebe zum Ausgleich. Plötzlich war es still an der Stamford Bridge, Lampard jubelte so gut wie gar nicht. Es schien ihm beinahe unangenehm zu sein. Kann man irgendwie verstehen, vor allem weil er in der 89. Minute sogar noch den Siegtreffer auf dem feinen Füßchen hatte. Das wäre allerdings zuviel des Guten gewesen und hätte die Stimmung womöglich nur unnötig angeheizt. Und in der Bundesliga? Da ließ der VfL Wolfsburg dem frühdezimierten Gegner Bayer 04 Leverkusen zum 4:1-Endstand keine Chance und der 1. FC Köln trennte sich vom VfL Borussia Mönchengladbach torlos mit 0:0.

Donnerstag, 7. August 2014

Wenn einer mal eben kurz den Finger erhebt!

Während also der Hamburger Sportverein dank der Kühne-Millionen Nationalspieler Nicolai Müller vom 1. FSV Mainz 05 verpflichtet und Shokdran Mustafi mit dem FC Valencia einen neuen Verein gefunden hat, setzt der FC Bayern München seine USA-Tour fort. Noch - denn, nachdem was heute Morgen um kurz vor 6 Uhr deutscher Zeit passiert ist, könnte man meinen, dass der deutsche Rekordmeister sofort seine Sachen packt und aus Portland abreist. Zumndest Trainer Josep "Pep" Guardiola sah so aus, als wolle er diesen Ort sofort verlassen. Was war passiert? Seine Mannschaft war zum Freundschaftsspiel gegen eine Auswahl angetreten, die auf den Namen "MLS-Allstars" hört. Zu diesem Team gehören Spieler wie beispielsweise Thierry Henry, Landon Donovan oder Tim Cahill. Zunächst lief aus Sicht des deutschen Rekordmeisters im Land der unberenzten Möglichkeiten alles nach Plan, speziell Neuzugang Robert Lewandowski sprühte nur so vor Spielfreude. Er war es auch, der die Bayern mit einem satten Schuss in Führung brachte (8.). Doch die Stars aus der nordamerikanischen Profiliga steckten nicht auf und erzielten gut fünf Minuten nach der Pause durch Bradley Wright-Phillips (51.) den Ausgleich. Doch damit nicht genug, denn in der 70. Minute brachte der Ex-Münchner Landon Donovan die Gastgeber in Führung. Die Bayern hatten sich im Vorfeld dazu verpflichtet, mit allen Weltmeistern und sonstigen WM-Fahrern anzutreten - bis auf Franck Ribery kamen auch tatsächlich alle zum Einsatz. Und, so mancher bekam gleich ordentlich auf die Socken. Nachdem Bastian Schweinsteiger umgegrätscht wurde, platzte "Pep" der Kragen. Er regte sich so sehr auf, dass er seinem Kollegen Caled Porter hinterher den Handschlag verweigerte. Tatsächlich brauste der FCB-Tross danach direkt in Richtung Flughafen davon - aber das hatte nichts mit den harten Fouls zu tun.

Mittwoch, 30. Juli 2014

Alles alles Gute zum runden Geburtstag, mein Lieber!

So, heute möchte ich einfach mal gratulieren - und zwar mit Respekt, Anerkennung und der nötigen Hochachtung. Denn heute feiert ein Mann seinen 50. Geburtstag, der für den deutschen und mittlerweile auch US-amerikanischen Fußball richtig viel geleistet hat. Happy Birthday, lieber Jürgen Klinsmann. Der Coach der US-Auswahl wird diesen Tag im Kreise seiner engsten Familie und mit ein paar Freunden verbringen, sehr wahrscheinlich daheim in seinem Haus in Huntington Beach. Da wird sicherlich die kalifornische Sonne mit dem Schwaben aus Göppingen um die Wette strahlen. Nun, "Klinsi" hat auch allen Grund zum strahlen. Seine ehemalige Mannschaft, die deutsche Fußball-Nationalmannschaft, hat sich endlich mit einem großen Titel belohnt, sein damaliger Assistent Joachim "Jogi" Löw führte den im Jahre 2004 eingeschlagenen Weg beim DFB konsequent fort. Deshalb kann und darf man an dieser Stelle sagen, dass auch der ehemalige Bayern-Trainer ein Stück weit Weltmeister geworden ist. Mal schauen, was der Jubilar mit seinen US-Boys bis 2018 noch so (alles) auf den Weg bringt. Würde mich nicht überraschen, wenn der Ex-Torjäger zusammen mit "Co" Andreas "Andi" Herzog auch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten den einen oder anderen Treffer landet. Alles alles Gute auch dafür!

Mittwoch, 2. Juli 2014

Diese Achtelfinals konnten kaum spannender sein, oder?

Da fehlen einem echt die Worte. Wahnsinn, was uns die Kicker bei dieser WM in Brasilien bisher geboten haben und sicherlich im weiteren Turnierverlauf auch noch bieten werden. Schon in den Gruppenspielen ging es mächtig zur Sache, viele schöne und auch weniger schöne Szenen haben wir gesehen. Und in den Achtelfinals? Da haben uns alle 16 Mannschaften begeistert, eigentlich hätten alle das Wetterkommen beim Turnier in Südamerika verdient gehabt. Und doch mussten acht Teams nun die (vorzeitige) Heimreise antreten. Gestern Abend – beziehungsweise heute Nacht – hat es die Schweiz und die USA mit unserem Jürgen Klinsmann getroffen. Auch diese beiden Partien gegen Argentinien beziehungsweise Belgien gingen in die Verlängerung. Mit früher zu Bett gehen war’s da eher weniger was. Insbesondere das Duell der Amis mit den Belgiern fesselte bis in die letzte Sekunde – mit dem besseren Ende für den Geheimfavoriten aus dem Nachbarland. Am Freitag geht’s weiter – und zwar mit dem Viertelfinale zwischen Frankreich und Deutschland (18 Uhr, MESZ) sowie mit dem Spiel zwischen Brasilien und Kolumbien (22 Uhr, MESZ).

Donnerstag, 26. Juni 2014

Wenn der Schützling gegen den Ex-Lehrmeister antritt

Auf dieses Duell haben viele gewartet, schon das Testspiel im vergangenen Sommer hatte es in sich. Und - ja, so war das wirklich - damals gewann die Auswahl der US-amerikanischen Nationalmannschaft gegen Deutschland. Gut, die Deutschen traten in der nordamerikanischen Hitze nicht gerade in Bestbesetzung an und erlaubte sich darüber hinaus den einen oder anderen Patzer. Doch das alles zählt heute nicht mehr, wenn ab 18 Uhr deutscher Zeit die USA bei der WM in Brasilien gegen die DFB-Elf in Gruppe G antritt. Für beide Kontrahenten geht es dabei um den Einzug ins Achtelfinale, ein Unentschieden würde beiden reichen. Jedoch möchte und kann ich an ein solches Resultat nicht so richtig glauben, zu viel Brisanz liegt in dieser Begegnung. Und das nicht nur, weil die beiden Trainer seit vielen Jahren enge Freunde sind. Jürgen Klinsmann trifft auf Joachim Löw. Der Lehrmeister beim deutschen Sommermärchen 2006 tritt gegen seinen Schützling und heutigen Nachfolger an. Wahnsinn, was für eine interessante Konstellation. Im anderen Spiel dieser Gruppe messen sich zur gleichen Zeit die Nationalmannschaften aus Ghana und Portugal miteinander. Kevin-Prince Bopateng gegen Cristiano Ronaldo - also falls der portugiesische Star überhaupt auflaufen kann. Seien wir also gespannt und hoffnungsvoll - auf einen tollen Fußballabend!

Montag, 23. Juni 2014

Diese WM in Brasilien hat einfach alles zu bieten, oder?

Unglaublich dieses Wochenende bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien, oder?! Da kann sich eine komplette Mannschaft und eine ganze Nation mal wieder auf ihren absoluten Weltstar verlassen, Lionel "Leo" Messi schoss seine Argentinier mit einem wunderschönen Schlenzer in letzter Sekunde ins Achtelfinale -1:0. Und die Deutschen? Die liefern sich die von vielen erwartete Schlacht gegen Ghana, Bundestrainer Joachim "Jogi" Löw hatte zuvor von einem "Kampf bis aufs Blut" gesprochen. Nun, er sollte Recht behalten - und wie. Denn gerade Thomas Müller riskierte bei der allerletzten Szene, bevor der 2:2-Endstand perfekt gewesen war, alles und erlitt eine stark blutenende Platzwunde an der Augenbraue. Auch sonst ist Team Deutschland in dieser Partie mit einem blauen Auge davon gekommen - ein Sieger mit Namen "Ghana" wäre auch nicht unverdient gewesen. Und am gestrigen Sonntag? Da duselte sich Belgien (1:0 in der 88. Minute!) gegen Russland ins Achtelfinale und Algerien träumt nach dem 4:2 über Südkorea von der ganz großen Sensation. Nach 32 Jahren könnten die Nordafrikaner mal wieder die Vorrunde überstehen. Und Portugal? Die holten kurz vor Schluss noch ein 2:2-Unentschieden gegen die USA und erhalten sich eine Minimalchance. Und die Schiedsrichter? Die patzen weiterhin munter vor sich hin - nicht weltmeisterlich! Nachzufragen bei Bosnien-Herzegowina.

Samstag, 7. Dezember 2013

Das große Wiedersehen mit guten alten Bekannten

Und, was sagt Ihr zur Gruppen-Auslosung für die Fußball-WM im kommenden Sommer in Brasilien? Also, ich bin ganz zufrieden. Ich denke, dass es für die deutsche Nationalmannschaft hätte wesentlich schlimmer kommen können. Aber - und auch das muss betont werden - von den Namen her wäre es auch "leichter" gegangen. Nun muss die DFB-Elf um Bundestrainer Joachim "Jogi" Löw also gegen Ghana mit Kevin-Prince Boateng, die USA mit Ex-Bundestrainer Jürgen "Klinsi" Klinsmann sowie die Portugiesen um Superstar Cristiano Ronaldo antreten. Wirklich nicht das beste Los, aber dafür recht interessant. Denn sowohl die Afrikaner, die Amerikaner als auch die Südeuropäer können kicken, das haben sie in der Vergangenheit oft genug bewiesen. Denn Boateng und Co. rangen die Deutschen damals bei den Weltmeisterschaften von Südafrika (2010) im letzten Gruppenspiel ganz knapp mit 1:0 nieder, gegen die Staaten setzte erst im Sommer eine historische Niederlage in einem Test und gegen die Portugiesen haben unsere Kicker schon immer einiges riskieren müssen. Bisher ging das meistens gut. Doch die Art und Weise, wie Ronaldo die Schweden im Play-off im Alleingang abgeschossen hat, sollte für Deutschland Warnung genug sein. Die schwerste Gruppe hat indes aus meiner Sicht Italien erwischt, doch das heißt ja nichts. Es geht gegen England, Uruguay und Costa Rica. Machbar!