Dienstag, 9. Juni 2020

Schafft der kleine Underdog die große Sensation?

Heute und morgen wrden sie also nachgeholt, die beiden Halbfinalpartien des laufenden Wettbewerbs im DFB-Pokal. Und: Unter den drei Erstligisten hat sich mit dem 1. FC Saarbrücken ein echter Außenseiter um den möglichen Finaleinzug ins Berlinger Olympiastadion gemischt. Denn der "Bald-Drittligist" bekommt es heute Abend mit Bayer 04 Leverkusen zu tun, das die Generalprobe gegen Titelverteidiger FC Bayern München am Samstag verpatzte. Die Bayern treffen dann morgen in der heimischen Allianz Arena auf die Eintracht aus Frankfurt. Und - da lehne ich mich nicht zu fest aus dem Fenster - ich glaube an ein Endspiel zwischen Leverkusen und München. Denn den Saarbrückern wird aufgrund der Corona-Pandemie ein klarer Heimvorteil mit den eigenen Fans im Rücken leider genommen, während der FC Bayern die SGE unlängst in der Bundesliga daheim eigentlich beherrschte. Bis auf ein paar Konzentrationsschwierigkeiten hatte der Meister die Hessen klar im Griff, während Bayer diesen letzten Schritt ins Finale nun auch gehen möchte und wird, weil ich eben glaube, dass dem FCS ohne den eigenen Anhang ein paar Körner im Tank fehlen werden. Beide Spiele beginnen um 20.45 Uhr und werden jeweils in der ARD und auf Sky gezeigt. Auf zwei spannende Abende! Währenddessen hat die TSG 1899 Hoffenheim den bisherigen Coach Alfred Schreuder entlassen. Es gebe wohl unterschiedliche Auffassungen über die künftige Ausrichtung des Klubs. 

Dienstag, 19. Mai 2020

Das erste Wochenende mit rollendem Ball ist absolviert!

So, der Restart der 1. und 2. Fußball-Bundesliga ist also absolviert worden. Und: Wie ging es euch dabei oder was meint ihr nun dazu? Also, ich bin noch immer hin- und hergerissen, ob das die richtige Entscheidung gewesen ist. Viele Fragezeichen sind noch immer da und nicht von der Hand zu weisen. Die Spieler dürfen - oder besser gesagt - sollten nicht miteinander jubeln, aber bei Eckbällen ist Körperkontakt in Ordnung? Was mich hingegen wirklich gewundert hat, ist die Tatsache, dass einige Mannschaften im Schnitt mehr gelaufen sind als vor der Unterbrechung aufgrund der Corona-Pandemie. Denn optisch wirkt das Spiel auf mich irgendwie langsamer und nicht ganz so laufintensiv, weil in manchen Situationen kein Gegnerdruck vorhanden ist. Gut, es gab Teams - wie die Schalker - die sich so gar nicht gewehrt haben, was diesen, meinen Eindruck vielleicht etwas bestärkt hat. Aber doch bin ich davon überzeugt, dass die Klubs beim Spielaufbau nun wesentlich mehr Zeit haben. Konstant sind dafür die Werderaner und Torgaranten wie Robert Lewandowski und Erling Braut Haaland gewesen. Fast so, als hätte es keine Pause gegeben.Ob Lewy den Rekord von Legende Gerd Müller tatsächlich noch bricht?

Donnerstag, 7. Mai 2020

Der Bundesliga-Neustart ist fix terminiert!

Nachdem es vor ein paar Wochen hieß, die 1. und 2. Fußball-Bundesliga könnte eventuell am 9. Mai wieder loslegen, ist es - nach einem Beschluss der Landesverbände und der Politik in Berlin - nun zu einer Einigung in Sachen Neustart gekommen. Los soll es jetzt am 15. Mai gehen. Ich bin wirklich sehr gespannt, wie und ob das auch alles reibungslos klappen wird. Erst recht, weil in den vergangenen Tagen mehrere positive Tests aufgetaucht sind und Salomon Kalou - Stürmer der Hertha aus der Bundeshauptstadt - die Pandemie und die daraus folgenden Konsequenzen ziemlich lächerlich gemacht hat. Schnee von gestern möchte man fast sagen, denn die Mehrheit aller Beteiligten und insbesondere der Fans freut sich, dass der sogenannte "Volkssport Nummer eins" endlich zurück ist - wenn auch "nur" ohne Stadionbesuch mit Bier und Bratwurst in der Hand. Ich bin zwar Pay-TV-Kunde, weiß aber selbst noch nicht, ob ich nun einfach wieder Fußball sehen kann und möchte. Ohne Fans im Stadion ist das schon recht gewöhnungsbedürftig, wie man beim rheinischen Derby vor der Unterbrechung gesehen hat. Nun, wir werden sehen, ob das alles so hinhaut, wie man sich das alles vorstellt. Für mich spielen hier noch immer viel zu viele Fragezeichen mit!

Dienstag, 21. April 2020

Am 9. Mai könnte der Profifußball "neu" starten!

Während sich viele über diese Nachricht sehr gefreut haben dürften - am meisten vermutlich so mancher Profiverein selbst - bleiben auch Zweifel und Kritik, ob man gegebenenfalls wirklich am 9. Mai wieder mit den Spielzeiten in der 2. und 1. Fußball-Bundesliga weitermachen kann. Fest steht, dass es - wenn es denn dann tatsächlich soweit kommt - nur Geisterspiele geben kann und darf. Von weniger Zuschauern in großen Stadien, wie es Ex-Nationaltorhüter Jens Lehmann anregte, halte ich nicht besonders viel, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass dies tatsächlich möglich sein wird. Aus Sicht eines Fans würde ich mich natürlich sehr freuen, wenn es wirklich wieder um Punkte geht und wir schöne Tore bestaunen dürften. Aber dann sollten sich auch die TV-Anstalten und die sonstigen Rechteinhaber dringend etwas einfallen lassen, um möglichst viele Fußball-Liebhaber abzuholen. Fakt ist allerdings, dass jeder Tag einer noch längerer Spielpause den etwas kleineren Klubs richtig wehtun wird und der Begriff "Insolvenz" umherschwirren wird. Daher hoffe ich, dass es bald weitergehen kann und wird - zur Not eben mit Geisterspielen und regelmäßigen Tests der Protagonisten. Schließlich wird es ohne Zweikämpfe ja nicht gehen.

Samstag, 4. April 2020

13 von 36 deutschen Profiklubs droht die Insolvenz

Für uns alle sind diese Tage und Wochen in Zeiten der Corona-Krise eine echte Herausforderung - körperlich, aber insbesondere auch privat und psychisch. Wie ernst die Lage gerade auch aus sportlicher Sicht ist, unterstreicht die Tatsache, dass - Stand heute - nicht weniger als 13 von 36 Profi-Mannschaften aus der 1. und 2. Fußball-Bundesliga um ihre Existenz bangen und - wenn das so weitergeht - schon bald mit einer drohenden Insolvenz rechnen müssen. Das sind immerhin ein Drittel aller Teams - und das in diesem Millionengeschäft, das Massen unterhält, zahlreiche Menschen beschäftigt und Woche für Woche begeistert. Man kann nur hoffen, auch aus Sicht vieler anderer Firmen und Unternehmen, dass das Schlimmste bald überstanden ist und man wieder an die Austragung von Spielen denken kann - zur Not eben ohne Zuschauer. Heißt: Die Fernsehanstalten müssten den Vereinen in dieser Zeit mehr TV-Geld überweisen und das Programm für mehr Menschen zugänglich machen als es momentan in Pay-TV-Zeiten der Fall ist. Aber ob das wirklich Insolvenzen verhindern kann, glaube ich nicht - aber es wäre zumindest ein Anfang.