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Mittwoch, 4. Dezember 2024

Wieder kein Weiterkommen im DFB-Pokal für die Bayern!

Es war der Achtelfinal-Kracher schlechthin im DFB-Pokal. Der Titelverteidiger vom Rhein war beim Rekordpokalsieger in Bayern zu Gast. Und nicht nur die Kulisse an einem nasskalten Dezemberabend passte. Denn die Fan-Choreographie der Bayern-Fans, das Logo über alle drei Ränge, sorgte für viele zückende Handys und erstaunte Blicke. Letztere gab es dann auch im Spielverlauf, als die Hausherren nach der frühen Roten Karte gegen Torwart Manuel Neuer schon längst in Unterzahl agierten. Dass der Platzverweis für den FCB-Kapitän in Ordnung ging, war klar. Aber, dass die Gäste immer wieder hinlangten und an den bayrischen Trikots zerrten, war so nicht in Ordnung. Diese Regelverstöße hätten eine zwingend eine Gelbe Karte nach sich ziehen müssen. Und, dass Leverkusen nach dem 1:0 ab Minute 70 beinahe nur noch auf Zeit spielte, war für die neutralen Betrachter schlichtweg eine Qual. Denn zu begeistern wussten nur die früh dezimierten Münchner, die den Meister beinahe in der eigenen Hälfte einschnürten. Was fehlte, war ein Torerfolg. Aussichtsreiche Chancen gab es ja. Und so muss der FC Bayern im Pokal wieder einmal frühzeitig die Segel streichen. Doch wenn man sich die Spielweise ansieht, sollte klar sein, wer der kommende Deutsche Meister wird. Eben so, wie es Uli Hoeneß anmerkte. Das sollte für die Liga reichen.

Freitag, 3. November 2023

Das kann doch so langsam kein Zufall mehr sein!

Der deutsche Rekordpokalsieger FC Bayern München entwickelt so langsam eine kleine Phobie, was die Teilnahme im DFB-Pokal angeht. Noch immer sind die "Roten" von der Isar in diesem Wettbewerb der Verein mit den meisten Siegen - und diese Statistik könnte eigentlich längst ausgebaut sein. Könnte, denn in den vergangenen vier Spielzeiten hat der FC Bayern so seine Probleme mit dem Pokal. In den vergangenen vier Spielzeiten schaffte man es jeweils nicht mehr in die Bundeshauptstadt. Und das in einem Wettbewerb, in dem es auf den Weg nach Berlin eigentlich "nur" fünf Siege braucht. Doch die Bayern haben inzwischen dreinmal in Runde zwei und in der vergangenen Saison im Viertelfinale verloren. "Und wie" möchte man da ja beinahe zwangsläufig hinterherschieben. Das 0:5 in Gladbach war ein richtig gebrauchter Tag, doch auch bei den drei anderen Partien stimmte beim FCB insbesondere mental etwas ganz und gar nicht. Nicht nur, dass man sich recht schwertat. Nein, es war vielmehr auch die Tatsache, dass man in Kiel, daheim gegen Freiburg und am Mittwochabend in Saarbrücken erst in der Nachspielzeit verlor, wirft Fragen auf. Nimmt man die Gegner zu leicht, wollte man es im Schongang in der Verlängerung regeln oder hat man von vornherein gedacht, dass es nur mit halber Kraft geht. Fragen über Fragen! Nur gut aus bayrischer Sicht, dass es nun gegen den BVB geht. Schon oft war man vor diesem Duell (mental) am Boden und dann?! Ihr wisst schon, was ich damit meine - wird sehr spannend...

Mittwoch, 5. April 2023

Neuer Trainer - aber der gleiche "alte Alltagstrott"?!

Nach dem kleinen und von vielen erwarteten Zwischenhoch in der Bundesliga gegen die Borussia aus Dortmund, ist der FC Bayern München im eigenen Stadion in der Nachspielzeit des DFB-Pokalviertelfinals gegen den SC Freiburg, unsanft  aber - und so ehrlich muss man an dieser Stelle sein - nicht ganz unerwartet auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden. Zum dritten Mal hintereinander findet das Finale in Berlin ohne den deutschen Rekordmeister statt, der unter Julian Nagelsmann vom Triple träumte und diesen Wunsch unter dem gerade erst installierten Thomas Tuchel nochmals klar kommunizierte. Doch - und das war gestern Abend im Stadion und am Fernseher nicht zu übersehen - die Bayern hatten nicht wirklich die passenden Lösungen parat. Man dominierte zwar und erarbeitete sich gute Aktionen, aber eben keine zwingenden Chancen, weil die Südbadener in der bayrischen Landeshauptstadt die Räume geschickt verdichteten und aufopfernd füreinander kämpften. Diese Leidenschaft ließen Teile der Bayern-Elf inklusive der eingewechselten Joker mitunter vermissen, sodass Freiburg verdient im Halbfinale steht. Denn auch der Strafstoß war regelkonform, hätte aber vom FC Bayern schon in der Entstehung verhindert werden können und müssen. Da hat Tuchel noch viel zu tun, denn schon ab der kommenden Woche könnte die nächste Titelchance vorzeitig weg sein. Ja, City ist ein Brett...

Donnerstag, 28. Oktober 2021

Die dickste Packung der bayrischen Pokalgeschichte

"Wir werden es Dortmund in der kommenden Saison nicht noch einmal so einfach machen!" Diesen Satz sprach der heutige Vortandsboss des FC Bayern München im Rahmen seiner Gratulation in Richtung des BVB zum Pokalsieg gegen Leipzig im Frühjahr aus. Hm, und was ist diese Kahn-Ansage nach diesem Debakel von gestern Abend noch wert - nichts, aber auch gar nichts mehr. Denn der FC Bayern ist zum zweiten Mal in Folge in der 2. Runde des DFB-Pokals ausgeschieden. Oder soll man es eher "krachend gescheitert" nennen? Ja, kann und könnte man. Denn diese 0:5-Schmach beim VfL Borussia Mönchengladbach ist die höchste Niederlage für den Rekordmeister im Pokalwettbewerb überhaupt - und diese ging auch in Ordnung. Denn die Bayern wirkten nicht wirklich bei der Sache, zeigten kaum Lauffreude oder Einsatzbereitschaft und nahmen so gut wie keine Zweikämpfe an. Es fehlte an allen Ecken und Enden, während sich die Hausherren in einen wahren Rausch spielten. Wie diese "Nicht-Leistung" der Nagelsmann-Elf zu erklären ist? Keine Ahnung, mir fällt dazu nichts ein, wenn man sich die vergangenen Partien so angeschaut hat. Eigentlich hatte man eher mt einem 5:0 für die "Roten" gerechnet und nicht mit diesem Gladbacher Geniestreich. Man darf gespannt sein, wie der FCB darauf reagieren wird.

Donnerstag, 4. Februar 2021

Keiner der Halbfinalisten der Vorsaison ist noch mit dabei!

Wieder einmal habe ich mit meiner Einschätzung alles andere als verkehrt gelegen. Denn mit Bayer 04 Leverkusen hat sich im Achtelfinale des DFB-Pokals der nächste große Mitfavorit aus dem Wettbewerb verabschiedet. Und das gegen den Regionalligisten Rot-Weiß Essen. Und - so ehrlich muss man an dieser Stelle sein - beinahe hätte es auch Borussia Dortmund erwischt. Denn auch der BVB wackelte gegen zunächst chancenlose Paderborner bedenklich, fiel aber nicht um. Dies war dem Umstand geschuldet, dass man sich mal wieder auf Erling Haaland verlassen konnte, der bereits in der regulären Spielzeit für die Entscheidung gesorgt hatte. Doch sein 3:1 wurde zurecht zurück genommen und der Zweitligist nutzte den VAR-Elfmeter zum 2:2 und rettete sich somit in die Verlängerung. Dort war es dann wieder Haaland, der aus abseitsverdächtiger Position traf. Seltsam, dass sich der Schiedsrichter das nicht noch einmal selbst anschaute. Folgerichtig regte sich auch Steffen Baumgart - der Coach des SCP - sehr darüber auf, doch es änderte am Ausscheiden nichts mehr. Weg sind auch der FC Schalke 04 nach einem 0:1 gegen den VfL Wolfsburg sowie der VfB Stuttgart nach einem 1:2 gegen den VfL Borussia Mönchengladbach. Sowohl Schalke als auch der VfB nutzten ihre Chancen nicht, was der Gegner bestrafte. Relativ mühelos marschierten die "Roten Bullen" aus Leipzig ins Viertelfinale - das 4:0 gegen Bochum war schon recht einseitig gewesen. Dafür schaffte Regensburg eine Überraschung vom Punkt gegen den 1. FC Köln und steht nun in der Runde der letzten Acht, die Viertelfinal-Auslosung folgt am Sonntag, 7. Februar, in der ARD Sportschau.

Dienstag, 2. Februar 2021

Der DFB-Pokal geht mit den Achtelfinalpaarungen weiter

Ab heute Abend werden die Viertelfinalisten im DFB-Pokal gesucht. Nicht mehr mit dabei ist der Titelverteidiger und Top-Favorit FC Bayern München, der bei Holstein Kiel nach Elfmeterschießen unterlegen gewesen ist. Genau dieser Umstand sollte - und wird - so manchen Teilnehmer zusätzlich motivieren, es möglichst weit zu schaffen - bestenfalls ins Finale nach Berlin. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg und ich glaube fest daran, dass das Ausscheiden des FC Bayern nicht die letzte große Überraschung im Wettbewerb ist und bleiben wird. Denn die Schlagzahl der einzelnen Pflichtspiele ist so hoch wie noch nie, einige Achtelfinalisten haben große Verletzungssorgen und sind - nach wie vor - in gleich drei Wettbewerben unterwegs. Daher traue ich dem einen oder anderen "Underdog" durchaus eine Überraschung zu. Die Begegnungen in der Übersicht: Dienstag, 2. Februar 2021 (ab 18.30 Uhr): Holstein Kiel - SV Darmstadt 98, Rot-Weiß Essen - Bayer 04 Leverkusen; Dienstag, 2. Februar 2021 (ab 20.45 Uhr): Borussia Dortmund - SC Paderborn 07, Werder Bremen - SpVgg Greuther Fürth; Mittwoch, 3. Februar 2021 (ab 18.30 Uhr): VfL Wolfsburg - FC Schalke 04, RB Leipzig - VfL Bochum; Mittwoch, 3. Februar 2021 (ab 20.45 Uhr): VfB Stuttgart - Borussia Mönchengladbach, SSV Jahn Regensburg - 1. FC Köln. Zu sehen gibt's (alle) Spiele auf Sky, in der ARD oder auch bei Sport1.

Donnerstag, 14. Januar 2021

Ein historisches Pokal-Aus, das sich angebahnt hat

Diese Niederlage ist für die eine Hälfte der fußballbegeisterten Bundesrepublik eine Art Feiertag, während sie für den FC Bayern München und seine Fans eine ganz bittere ist. Und doch: Es hat ja so kommen müssen, dass die Bayern nicht nur in der Bundesliga, sondern nun auch im DFB-Pokal Probleme bekommen. Wie schon so oft in den vergangenen Wochen investierten die "Roten" von der Isar unter dem Strich zu wenig und ließen es vor dem Tor an der nötigen Konsequenz im Abschluss vermissen. Und - na klar - auch die Abwehr hatte mal wieder so ihre Probleme gegen ein mutiges Holstein Kiel, das in der Verlängerung zwar auf dem Zahnfleich daher kam, aber mental - insbesondere auch bei der Entscheidung vom Punkt - viel frischer und galliger aufs Weiterkommen wirkte, als die noch im Sommer nimmersatten Bayern-Stars, die momentan einfach nicht so richtig bei der Sache sind. Fehlpässe im Spielaufbau, zu wenig Leidenschaft in den Zweikämpfen und eine zu offensive Ausrichtung machen es den Gegnern momentan viel zu leicht, in schönster Regelmäßigkeit alleine vor Welttorhüter Manuel Neuer aufzutauchen, der eben auch nicht alles halten kann. Folgerichtig war für den Titelverteidiger erstmals seit 2000 (!) wieder in Runde zwei Schluss und der vereinsinterne Traum von der Triple-Wiederholung ist ausgeträumt. Glückwunsch nach Kiel! Die Bayern müssen die Balance dringend wieder finden. Sonst droht auch in der Bundesliga sowie in der Königsklasse der Super-Gau.

Montag, 6. Juli 2020

Nationaler Titel Nummer 50 für den Rekordmeister!

Der FC Bayern München hat sich nach seinem 30. deutschen Meistertitel nun auch zum 20. Mal zum DFB-Pokalsieger gekrönt und somit sein inzwischen 13. Double feiern können. Im Finale vor zahlreichen Fanbannern ließ der Titelverteidiger dem Rivalen aus dem Rheinland, also Bayer 04 Leverkusen, nicht wirklich eine Chance beim 4:2-Erfolg. Und das auch, weil sich Bayer gegen den Rekordmeister nicht nur einmal selbst im Weg stand und die Bayern eben immer nur so viel investierten, wie es eben gerade nötig gewesen ist. Nun haben die Stars des FC Bayern knappe zwei Wochen Urlaub, bevor man in die Vorbereitung auf die Wiederaufnahme der UEFA Champions League startet. Am 8. August geht's dort mit dem Achtelfinal-Rückspiel gegen den FC Chelsea London weiter, das der Doublesieger mit einem 3:0-Vorsprung angehen darf. Ob es für den ganz großen Wurf - sprich den Henkelpott und somit das zweite Triple nach 2013 - reicht, muss man abwarten. Es wird spannend zu sehen sein, wie schnell Torjäger Lewandowski und seine Jungs wieder im Rhythmus sind, während die Konkurrenz aus England, Italien und Spanien ja noch ein paar Spiele im Ligabetrieb zu absolvieren hat. Den ganz großen Wurf peilt auch der 1. FC Heidenheim an, der später im Relegations-Rückspiel auf den SV Werder Bremen trifft. Schafft es der Zweitligist von der Ostalb oder retten sich die Norddeutschen vor dem Abstieg. Nun, ich denke, dass es der schafft, der das erste Tor schießt! Los geht's um 20.30 Uhr (DAZN).

Donnerstag, 18. Juni 2020

Der FC Bayern sichert sich den achten Titel in Serie!

Und am Ende - oder in dem Fall zwei Spieltage vor Saisonschluss - jubelt mal wieder der FC Bayern München. Für die "Roten" von der Isar ist dieser etwas andere Titel, die sogenannte Geistermeisterschaft, dennoch etwas Besonderes. Denn eine solche Serie hat noch nie jemand in der Bundesliga-Geschichte geschafft und ich denke, dass im kommenden Sommer "Nummer neun" folgen wird. Denn wie man nicht nur gestern gesehen hat, kann die Konkurrenz - wenn es darauf ankommt - nicht liefern, ist mental nicht auf der Höhe, um die nötigen Punkte einzufahren oder kann - so wie auch in der voran gegangenen Spielzeit - eine Schwächephase des Rekordmeisters nicht ausnutzen. Zur Erinnerung: Am Nikolaustag 2019 lag der abermalige Titelträger sieben (!) Zähler hinter dem damaligen Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach und rutschte sogar auf Tabellenplatz sieben ab. Anschließend kamen die Müncher aber zurück in die Spur - und wie. Und das auch dank einiger Überraschungen im Kader. Alphonso Davies entwickelte sich zu einem der besten Linksverteidiger in ganz Europa, Thomas Müller ackerte "als Offensiv-Freigeist" wie eh und je und selbst Jerome Boateng stabilisierte sich. Und dann möchte ich noch den aus der Not heraus geborenenen Abwehrchef David Alaba und Torgarant Robert Lewandowski nennen, die dafür sorgten, dass der heutige Spitzenreiter von 54 möglichen, sage und schreibe 52 Zähler einheimste und aus meiner Sicht völlig verdient Meister ist, weil man eben in entscheidenden Phasen entsprechend gallig und angriffslustig agierte - etwas, das den Verfolgern ab und an abgeht. Ich bin gespannt, ob die Bayern neben dem Pokalfinale am 4. Juli auch in der Königsklasse um den Pott mitspielen. Weiter geht's am 7./8. August in Lissabon, wo am 23. August auch das Finale steigen soll. Und: Auch in der Europa League geht's weiter. Und zwar mit einem Finalturnier rund um den Ruhrpott und einem Finale in Köln. Ich drücke den deutschen Vertretern ganz fest die Daumen, dass ihnen dieser "Heimvorteil" in die Karten spielt!

Dienstag, 9. Juni 2020

Schafft der kleine Underdog die große Sensation?

Heute und morgen wrden sie also nachgeholt, die beiden Halbfinalpartien des laufenden Wettbewerbs im DFB-Pokal. Und: Unter den drei Erstligisten hat sich mit dem 1. FC Saarbrücken ein echter Außenseiter um den möglichen Finaleinzug ins Berlinger Olympiastadion gemischt. Denn der "Bald-Drittligist" bekommt es heute Abend mit Bayer 04 Leverkusen zu tun, das die Generalprobe gegen Titelverteidiger FC Bayern München am Samstag verpatzte. Die Bayern treffen dann morgen in der heimischen Allianz Arena auf die Eintracht aus Frankfurt. Und - da lehne ich mich nicht zu fest aus dem Fenster - ich glaube an ein Endspiel zwischen Leverkusen und München. Denn den Saarbrückern wird aufgrund der Corona-Pandemie ein klarer Heimvorteil mit den eigenen Fans im Rücken leider genommen, während der FC Bayern die SGE unlängst in der Bundesliga daheim eigentlich beherrschte. Bis auf ein paar Konzentrationsschwierigkeiten hatte der Meister die Hessen klar im Griff, während Bayer diesen letzten Schritt ins Finale nun auch gehen möchte und wird, weil ich eben glaube, dass dem FCS ohne den eigenen Anhang ein paar Körner im Tank fehlen werden. Beide Spiele beginnen um 20.45 Uhr und werden jeweils in der ARD und auf Sky gezeigt. Auf zwei spannende Abende! Währenddessen hat die TSG 1899 Hoffenheim den bisherigen Coach Alfred Schreuder entlassen. Es gebe wohl unterschiedliche Auffassungen über die künftige Ausrichtung des Klubs. 

Montag, 27. Mai 2019

Der FC Bayern bleibt die Nummer eins in Deutschland!

Ja, der FC Bayern München hat sich nach dem Deutschen Meistertitel nun also auch den Pokalsieg gesichert. 3:0 gewann der deutsche Rekordmeister gegen RB Leipzig und stemmte den goldenen Pott bereits zum 19. Mal in die Höhe. Und das geht aus meiner Sicht so auch in Ordnung, weil der FC Bayern München den nötigen Tick galliger wirkte und die größere Chanceneffizienz an den Tag legte. Somit gelang Coach Niko Kovac etwas Historisches, weil er der erste Mensch ist, der mit ein und demselben Klub als (2003) und Trainer (2019) das Double als Meisterschaft und Pokal gewann. Somit endete die Saison für die Bayern, aber insbesondere eben auch für Kovac selbst, sehr versöhnlich und er wird - daran sollte es nun gar keine Zweifel mehr geben - am 1. Juli mit der Trillerpfeife im Mund wieder das Training an der Säbener Straße leiten. Ob Jerome Boateng da noch mit von der Partie sein wird, halte ich für unwahrscheinlich. Aber man darf gespannt sein, wen die "Roten" nach dem insgesamt 12. Double neu dazu holen werden. "Das war es noch nicht", sagte Uli Hoeneß einst, als er aufgrund seiner Verurteilung das Amt des Präsidenten niederlegte. Ich glaube nach wie vor, dass an den Gerüchten um Antoine Griezmann, Leroy Sane und Timo Werner etwas dran ist. Insbesondere für die Champions League und in Anbetracht der immer stärker werdenden Konkurrenz aus Dortmund und Leipzig muss Bayern auf dem Transfermarkt noch etwas (mehr) machen. Das benötigte Kapital wäre ja da!