So, heute Abend ist es also soweit. Borussia Dortmund kämpft als erste deutsche Mannschaft um den Einzug ins Endspiel der UEFA Champions League am 25. Mai in London. 4:1 gewannen Robert Lewandowski und Co. am vergangenen Mittwoch gegen Real Madrid - alle vier Treffer steuerte eben dieser Lewandowski bei. Um den polnischen Angreifer ist es zuletzt ruhig geworden, dabei wurde tagtäglich über einen möglichen Wechsel diskutiert. Seit einer der größten Interessenten, der FC Bayern München, angebliche Vorverträge dementierte, hört man nichts mehr in diese Richtung. Aber das ist gut, sehr gut sogar. Schließlich gilt es, die "Königlichen" im eigenen Stadion nicht in Fahrt kommen zu lassen. Cristiano Ronaldo - der schon im Hinspiel traf - und seine Mitspieler sind heiß, beschwören bereits den Geist einer magischen Nacht in der spanischen Hauptstadt. Ob das gelingt, wird man ab 20.45 Uhr (u.a. Sky) sehen. Doch ich wage es zu bezweifeln. Warum? Ganz einfach deshalb, weil die Borussia den Hausherren im heimischen Estadio Santiago Bernabeu nicht das Zepter überlassen wird. Nein, denn die "Schwarz-Gelben" werden selbst auf Sieg spielen - und das völlig zurecht. Sie müssen sich beim CL-Rekordsieger nicht fürchten, vor was auch bitteschön. Der BVB ist die einzige noch ungeschlagene Mannschaft im laufenden Wettbewerb, hatte schon in der Gruppenhase gegen die Madrilenen den Sieg auf dem Fuß. In letzter Minute glich Mesut Özil mit einem sehenswerten Freistoß zum 2:2-Endstand aus. Schön, auch dieses Resultat würde reichen. Auf geht's, lieber BVB!
Dienstag, 30. April 2013
Montag, 29. April 2013
Trainergerücht: Ein "Tiger" für die Knappen?
Das wäre doch was, oder? Unser Stefan "Effe" Effenberg kehrt in die Bundesliga zurück - und zwar als Trainer. Ich würde das begrüßen, wäre sehr gespannt, was der Blondschopf den Profikickern so beibringen könnte. Anscheinend ist Effenberg ausgerechnet beim FC Schalke 04 als Coach im Gespräch. Und das, obwohl der gebürtige Hamburger eigentlich Mehmet Scholl als Übungsleiter der U23 des FC Bayern München ablösen sollte. Derzeit ist der 44-jährige Ex-Spielmacher überwiegend als TV-Experte beim Bezahlsender Sky im Einsatz, schreibt hin und wieder Kolumnen. Von der Art und Weise, wie wir "Effe" kennen- und - in meinem Fall - auch schätzen gelernt haben, würde er zum "königsblauen S04" passen, gar keine Frage. Nur: Bisher hat Stefan Effenberg noch keine praktische Erfahrung an der Seitenlinie vorzuweisen, schon gar nicht im bezahlten Vereinsfußball. Dass das mitunter nicht gut funktionieren kann, haben Beispiele aus der Vergangenheit bereits bewiesen. Und: Schalke 04 punktet unter Jens Keller regelmäßig, zudem kehrte Klaas-Jan Huntelaar gerade nach wochenlanger Verletzung zurück. Deshalb glaube ich, dass Schalke noch einige Punkte einfahren wird. Sollten es die Jungs aus dem Pott in die Champions League (Qualifikation) schaffen, dann frage ich mich, wie man Herrn Keller wieder wegschicken möchte - und vor allem mit welcher Begründung? Mal schauen, was passiert.
Freitag, 26. April 2013
Jetzt heißt es, so langsam Farbe zu bekennen
"Robert Lewandowski wechselt zum FC Bayern München". Das ist sie, die Schlagzeile die wir alle bereits kennen und oft genug gelesen oder gehört haben. Die einzige Frage, die noch offen ist, ist das "Wann?". Fakt ist, dass sich der polnische Angreifer mit dem deutschen Rekordmeister längst einig ist. Und das auch, weil Lewandowski sicherheitshalber gleich zwei gültige Verträge an der Isar unterschrieben hat, sagt die BILD. Einer, der einen Wechsel zum 1. Juli 2013 ermöglicht und eine Laufzeit bis 30. Juni 2017 besitzt sowie ein Arbeitspapier, das ab dem 1. Juli 2014 (dann bis 30. Juni 2018) in Kraft tritt. Nun, liebe Borussen, nun seid ihr an der Reihe. Ich kann verstehen, dass Borussia Dortmund nach Mario Götze nicht noch einen zweiten Leistungsträger verlieren will - und schon gar nicht zum Rivalen aus Süddeutschland. Jedoch muss man sehen, ob man sich mit einem "Veto" einen Gefallen tut. Sicherlich lässt sich "Lewa" - so wird er beim BVB von allen genannt - auf dem Platz nichts anmerken, er trifft und trifft. Das ist gut so, das gefällt mir und hilft nicht nur den "Schwarz-Gelben" weiter. Warum? Ganz einfach deshalb, weil es zeigt, wie wohl sich so mancher Kicker in der Bundesliga fühlt, wie gut er dort zurechtkommt. Klar, er ist von entsprechenden Mitspielern abhängig. Doch: Warum sollte der Umworbene nach England oder Spanien gehen? Dorthin, wo man nicht weiß, wie lange das noch gut geht, ob man das Geld pünktlich bekommt oder da hin, wo sich höchstens vier Klubs um die vorderen Plätze streiten. Ich kenne keine Liga, die derart ausgeglichen ist. So sehr mir das für die Borussia leid tut, aber ich kann seinen Entschluss verstehen. Der FC Bayern ist - trotz der Ergebnisse von 2011 und 2012 - noch einmal ein anderes Kaliber! Das wissen auch die BVB-Fans! Und, dass die Bayern bereits unterschriebende Verträge über die Medien dementieren, war klar.
Donnerstag, 25. April 2013
BVB: Geht nun auch Robert Lewandowski?
Hört, hört. Es wird heute in Dortmund noch eine Pressekonferenz geben - und
zwar genau um 16 Uhr. Dabei soll es aber nicht um die 4:1-Gala gestern
Abend gegen Real Madrid im Halbfinal-Hinspiel der UEFA Champions League
gehen. Gut, also nicht direkt. Denn ein Mann, der da gestern mitgewirkt
hat, wird alle Augen- und Ohrenpaare meiner Journalisten-Kollegen auf
sich ziehen. Und das, obwohl noch gar nicht sicher ist, dass er im
BVB-Presseraum selbst mit dabei sein wird. Von wem ich rede? Ganz
einfach, von Robert Lewandowski. Die polnische Tormaschine netzte
gestern Abend vier Mal ein, schoss damit seine Mannschaft so gut wie ins
CL-Finale. Schon seit Monaten kursieren Gerüchte, dass er den noch amtierenden Pokalsieger verlassen will. Nicht nur der FC Bayern München, sondern auch die großen Vereine der englischen Premier League jagen den Nationalspieler des Nachbarlandes. Nun, Ihr müsst jetzt ganz stark sein, liebe Anhänger von
"Schwarz-Gelb". Denn auf dieser PK wird verkündet, für welchen Klub
Lewandowski im kommenden Jahr auflaufen wird. Es gilt als sicher, dass
er die Borussia verlassen wird - und zwar nicht erst im kommenden Sommer
aufgrund des Vertragsendes 2014. Nein, er wird zum 1. Juli 2013 schon den Verein
wechseln. Schau'n mer mal, wohin. Ich weiß es schon, hab vorhin einen
Anruf gekriegt! Ich glaube nicht, dass das einfach nur ein verspäteter Aprilscherz ist.
Mittwoch, 24. April 2013
Ein überraschender Wechsel und seine bösen Folgen
Liebe Fußballfreunde, ich muss jetzt hier mal etwas ernster und strenger werden. Und zwar gegenüber allen "Roten", Schwarz-Gelben" und sonstigen Fans. Aber vor allen gegenüber denen, die sich so nennen. Nun ist es also raus - es ist offiziell, obwohl es schon einen Tag nach dem Malaga-Spiel klar war. Mario Götze wird Borussia Dortmund zum 1. Juli 2013 verlassen und zum FC Bayern München wechseln. Sicherlich ist das ein harter Schlag für alle Fans der Borussia. Klar ist auch, dass ihr Liebling nicht unbedingt zum großen Rivalen in den Süden der Republik hätte wechseln müssen. Und der Zeitpunkt der Bekanntgabe ist mehr als unglücklich - richtig! Ja, die festgeschriebene Ablöse von 37 Millionen Euro hätten auch Klubs wie Arsenal London, Manchester United, Chelsea London, Manchester City oder Real Madrid aufgebracht. Selbst der gestern vom FC Bayern beim 4:0-Sieg derart zerlegte FC Barcelona hätte das Geld für einen Spieler dieser Klasse aufgebracht. Nun, der gebürtige Allgäuer will es eben an der Säbener Straße probieren, bei einem der besten Klubs der Welt. Ich finde es nicht richtig, dass der 20-Jährige nun von verschiedensten Seiten aufs Übelste beschimpft wird, als Verräter gegeißelt wird, ihm alles Mögliche - nur nicht "Viel Glück" - gewünscht wird. Was soll das denn? Haben wir alle aus der Geschichte von Robert Enke noch immer nichts gelernt? Ja, auch ich habe ihn kritisiert und mich sehr über den Transfer gewundert. Jedoch habe ich das weit über der Gürtellinie getan! Klar, die Fußballer haben ein tolles Leben, verdienen womöglich viel mehr als fast alle hier zusammen. Aber eines ist und bleibt Fakt: Unsere kickenden Stars sind auch nur Menschen, vergesst das bitte nicht. Drücken wir deshalb lieber heute Abend alle den Borussen UND Götze (20.45 Uhr, ZDF/Sky) gegen Real Madrid gemeinsam die Daumen. Er wird noch bis zum 30. Juni BVBler sein!
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