Dass alles, was dieser Junge von der Sonneninsel Madeira anpackt, inzwischen zu Gold geworden ist, das wissen wir hier an dieser Stelle alle. Und doch ist bei Ronaldo - also dem Cristiano - noch lange nicht Schicht im Schacht. Denn mit seinem Wechsel in die Wüste sorgt der Weltstar des Fußballs für noch mehr Superlative. Dabei beziehe ich mich nicht auf sein astronomisch hohes Gehalt, sondern insbesondere auf den unglaublich großen Marketingapparat, der dahintersteckt. Denn alleine die Followerzahlen seines neuen Vereins schossen bei Instagram nach Bekanntgabe seines Wechsels und in den Tagen danach in unglaubliche Höhen. Ja, das ist eben auch CR7. Er ist ja nicht nur auf dem Rasen einer der Besten, sondern auch dann, wenn es darum geht, Einnahmen mit Fanartikeln und Werbepartnerschaften zu generieren. Klar ist allerdings, dass sein Egagement beim Saudi-Klub Al Nassr nicht den größten aller sportlichen Reize bietet, aber darum geht es Ronaldo auch nicht (mehr). Denn er hat ja im Spätherbst seiner Karriere quasi alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt und wird dort der alles überstrahlende Stern sein. Passt doch zum Europameister von 2016!
Donnerstag, 5. Januar 2023
Cristiano Ronaldo hat eine neue (PR)Spielwiese gefunden
Montag, 21. Juni 2021
Offensivere Ausrichtung und mehr Mut bringen den Erfolg!
Na, also - es geht doch! So oder so ähnlich dürfte es allen deutschen Fans und den unzähligen Millionen von Bundestrainern ergangen sein, nachdem der Schlusspfiff am Samstagabend bei herrlichem Sommerwetter in München ertönte. Mit 4:2 schlug die DFB-Elf die Auswahl Portugals mit Superstar Cristiano Ronaldo, dem prompt sein erster Treffer gegen eine deutsche Nationalmannschaft gelungen war. Und doch jubelte vor 14.500 Zuschauern am Ende der Gegner, weil der Moral bewies und viel mutiger agierte, als in Vorrundenspiel eins gegen den Weltmeister aus Frankreich. Schlüssel zum Erfolg gegen den amtierenden Europameiter war aus meiner Sicht, obwohl Bundestrainer Joachim Löw - zum Unmut vieler - der gleichen Aufstellung vertraute, dass "Jogi" Robin Gosens und Joshua Kimmich vor der Dreierkette mit Mats Hummels, Antonio Rüdiger und Matthias Ginter recht offensiv verteidigen ließ und somit auf den Flügeln einige Überzahlsituationen schaffte, die den Portugiesen sehr zu schaffen machten. Ja, insbesondere Gosens war phasenweise kaum zu bremsen und wurde nach seinem Tor und zwei Vorlagen zum besten Mann des Spiels gekürt. Doch - das sollten wir aus deutscher Sicht vergessen - noch ist nichts erreicht. Denn am Mittwoch kommt ein starkes Ungarn nach München, das gegen die Franzosen nur knapp an der Sensation vorbeischrammte. Am Ende hieß es 1:1-Unentschieden.
Mittwoch, 16. Juni 2021
Eine EM-Premiere, nach der noch etwas Luft nach oben ist!
0:1 gegen den amtierenden Weltmeister verloren - und das dank eines Eigentores. Das klingt nach einem gebrauchten Abend für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft zum EM-Auftakt. Nun, ganz so schlimm war es nicht, da man es phasenweise recht ordentlich machte und defensiv über weite Strecken überzeugte. Auch die Konterabsicherung klappte - bis auf zwei, drei Ausnahmen. Aber - so ehrlich muss man sein - der knappe Sieg für Frankreich ist verdient, gar keine Frage. Denn besonders in der Offensive hatten die französischen Nachbarn der deutschen Auswahl einiges voraus. Man spielte vertikal und diagonal nach vorne, durchbrach die letzte Kette der DFB-Elf immer wieder, machte aber aus seinen Chancen zu wenig, traf "nur" den Pfosten oder erzielte zwei Abseitstore. Erst als Joshua Kimmich, der früh eine gelbe Karte mit sich herumschleppte, nach der Pause in schönster Regelmäßigkeit im Zentrum auftauche, agierte Deutschland mutiger und druckvoller und brachte die Abwehrreihe der Franzosen in Bedrängnis. Doch unter dem Strich war dieses kurze Aufbäumen zu wenig für einen Punktgewinn - geschweige denn einen Sieg. Nun hat man am Samstag gegen Portigal schon ein "Alles oder nichts"-Spiel vor der Brust - und zwar gegen den Titelverteidiger aus Portugal mit CR7 und Co.