Samstag, 5. Oktober 2013

Ballert sich "Kies" den ganzen DFB-Frust von der Seele?

Tja, meine Lieben, es kam, wie es kommen musste. Für die kommenden WM-Qualifikationsspiele in Köln gegen Irland (11.10.) und vier Tage später bei Zlatan Ibrahimovic' Schweden in Stockholm ist einer wieder einmal nicht dabei. Und das, obwohl mit Miroslav "Miro" Klose und Mario Gomez gleich beide zentralen Stürmer der DFB-Elf ausfallen. "Jetzt erst recht" hätte nun eigentlich das Motto und der Fahrplan geheißen, in punkto einer Nominierung von Stefan Kießling. Doch Bundestrainer Joachim "Jogi" Löw verzichtet(e) erneut auf den Torjäger von Bayer 04 Leverkusen. Er (Löw) habe das ihm unter der Woche in einem persönlichen Gespräch ausführlich erklärt. Was denn bitte? Dass es das so genannte "Leistungsprinzip" bei der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gar nicht gibt?! Hm, das wissen wir doch alle. Und das nicht erst, seitdem auch BVB-Torhüter Roman Weidenfeller bisher konsequent ignoriert wurde und wird. Finde ich seltsam und einfach nicht nachvollziehbar. Vielleicht liegen hier Beweggründe vor, die nicht im sportlichen Bereich anzusiedeln sind. Anders kann ich mir das nicht erklären. Schade für "Kies", der den Deutschen mit Sicherheit weiterhelfen könnte. Er ist eiskalt vor dem Tor - egal ob mit links oder rechts, er trifft per Kopf und auch vom Elfmeterpunkt. Mal schauen, was Kießling heute Abend (18.30 Uhr, Sky) im Topspiel gegen den FC Bayern München zeigen wird. Ob er Tore sprechen lässt? Könnte sein, aber das ist ja nicht international!

Donnerstag, 3. Oktober 2013

Eine echte Gala mit ein paar unhöflichen Gästen

Zunächst einmal wünsche ich Euch allen einen schönen Feiertag. Genießt die freie Zeit - egal, ob bei der Familie, auf der Wiesn oder auf dem Wasen oder sonstwo. Der "Tag der Deutschen Einheit" darf, sollte - nein muss - auch von uns Fußballfans gewürdigt werden. Denn es ist der Tag nach unseren beiden Feiertagen, die wir da gestern und am Dienstag in der UEFA Champions League erleben durften. Alle vier deutschen Teams gewannen ihre Spiele - und das teilweise sehr beeindruckend. Gut, speziell Bayer 04 Leverkusen hatte gestern Abend beim 2:1-Erfolg gegen Real Sociedad San Sebastian auch etwas Glück, aber wen interessiert das (heute) noch. Es zählt einzig und allein das Ergebnis und nicht mehr die Art und Weise, wie es zustande kam. Gestern glaubte ich daran, dass der FC Bayern München die 3:0-Gala von Borussia Dortmund gegen Olympique Marseille bei Manchester City sogar noch toppen kann und wird. Und, was soll ich sagen? Ich hatte da wieder einen ziemlich guten Riecher. Zumindest, was die ersten 70 Minuten betrifft. Da zog der FC Bayern eine deratige Dominanz auf, dasss den Fans der "Citizens" einfach die Spucke wegblieb. Man hörte eigentlich nur die knapp 3.000 mitgereisten Anhänger der Bayern. Die konnten sich an der rasend schnellen Ballzirkulation, den unzähligen Positionswechseln und dem unglaublich starken Gegenpressing nach eigenem Ballverlust gar nicht satt sehen. Es wäre durchaus ein deutlicheres Ergebnis drin gewesen, als das 3:1. Jedoch hätte es nach dem Platzverweis für Boateng noch enger werden können. Ich bin gespannt, ob das der CL-Titelverteidiger auch in Leverkusen so macht. Schließlich ist das das kommende Topspiel.

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Können die Bayern das BVB-Feuerwerk (noch) toppen?

So meine Lieben, da lag ich doch gar nicht so verkehrt mit meiner Einschätzung. Ich hatte sowohl Borussia Dortmund als auch dem FC Schalke 04 am zweiten Spieltag der Gruppenphase in der UEFA Champions League einen Sieg zugetraut - und das auch ohne den einen oder anderen wichtigen Spieler oder Funktionär. Und, so ist es auch gekommen, was mich sehr freut. Insbesondere das, was der BVB im heimischen Signal-Iduna-Park gezeigt hat, war ganz großer Sport. Alleine das, was Marco Reus nach der Balleroberung durch seine Mitspieler zeigt, ist technisch auf ganz hohem Niveau. Vorne knipst Robert Lewandowski beinahe nach Belieben und dann sind da noch "Batman" Aubameyang sowie "Miki". Am Ende stand es 3:0 für die Borussia gegen Olympique Marseille, das den Hausherren vor zwei Jahren noch sämtliche internationale Grenzen aufgezeigt hatte. Das ist nun endgültig Geschichte. Und auch die Schalker haben gewonnen, schlugen den FC Basel daheim mit 1:0. Siegtorschütze war - na klar - Jungstar Julian Draxler mit einem sehenswerten Schuss. Auch seine (triumphale) Rückkehr hatte ich gestern in diesem Blog angekündigt. Nun sind wir also gespannt, was der FC Bayern München bei Manchester City anstellt. Live zu sehen im ZDF und bei Sky - Anpfiff ist um 20.45 Uhr (MEZ). Ich bin davon überzeugt, dass die Bayern auf der Insel ganz anders auftreten als zuletzt daheim in der Allianz Arena gegen den VfL Wolfsburg. So eine torarme Angelegenheit wird's - denk' ich - nicht.

Dienstag, 1. Oktober 2013

Ohne "Kloppo" und Jones zu den nächsten Erfolgen?

Freunde, heute Abend geht's mal wieder international zur Sache - und zwar in der europäischen Königsklasse. Ab 20.45 Uhr (Sky) kämpfen die beiden Revierklubs - der FC Schalke 04 und Borussia Dortmund - in ihren Gruppen um die nächsten Punkte in der Vorrunde der UEFA Champions League. Und, beide Mannschaften müssen bei ihren Aufgaben in Basel beziehngsweise daheim gegen Marseille auf ganz wichtige Leute verzichten - und zwar auf welche, die auf und abseits des Platzes eigentlich nicht wegzudenken sind. Gut, der Schalker Jermaine Jones fiel zuletzt eher durch haarsträubende Fehler als durch seinen Zweikampfstärke und gute Übersicht auf. Auch die Tatsache, dass Klaas-Jan Huntelaar im St. Jakob-Park nicht mit dabei sein wird, schwächt die "Königsblauen" zusätzlich. Aber zum Glück haben sie ja jetzt Kevin-Prince Boateng, der aktuell immer für einen Treffer gut ist. Und beim BVB? Da fehlen nicht nur Stammkräfte wie beispielsweise Marcel Schmelzer, Sebastian Kehl und allen voran Ilkay Gündogan, sondern eben auch die beiden "Rotsünder" von Neapel. Sowohl Torhüter Roman Weidenfeller als auch Coach Jürgen "Kloppo" Klopp fehlen - letzterer darf sich seiner Mannschaft ab der Abfahrt ins Stadion nicht mehr nähern. Ich glaube trotzdem, dass Marco Reus und Co. das schaffen - auf geht's Jungs, tut es für Euren Trainer. Und auch den "Königsblauen" ist in der Schweiz einiges zuzutrauen. Und das auch, weil Julian Draxler rechtzeitig zum Anpfiff zurück ist.

Montag, 30. September 2013

Ein kleiner Machtkampf der Giganten im Geschäft

Endlich ist sie zurück, die "Abteilung Attacke" des FC Bayern München. Uli Hoeneß beschützt mal wieder seine Schäfchen - und das mit aller Vehemenz. Das Opfer seiner Aufgebrachtheit - falls "Opfer" in diesem Zusammenhang überhaupt das richtige Wort ist - heißt Zlatan Ibrahimovic, Stürmerstar von Paris St. Germain. Der schwedische Nationalspieler lästert (mal wieder) über seinen ehemaligen Trainer beim FC Barcelona, Josep "Pep" Guardiola. Der coacht inzwischen den Klub von Präsident Hoeneß. "Ibra" saß bei "Pep" meistens nur auf der Bank, es passte zwischenmenschlich zwischen dem Hünen und dem kleinen Spanier nicht so recht. "Schick' den Philiosophen weg, der Zwerg und ich machen das schon", soll er einst zum damaligen Barca-Präsidenten gesagt haben. Der Philosoph war Guardiola, mit "Zwerg" meinte der Angreifer den aktuellen Weltfußballer Lionel Messi. Nun meldet sich der Schwede aus dem fernen Paris zu Wort und schickt Giftpfeile in die bayrische Landeshauptstadt. Guardiola habe keine Eier, seine Ansprachen in der Kabine seien - ich umschreibe das besser mal - nicht gerade das Gelbe vom Ei gewesen. Solche Sprüche hört der Weltmeister von 1974 gar nicht gerne. Erst recht nicht über eines seiner Schäfchen in "seinem" Verein. Man müsse sich schon fragen, warum es noch kein Trainer oder Klub mit ihm - gemeint ist Zlatan - ausgehalten habe, polterte Uli. Nun, das mag stimmen. Dennoch möchte ich an dieser Stelle nicht an seinen fußballerischen Qualitäten zweifeln. Die hat er, gar keine Frage. Doch ich denke, dass er einfach besser ruhig sein sollte.