Dass es die "Roten Bullen" aus Leipzig gegen Manchester City im Achtelfinale der UEFA Champions League richtig schwer haben werden, war irgendwie klar. Dass die Jungs aus Sachsen - nach einem beachtlichen 1:1 im Hinspiel - aber nun derart unter die Räder gekommen sind, hätte ich so nicht erwartet. Erling Haaland und Co. gewannen sage und schreibe mit 7:0 gegen RB, das aber auch etwas Pech mit den Entscheidungen des Unparteiischen hatten. Dennoch ist dieses Ergebnis eine echte Hausnummer und zugleich auch eine Art Warnung an die noch im Wettbewerb verbliebene Konkurrenz. Ob zu dieser nach heute Abend die Eintracht aus Frankfurt zählen wird, bleibt abzuwarten. Ohne Fans im Rücken und einer 0:2-Hypothek wird es gegen Neapel alles andere als leicht. Aber die "Adler" vom Main sind ja für magische Europapokalnächte - gerade in der jüngeren Vergangenheit - bekannt. Und dann gibt's noch Neuigkeiten um den ehemaligen Bundestrainer Joachim Löw. Der soll bei der Auswahl Brasiliens im Gespräch sein. Ausgerechnet der "Jogi", der mit den Deutschen der stolzen Fußballnation vom Zuckerhut die wohl bitterste aller Niederlagen beibrachte. Das könnte ja spannend werden...
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Mittwoch, 15. März 2023
Debakel für Leipzig! Neuer Job für Jogi Löw?
Montag, 8. August 2016
Pogba im Anflug - Für den VfB Stuttgart wird's heute ernst!
Seit Wochen wurde gesprochen, gemutmaßt und (intensiv) verhandelt. Nun steht der bisher teuerste Transfer der Welt fest. Paul Pogba kehrt auf die britische Insel zurück und streift erneut das Jersey von Manchester United über. Der Mittelfeldstar von Juventus Turin kostet die "Red Devils" schlappe 120 Millionen Euro Ablöse. Außerdem wird der französische Nationalspieler von United zwischen 15 und 18 Euro Gehalt im Jahr überwiesen bekommen - netto versteht sich. Somit wird der 23-Jährige (!) zum neuen Rekordhalter, was die Ablösesumme angeht. Mal schauen, ob der lange Schlaks die an ihn gesetzten Erwartungen erfüllen kann beziehungsweise wird. Diese oder eine ähnliche Frage werden sich vermutlich auch die Fans des VfB aus Stuttgart stellen. Denn die Schwaben starten heute Abend (20.15 Uhr, Sky/Sport 1) mit einem Heimspiel in die neue Saison. Allerdings ist der Traditionsklub nun - zumindest vorerst - im Unterhaus daheim und empfängt später den FC St. Pauli. Keine leichte Aufgabe für die Jungs des neuen Übungsleiters Jos Luhukay. Mal schauen, ob er mit einem vierten Verein den Aufstieg in die 1. Fußball-Bundesliga schaffen kann - und vor allem wann. Am Neckar gehen sie jedenfalls vorsichtig an die Sache ran. Finde ich gut so, denn ein zu großer Druck kann die Beine schwermachen. Dieses oder ein ähnliches Phänomen trifft ja gerade auf unsere beiden Olympiateams zu. Dennoch glaube ich fest daran, dass beide Mannschaften über die Gruppenphase hinauskommen werden. Ganz viel Erfolg dabei!
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Dienstag, 2. August 2016
Schweinsteiger degradiert - Wechsel von Sane ist perfekt!
Also mal ganz ehrlich: So geht man nicht mit einem Weltmeister um! Das, was Bastian Schweinsteiger aktuell bei Manchester United erlebt, ist ein absoluter Alptraum. Ja, der Weltmeister war und ist oft verletzt, hat über die Jahre zweifelsohne an Schnelligkeit eingebüßt. Dennoch gehört der 32-Jährige (Alles Gute nachträglich!) für mich noch immer zu den ganz Großen dieses Sports. Dass Jose Mourinho, der neue starke Mann an der Seitenlinie der "Red Devils", ihn nun zu den Amateuren abschiebt, gehört sich einfach nicht. Sicherlich ist das "Geschäft Profifußball" ein sehr hartes und schnelllebiges, in dem es auf jeden Tag ankommt. Dennoch sollte man dem Bayer aus Kolbermoor die(se) Zeit geben. Da dies offensichtlich nicht gegeben ist, rate ich ihm zu einem Wechsel. Interessenten gibt es genug und ich glaube fest daran, dass man trotz seines DFB-Rücktritts noch die eine oder andere tolle Schlagzeile über ihn lesen wird - und zwar in sportlicher Hinsicht! Beim Lokalrivalen, den "Citizens", haben sie sich nun also das deutsche Top-Talent Leroy Sane geangelt. Nach wochenlangen Verhandlungen und intensiven Gesprächen zieht es den Ex-Schalker sofort auf die britische Insel. Für mich kommt dieser Transfer mit einem Gesamtpaket von 55 Millionen Euro eigentlich (noch) zu früh. Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren und wünsche dem Jungspund bei Man City alles erdenklich Gute!
Freitag, 1. Juli 2016
Portugal zeigt keine Nerven - Vorfreude auf den Klassiker!
Das war ja nichts für Sportsleute mit zartbeseitetem Gemüt. Denn die Portugiesen um Superstar Cristiano Ronaldo haben gegen die körperlich überlegenen Polen im ersten Viertelfinale der Fußball-Europameisterschaft in die Verlängerung gemusst. Und damit nicht gung, denn das Duell in Marseille wurde im Elfmeterschießen entschieden. Alle Strafstöße waren richtig gut geschossen, auch der von "Kuba". Doch der portugiesische Keeper ahnte die Ecke, sodass der BVB-Rückkehrer untröstlich auf dem Boden hockte. Nun, das geht ja schon gut los. Denn ich bin sehr gespannt, ob es heute Abend zwischen Belgien und Wales ähnlich ausgeglichen zugeht. Ich könnte es mir ziemlich gut vorstellen, auch wenn die Belgier gerade so langsam in Schwung kommen. Und am Samstag freuen wir uns alle auf den Klassiker schlechthin, wenn sich Italien und Deutschland miteinander messen. Ich tue mir schwer mit einer Prognose - sorry, aber mal richtig schwer. Am Sonntag bestreiten dann die Gastgeber aus dem Nachbarland und der Außenseiter aus Island das letzte Viertelfinalduell. Dann möchte ich noch Unai Emery viel Erfolg als neuer Coach von Paris St. Germain wünschen und bin gespannt, wie sich Zlatan Ibrahimovic bei Manchester United schlagen wird. Dass Messi aus der Nationalmannschaft zurücktritt, hat mich auch überrascht, obwohl ich den Frust des Argentiniers verstehen kann. Viel Spaß Euch später!
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Samstag, 21. Mai 2016
Von Endspielen, Abschieden und interessanten Wechseln
So, liebe Sportsfreunde, heute Abend geht's rund. Uns erwarten gleich zwei interessante Finals. Einmal im Londoner Wembleystadion und natürlich im Berliner Olympiastadion. Während sich auf der Insel Manchester United und Crystal Palace ab 18.30 Uhr (Eurosport) um den FA-Cup duellieren, treffen in der Bundeshauptstadt der FC Bayern München und Borussia Dortmund aufeinander. Es geht um den Triumph im DFB-Pokal, der dem FC Bayern das Double ermöglichen oder BVB-Coach Thomas Tuchel den ersten Titel seiner Profikarriere bescheren könnte. Ich bin sehr gespannt, wer sich durchsetzen wird. Außerdem werden auf beiden Plätzen auch Abschiedsszenen zu bestaunen sein. Während in London Louis van Gaal wohl sein letztes Spiel als Manager von United machen wird (das "Gespenst" Jose Mourinho schwebt seit Wochen über ihm), wird auch Pep Guardiola das vorerst letzte Mal bei den "Roten" von der Isar an der Seitenlinie stehen. Und auch für Mats Hummels, den Kapitän der Borussia, wird diese ohnhein schon brisante Partie, eine ganz besondere. Denn der Nationalspieler wechselt ab 1. Juli das Trikot und stülpt nach der EM das Hemd des deutschen Rekordmeisters über. Ich hoffe nicht, dass es ihm ähnlich ergehen wird wie einst einem gewissen Lothar Matthäus oder Dante. Und dann möchte ich noch kurz Bayer 04 Leverkusen und vor allem Rudi Völler gratulieren. Dass die Werkself den vielumworbenen Kevin Volland tatsächlich bekommt, ist aller Ehren wert. Ich denke, dass dieser Transfer für alle drei Seiten eine echte Win-Win-Situation ist. Viel Erfolg am Rhein!
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Montag, 9. Mai 2016
Von einem Langweiler, einem Wunder und einem Absturz!
Selten habe ich ein so langweiliges Halbfinal-Rückspiel in der UEFA Champions League gesehen wie am vergangenen Mittwochabend. Gut, vielleicht war ich auch von dem tollen Schlagabtausch am Vortag zwischen dem FC Bayern München und Atletico Madrid etwas verwöhnt (worden). Allerdings frage ich mich, was Manchester City im Bernabeu da gegen die "Königlichen" vorgehabt hat. So kann man doch nicht allen ernstes gegen das Starensemble um Cristiano Ronaldo bestehen. Doch auch die Madrilenen brannten gegen die Briten nicht wirklich ein Feuerwerk ab. Oder aber: Mussten sie das erst gar nicht? Egal, denn nun stehen sich Real und Atletico im zweiten Stadtduell der europäischen Königsklasse innerhalb von zwei Jahren im Finale von Mailand gegenüber. Ich bin gespannt, wie es dieses Mal ausgeht. So etwas ähnliches wie ein Feuerwerk zündete dann auch am Folgetag der FC Liverpool. Der besiegte Villareal mit 3:0 und trifft im Enspiel im benachbarten Basel auf den Europa-League Spezialisten FC Sevilla. Ich freue mich für Jürgen "Kloppo" Klopp, dass er gleich im ersten Jahr auf der Insel einen großen Titel gewinnen kann. Apropos Titel: Herzlichen Glückwunsch zur Schale an die Bayern! Von Auszeichnungen in Form von Trophäen sind sie im Schwabenland meilenweit entfernt. Es sieht sogar eher danach aus, als müsse der VfB Stuttgart nach 41 Jahren mal wieder absteigen. Am letzten Spieltag hilft ja fast nur noch ein Wunder. Und das, obwohl die Jungs aus Cannstatt eigentlich schon gerettet waren. Vielleicht täte dem ganzen Klub dieser Absturz enfach mal gut!
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Montag, 8. Februar 2016
Unruhe bei den Bayern? Zumindest intern sicher nicht!
Dass man hier in der Bundesrepublik schön des öfteren Begriffe wie "Neidgesellschaft" oder eben den Ausspruch "du bist doch nur neidisch" hört, weiß (fast) jedes Kind. Und doch kann man hier und da offenbar nicht genug davon bekommen. Speziell in der bayrischen Landeshauptstadt liegen ein paar Unverbesserliche (leider) auf der Lauer und suchen mindestens das ach so berühmte "Haar in der Suppe". Wo? Genauer gesagt an der Säbener Straße 51, beim FC Bayern München. Dort wird schon seit Tagen alles bewertet, kommentiert und analysiert. Manche meiner Kollegen versuchen mit aller Gewalt, Unruhe beim deutschen Rekordmeister zu stiften. Und das alles, weil sich Josep "Pep" Guardiola dazu entschieden hat, ab 1. Juli einer neuen beruflichen Herausforderung nachzugehen. Ein - aus meiner Sicht - ganz normaler Vorgang. Erst recht im Geschäft, Profifußball. Außerdem geht der Katalane fristgerecht nach Ablauf seines Vertrages nach England. Ich denke, dass das auch die Herren Rummenigge und Sammer richtig bewerten können oder es intern eben längst getan haben. Die Mannschaft ist intakt, die Chemie stimmt und die Zusammenarbeit mit dem scheidenden Coach klappt. Dass sich der eine oder andere Leistungsträger verletzt hat, ist einfach nur Pech. Schade, dass einige nur die Auflage im Kopf und jeglichen Sinn für die Realität verloren haben. Lasst das Team einfach in Ruhe arbeiten!
Mittwoch, 3. Februar 2016
Von Serdar Tasci, Manchester City und Pep Guardiola
Gott sei Dank, endlich ist's also offiziell. (Noch)Bayern-Trainer Josep "Pep" Guardiola wird ab 1. Juli 2016 neuer Manager bei Manchester City. Nun darf ein längst offenes Geheimnis also klar angesprochen werden. Gut so! Dann hat diese ewige Hängepartie der Bekanntgabe also endlich ein Ende und "Pep" kann sich auf die sportlichen Ziele bei seinem derzeitigen Arbeitgeber aus der bayrischen Landeshauptstadt konzentrieren. Bis 30. Juni läuft der Vertrag des Perfektionisten aus Katalonien noch - und bis dahin erwarten alle Fans und Freunde des FC Bayern München, dass er sich bis zu diesem Datum auch noch voll und ganz auf seine Aufgabe bei den "Roten" konzentriert. Doch: Ist das überhaupt noch möglich? Wie kann der 45-jährige Fußball-Fachmann gleichzeitig den FC Bayern motivieren und nebenher (im Hintergrund) die Kaderplanung bei seinem neuen Verein organisieren beziehungsweise vorantreiben? Fragen über Fragen. Ich denke jedoch, dass er professionell genug ist und das irgendwie hinbekommt. Dafür sind der Stratege und sein Gefolge - und erst recht der deutsche Rekordmeister - schon viel zu lange im Geschäft dabei. Deshalb ist es für mich auch nachvollziehbar, dass der Klub mit der "Mia san mia"-Mentalität doch noch einmal auf dem Transfermarkt reagiert hat und Serdar Tasci verpflichtete (Leihe mit Kaufoption). Ich traue dem Ex-Nationalspieler und ehemaligem Kapitän des VfB Stuttgart bei bester Fitness einiges zu. Allein die Tatsache, bei den Bayern zu sein, wird ihn motivieren.
Montag, 28. Dezember 2015
Schicksalsspiel für van Gaal - Urlaubsgrüße der Stars!
Während sich viele - oder fast alle - Stars der 1. Fußball-Bundesliga derzeit irgendwo in der Sonne tummeln, ist das Wetter und vor allem die Stimmung in Manchester nicht gerade überragend. Genauer gesagt ist es im Lager von United ziemlich unruhig, viele fordern sogar den Kopf von Manager Louis van Gaal. Denn die Ergebnisse der "Red Devils" lassen zu wünschen übrig, man hat sich besseres erhofft - vor allem mehr Punkte. Doch van Gaal ist und bleibt ein echtes Unikat - an und abseits der Seitenlinie. Zur Not werde oder wolle er sich selbst entlassen. Erst recht, falls es im Duell der großen Namen heute Abend gegen den FC Chelsea London (18.30 Uhr, Sky) schiefgehen sollte. Würde es soweit kommen, dann wäre ich sehr gespannt, wer United dann coachen soll. Auch der Rivale aus der Hauptstadt steht ja unter neuer Regie - hier übernahm Guus Hiddink vom entlassenen Jose Mourinho. Der soll ja - so vermelden es einige bunte Blätter in England - bei ManU im Gespräch sein. Oder kommt im Sommer Noch-Bayer Pep Guardiola, der eigentlich schon beim Stadtrivalen - den himmelblauen Citizens - zugesagt haben soll. Wir Fußballfans dürfen gespannt sein und sind froh, dass auf der britischen Insel weitergespielt wird. Unseren Jungs aus der Bundesliga wünsche ich schöne und erholsame Tage!
Freitag, 2. Oktober 2015
Von leicht verschenkten Punkten und großem Torhunger!
So, liebe Sportsfreunde, wie habt Ihr denn die europäische Woche erlebt beziehungsweise gesehen? Um ehrlich zu sein: Ich war und bin noch immer ein bisschen enttäuscht darüber, dass wir aus deutscher Sicht nur zwei Siege geholt haben. Ich glaube, dass wir uns recht schnell einig sind und werden: Da war doch eigentlich viel mehr drin. Denn die Art und Weise, wie Bayer 04 Leverkusen, der VfL Borussia Mönchengladbach sowie der VfL Wolfsburg ihre Partien in der UEFA Champions League verloren haben, lässt einen die Stirn runzeln. Von fehlender Erfahrung auf internationalem Parkett kann und darf man an dieser Stelle nicht (mehr) sprechen - bei allem Respekt für die großen Namen. Bayer hatte Barca im Griff, die Fohlen spielten Manchester City an die Wand und auch die "Wölfe" hatten gegen United mit Bastian Schweinsteiger alle Chancen. Doch am Ende stehen drei 1:2-Niederlagen - Wahnsinn! Auch der FC Augsburg eilt von Pleite zu Pleite, vergab gegen Partizan Belgrad ebenfalls einen Vorsprung. Allein Raul Bobadilla hätte die Gäste im Alleingang besiegen können. Nun, wenigstens auf "Königsblau" und die "Roten" aus München ist Verlass gewesen. Und das nicht nur, weil deren Stürmer treffsicher gewesen waren. Allen voran Franco Di Santo und Robert Lewandowski netzten (beinahe nach Belieben) ein. Und der BVB? Der rettete wenigstens noch einen Punkt. Doch: Es war das vierte Remis in Serie!
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Mittwoch, 16. September 2015
Die "Fohlen-Elf" vergaloppiert sich - Draxler beißt zu!
Das war er also, der Auftakt in die Gruppenphase der UEFA Champions League. Am meisten schockiert haben uns dabei zweifelsohne die Bilder aus Eindhoven. Dort war das Starensemble von Manchester United um unseren deutschen Nationalmannschaftskapitän Bastian Schweinsteiger beim gastgebenden PSV angetreten. Nach etwas mehr als 90 Minuten hatten die Engländer nicht nur sportlich eine bittere Pleite einstecken müssen. Erstmals seit der Saison 1996/97 verloren die "Red Devils" in der Königsklasse mal wieder ein Auftaktspiel (1:2). Doch damit nicht genug! Denn Luke Shaw brach sich nach dem harten Einsteigen seines Gegenspielers den Unterschenkel - und das gleich doppelt. Get well soon! Am Gesundheitszustand eines deutschen Vertreters darf man spätestens seit gestern ebenfalls zweifeln - also in mentaler Hinsicht. Denn die "Fohlen-Elf" vom VfL Borussia Mönchengladbach ist aktuell komplett von der Rolle, verursachte beim FC Sevilla gleich drei Elfmeter (!) und ging mit 0:3 baden. Wahnsinn, was mit den Jungs vom Niederrhein gerade passiert. Bleibt zu hoffen, dass die Kicker und Coach Lucien Favre baldmöglichst die Kurve kriegen. Denn auch an der objektiven Spielbewertung mangelt es derzeit. Wesentlich besser verlief der Start für den VfL Wolfsburg. Die "Wölfe" gewannen gegen ZSKA Moskau mit 1:0. Torschütze war Julian Draxler, der insgesamt einen richtig guten Auftritt ablieferte. Ebenso wie Dreifach-Torschütze C. Ronaldo.
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Mittwoch, 2. September 2015
Ich habe da irgendwie ein bisschen den Überblick verloren!
Man, was war denn da noch alles so los?! Manches hat noch geklappt, anderes eher nicht und so mancher hat einen Wechsel selbst verneint. Unglaublich! Für die bisher tollste Geschichte sorgten aus meiner Sicht zweifelsohne die beiden Weltklasse-Klubs Manchester United und Real Madrid. Die "Königlichen" wollten unbedingt David de Gea verpflichten, den spanischen Nationaltorwart zurück auf die iberische Halbinsel holen. Dafür sollte - im Gegenzug - Keylor Navas nach England wechseln. Dummerweise trudelte ein Fax beim spanischen Fußballverband zu spät ein - der Wechsel ist nun vorerst geplatzt. Dumm nur, dass de Gea in den Planungen von Louis van Gaal keine Rolle mehr spielt. Mal schauen, wie das weitergeht. Wesentlich klarer war da schon der Fall in Sachen Aaron Hunt, der den VfL Wolfsburg in Richtung Hamburger SV verlässt. Ich bin gespannt, wie es dem "Ur-Bremer" beim Erzrivalen von der Elbe so ergehen wird. Ein "Ur-Borusse" war und ist Jakub Blaszczykowski gewesen, denn den polnischen Nationalspieler zieht es nun zum AC Florenz. Eigentlich hätte "Kuba" auch in die Nachbarschaft wechseln können - und zwar ausgerechnet zum FC Schalke 04. Darauf hatte der 29-jährige Mittelfeldmann zwar Lust, verzichtete jedoch aus Respekt vor den schwarz-gelben Fans auf diesen Schritt. Es gehe im Fußball und im Leben um mehr als nur um Geld, ließ er sich zitieren. Ein - wie ich - sehr schöner und recht interessanter Satz. Schade nur, dass einige in dieser Branche (ganz) anders denken!
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Freitag, 24. Juli 2015
Machen nun zwei weitere Bundesliga-Stars den Abflug?
In diesen Tagen ist in Sachen Transfers wirklich allerhand geboten. Hier ein Gerücht, da ein Bericht und dort ein hoch dotiertes Angebot. Dieses Mal stehen Kevin De Bruyne und Julian Draxler im Fokus beziehungsweise im Schaufenster der internationalen Wechselbörse. Für beide Bundesliga-Stars soll es bereits Anfragen aus dem Ausland geben. Den belgischen Nationalspieler vom VfL Wolfsburg jagt die halbe britische Insel, aktuell soll Manchester City ziemlich heftig um den offensiven Mittelfeldspieler buhlen. Ich bin gespannt, was die "Wölfe" machen oder wie sie reagieren werden. Denn: Geld braucht der Klub aus Niedersachsen nicht wirklich und auch beim VfL könnte De Bruyne in der europäischen Königsklasse glänzen. Auch für den deutschen Weltmeister vom FC Schalke soll es den einen oder anderen Interessenten geben - vor allem die "alte Dame" von Juventus Turin ist ganz heiß auf das Schalker Eigengewächs. Ich bin gespannt, was "Königsblau" in dieser Frage entscheiden wird. Denn im Gegensatz zu Wolfsburg können die "Knappen" jeden Euro auf dem Konto dringend gebrauchen.
Mittwoch, 15. Juli 2015
Jetzt sollte man es endlich auch einmal gut sein lassen!
Schweinsteiger hier, Schweinsteiger da, Schweinsteiger überall! So oder so ähnlich sieht aktuell die Berichterstattung vieler meiner Kollegen aus. Ich muss sagen, dass mir das mittlerweile einfach - um es im neuen täglichen Sprachgebrauch des deutschen Nationalspielers zu sagen - "too much" ist. Sicherlich ist sein Weggang vom FC Bayern München nichts Alltägliches, hat viele überrascht oder wirft nach wie vor Fragen auf. Aber die Tatsache, dass um seine ersten Tage bei Manchester United so ein Hype gemacht wird, ist mir nicht ganz klar - sorry! Erstes Interview, erstes Training, erstes Video-Statement, erster Flug mit seinem neuen Arbeitgeber... Hm, ja und? So läuft das in diesem Geschäft nun einmal. So ist der Zeitplan, so gestaltet sich der Tag bei vielen Klubs dieser Welt. Das ist keine Überraschung und war auch nicht unerwartet, oder? Lasst Bastian Schweinsteiger doch einfach in Ruhe ankommen und irgendwann die ersten Pflichtspiele machen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass dem 30-jährigen Mittelfeldmann dieser Rummel selbst ziemlich unangenehm ist. Wahrscheinlich erfahren wir als Nächstes, wann er sich die Zähne putzt und ob er bereits auf englischem oder US-amerikanischem Boden auf der Toilette gewesen war.
Montag, 13. Juli 2015
Zwei absolute Klubikonen schlagen einen neuen Weg ein!
Was ich am Freitabend hier bereits als fix "vermeldet" hatte, ist spätestens seit Samstagnachmittag um 14.30 Uhr Gewissheit. Bastian "Fußballgott" Schweinsteiger hat seiner großen Liebe, dem FC Bayern München "Servus" gesagt. Endgültig, denke ich, zumindest was die Karriere auf den Plätzen dieser Welt angeht. Natürlich ist es sehe gut möglich - wäre auch eine Geschichte der Marke "typisch Fußball" - wenn "Basti" mit Manchester United zur K.O.-Runde in der UEFA Champions League ausgerchnet in der Allianz Arena vorbeischaut. Warten wir mal ab und glauben allen Verantwortlichen, dass dieser Wechsel nichts mit Planungen und zwischenmenschlichen Eitelkeiten zu tun beziehungsweise hatte. Gestern Nachmittag hob der Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft mit seiner Freundin Ana Ivanovic im Gepäck im Privatjet in Richtung England ab, schon heute bricht der ManU-Tross in die USA auf. Alles Gute und viel Erfolg! Und auch eine zweite, weltbekannte Klubikone hat seine große sportliche Liebe schweren Herzens und mit einigen Tränen in den dunklen Augen verlassen. Die Rede ist von Iker Casillas, Torwart-Idol mehrerer Generationen. Casillas verlässt "sein" Real, um es nach einer gefühlten Ewigkeit in seiner Heimatstadt nun also in Portugal zu versuchen. Sein Ziel ist der FC Porto. Auch ihm alles Gute, weiterhin viel Erfolg und vor allem auch Gesundheit!
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Freitag, 10. Juli 2015
Von einem Wechsel, der viele richtig kalt erwischt (hat)!
Schon seit geraumer Zeit hat es das eine oder andere Gerücht gegeben und so manchen Experten, der sich dazu geäußert hat. Ja, und auch ich möchte - der Aktualität sei es geschuldet - an dieser Stelle meinen Senf dazu geben. Bastian Schweinsteiger hat sich dazu entschieden, noch einmal den Verein zu wechseln. Seit seinem 14. Lebensjahr war der Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ein "Roter", durchlief sämtliche Jugendteams des FC Bayern München und hielt seit 2002 auch bei den Aktiven der Bayern seine Knochen hin. Bis heute avancierte der Mittelfeldmann zum absoluten Publikumsliebling und Idol vieler Nachwuchskicker. Schon lange schallt bei der Bekanntgabe der Aufstellung in der Allianz Arena nach "Schweinsteiger" ein langes "Fußballgott" nach. Diesen Ruf wird es zur neuen Spielzeit also nicht mehr geben, schon morgen bei der Teampräsentation im Stadion wird die Nummer "31" fehlen. Ich wünsche dem 30-jährigen Weltmeister auf der Insel bei Manchester United in den kommenden drei Jahren alles Gute - vor allem jedoch Gesundheit. Fußball ist und bleibt ein Geschäft, auch wenn dieser Transfer so manchem Fan das Herz brechen wird. Allerdings möchte ich sagen, dass ich mit seinem Verbleib an der Isar gerechnet hatte. Und das nicht nur, weil "Schweini" - wie man ihn bis heute nennt - bei der Präsentation des neuen Auswärtstrikots vorne mit dabei war.
Freitag, 9. Januar 2015
Winterpause ist gleich Wechselzeit - mitunter prominent!
Oha, da geht ja richtig was voran - also zumindest schon einmal in Sachen Transfers. Denn gestern haben gleich mehrere Vereine zugeschlagen und sich so mancher Profikicker zu einer Luftveränderung entschlossen. Allen voran Victor Valdes oder Xherdan Shaqiri sind hier zu nennen, aber auch die Ausleihe des dänischen Nationalspielers Pierre Emile Højbjerg vom FC Bayern München zum FC Augsburg ist nun endgültig perfekt. Auch Hannover 96 hatte um das Nachwuchstalent gebuhlt, das Rennen machten jedoch die bayerischen Schwaben. Wesentlich höhere Wellen schlug da schon der sofortige Transfer des Schweizer Auswahlspielers Shaqiri von den Bayern zu Inter Mailand. Der "Kraftwürfel" wird in die Modestadt ausgeliehen und soll ab Sommer für 18 Millionen Ablöse fix über den Brenner wechseln. Für mich ein logischer Schritt, schließlich war er nicht an Robben, Ribery oder Götze vorbeigekommen. Alles Gute in Italien, Xherdan! Und auch Manchester United hat noch einmal zugeschlagen und das - wie ich finde - recht günstig. Denn die "Red Devils" holten den vereinslosen Valdes, der zuletzt beim FC Barcelona zwischen den Pfosten gestanden hatte. Mal schauen, wer nun als Nächstes wechselt.
Mittwoch, 26. November 2014
Ein ganz bitterer Abend war das aus deutscher Sicht!
"Das ist Sport" sagen die einen, die anderen denken sich eher: "Das darf doch nicht wahr sein!" und wiederum andere mögen "tja, selbst schuld" gedacht haben. Denn sowohl der FC Bayern München als auch der FC Schalke 04 haben sich gestern Abend in der UEFA Champions League nicht mit Ruhm bekleckert. Speziell der Auftritt des königsblauen S04 wirft auch heute noch Fragen auf und lassen mich ziemlich ratlos zurück. Denn so kann und darf man sich vor heimischer Kulisse in der Arena einfach nicht präsentieren - bei allem Verständnis für die Klasse des FC Chelsea London. Aber das geht einfach nicht! Und das sage ich nicht, weil ich automatisch an die Fünfjahreswertung des europäischen Fußballverbandes denke. Was auch nicht geht ist das, was der Ex-Schalker Jermaine Jones da über Twitter gemacht hat. Er machte Manager Horst Heldt für diese Misere verantwortlich und zählte ihn auf Englisch ganz schwer an. Dass Helft mit Sicherheit nicht alles richtig gemacht hat, das weiß er selbst. Doch eine sich öffentliche Kritik muss nicht sein. Das war ein Fehler! Fehler haben übrigens auch die Stars vom FC Bayern München gemacht - und das ausgerechnet bei einer 2:1-Führung bei Manchester City. Da war der FC Bayern trotz Unterzahl nach einer Benatia-Notbremse richtig gut im Spiel, setzte die Citizens unter Druck und kontrollierte das Geschehen auf dem Feld. Bis, ja bis Alonso und Boateng nicht ganz bei der Sache waren und Aguero artig "Danke" sagte! Gut, dass die "Roten" schon durch sind.
Donnerstag, 9. Oktober 2014
Der Berater spricht ein (endgültiges) Machtwort
Cristiano Ronaldo wird seine Karriere bei den „Königlichen“ von Real Madrid beenden. Das sagt zumindest Jorge Mendes, der Berater des amtierenden Weltfußballers. Zuletzt hatte es ja mal wieder – ist ja nichts Neues – Gerüchte gegeben, dass der portugiesische Nationalspieler den zehnmaligen Sieger der Champions League verlassen will und wird. Sein ehemaliger Verein, Manchester United, wolle Ronalso gerne zurückholen. Aber auch bei Paris St. Germain oder beim FC Chelsea London war der 29-jährige Torjäger zuletzt im Gespräch. Ich bin gespannt, was so passieren wird. „Er trägt Manchester in seinem Herzen, weil er dort für sechs Jahre war. Aber ich kann nur betonen, dass Cristiano sehr glücklich in Madrid ist und hier einen langfristigen Vertrag hat“, sagte Mendes. Heute so uns morgen so, das wäre ja nichts Neues. Ich könnte mir schon vorstellen, dass CR7 noch einmal etwas anderes machen wird. Und wenn es nur ein Ausklang der Karriere in Dubai ist. Hat ja Zeit!
Montag, 22. September 2014
Geschichten, wie sie eigentlich nur der Fußball schreibt!
Wahnsinn, was da gestern Nachmittag in der englischen Premier League passiert ist. Da lag Manchester City im Topspiel gegen den FC Chelsea London durch den eingewechselten Andre Schürrle mit 0:1 in Rückstand, als die Citizens in der Schlussviertelstunde noch einmal auswechselten. Es kam der Spieler mit der Nummer 18, ein Mann der 13 Jahre das Trikot des Gegners getragen hatte. In der Hauptstadt gewann dieser Mann mit den "Blues" alle Titel und entschloss sich im Sommer mit Mitte 30 seine Karriere beim Hauptstadtklub zu beenden und seine Laufbahn in den Vereinigten Staaten von Amerika ausklingen zu lassen. Da er dort allerdings erst im Januar gebraucht wird, wurde er zurück auf die Insel geschickt - als Leihspieler zu City. Ausgerechnet er, das Urgestein den FC Chelsea. Und was macht er dieser Frank Joseph Lampard junior? Ja, richtig - er trifft nach 85 Minuten für Manchester gegen seine alte Liebe zum Ausgleich. Plötzlich war es still an der Stamford Bridge, Lampard jubelte so gut wie gar nicht. Es schien ihm beinahe unangenehm zu sein. Kann man irgendwie verstehen, vor allem weil er in der 89. Minute sogar noch den Siegtreffer auf dem feinen Füßchen hatte. Das wäre allerdings zuviel des Guten gewesen und hätte die Stimmung womöglich nur unnötig angeheizt. Und in der Bundesliga? Da ließ der VfL Wolfsburg dem frühdezimierten Gegner Bayer 04 Leverkusen zum 4:1-Endstand keine Chance und der 1. FC Köln trennte sich vom VfL Borussia Mönchengladbach torlos mit 0:0.
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