"Man sieht sich immer zweimal im Leben" heißt ein sehr bekanntes Sprichwort. Und in diesem Fall ging es schneller, als es sich so mancher vielleicht ausgemalt hat. Denn Josep "Pep" Guardiola - bis 30. Juni diesen Jahres noch Trainer beim FC Bayern München - kehrt bereits heute in die Allianz Arena zurück. Und, ja richtig, als Coach. Alerdings betreut der charismatische Katalane seit 1. Juli das Team von Manchester City. Die "Citizens" sind am Abend im Rahmen eines Testspiels im Münchner Norden zu Gast (20.30 Uhr, ZDF). Mal schauen, welche Stars auf beiden Seiten (überhaupt) zum Einsatz kommen?! Denn insbesondere bei den Hausherren aus der Säbener Straße fehlen noch zahlreiche EM-Fahrer. Dennoch darf man sich auf dieses Kräftemessen sehr freuen - auch das (taktische) Duell zwischen dem stoisch in sich ruhendem Carlo Ancelotti - der die Bayern nun betreut - und dem mitunter hysterisch vor sich hinzappelnden Pep Guardiola dürfte interessant zu beobachten sein. Und dann bahnt sich in der bayrischen Landeshauptstadt ja noch eine spektukuläre Rückkehr an. Denn Uli Hoeneß - ehamaliger Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender - könnte beim deutschen Rekordmeister in naher Zukunft die Aufgaben des zurückgetretenen Matthias Sammer übernehmen. Mal schauen, was so kommt!
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Mittwoch, 20. Juli 2016
Samstag, 3. Januar 2015
"Mr. FC Bayern" ist wieder auf freiem Fuß - also tagsüber!
Nun ist er also offiziell Freigänger, der Uli Hoeneß. Gerade einmal sieben Monate nach seinem Haftantritt - aufgrund einer Gefängnisstrafe wegen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe - darf der "Mr. FC Bayern" wieder nach Hause nach Bad Wiessee am Tegernsee oder eben zu seinem Lebenswerk an die Säbener Straße in München - zumindest tagsüber. Beim FC Bayern wird der ehemalige Manager und Präsident eine Aufgabe im Jugendbereich übernehmen. Ich sehe die Sache mit ein bisschen Bauchschmerzen, denn das Echo aus der Bevölkerung - vor allem das der Bayern-Gegner - wird nicht sehr positiv ausfallen. Doch damit wird der Verein und auch Hoeneß selbst rechnen und entsprechend darauf vorbereitet sein. Ich denke, dass man einfach abwarten sollte, wie das alles wird und ihm diese Chance erlauben sollte. Auch wenn er eigentlich dreieinhalb Jahre bekommen hatte. Eine Chance darf, soll und wird wohl auch Lukas "Prinz Poldi" Podolski bekommen - und zwar bei Inter Mailand. Bereits gestern war der Flügelstürmer in Italien, um sich alles anzusehen. Ich würde ihm dieses neue Engagement gönnen. Vielleicht ist Italien ja das Richtige für ihn! Den Medizincheck hat der 29-jährige Linksfuß ja schon bestanden.
Donnerstag, 20. November 2014
Uli Hoeneß kehrt als Freigänger zum FC Bayern zurück!
Was schon länger als Idee im Raum stand, ist nun eine konkrete Sache beziehungsweise - es sieht ganz danach aus. Uli Hoeneß kehrt zu seinem Lebenswerk, dem FC Bayern München zurück - und zwar als Freigänger ab Januar 2015. Dann soll der langjährige Manager und Ex-Präsident des deutschen Rekordmeisters im Nachwuchsleistungszentrum der "Roten" aus der Säbener Straße tagsüber arbeiten. "Es war sein eigener Wunsch, im Nachwuchsbereich zu arbeiten. Das heißt, er wird einen Anstellungsvertrag mit der FC Bayern München AG unterzeichnen", sagte Nachfolger Karl Hopfner, der dem Klub von der Isar aktuell als Präsident vorsteht. "Ich glaube, das ist für ihn eine unwahrscheinliche Erlösung, wenn er hier wieder in einen anderen Rhythmus reinkommt." Damit kehrt der 62-jährige Familienvater, der aktuell eine Haftstrafe wegen Steuerbetrugs in der JVA Landsberg verbüßt, gerade einmal acht Monate nach Antritt der Strafe zu seiner großen Liebe - also in sportlicher Hinsicht - zurück. Mal schauen, wie das funktioniert - und von allen Beteiligtten angenommen wird. Schon jetzt gibt's einiges an Kritik. Was ganz anderes: Glückwunsch an Matthias Sammer zur Vertragsverlängerung bis 2018 und gute Besserung an Philipp Lahm! Mal schauen, wer den Kapitän auf dem Feld vertreten darf.
Samstag, 1. November 2014
Treffen der Bundesliga-Giganten elektrisiert die Massen!
Heute Abend (18.30 Uhr, Sky) ist es nach dem DFL-Supercup mal wieder soweit. Die einen sagen "endlich", die anderen sagen "egal, geht ja um nichts" und wiederum andere meinen, dass bereits "heute die Meisterschaft endgültig entschieden wird". Nun, ich stehe mit meiner Erwartung irgendwo dazwischen. Denn ich weiß nicht so recht, was ich vom Bundesliga-Kracher zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund halten soll. Die einen marschieren in allen Wettbwerben (fast ohne Punktverlust) den nächsten (großen) Zielen entgegen und die anderen zeigen im Tagesgeschäft so selten erlebte "Leistungen". Doch ich denke, dass der BVB später ein ganz anderes Gesicht zeigen wird, als zuletzt gegen Hannover, Köln und die anderen Mannschaften, die "Schwarz-Gelb" ärgern konnten und ihnen die Punkte geklaut haben. Alleine schon die Tatsache, dass sich die sportliche Leitung beider Klubs wegen Marco Reus (mal wieder) zofft, gibt dem ohnehin brisanten Duell zusätzliche Würze. Karl-Heinz Rummenigge schießt gegen Hans-Joachim Watzke und der wünscht sich Uli Hoeneß zurück. Am Ende entscheidet allerdings immer der Spieler, was er in Zukunft machen möchte. Am meisten bin ich übrigens auf die Startformationen beider Kontrahenten gespannt - Überraschungen garantiert!
Samstag, 15. März 2014
Zum Glück ist heute endlich wieder Bundesliga!
Sportsfreunde, ich weiß ja nicht, wie es Euch so geht? Aber ich bin erleichtert - sehr sogar. Denn heute Nachmittag rollt endlich wieder der Ball, das Thema "Uli Hoeneß" rückt endlich wieder in den Hintergrund. Dazu nur noch einen Satz! Ich ziehe meinen Hut vor ihm, dass er die Haftstrafe von drei Jahren und sechs Monaten tatsächlich antreten will und wird - eine Revision wird es nicht geben. Und was passiert auf den Plätzen der Republik ab 15.30 Uhr (live bei Sky)? Insbesondere die Partien zwischen Borussia Dortmund und dem VfL Borussia Mönchengladbach sowie das Aufeinandertreffen zwischen dem SV Werder Bremen und dem VfB Stuttgart dürften spannend werden. Können die Fohlen nach der Vertragsverlängerung von Coach Lucien Favre und der Bekanntgabe der Verpflichtung von Noch-Basler Yann Sommer als Nachfolger von ter Stegen mal wieder in der Bundesliga punkten - also dreifach? Wird schwierig, da der BVB seit gestern Abend den Erzrivalen Schalke 04 im Nacken hat. Und an der Weser? Dort hoffen die Schwaben auf den Effekt des Trainerwechsels. Kann Huub Stevens dem VfB wieder mal zum einem Sieg verhelfen?! Abwarten. Außerdem spielen: Hertha - Hannover, Braunschweig - Wolfsburg (Achtung hitziges Derby!), Hoffenheim - Mainz und am Abend die Bayern gegen Leverkusen (18.30 Uhr). Mal schauen, wie die "Super Bayern" das ganze Theater um den Ex-Präsidenten wegstecken?!
Freitag, 14. März 2014
Von einem Mann, der auch jetzt seinen (geraden) Weg geht
Als gestern Nachmittag um 14.09 Uhr im Landgericht München das Urteil verkündet wurde, waren allerhand Reaktionen zu sehen – im und außerhalb des Gerichtsgebäudes. Drei Jahre und sechs Monate soll Ulrich „Uli“ Hoeneß für sein Steuervergehen einsitzen. Die von ihm erstellte Selbstanzeige wies die Strafkammer zurück beziehungsweise ab. Bis heute Morgen dachte man, dass der Präsident des FC Bayern München – oder besser – seine Verteidigung in Revision gehen wird. Heute Vormittag kam alles anders, denn der Verurteilte gab eine sehr überraschende Erklärung ab. Er werde diese Strafe antreten, das habe er mit seiner Familie und seinem engsten Kreis besprochen. Damit wolle er sich seinem Fehler und somit seiner Verantwortung stellen, was anderes komme für ihn nicht in Frage. Damit ist auch klar, dass Hoeneß seine Position als Vorsitzender des Aufsichtsrates und als Präsident des FC Bayern verlieren wird beziehungsweise mit sofortiger Wirkung zurücktritt. Ich muss zugeben, dass ich damit nicht gerechnet hätte. Ich habe eine Revision erwartet oder mit einem Plädoyer auf verminderte Schuldfähigkeit gerechnet – Stichwort: Spielsucht.
Mittwoch, 12. März 2014
Willkommen im Viertelfinale, lieber FC Bayern München!
Der FC Bayern München hat es also geschafft. Der Titelverteidiger steht verdient im Viertelfinale der UEFA Champions League. Gegen den FC Arsenal konnten es sich die Bayern sogar erlauben, die eine oder andere dicke Chancen liegen zu lassen - speziell im ersten Durchgang. Dass sich die Gäste aus England um die drei deutschen Nationalspieler Per Mertesacker, Lukas Podolski und Mesut Özil allerdings derart zögerlich und harmlos präsentierten, das überraschte uns alle - nicht nur in der Allianz Arena. Die "Gunners" lagen nach dem Hinspiel mit 0:2 in Rückstand. Sicherlich wollten sie der "Abteilng Attacke" des Gegners nichts ins offene Messer laufen. Aber nur auf Standards zu lauern, das war etwas wenig, oder? Besser wurde es nach der Pause, als Tomas Rosicky den blassen Özil als Spielmacher ersetzte. Spätestens nach "Prinz Poldi"'s Kracher aus spitzem Winkel, der eigentlich irregular war (Stichwort: Foul an Lahm, Podolski schubst mit ausgestreckten Armen), waren die Engländer in der Partie. Kurz zuvor hatte Mittelfeld-Chef Bastian Schweinsteiger sein Team ins Führung gebracht. Am Ende blieb es beim Unentschieden, nach dem der Champions League-Sieger weitere gute Möglichkeiten liegen ließ - sogar einen Elfmeter durch Thomas Müller in der Nachspielzeit. Und Uli Hoeneß? Der konnte sich - zumindest für 94 Minuten - von seinen Steuerproblemen ablenken. Inzwischen beläuft sich seine Schuld auf über 30 Millionen Euro. Es sieht wirklich alles andere als gut aus für ihn derzeit!
Dienstag, 11. März 2014
Lassen sie sich heute aus der Ruhe bringen? Eher nicht!
Gestern hat er also begonnen, der Prozess wegen Steuerhinterziehung gegen Uli Hoeneß. Und: Der Präsident des FC Bayern München machte gestern vor dem Richter am Landgericht München gleich einmal reinen Tisch. Bisher war von 3,5 Millionen Euro die Rede, die der gelernte Metzger und heutige Wurstfabrikant am deutschen Fiskus vorbeigeschleust haben soll. Dann, ja dann hörte man von 15 Mille und spätestens nach dem ersten Prozesstag war dann sogar von 18,5 Millionen(!) die Rede. Wahnsinn, das sind Zahlen. Hoeneß soll krankhaft gezockt haben,. Auch mitten in der Nacht unzählige Transaktionen mit nicht unbedeutenden Summen getätigt oder angewiesen haben. Ein Urteil wird nach aktuellen Einschätzungen für Donnerstag erwartet. Und seine Jungs? Die treffen heute Abend (20.45 Uhr, Sky) im Achtelfinal-Rückspiel der UEFA Champions League auf den FC Arsenal aus London. Mal schauen, ob die Bayern konzentriert am Ball sind. Zumindest die Spieler sagen, dass sie das ganze Theater um ihren Präsidenten ausblenden können. Na dann – schau’n mer mal. Schon 2013 war es knapper, als man es nach einem 3:1 dachte!
Sonntag, 5. Januar 2014
Ein ganz Großer hat uns leider für immer verlassen
Bevor ich hier nun an dieser Stelle Uli Hoeneß - dem Präsidenten des FC Bayern München - zum 62. Geburtstag gratulieren möchte, beziehe ich Stellung zu einer sehr traurigen Nachricht. Eusebio ist gestern Nacht verstorben. Der Held und geliebte Torjäger aus Portugal hat seinen letzten großen Kampf, nämlich den des Lebens, leider verloren. Eusébio da Silva Ferreira - wie der Stürmer mit vollem Namen heißt - wurde am 25. Januar 1942 in Maputo, im heutigen Mosambik geboren und wurde spätestens bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1966 in England weltberühmt. Da erzielte der Angreifer insgesamt neun Treffer, wurde Torschützenkönig und führte seine Nation somit auf einen tollen dritten Rang hinter Deutschland und England. Äh, ich meine natürlich England und Deutschland. Da war ja irgendwas! Naja, Schwamm drüber. Von 1960 bis 1975 trug er das Trikot von Benfica Lissabon, erzielte dabei in 301 Einsätzen unglaubliche 317 Tore. Wahnsinn, was für eine Quote für den gebürtigen Afrikaner, der für mich bis heute zu den besten Spielern aller Zeiten gehört. Dazu zählt für mich übrigens auch das heutige Geburtstagskind, das die wahrscheinlich größte Titelsammlung aller im Geschäft Profifußball besitzt. Sowohl als Aktiver, als auch als Funktionär heimste er von 1970 bis heute mit seinem FC Bayern Schalen, Pokale und Trophäen en masse ein. Alles alles Gute zum Geburtstag, lieber Uli!
Donnerstag, 14. November 2013
Der Rückhalt für den angeschlagenen Präsidenten ist da!
Ja, es war gestern wirklich kein einfacher Weg für Ulrich H. aus Ulm. Der schwäbische Metzgerssohn und ehemalige Weltklasse-Stürmer wirkt angeschlagen, nachdenklich und reumütig. Und - ich weiß ja nicht, wie es Euch dabei geht - ich glaube Uli Hoeneß. Der Präsident des FC Bayern München wird sich stellen, will sich ab März für seine Steuervergehen vor der Münchner Staatsanwaltschaft beziehungsweise dem Landgericht verantworten. Und das ist auch gut so! Der 61-jährige Familienvater weiß, dass er mit seinen Transaktionen mehrerer Millionen Euro in die benachbarte Schweiz - und das unversteuert - tierischen Mist gebaut hat. Es bringt uns allen nichts, weiter auf ihn einzuprügeln oder ihm das zu nehmen, was ihm das Liebste ist, nämlich seinen FC Bayern. Ich kann und möchte mir einfach keinen anderen Präsidenten vorstellen, als den Mann, der den Verein zu dem gemacht hat, was er heute ist. Ich finde es gut, dass das die meisten Mitglieder ähnlich sehen und Hoeneß im Audi Dome mit minutenlangem Applaus bedachten. Denn an seiner sportlichen Leistung und an seinen Verdiensten beim und um den deutschen Rekordmeister gibt es überhaupt keinen Zweifel. Und, so lange das Gericht seine Schuld nicht bewiesen hat, kann Präsident Uli Hoeneß meiner Meinung nach im Amt bleiben!
Mittwoch, 13. November 2013
Ein ganz seltsames Bild an der Säbener Straße
Zugegeben: Das war schon ein interessantes, lustiges und zugleich etwas seltsames Bild, das wir da um die Mittgaszeit an der Säbener Straße in München gesehen haben. Denn auf dem dortigen Trainingsgelände des FC Bayern München trainierten die Platzherren um Coach Josep "Pep" Guardiola in verhältnismäßig kleiner Runde und einen Steinwurf davon entfernt - auf einem der Nebenplätze - bereitete sich die deutsche Fußballnationalmannschaft um Bundestrainer Joachim "Jogi" Löw auf das Testspiel am Freitag gegen die Italiener in Mailand vor. Interessant deshalb, weil beide Übungsleiter ein ähnliches System bevorzugen. Lustig, weil der halbe FC Bayern auf dem Nebenplatz mit dem Adler auf der Brust versammelt war und nicht im Kreise der Kollegen in roter Bekleidung mit dem spanischen Chef ein paar Meter weiter. Und zu guter Letzt seltsam, weil die Nationalspieler aus anderen Vereinen auf dem Gelände des Bundesliga-Rivalen ihre Einheit absolvierten. Speziell die Profis von Borussia Dortmund. Die treffen ja am 23. November, ab 18.30 Uhr, auf den deutschen Rekordmeister. Der lädt übrigens am Abend zur Hauptversammlung ein, insbesondere Präsident Uli Hoeneß dürfte da im Blickpunkt aller Augenpaare sein beziehungsweise stehen. Viele erwarten seinen Rücktritt, andere stärken ihm, dem "Mister FC Bayern", demonstrativ den Rücken. Mal schauen, was Hoeneß ab 19 Uhr in der sportlichen Heimat seiner Basketballer, dem Audi Dome, seinen Klub-Anhängern zu sagen hat.
Dienstag, 5. November 2013
Das Ziel ist und bleibt der vorzeitige Achtelfinal-Einzug
Titelverteidiger FC Bayern München will und kann heute einen großen Schrifft machen. Und zwar den in Richtung Achtelfinale der UEFA Champions League. Voraussetzung ist ein Sieg beim tschechischen Teilnehmer Viktoria Pilsen. Das Hinspiel gewann der FC Bayern locker leicht mit 5:0 und dürfte auch heute Abend der klare Favorit sein (20.45 Uhr, Sky). Zwar muss die Mannschaft von Trainer Josep "Pep Guardiola auf Flügelflitzer Arjen Robben - der zuletzt in bestechender Form gewesen ist - verzichten. Doch auch so wäre alles andere als ein Sieg für den deutschen Rekordmeister eine faustdicke Überraschung. Das Team um Kapitän Philipp Lahm und Spielmacher Bastian Schweinsteiger will in der Stadt des weltberühmten Bieres auch für seinen Präsident siegen, der ab März 2014 wegen Steuerhinterziehung vor Gericht stehen wird. Keine schöne Nachricht für Uli Hoeneß, der zu keiner Stellungnahme bereit gewesen ist. Eine solche musste dafür Sami Hyypiä abgeben, und zwar vor versammelter Presse und in internen Kreisen bei Bayer 04. Denn der Finne schonte gegen Braunschweig fünf Stammkräfte, der Tabellendritte unterlag beim sieglosen Aufsteiger mit 0:1. Die "Werkself" will heute auch Kurs aufs Achtelfinale nehmen. Es gilt als sicher, dass Hyypiä in der Ukraine wieder Kießling, Sam und Co. aufbieten wird. Verständlich, denn Schachtjor Donezk ist doch ein ganz anderes Kaliber.
Montag, 4. November 2013
FCB-Präsident Hoeneß muss sich vor Gericht verantworten
Nun ist es also amtlich: Uli Hoeneß, Präsident des FC Bayern München, muss sich zeitnah vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft München erhob aufgrund seiner Steuerhinterziehungen Anklage gegen den 61-jährigen Sportfunktionär und Wurstfabrikanten vom Tegernsee. Sein Verein stärkt seinem besten Mann - ja, das darf man nach über 30 Jahren sehr guter Arbeit so sagen - demonstrativ den Rücken. Das geht aus einer Presseerklärung hervor, die der deutsche Rekordmeister im Namen des FCB-Aufsichtsrates um die Mittagszeit veröffentlichte. Demnach ist nicht geplant, dass Hoeneß trotz des schwebenden Verfahrens damit rechnen muss, sein Amt an der Säbener Straße zu verlieren. Auch hier wird dies mit dem erfolgreichen Schaffen des gebürtigen Schwabens aus Ulm begründet, das den FC Bayern erst zu dem gemacht hat, was er heute ist. Mal schauen, was vor Gericht entschieden wird. Entschieden beziehungsweise sicher ist auch, dass Sami Hyypiä - Trainer von Bayer 04 Leverkusen - sich am Wochenende in Braunschweig verzockt hat. Gleich fünf Leistungsträger schonte der finnische Coach im Hinblick auf das morgige Spiel in der UEFA Champions League gegen Schachtjor Donezk. Der Rest ist bekannt, die Eintracht aus Braunschweig schaffte ihren ersten Bundesliga-Sieg seit Mai 1985. Ja, so lange ist das schon her - viele von Euch waren da wohl noch gar nicht geboren oder noch sehr klein gewesen. Ich freue mich für den Aufsteiger, speziell für den so sympathischen Übungsleiter Torsten Lieberknecht. Der wollte schon fast von seinem Amt zurücktreten, machte aber dann doch weiter. Gut so, endlich ist der Knoten geplatzt!
Montag, 30. September 2013
Ein kleiner Machtkampf der Giganten im Geschäft
Endlich ist sie zurück, die "Abteilung Attacke" des FC Bayern München. Uli Hoeneß beschützt mal wieder seine Schäfchen - und das mit aller Vehemenz. Das Opfer seiner Aufgebrachtheit - falls "Opfer" in diesem Zusammenhang überhaupt das richtige Wort ist - heißt Zlatan Ibrahimovic, Stürmerstar von Paris St. Germain. Der schwedische Nationalspieler lästert (mal wieder) über seinen ehemaligen Trainer beim FC Barcelona, Josep "Pep" Guardiola. Der coacht inzwischen den Klub von Präsident Hoeneß. "Ibra" saß bei "Pep" meistens nur auf der Bank, es passte zwischenmenschlich zwischen dem Hünen und dem kleinen Spanier nicht so recht. "Schick' den Philiosophen weg, der Zwerg und ich machen das schon", soll er einst zum damaligen Barca-Präsidenten gesagt haben. Der Philosoph war Guardiola, mit "Zwerg" meinte der Angreifer den aktuellen Weltfußballer Lionel Messi. Nun meldet sich der Schwede aus dem fernen Paris zu Wort und schickt Giftpfeile in die bayrische Landeshauptstadt. Guardiola habe keine Eier, seine Ansprachen in der Kabine seien - ich umschreibe das besser mal - nicht gerade das Gelbe vom Ei gewesen. Solche Sprüche hört der Weltmeister von 1974 gar nicht gerne. Erst recht nicht über eines seiner Schäfchen in "seinem" Verein. Man müsse sich schon fragen, warum es noch kein Trainer oder Klub mit ihm - gemeint ist Zlatan - ausgehalten habe, polterte Uli. Nun, das mag stimmen. Dennoch möchte ich an dieser Stelle nicht an seinen fußballerischen Qualitäten zweifeln. Die hat er, gar keine Frage. Doch ich denke, dass er einfach besser ruhig sein sollte.
Donnerstag, 8. August 2013
Die "Abteilung Attacke" ist zurück aus der Schweigsamkeit
Ja, da ist er wieder, unser Uli. Nachdem ein Nachrichtenmagazin aus dem hohen Norden der Bundesrepublik erfahren haben will, dass Uli Hoeneß um die 500 Millionen Franken auf seinen Schweizer Konten gelagert haben soll, platzte dem Präsidenten des FC Bayern München der Kragen. In den vergangenen Wochen und Monaten rund um "seine Steueraffäre" war Hoeneß ruhig geblieben, zeigte sich nachdenklich und verschwiegen. Besser war es - schließlich handelte es sich um ein schwebendes Verfahren. Diese Zurückhaltung gab der gebürtige Schwabe jetzt auf. Denn der 61-jährige Macher des deutschen Rekordmeisters schaltete im Rahmen des gerade laufenden Verfahrens sogar seine Anwälte ein. Bisher hieß es, dass er umgerechnet "nur" 3,2 Millionen Euro seines Spielgeldes beim deutschen Fiskus nicht angegeben hatte. Nun taucht diese, weitaus größere Summe auf - umgerechnet 405 Millionen Euro. Nun, was soll man dazu sagen? Sicher wissen tut man es nicht. Die Quelle der Kollegen soll ein Geschäftsmann der betreffenden Bank sein, der sich über einen Anwalt an die Münchner Staatsanwalt gewendet hat. Ich würde vorschlagen, dass wir ale abwarten sollten, bis wirklich alle Fakten auf dem Tisch sind. Und zwar nur solche, die ohne Zweifel oder Vermutungen bewiesen werden können. Vorher bewegen wir uns doch zu sehr in einer rechtlichen Grauzone, oder etwa nicht? Also: Abwarten!
Dienstag, 9. Juli 2013
Die "Schonfrist" für Uli Hoeneß könnte vorbei sein
Nachdem die Personalie Mario Gomez beim FC Bayern München geklärt ist, dreht sich ab sofort beinahe wieder alles um FCB-Präsident Uli Hoeneß. Der soll und muss sich voraussichtlich noch in diesem Sommer wegen seiner "Steueraffäre" vor Gericht verantworten, demnächst will die Münchner Staatsanwaltschaft Anklage gegen den Macher des deutschen Rekordmeisters erheben. Sollte dieser Anklage vor dem Gericht zugestimmt werden, so müsste sich der bereits geständige Schwabe aus Ulm einem Prozess vor der 5. Wirtschafts- und Steuerstrafkammer des Landgerichts München vor Richter Rupert Heindl stellen. Dieser gilt unter Experten als sehr streng ud gewissenhaft, manche Kenner schließen einen so genannten "Promi-Bonus" aus. "Wir ermitteln. Zum Gang des Verfahrens machen wir weiterhin keine Angaben", sagt derweil Staatsanwaltschafts-Sprecher Florian Gliwitzky, der die vermeintliche Anklage somit nicht bestätigt. Hoeneß hat bekanntlich eine Summe von 3,2 Millionen Euro auf einem Schweizer Konto vor dem deutschen Fiskus verborgen. Das hat er in Form von zwei Selbstanzeigen zugegeben. Es scheint, als rückt das Sportliche beim Triple-Sieger des abgelaufenen Spielzeit mal wieder in den Hintergrund. Und das, obwohl der neue Mann an der bayerischen Seitenlinie - Josep "Pep" Guardiola - akribisch und mit vollem Tatendrang an den Grundlagen zu einer ähnlich guten Spielzeit arbeitet. Es ist eben nicht alles eitel Sonnenschein in Riva am schönen Gardasee.
Donnerstag, 13. Juni 2013
Von großen und kleinen Geschichten der letzten 24 Stunden
Nun, was soll man dazu sagen? Es scheint auf diesem wunderschönen Planeten noch mehr Mitglieder der kickenden Zunft zu geben, die es mit der Steuerpflicht nicht ganz so genau nehmen. Nach Bayern-Präsident Uli Hoeneß ist nun auch der derzeit beste Kicker der Welt, der Argentinier Lionel "Leo" Messi, in den Fokus des Fiskus gerückt. Vier Millionen Euro soll der Torjäger in Zusammenarbeit mit seinem Vater und Manager, an den spanischen Behörden vorbei, in die südamerikanische Heimat sowie nach Venezuela transferiert haben. Soso - hört, hört! Die beiden Verdächtigen sind sich - das war zu erwarten - keiner Schuld bewusst. Apropos Transfers: Der 1. FC Köln hat nach dem überraschenden Rücktritt von Holger "Stani" Stanislawski einen neuen Trainer gefunden. Österreichs Ex-Nationalspieler Peter Stöger übernimmt am Rhein, freut sich auf eine spannende Aufgabe bei einem der traditionsreichsten Klubs der Bundesrepublik. Dafür hat er extra die Austria aus Wien verlassen, der "Effzeh" zahlte rund 750.000 Euro Ablöse für den Coach. Etwas mehr Euro werden da schon im Fall eines gewissen Cristiano R. fällig, der heftig mit dem (wieder) neureichen AS Monaco flirten soll. Im Steuerparadies bietet der Klub für Ronaldo 100 Millionen Euro Ablöse sowie 20 Millionen Jahresgehalt - netto, versteht sich! Da kann ein sich stets unter Wert fühlender "CR7" schon einmal unruhig werden. Das wäre ja nur eines Mannes seiner Klasse angemessen. Also, wenn man es aus seiner Sicht betrachtet. Ich bin gespannt, ob der Portugiese Real Madrid wirklich verlassen wird. Gerüchte gab's schon viele!
Montag, 6. Mai 2013
Fall Hoeneß: Darf er bleiben oder muss er gehen?
Am Wochenende war er vorsichtshalber in seiner Wahlheimat geblieben, schaute lieber "seinen" Basketballern gegen Alba Berlin im Audi Dome zu. Und das, obwohl einer wie er zum hitzigen Gipfel in Westfalen gepasst hätte, wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Die Rede ist von Uli Hoeneß, Präsident des FC Bayern München. Der hat gerade bekanntlich einigen privaten Ärger am Hals, er vergaß die eine oder andere Million zu versteuern. Es ehrt den gelernten Metzger, dass er nun das Fleisch vom Knochen trennt, mit sich selbst knallhart ins Gericht geht und an einer lückenlosen Aufklärung (mit allen Konsequenzen) arbeitet. Warum ich das "mit allen Konsequenzen" eingeklammert habe? Ganz einfach deshalb, weil Hoeneß gerne der Ober-Bayer bleiben will. Ein FC Bayern ohne seinen großen Macher wäre schon eine seltsame Situation, gar keine Frage. In diesen Minuten tagt der Aufsichtsrat des deutschen Rekordmeisters, ein Rücktritt wird dem gebürtigen Schwaben nahe gelegt. So heißt es zumindest, wenn man gut informierten Kreisen rund um die Säbener Straße glaubt. Ob das die richtige Lösung ist? Ich denke, dass man den privaten Hoeneß nicht mit dem hochrangigen Sportfunktionär in einen Topf werfen sollte, auch wenn es sich dabei um ein und denselben Menschen handelt. Was Uli Hoeneß für diesen Verein geleistet hat, das ist unbestritten beachtlich beziehungsweise unerreicht. Ich wünsche ihm, dass er im Amt bleiben kann - und das trotz des aufgedeckten Steuerbetrugs. Vielleicht wäre eine zeitliche Stillegung beziehungsweise Suspendierung besser als eine Trennung.
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