Dienstag, 22. März 2011

Der eine geht, der andere kommt - Medizinbälle bleiben

Ach, was sind das nicht für verrückte Tage in unserem liebsten Fußball-Oberhaus. Ralf Rangnick ist auf Schalke angekommen, Felix Magath in Wolfsburg nie weg gewesen und Robin Dutt heuert im Sommer in Leverkusen an. Gleichzeitig erklärt Jupp Heynckes seinen Abschied bei Bayer, gibt dem großen FC Bayern aber noch einen Korb. Geht es dem 65-jährigen Trainer selbst zu schnell. Hat auch er schon Schwindelgefühle? Man weiß es nicht. Während also Heynckes noch grübelt, präsentierten die Breisgau-Brasilianer mit Marcus Sorg ihren neuen Mann an der Seitenline, den bisherigen Coach der U23 des SC Freiburg. Diese Personalie liegt voll im Trend der jungen Wilden auf Deutschlands Schleudersitzen, passt in die Riege um Thomas Tuchel und Jürgen Klopp. Alterspräsident Heynckes gehört indes noch nicht zum alten Eisen, er wird bis Saionende bei Bayer alles geben, damit es mindestens für den zweiten Platz reicht. Reichen tut es auch schon wieder Felix Magath, der seiner neuen und alten Mannschaft einen konditionell katastrophalen Zustand bescheinigt. Da müsse man vier Monate in zehn Tagen aufholen, ist aus der Autostadt zu hören. Da ist er wieder der "Quälix" und hat seine besten Freunde aus dem eingestaubten Geräteschrank befreien lassen - die Medizinbälle. Ob das hilft? Man muss abwarten, ob die "Wölfe" mit dieser Maßnahme wieder bissig und hungrig werden. Frei nach dem Motto: "Wir sind dann mal unterwegs". "Wir, das sind die Medizinbälle und du!" Das bekam Witzbold Oliver Pocher einmal beim "Probetraining" zu hören, der den Ernst der Lage ziemlich schnell "erfasste". Das sollten die Wolfsburger auch tun, möglichst im Eiltempo.

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