Also das hat mich schon etwas verwundert und mitunter auch verärgert, was DFB-Präsident Fritz Keller da in einem großen TV-Interview auf der Terrasse seines Weingutes gesagt hat. "Für den Fußball ist es sicherlich nicht förderlich, wenn wir immer denselben Deutschen Meister und immer denselben Deutschen Pokalsieger haben." Vielleicht ist es für die Spannung und den Gemütszustand anderer Klubs und deren Fans nicht förderlich. Aber was kann denn der FC Bayern München dafür, dass er seit Jahren besser wirtschaftet, als es andere tun und Transfers und große Investitionen komplett aus eigener Tasche stemmen kann. Soll der FC Bayern nun etwa anfangen, mit neun oder zehn Mann zu spielen oder Spiele absichtlich zu verlieren, damit mal jemand anders die Meisterschale in die Höhe stemmen darf? Finde ich den falschen Ansatz. Und: Man darf nicht vergessen, dass der Rekordmeister kurz vor Weihnachten mit sieben Punkten in Rückstand auf die Tabellenspitze geraten war und als Siebter das internationale Geschäft zu verpassen drohte. Am Ende sind die Bayern mit 13 Zählern Vorsprung abermals Meister geworden. Das heißt, dass die Konkurrenz mitunter 20 Punkte verspielt oder weniger ergattert hat. Das hat für mich nichts damit zu tun, dass der FC Bayern die besseren Spieler im Kader hat. Ich denke, dass es vielmehr an der mentalen Stärke des Meisters liegt und dem unbedingten Siegeswillen, den die Konkurrenz in einigen Partien - wie so oft - vermissen ließ.
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Montag, 13. Juli 2020
Dienstag, 7. Oktober 2014
Oha, soso - das war es dann wohl auf Schalke?!
Man munkelt es ja schon lange beziehungsweise immer wieder - und das schon seit Monaten. Doch heute soll es wohl soweit sein. Passend zur Länderspielpause, in der man bei den Klubs der Fußball-Bundesliga gerne mal Bilanz zieht und alles auf den Prüfstand stellt, ist in Gelsenkirchen eine Entscheidung gefallen. Jens Keller soll als Trainer beim FC Schalke 04 gehen, die zuletzt durchachsenen Leistungen sollen den Ausschlag für diese Entscheidung gegeben haben. So, aha! So viel ist also ein Sieg im Derby gegen die Borussia aus Dortmund (noch) wert. Oder aber die beiden erkämpften Zähler in der Gruppenphase der UEFA Champions League. Klar, die "Königsblauen" sind im DFB-Pokal bereits draußen und im Fußball-Oberhaus aktuell nicht da, wo man sich gerne sehen würde. Aber mal ehrlich: Was soll denn nun ein anderer Mann bitteschön besser machen, wenn der halbe Kader verletzt oder angeschlagen ist. Doch - und das ist nach derzeitigem Stand etwas überraschend - Nachfolger soll nicht etwa Thomas Tuchel werden. Im Moment hört man im Pott immer wieder den Namen Bernd Schuster. Soso!
Samstag, 29. März 2014
Haben wir uns etwa fast alle gründlich getäuscht?
Zugegeben: Ich hatte da so meine Zweifel. Denn ich glaubte nicht, dass ein gewisser Jens Keller beim FC Schalke 04 Erfolg haben kann oder wird. Nun, derzeit sieht es wirklich richtig gut aus für "Königsblau". Aktuell steht Schalke sogar auf Tabellenplatz zwei - noch, möchte man da ergänzen. Schließlich muss Erzrivale Borussia Dortmund nachher (15.30 Uhr, Sky) beim abstiegsgefährdeten VfB Stuttgart ran. Ob die Schwaben den BVB ärgern (können)? Nun, ich weiß es nicht und ich möchte mich an dieser Stelle auch nicht festlegen. Schauen wir einfach, was passiert und gratulieren Keller und seinen Jungs zum aktuellen Höhenflug. Dieser ist sicherlich - da lege ich mit fest - auch dem Umstand geschuldet, dass ein gewisser Klaas-Jan Huntelaar wieder fit ist und Treffer in Serie macht. Wenn man nämlich einen solchen Knipser in der Mannschaft hat, dann fällt einem das Coachen etwas leichter. Ich bin gespannt, ob der S04 das bis zum Saisonende durchziehen kann. Durchziehen wird es der FC Bayern München wollen. Nämlich das Ziel, in der 1. Bundesliga ungeschlagen zu bleiben. Heute darf die TSG 1899 Hoffenheim zum Gratulieren in die Allianz Arena kommen. Ich glaube nicht, dass die Bayern - selbst mit stark verändertem Gesicht - Punkte lassen (werden). Außerdem spielen: Mainz - Augsburg, Leverkusen - Braunschweig, Wolfsburg - Frankfurt und Freiburg gegen Nürnberg.
Donnerstag, 19. Dezember 2013
Erstens kommt alles anders - und zweitens...
... als man denkt! Denn wir hatten doch alle damit gerechnet, dass Atletico Mineiro am Samstag den großen FC Bayern München im Finale um die Klub-WM herausfordern wird. Zwar hat Ronaldinho - wie fast erwartet - getroffen, doch die Südamerikaner fingen sich auf der Gegenseite drei Stück ein. Fertig war der Sieg für Casablanca, das nun mit Heimrecht ins Endspiel von Marrakesh geht. Nun, wir werden sehen, ob sich der FC Bayern überhaupt aufhalten lässt. Doch das Beispiel Manchester City hat gezeigt, dass auch die Bayern einen Gegner niemals unterschätzen dürfen. Und auch Jens Keller, (Noch)Trainer des FC Schalke 04 sollte die vorweihnachtliche Ruhe rund um die Arena nicht auf die leichte Schulter nehmen. Denn ich glaube fest daran, dass Horst Heldt mit Thomas Schaaf, dem ehemaligen Coach des SV Werder Bremen, gesprochen hat und das auch weiterhin tun wird. Oder aber: Ein gewisser Markus Babbel schlägt plötzlich im Ruhrpott auf. Man weiß es nicht genau! Fakt ist nur, dass bei den "Königsblauen" wie immer einige Gerüchte im Umlauf sind, die sicherlich auch im neuen Jahr nicht verstummen werden. Achja, vielleicht brauchen wir alle mal ein paar Tage Ruhe. Die besinnlichen Tage eignen sich hervorragend dazu, um etwas zu refelektieren und inne zu halten!
Donnerstag, 22. August 2013
Es ist doch eh immer alles nur reine Definitionssache...
... oder etwa nicht? Denn sowohl Jermaine Jones als auch ein gewisser Jens Keller sprachen gestern Abend im ZDF davon, dass ihr FC Schalke 04 eine überragende erste Hälfte gespielt habe. Hm, aha - hört, hört. Ich dachte eigentlich immer, "mit dem 'Zweiten' sieht man besser" ist ein wahrer Ausspruch. Aber anscheinend ging es mir gestern Abend im Qualifikations-Hinspiel zwischen "Königsblau" und PAOK Saloniki ähnlich wie Oliver Kahn, denn der "Titan" hatte wohl ebenfalls ein anderes Spiel gesehen als die genannten Herrschaften. Nun, die Schalker - die in einem sehr gewöhnungsbedürftigen grün-schwarzem Outfit - aufliefen, hatten in der ersten Halbzeit zum 1:0-Pausenstand tatsächlich alles im Griff. Doch - und dabei bleibe ich - "überragend" ist etwas anderes. Oder welches Adjektiv würdet Ihr dann für den ersten Durchgang im Bundesliga-Spiel zwischen dem FC Bayern München und dem Hamburger SV (9:2) verwenden oder für den Auftritt der Bayern im Halbfinal-Hinspiel gegen den FC Barcelona (4:0). Das waren jetzt nur zwei Beispiele aus der Vorsaison, als der deutsche Rekordmeister richtig gut unterwegs war. Aber auch andere Teams und Mannschaften haben in der Vergangenheit tollen Sport gezeigt. Selbst die Schalker, als sie bei Inter Mailand mit 5:2 gewannen. War das nicht einfach überragend? Hm, ich weiß es nicht. Es ist eben alles reine Definitionssache, oder wie?
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