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Mittwoch, 19. Juni 2024

Deutschland steht vor dem zweiten Vorrundenspiel!

Heute Abend steht für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft das zweite Vorrundenspiel in der Gruppe A auf dem Programm. Soweit so gut, nichts Neues - das wissen wir ja alle. Ebenso, dass die Partie in Stuttgart stattfindet, um 18 Uhr angepfiffen wird und der Gegner Ungarn heißt. Alles klar, ihr wisst Bescheid. Wer nicht in der baden-württembergischen Landeshauptstadt ist, der kann sich die Begegnung mit einer großen Turniertradition bei den Kollegen der ARD oder auf MagentaTV ansehen. Und ich bin davon überzeugt, dass uns eine sehenswerte Partie erwartet. Kann die DFB-Elf den tollen Start gegen die Schotten bestätigen oder bereiten die Ungarn der Nagelsmann-Elf (größere) Schwierigkeiten? Nun, dass die Südosteuropäer eine ganz andere Nummer wie die tapferen Schotten sind, sollte bekannt sein. Und auch die Tatsache, dass sich das Team aus Deutschland bei vergangenen Turnieren in Spiel Nummer zwei schon immer schwergetan hat, ist auch kein allzu großes Geheimnis (mehr). Ich bin dennoch zuversichtlich, weil ich davon ausgehe, dass die jetzige Mannschaft besser harmoniert, da jeder für den anderen brennt. Das hatte bei den letzten Enttäuschungen bei EMs und WMs aus meiner Sicht gefehlt. Der jetzige Kader ist stabiler...

Freitag, 2. Dezember 2022

Das nächste Vorrunden-Aus bei einer WM steht fest

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist zum zweiten Mal in Folge bei einer Weltmeisterschaft nicht über die Vorrunde hinaus gekommen. Für die deutsche Fußballnation eine echte Katastrophe und doch habe ich Unterschiede im Vergleich zum 2018er-Turnier in Russland gesehen. Denn die Mannschaft von Kapitän Manuel Neuer hat sich nach der 1:2-Auftaktniederlage gegen Japan gewehrt und insbesondere im Duell mit Costa Rica alles versucht und reingeworfen beziehungsweise - wie es Thomas Müller sagen würde - "das Herz auf dem Platz gelassen". Einzig die Chancenverwertung ließ - trotz vier Treffern - abermals mehr als nur zu wünschen übrig und die Abwehr blieb - trotz einiger Umstellungen - in Summe zu wacklig, gar keine Frage. Dass dann allerdings auch noch die von vielen erwartete Schützenhilfe der Spanier ausblieb, passte wie die Faust aufs Auge zu den Auftritten der DFB-Elf, die unter dem Strich nicht effektiv und mitunter zu körperlos auftrat und gegen die Japaner viel zu früh in den Verwaltungsmodus schaltete, Ja, es liegt viel Arbeit vor Bundestrainer Flick - also mentaler Natur.

Freitag, 25. Oktober 2019

Zur Halbzeit ist noch reichlich Luft nach oben!

Das waren sie also, die ersten drei Spieltage in den europäischen Wettbewerben. Und - wie so oft - sind sind eigentlich nur die Stars des FC Bayern München total im Soll. Dass die "Roten" von der Isar dabei nicht unbedingt überzeugt haben - vor allem in der Defensive - soll hier nicht unerwähnt bleiben! Aber am Ende zählen eben nur die Ergebnisse. Heißt: Während es für Bayer 04 Leverkusen richtig düster aussieht in Sachen Weiterkommen, haben alle anderen deutschen Vertreter in der UEFA Champions League und der UEFA Europa League durchaus noch einigermaßen gute Chancen - insbesondere die "Roten Bullen" aus Leipzig. Vorausgesetzt, man gewinnt seine Spiele oder holt zumindest so viele Punkte wie nur möglich und hofft zugleich auf so manchen Patzer der Konkurrenz. Ich würde es Wolfsburg, Frankfurt, Gladbach, Leipzig, dem BVB und selbst Bayer gönnen, wenn es in den drei Rückspielen der Gruppenphase (noch) besser läuft und man noch so manchen Mitstreiter hinter sich lassen könnte. Ich drücke allen Beteiligten die Daumen. Und das nicht nur, wegen der UEFA-Fünfjahreswwertung, sondern vor allem des deutschen Rufes wegen.

Donnerstag, 28. Juni 2018

Der Weltmeister teilt das Schicksal mit Italien und Spanien!

So, nun hat es "Die Mannschaft" also auch erwischt. Nachdem bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika die italienische Mannschaft als amtierender Weltmeister nach der Vorrunde abreisen musste und 2014 die Spanier dieses Kunststück in Brasilien wiederholten, darf nun auch die DFB-Elf bei den Titelkämpfen 2018 in Russland früher - als geplant - nach Hause. Und mit was? Mit Recht! Denn das, was das Team von Bundestrainer Joachim Löw angeboten hat, war unter dem Strich viel zu wenig. Zu wenig Torgefahr, kein Tempo, kaum Risiko - darüber hinaus eine nicht vorhandene Defensivstruktur. Fertig war das verdiente Ausscheiden in einer Gruppe mit Mexiko, Schweden und Südkorea. Gerade im "Alles oder Nichts-Spiel" gegen die Asiaten fehlte es an grundlegenden Elementen des Fußballspiels, das Offensivspiel lahmte, vieles ging einfach zu langsam und es fehlte an Spritzigkeit und Kreativität. Ob es an der Aufstellung lag, mag ich nicht bejahen - aber mit Sicherheit auch nicht verneinen. Dennoch hätten Ergänzungsspieler wie beispielsweise Brandt oder Gomez schon früher auflaufen müssen - gegebenenfalls von Beginn an. Dass, als Gomez dann in der Partie war, dennoch kaum hohe Flanken in den Strafraum geschlagen wurden, ist ein Zeichen. Ebenso wie die Tatsache, dass Süle ein tolles Spiel machte. Und: Über die Personalie Neuer kann ich nur staunen. So lange kein Einsatz und dann solche Auftritte. Davor ziehe ich meinen Hut! Aber: Es sollte nun ein Umbruch her.

Mittwoch, 20. Juni 2012

Sechs von acht Großen haben die nächste Runde erreicht

Die Vorrunde der Fußball-Europameisterschaft ist zu Ende, heute ist in Polen und der Ukraine spielfrei. Zeit, um Bilanz zu ziehen, durch zu schnaufen und ein paar Prognosen anzustellen. Bisher lag ich mit meinen Tipps zu den Spielen (also vom reinen Ergebnis her) fast immer daneben. Gut, dass ich kein Geld gewettet habe. Wir begrüßen also Tschechien, Griechenland, Deutschland, Portugal, Spanien, Italien, England und Frankreich im EM-Viertelfinale. Nicht sehr überraschend – bis auf ein, zwei oder drei Ausnahmen. Ehrlich gesagt hatte ich mit den Russen und Gastgeber Polen in der ersten K.O.-Runde gerechnet und nicht mit dem EM-Finalisten von 1996 sowie dem Überraschungssieger der EM 2004. Ebenso ist der Viertelfinal-Einzug der Portugiesen etwas unerwartet – ich hatte die Niederlande als WM-Finalist 2010 auf dem Zettel. Aber: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Ich glaube, dass sich Portugal gegen Tschechien durchsetzt, die Deutschen die Griechen schlagen, die Spanier die Franzosen besiegen und sich Italien gegen die Engländer durchsetzt. Doch glauben ist nicht wissen, das wissen wir ja alle. Schließlich hatte ich auch geglaubt, dass die Kroaten gegen den Titelverteidiger wenigstens einen von zwei Elfern kriegen oder das Tor der Ukrainer gegen die Briten gegeben wird. Na ja, Schwamm drüber – Stichwort: Tatsachenentscheidung. Apropos Tatsache. Trotz aller Bedenken zeigen sich die Polen und die Ukrainer als tolle Gastgeber, das Turnier verläuft bis auf ein paar unbelehrbare Idioten friedlich. So ist das schön, so muss das sein. Möge am Schluss einfach der Beste gewinnen – egal, aus welchem Land des Kontinents er kommt.