Heute Abend steht für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft das zweite Vorrundenspiel in der Gruppe A auf dem Programm. Soweit so gut, nichts Neues - das wissen wir ja alle. Ebenso, dass die Partie in Stuttgart stattfindet, um 18 Uhr angepfiffen wird und der Gegner Ungarn heißt. Alles klar, ihr wisst Bescheid. Wer nicht in der baden-württembergischen Landeshauptstadt ist, der kann sich die Begegnung mit einer großen Turniertradition bei den Kollegen der ARD oder auf MagentaTV ansehen. Und ich bin davon überzeugt, dass uns eine sehenswerte Partie erwartet. Kann die DFB-Elf den tollen Start gegen die Schotten bestätigen oder bereiten die Ungarn der Nagelsmann-Elf (größere) Schwierigkeiten? Nun, dass die Südosteuropäer eine ganz andere Nummer wie die tapferen Schotten sind, sollte bekannt sein. Und auch die Tatsache, dass sich das Team aus Deutschland bei vergangenen Turnieren in Spiel Nummer zwei schon immer schwergetan hat, ist auch kein allzu großes Geheimnis (mehr). Ich bin dennoch zuversichtlich, weil ich davon ausgehe, dass die jetzige Mannschaft besser harmoniert, da jeder für den anderen brennt. Das hatte bei den letzten Enttäuschungen bei EMs und WMs aus meiner Sicht gefehlt. Der jetzige Kader ist stabiler...
Mittwoch, 19. Juni 2024
Deutschland steht vor dem zweiten Vorrundenspiel!
Montag, 4. Dezember 2023
Von den Namen her eine recht machbare Gruppe?!
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft der Männer trifft bei der Heim-Europameisterschaft im kommenden Sommer auf vermeintlich machbare Gegner in Gruppe A. Machbar? Was heißt das denn überhaupt schon beziehungsweise noch? Denn die zuletzt gezeigten Leistungen des DFB-Teams haben bei mir einige Fragen aufgeworfen. Ist das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann wirklich in der Lage, sich in einer Gruppe mit Schottland, Ungarn und der Schweiz klar durchzusetzen - also, im Idealfall auf Tabellenplatz eins. Ich bin skeptisch, denn genau in dieser Gruppenkonstellation sehe ich nun ein Problem. Denn genau die Tatsache, dass Deutschland die sogenannten "großen Namen" nicht sofort zu Gesicht bekommt, macht mir Sorgen. Denn ich sehe darin auch ein Konzentrations- oder Motivationsproblem beim in der jüngeren Vergangenheit nicht besonders starken Deutschland, was die Mentalität angeht. Aber wer weiß? Vielleicht tritt die deutsche Mannschaft beim Turnier dann wirklich so auf, wie wir Fans und Experten sich das wünschen. Selten war ich ja so gespannt auf ein Turnier wie dieses Mal...
Montag, 21. Juni 2021
Offensivere Ausrichtung und mehr Mut bringen den Erfolg!
Na, also - es geht doch! So oder so ähnlich dürfte es allen deutschen Fans und den unzähligen Millionen von Bundestrainern ergangen sein, nachdem der Schlusspfiff am Samstagabend bei herrlichem Sommerwetter in München ertönte. Mit 4:2 schlug die DFB-Elf die Auswahl Portugals mit Superstar Cristiano Ronaldo, dem prompt sein erster Treffer gegen eine deutsche Nationalmannschaft gelungen war. Und doch jubelte vor 14.500 Zuschauern am Ende der Gegner, weil der Moral bewies und viel mutiger agierte, als in Vorrundenspiel eins gegen den Weltmeister aus Frankreich. Schlüssel zum Erfolg gegen den amtierenden Europameiter war aus meiner Sicht, obwohl Bundestrainer Joachim Löw - zum Unmut vieler - der gleichen Aufstellung vertraute, dass "Jogi" Robin Gosens und Joshua Kimmich vor der Dreierkette mit Mats Hummels, Antonio Rüdiger und Matthias Ginter recht offensiv verteidigen ließ und somit auf den Flügeln einige Überzahlsituationen schaffte, die den Portugiesen sehr zu schaffen machten. Ja, insbesondere Gosens war phasenweise kaum zu bremsen und wurde nach seinem Tor und zwei Vorlagen zum besten Mann des Spiels gekürt. Doch - das sollten wir aus deutscher Sicht vergessen - noch ist nichts erreicht. Denn am Mittwoch kommt ein starkes Ungarn nach München, das gegen die Franzosen nur knapp an der Sensation vorbeischrammte. Am Ende hieß es 1:1-Unentschieden.