Freitag, 30. Dezember 2011

Der "Terrier" beißt den Rentenantrag durch

Mit 65 Jahren freuen sich viele Menschen auf die Rente. Endlich einmal Zeit für Dinge, die im Laufe der (Berufs)Jahre liegen geblieben sind. Motto: Endlich kein Terminstress, keine festen Termine (mehr), einfach einmal nach Lust und Laune (er)leben. Doch nicht alle freuen sich auf den Ruhestand, sie haben noch Kraft und jede Menge Ideen. Einer von ihnen ist Hans-Hubert Vogts, besser bekannt als "Berti". Der Ex-Nationalspieler, der wegen seiner hartnäckigen Art zu verteidigen auch den Spitznamen "Terrier" bekam, hat noch jede Menge vor. "Berti" ist noch längst nicht (alters)milde, in ihm brennt nach wie vor das (Konfrontations)Feuer. Heute feiert der Welt- und Europameister seinen 65. Geburtstag, doch nach Feiern oder "einen trinken" ist dem Jubilar irgendwie nicht zumute. "Für mich ist es ein Tag wie jeder andere", erklärt Vogts, der lieber anderen die fröhliche Trinkfreudigkeit zuspricht. So auch seinem ehemaligen Vorgesetzten, dem langjährigen DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder - kurz genannt: "MV". Dass "MV" aber nicht für "Mit Vodka" steht, möchte ich hier noch einmal betonen. Und überhaupt, ob der Ex-Präsident des VfB Stuttgart gerne einen hebt oder nicht, ist doch egal. Er hatte seine Arbeit immer im Griff, machte eben Fehler, die zu so einer Position dazugehören. Auch Hans-Hubert Vogts machte nicht immer alles richtig, fühlt sein erfolgreiches Werken auf und neben dem Rasen eben zu wenig gewürdigt. Wir bedanken uns für alles, was Sie geleistet haben lieber Herr Vogts. Ihnen haben wir mit dem EM-Titel von 1996 den bisher letzten großen Coup der Nationalmannschaft zu verdanken. Alles Gute und ein glückliches neues Lebensjahr. Und jetzt lachen Sie (wieder) und trinken einen auf Ihren Tag. Sie haben es sich verdient, wirklich!

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