Mittwoch, 26. Juli 2017

Über Sinn und Unsinn der Reisen nach Übersee und Asien!

Momentan ist es ja so, dass ein Klub - der nicht gerade in den USA oder quer durch Asien unterwegs ist - als nicht besonders zeitgemäß gilt. Zeitgemäß im Sinne von marketingtechnischen Elementen, die der Profifußball inzwischen mit sich bringt. Heißt: Solche anstrengenden Reisen mitten in der Saisonvorbereitung sind ein Muss geworden - zumindest für die europäischen Top-Teams. Dass deren Angestellte darüber nicht restlos glücklich sind, ist kaum zu übersehen. Aber das würde keiner der Fußballstars so offen zugeben. Wahrscheinlich wissen nur die Familien, Freundinnen oder Frauen als Einzige wirklich, wie sich die Jungs fernab der Heimat gerade so fühlen. Doch - wie so oft bei solchen Touren - geht es in erster Linie ums Geld. Es gilt, neues Kapital zu generieren und weitere Märkte auf dieser Welt zu erschließen. Und das geht natürlich am besten, wenn man sich mit allen Lieblingen dort aufhält und verschiedenste Termine und Testspiele absolviert. Dennoch glaube ich, dass sich beispielsweise der FC Bayern München zu viel aufgehalst hat und die Akteure an der Belastungsgrenze angekommen sind. Mehrere Tausend Flugkilometer und vier Spiele bei Temperaturen um die 40 Grad in knapp zwei Wochen sind aus meiner Sicht zu viel des Guten. Es wäre besser, wenn man das aus Belastungsgründen reduzieren oder auf zwei oder drei Termine verteilen würde. Denn auch so würde man am asiatischen oder US-amerikanischen Markt punkten (können). Weniger ist manchmal mehr!

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