Liebe Leserinnen und Leser, ich bin hier eine ganze Weile nicht mehr auf Sendung gewesen, weil ich ziemlich viel Arbeit mit anderen Projekten und für andere Auftraggeber gehabt habe - speziell für den Sport beim WOCHENBLATT. Aber nun bin ich zurück und habe hier an dieser Stelle ein paar Dinge nachzuholen. Zunächst einmal möchte ich der "Squadra Azzurra" zum EM-Titel gratulieren, dem neuen Bundestrainer Hansi Flick viel Erfolg wünschen und Paris St. Germain sowie dem FC Chelsea London meine Anerkennung aussprechen. Denn es ist für mich in Zeiten der Pandemie schon recht erstaunlich, wie man solche Transfers stemmen oder eben finanzieren kann - und doch dürfen sich neutrale Fußballfans über tolle Spiele freuen mit Messi, Ramos, Donnarumma oder Lukaku, um nur einige Beispiele zu nennen. Insbesondere die Personalie Messi dürften den Puls bei einigen so richtig in die Höhe treiben. Ob Paris mit ihm (endlich) die UEFA Champions League gewinnen kann? Hm, mal sehen. Fakt ist hingegen, dass der Wechsel aus Barcelona schnell wieder refinanziert sein sollte - alleine gestern wurden in sieben Stunden nicht weniger als 150.000 Trikots des argentinischen Ausnahmekönners verkauft - der Wahnsinn! Zurück nach Deutschland: Dort startet heute Abend (20.30 Uhr) für den FC Bayern München das Unternehmen zehnter Bundesliga-Titel in Serie. Erster Stolperstein ist der VfL Borussia Mönchengladbach, mit dem die Bayern in der Vergangenheit immer wieder so ihre Probleme gehabt haben - insbesondere auswärts im Borussia-Park. Einen spannenden Start euch allen!
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Freitag, 13. August 2021
Die zehnte Meisterschaft in Serie soll es sein!
Mittwoch, 10. August 2016
DFB-Frauen im Glück - Männer müssen torgeil sein!
Trotz einer 1:2-Niederlage gegen die kanadische Auswahl sind unsere deutschen Frauen also ins Viertelfinale der Olympischen Spiele eingezogen. Hm, souverän ist dann doch etwas anderes! Ich hoffe und wünsche mir, dass sich die Mädels von (Noch)Bundestrainerin Silvia Neid (noch) steigern können und werden. Sonst wird das nichts mit der beziehungsweise einer (von vielen erhofften) Medaille. Weit weg von den Medaillenrängen - zumindest was die sportliche Leistung angeht - sind auch unsere Jungs mit dem Adler auf der Brust. Die müssen heute Abend die Auswahl der Fidschi-Inseln mit fünf Toren Unterschied schlagen, um weiterzukommen. Klingt gegen einen Kontrahenten, der nachweislich nicht zu den (stärksten) Fußballnationen gehört, eigentlich machbar. Ich bin gespannt, ob Matthias Ginter - der an den Ort sehr gute Erinnerungen haben wird - und seine Mitspieler das heute Abend (21 Uhr, MESZ) gebacken bekommen. Und dann möchte ich an dieser Stelle noch den "Königlichen" zum nächsten Titel gratulieren. Zwar trat Real Madrid im norwegischen Trondheim im europäischen Supercup gegen den FC Sevilla ohne Cristiano Ronaldo, Gareth Bale und Toni Kroos an, doch für den Sieg reichte es trotzdem. Und das auch, weil Sergio Ramos und Co. mal wieder in der Nachspielzeit beziehungsweise kurz vor Schluss belohnt wurden. Es war nicht das erste Endspiel in jüngerer Vergangenheit, das die Madrilenen auf diese Art gewinnen. Verdient ist's beziehungsweise war es aber trotzdem - gar keine Frage!
Montag, 30. Mai 2016
Atletico hat abermals Pech - Slowakei tunkt die DFB-Elf!
Nach 2014 heißt der Sieger im Madrider Stadtderby in der UEFA Champions League erneut Real! Doch die Art und Weise, wie dieser elfte Gewinn der wichtigsten Trophäe im europäischen Vereinsfußball zustande kam, ist mehr als zweifelhaft. Wahrscheinlich könnte man an dieser Stelle noch ein ganz anderes Vokabular für das 4:6 nach Elfmeterschießen aus Atletico-Sicht bemühen - doch das würde am Ergebnis ja nichts mehr ändern. Ich finde es eben sehr schade, wenn immer die gleichen Akteure das von der FIFA gebetsmühlenartig gepredigte "Fairplay" mit Füßen treten. Denn das, was sich die Herren Sergio Ramos, Pepe und Marcelo in beinahe jedem (wichtigen) Spiel erlauben (dürfen), ist doch nicht mehr normal. Der eine klärt eine Flanke mit der Hand zur Ecke und tritt Gegenspieler um, wie es ihm gerade passt und nichts passiert. Es gibt weder einen Elfmeter noch eine Rote Karte... Der andere ist bei jedem verbalen Scharmützel ganz vorne dabei, beleidigt und schubst - ja, richtig - und nichts passiert. Und der Dritte im Bunde haut dazwischen, wo er nur kann und spielt mehrfach den sterbenden Schwan, verursacht einen Strafstoß und erhält - ganz genau - in 120 Minuten dafür sage und schreibe eine einzige gelbe Karte! Dass die Führung der "Königlichen" darüber hinaus aus einer Abseitsposition entstanden ist, kommt noch hinzu. Schade, wenn ein Endspiel so "entschieden" wird. Verlassen wir Mailand und wechseln rüber nach Augsburg. Da hat "Die Mannschaft" gegen die Slowakei im bayrischen Unwetter mit 1:3 verloren. Und das aus meiner Sicht verdient, auch wenn die beiden Torhüter keinen guten Eindruck hinterlassen haben. Sicherlich wird der DFB bei der EM in Frankreich in anderer Besetzung auflaufen, aber so darf man sich als Weltmeister dennoch nicht präsentieren - egal, ob das nun eine bessere B-Elf war oder nicht. Aber es ist ja noch bisschen (Trainings)Zeit!
Mittwoch, 15. April 2015
Von einem Derby der Tritte und Schläge - Juve bleibt cool!
Man, man, man - da war ja alles drin. Nur - und das zählt nun einmal im Fußball - die Tore haben gefehlt! Zumindest in der Partie zwischen Atletico und Real, dem Stadtderby von Madrid. Grund dieses sportlichen Zusammentreffens war das Viertelfinal-Hinspiel in der UEFA Champions League gewesen. Am Ende trennten sich die beiden Nachbarn im Vincente Calderon torlos. Dennoch haben beide Kontrahenten jede Menge Schweiß und Tränen gelassen, es floss sogar Blut. Allen voran Mario Mandzukic, kroatischer Stürmer von Atletico, hat alles investiert. Trash Talk, Geschubse, Gerangel - allen voran mit Daniel Carvajal und Sergio Ramos geriet der Ex-Bayer heftig aneinander. Dass er und die beiden anderen Herren den Schlusspfiff auf dem Platz erlebten, war verwunderlich - alle drei hätten die Rote Karte sehen müssen. Nun, es kam anders und Treffer blieben Fehlanzeige. Dafür erzielte die "alte Dame" von Juventus Turin einen Treffer - und zwar zum 1:0-Endstand gegen den AS Monaco. Und: Gianluigi "Gigi" Buffon zeigte wieder einmal, dass er mit 37 Jahren noch lange nichts verlernt hat. Mal schauen, was uns später in den Begegnungen zwischen dem FC Porto und dem FC Bayern München sowie zwischen Paris St. Germain und dem FC Barcelona so alles erwartet (20.45 Uhr, live auf Sky). Viel Spaß!
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