Der Aufsteiger aus Sachsen lässt sich nicht von seinem Kurs abbringen - und das, obwohl die Art und Weise des nächsten Sieges mehr als nur zweifelhaft gewesen ist. Denn es bedurfte einer echten Schwalbe von Timo Werner, um die Erfolgsserie des FC Schalke 04 zu brechen. "Königsblau" musste Leipzig beide Zähler überlassen, nachdem sich der FC Bayern München durch einen verdienten 3:1-Erfolg am Vortrag vorübergehend wieder (zurück) an die Bundesliga-Spitze geschossen hatte. Auch der souveräne Erfolg der Borussia aus Dortmund gegen den Namensvetter vom Niederrhein lässt aufhorchen. Denn Mönchengladbach war gegen Marco Reus und Co. unter dem Strich chancenlos und taumelt der Abstiegszone entgegen. Ab Dienstag sind unsere deutschen Vertreter dann wieder international im Einsatz, wenn die Bayern Atletico empfangen und Gladbach zum FC Barcelona muss. Einen Tag später tritt der BVB bei den "Königlichen" in der spanischen Hauptstadt an. Während die "Roten" von der Isar schon sicher Zweiter sind und die VfL-Fohlen ohnehin nicht besser als auf Rang drei abschneiden können, will "Schwarz-Gelb" Erster bleiben. Dafür braucht's bei Real mindestens einen Punkt. Sicher weiter ist auch Bayer 04 Leverkusen als Zweiter. Da ist der Sporlausgang gegen Monaco unwichtig. Auch der FC Schalke 04 ist in der UEFA Europa League sicher im Sechzehntelfinale, während der 1. FSV Mainz 05 bereits ausgeschieden ist. Am Donnerstag geht's damit weiter - viel Spaß!
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Montag, 5. Dezember 2016
Mittwoch, 20. April 2016
Glücklicher Finaleinzug gegen starke Werderaner!
Da musste sich der FC Bayern München aber mächtig strecken. Denn das DFB-Pokalhalbfinale gegen den SV Werder Bremen kostete den Titelmitfavoriten von der Isar jede Menge Kraft. Auch das Publikum war angespannt - speziell dann, als sich Werder vor 75.000 Zuschauern in der Allianz Arena immer mehr zutraute. Die "Roten" wackelten, hatten so ihre Schwierigkeiten und konnten sich kaum noch befreien. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Hausherren durch einen Kopfball von Thomas Müller mit 1:0 vorne. Und doch hatte man in Fröttmaning plötzlich das Gefühl, dass die Begegnung trotz eines großen Chancenplus kippen könnte. Wenn, ja wenn sich Arturo Vidal nicht so einer Schwalbe hätte hinreißen lassen und Müller in der 71. Minute die Weichen endgültig auf "Berlin, wir kommen!" gestellt hätte. Dass die Aufregung bei den Anhängern von der Weser natürlich groß war, ist selbstverständlich - so etwas gehört sich nun einmal nicht. Dass sich einen Tag später vor allem Fans anderer Vereine darüber aufregen, ist auch nicht gerade die feine englische Art. Ich empfehle da an dieser Stelle, dass man einfach besser vor der eigenen Haustüre kehren sollte. Außerdem hatte der ansonsten gute Schiedsrichter auch eine Tätlichkeit gegen Juan Bernat übersehen. Da stand es übrigens noch 0:0. Wer weiß, wie sich dieses Duell dann entwickelt hätte. Heute spielen die Hertha aus Berlin und der Dortmunder BVB (20.30 Uhr, ARD/Sky) den zweiten Endspielteilnehmer aus. Das Finale steigt dann am 21. Mai in Berlin.
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