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Mittwoch, 25. September 2024

Von einer Einsicht, die aus deutscher Sicht zu spät kommt!

Kein Zweifel, dass das Ausscheiden der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der Heim-EM im Viertelfinale gegen Spanien eine bittere Enttäuschung war. Denn das DFB-Team von Coach Nagelmann legte aus meiner Sicht von Spiel zu Spiel eine Leistungssteigerung hin und war auch gegen den späteren Europameister mindestens auf Augenhöhe unterwegs. Aber es reichte nicht für den Einzug ins Halbfinale, weil man eine Minute vor einem möglichen Elfmeterschießen einen bitteren Kopfballtreffer kassierte. Zuvor hatte es allerdings hitzige Diskussionen um einen vermeintlichen Handelfmeter gegeben - und zwar für das deutsche Team. Auch aus meiner Wahrnehmung heraus, hätte es hier zwingend Strafstoß für die DFB-Auswahl geben müssen. Das wäre vielleicht dann ja der mögliche Siegtreffer für Deutschland gewesen. Doch es kam anders. Dass sich nun allerdings der europäische Fußballverband - die UEFA - da quasi hinstellt beziehungsweise zitieren lässt, es sei ein Fehler gewesen und man den Strafstoß hätte geben müssen, ist schon mehr als fragwürdig, wenn nicht sogar ein Skandal. Doof aus deutscher Sicht nur, dass man die Zeit nicht zurückdrehen kann. Aber ich bin und bleibe davon überzeugt, dass die Deutschen bei einem Weiterkommen richtig gute Chancen auf den Titel gehabt hätten. Sie haben stark gespielt...

Montag, 26. August 2024

Viele weitere Diskussionen und ein schmerzlicher Abschied!

Nun, eigentlich sollte der sogenannte "Video Assistant Referee" - kurz VAR - bei den Spielen der 1. Fußball-Bundesliga für mehr Klarheit und hinterher weniger (hitzige) Diskussionen sorgen. So langsam - aber sicher - habe ich jedoch das Gefühl, dass dieses technische Hilfsmittel leider für noch mehr Verwirrung und Diskussionen (an den Stammtischen) sorgt. Denn: Insbesondere bei Handspielen im Sechzehner, die mit Strafstoß zu bestrafen sind, ist nach wie vor keine klare Linie auszumachen. Und das wurde bereits am 1. Spieltag deutlich. Schade, sehr schade - und zwar für alle Beteiligten. Ob ich inzwischen für eine Abschaffung bin, kann ich nicht mit aller Bestimmtheit sagen. Allerdings habe ich den "VAR" am Pokal-Wochenende nicht wirklich vermisst. Vermissen werde jedoch einen, der am Samstag den Kampf gegen seine Krebserkrankung verloren hat und von uns gegangen ist. Gemeint ist natürlich Christoph Daum, den ich für seine deutlichen Worte und klaren Positionen stets sehr geschätzt habe. Insbesondere sein Umgang mit seiner schweren Krankheit, aber auch die Rehabilitation nach der Kokain-Affäre waren beispielhaft. Und zwar für eine starke Persönlichkeit, die zwar in schönster Regelmäßigkeit aneckte, aber zugleich dem bezahlten Fußball ein ganzes Stück mehr Anerkennung verschaffte. Ruhe in Frieden, lieber Christoph. Und so manchem Profi möchte ich noch sagen, dass es tatsächlich helfen kann, wenn der Kopf funktionieren würde. Dann, ja dann "ist er das dritte Bein", wie es Daum mal fomulierte.

Montag, 6. Mai 2019

Die Handregel muss dringend modifiziert werden!

Der vergangene Spieltag in der 1. Fußball-Bundesliga hat nicht nur einen kleinen Vorteil zugunsten des FC Bayern München in Sachen Meisterschaftsrennen gegen die Borussia aus Dortmund zu Tage gefördert, sondern auch - beziehungsweise schon wieder - einige hitzige Diskussion zur Handspielregel im Strafraum mit sich gebracht. Während die Schwaben aus Stuttgart in der Hauptstadt bei der Hertha vergeblich auf einen Pfiff warteten, gab es diesen - zur Überraschung aller - im Süden der Republik beim Meister, der mit dem Tabellenschlusslicht aus Hannover so seine Schwierigkeiten hatte. Jerome Boateng bekam den Ball an den angelegten Ellbogen, während auf der Gegenseite bei einer identischen Situation kein Strafstoß gegeben wurde. Und dann wäre da auch noch unser WM-Held Mario Götze, dem die Kugel vom Oberschenkel an den - ja, richtig - eben nicht angelegten Unterarm sprang. Aber - und das ist auch mehr als fragwürdig - es gab hier eben keinen Elfmeter, den der SV Werder Bremen natürlich gerne gehabt hätte. Ich weiß nicht, wozu das noch führen kann, soll und wird. Werden die Teams nun das gezielte Anschießen im Sechzehner trainieren? Oder warum gibt es auf der einen Seite den Elfer und auf der anderen Seite nicht? Ich bin total verwirrt und wünsche mir dort eine klarere Linie. Entweder zeige ich da immer auf den Punkt oder eben gar nicht mehr. Weil: So geht der Sport kaputt!

Mittwoch, 20. April 2016

Glücklicher Finaleinzug gegen starke Werderaner!

Da musste sich der FC Bayern München aber mächtig strecken. Denn das DFB-Pokalhalbfinale gegen den SV Werder Bremen kostete den Titelmitfavoriten von der Isar jede Menge Kraft. Auch das Publikum war angespannt - speziell dann, als sich Werder vor 75.000 Zuschauern in der Allianz Arena immer mehr zutraute. Die "Roten" wackelten, hatten so ihre Schwierigkeiten und konnten sich kaum noch befreien. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Hausherren durch einen Kopfball von Thomas Müller mit 1:0 vorne. Und doch hatte man in Fröttmaning plötzlich das Gefühl, dass die Begegnung trotz eines großen Chancenplus kippen könnte. Wenn, ja wenn sich Arturo Vidal nicht so einer Schwalbe hätte hinreißen lassen und Müller in der 71. Minute die Weichen endgültig auf "Berlin, wir kommen!" gestellt hätte. Dass die Aufregung bei den Anhängern von der Weser natürlich groß war, ist selbstverständlich - so etwas gehört sich nun einmal nicht. Dass sich einen Tag später vor allem Fans anderer Vereine darüber aufregen, ist auch nicht gerade die feine englische Art. Ich empfehle da an dieser Stelle, dass man einfach besser vor der eigenen Haustüre kehren sollte. Außerdem hatte der ansonsten gute Schiedsrichter auch eine Tätlichkeit gegen Juan Bernat übersehen. Da stand es übrigens noch 0:0. Wer weiß, wie sich dieses Duell dann entwickelt hätte. Heute spielen die Hertha aus Berlin und der Dortmunder BVB (20.30 Uhr, ARD/Sky) den zweiten Endspielteilnehmer aus. Das Finale steigt dann am 21. Mai in Berlin.

Freitag, 12. Februar 2016

Schwachsinn in Bochum - Geschichte in Hoffenheim!

Liebe Sportsfreunde, wahrscheinlich wiederhole ich mich an dieser Stelle zum gefühlt 1000. Mal. Aber diese ständige Diskussion um den sogenannten Bayern-Dusel und die angebliche Fallsucht von Arjen Robben gehen mir nach wie vor ganz gehörig auf den S..., äh Keks. Denn jeder - aber wirklich jeder - der den Fußball dem Regelwerk entsprechend und nicht mit einer Anti-Bayern-Brille betrachtet, der konnte im Viertelfinale des DFB-Pokals erkennen, dass der Sieg für den deutschen Rekordmeister unter dem Strich in Ordnung geht. Mit dem 3:0-Erfolg beim VfL Bochum qualifizierten sich die "Roten" fürs Halbfinale, in dem sie am 19. oder 20. April in der heimischen Allianz-Arena auf den SV Werder Bremen treffen. Das zweite Duell um den Einzug ins Endspiel bestreitet die Hertha aus Berlin gegen die Dortmunder Borussia. Zurück zur Begegnung im tiefen Westen. Wer Robben hier eine Schwalbe vorwirft und sich über die Rote Karte aufregt, der hat - so deutlich muss man es sagen - keine Ahnung vom Fußball. Denn bei der Geschwindigkeit reicht eine kleine Berührung aus, um hinzufallen und "Elfmeter plus Platzverweis" ist den Regeln entsprechend - auch wenn es doppelt wehtun kann, sofern der Schütze trifft. Rüber nach Hoffenheim, wo gestern Geschichte geschrieben wurde. Denn mit Julian Nagelsmann übernimmt dort der bisher jüngste Trainer der Geschichte des Amt des zurückgetretenen Huub Stevens. Ich bin gespannt, ob der die TSG aus der Abstiegszone führen kann. Viel Erfolg dabei!

Montag, 7. Dezember 2015

Also so langsam ist's aber auch wieder gut, oder?

Liebe Sportsfreunde, also mir geht das gerade ziemlich auf den Keks. Ja, der FC Bayern München hat sein erstes Bundesliga-Spiel der laufenden Saison verloren. Und - na klar - die Niederlage ist beziehungsweise war (!) auch verdient. Ja, die Betonung liegt für mich auf dem Wörtchen "war". Denn der 3:1-Erfolg des VfL Borussia Mönchengladbach liegt bereits zwei Tage zurück - also fast. Dass sich nun jedoch die ganze Sportnation darüber freut beziehungsweise sogar darüber lustig macht und sich manche meiner Kollegen kurz nach dem Abpfiff sogar zu einer "Eilmeldung" hinreißen ließen, war für mich völlig übertrieben. Dass die Bayern jedoch ein Tick weit selbst an der Pleite beteiligt waren, wissen sie selbst am besten. Denn ausnahmsweise gelang den "Roten" trotz deutlicher Chancen vor der Pause kein eigener Treffer. Dass da Gladbach richtig viel Glück hatte, wird kaum erwähnt. Erfolg ruft eben immer Neider auf den Plan und erzeugt in manchen Situationen eben so etwas wie Schadenfreude. Ich denke, dass das dem FC Bayern bei der gestrigen Weihnachtsfeier ziemlich egal gewesen ist. Ansonsten gab es ja noch einige andere Aufreger (Hitz, Frankfurt-Fans usw.), über die man vielleicht eher sprechen sollte. Und nicht über eine ganz normale Situation, die zu diesem Sport einfach nur dazugehört.

Montag, 19. Oktober 2015

Schöne Begegnungen, schwache Auftritte der Schiris!

Schön, dass es an diesem Wochenende endlich in der Fußball-Bundesliga weitergegangen ist. Und man hat durchaus gemerkt, dass die Kicker wieder so richtig Bock auf das beziehungsweise ihr Tagesgeschäft haben. Auf allen Plätzen war einiges geboten - es gab schöne Treffer, tolle Kombinationen, hitzige Diskussionen und mitunter grobe Fouls. Aber - und das machte es richtig schlimm - es schien so zu sein, als wären unsere lieben Schiedsrichter noch nicht wieder richtig bei der Sache zu sein. Alleine die Dinge, die in Bremen, Köln und Stuttgart übersehen beziehungsweise völlig falsch bewertet wurden, hat so manchem doch ziemlich sauer aufgestoßen. Mir übrigens auch, denn so manche Aktion hat man auch ohne (die dritte) Zeitlupe klar erkannt. Nur eben nicht die Unparteiischen. Beispiele gefällig? Robert Lewandowski und sein FC Bayern München bekamen gleich zwei klare Elfmeter an der Weser nicht, die Bestrafung (in beiden Fällen übrigens die Rote Karte) blieb ebenfalls aus. Doch noch viel unglaublicher ist die Tatsache, dass ein ganzes Gespann am Rhein ein klares Tor mit der Hand nicht erkannt haben will oder erkennen konnte. Da schiebt Leon Andreasen für 96 die Kugel mit dem Unterarm gemütlich über die Linie und keiner der Schiedsrichter will das gesehen haben? Arme Kölner! Schade, dass der Spieler seinen Verstoß im Sinne des Fairplay nicht zugegeben hat. Dass man das Abseits-Tor des VfB aus Stuttgart nicht erkennt, ist "in Ordnung" - das war richtig eng. Ich denke, dass wir den Videobeweis mehr denn je gebrauchen können. Oder was meint Ihr dazu?

Mittwoch, 16. September 2015

Die "Fohlen-Elf" vergaloppiert sich - Draxler beißt zu!

Das war er also, der Auftakt in die Gruppenphase der UEFA Champions League. Am meisten schockiert haben uns dabei zweifelsohne die Bilder aus Eindhoven. Dort war das Starensemble von Manchester United um unseren deutschen Nationalmannschaftskapitän Bastian Schweinsteiger beim gastgebenden PSV angetreten. Nach etwas mehr als 90 Minuten hatten die Engländer nicht nur sportlich eine bittere Pleite einstecken müssen. Erstmals seit der Saison 1996/97 verloren die "Red Devils" in der Königsklasse mal wieder ein Auftaktspiel (1:2). Doch damit nicht genug! Denn Luke Shaw brach sich nach dem harten Einsteigen seines Gegenspielers den Unterschenkel - und das gleich doppelt. Get well soon! Am Gesundheitszustand eines deutschen Vertreters darf man spätestens seit gestern ebenfalls zweifeln - also in mentaler Hinsicht. Denn die "Fohlen-Elf" vom VfL Borussia Mönchengladbach ist aktuell komplett von der Rolle, verursachte beim FC Sevilla gleich drei Elfmeter (!) und ging mit 0:3 baden. Wahnsinn, was mit den Jungs vom Niederrhein gerade passiert. Bleibt zu hoffen, dass die Kicker und Coach Lucien Favre baldmöglichst die Kurve kriegen. Denn auch an der objektiven Spielbewertung mangelt es derzeit. Wesentlich besser verlief der Start für den VfL Wolfsburg. Die "Wölfe" gewannen gegen ZSKA Moskau mit 1:0. Torschütze war Julian Draxler, der insgesamt einen richtig guten Auftritt ablieferte. Ebenso wie Dreifach-Torschütze C. Ronaldo.

Montag, 14. September 2015

Von unserer lieben Bundesliga und einem weiteren Jubilar!

Hm, also da war ja bei vielen Beteiligten nach der Länderspielpause noch ordentlich Sand im Getriebe, oder? Sowohl bei einigen Spielern als auch bei den Unparteiischen fehlte es hier an da an der Konzentration aufs Wesentliche oder am nötigen Durchblick. Schön ist's dann, wenn die handelnden Personen auch mal einen Fehler zugeben oder Besserung geloben und nicht - wie so oft - alle möglichen Ausreden parat haben oder gar erfinden. Ich habe diese Regel eh noch nie verstanden, beim Handball ist so etwas beispielsweise immer ein Stürmerfoul. Seltsamerweise wird dieses Auflaufen ja auch im Feld zugunsten des vermeintlich anderen entschieden. Da muss eine Regeländerung her. Denn die Tatsache, dass der angreifende Spieler bewusst den Kontakt sucht, ist klar - würde wohl jeder so machen. Dennoch ist und bleibt der Sieg für den FC Bayern München verdient, gar keine Frage. Wer den Gegner derart beherrscht und das Tor unbedingt will (s. Lewandowski), der muss belohnt werden. Glückwunsch an dieser Stelle nicht nur nach Frankfurt, Hamburg, Darmstadt, Bremen, Schalke und Dortmund, sondern auch nach Zürich. Ja, richtig - die Grashoppers aus der Schweizer Bankenmetropole spielen nicht im deutschen Fußball-Oberhaus. Aber dafür ist dort ein Geburtstagskind zu Hause, dass das Geschehen der Bundesliga jahrelang geprägt hat: Alles alles Gute zum 71. Wiegenfest, lieber Günter Netzer!

Montag, 10. August 2015

Wieder einmal alles drin (gewesen) in Pokalrunde eins!

Liebe Sportsfreunde, da haben wir doch wieder einiges miterleben dürfen. Für die einen war es ein riesen Erlebnis, für andere die große Blamage. Und dann gab es noch welche, die sich das Spiel selbst kaputt gemacht haben oder sogar ins Elfmeterschießen mussten. Die Rede ist natürlich von der 1. Runde im DFB-Pokal, die heute Abend noch (s)eine Fortsetzung findet. Da gibt es noch die Duelle zwischen Bielefeld und der Hertha, den Vergleich zwischen Aalen und Nürnberg oder das Aufeinandertreffen zwischen Osnabrück und Leipzig (alle 18.30 Uhr, Sky). Später am Abend messen sich dann noch St. Pauli und Mönchengladbach miteinander (20.30 Uhr, ARD/Sky), bevor am Freitag im Rahmen der Bundesliga-Eröffnung zwischen dem FC Bayern München und dem Hamburger SV die zweite Runde ausgelöst wird. Apropos HSV! Der hat den Einzug in die nächste Runde verpasst, unterlag Jena in der Verlängerung mit 2:3. Auch der KSC blamierte sich, leistete sich in Reutlingen sogar drei Rote Karten. Besonders treffsicher war wieder einmal Nils Petersen für Freiburg, der gegen Barmbek-Uhlenhorst gleich vier Tore machte. Gezittert hat Kaiserslautern, das Rostock erst im Elfmeterschießen bezwang. Mal schauen, was uns heute noch erwartet. Es wird auch dieses Mal einiges zu besprechen geben!

Mittwoch, 29. April 2015

Von einem Abend, an dem wirklich einiges schiefging!

Der Triple-Traum des FC Bayern München für die Saison 2014/15 ist beendet. Und das sicherlich nicht ganz unverdient. Denn um 23.18 Uhr durften Spieler, Verantwortliche und Betreuer der Borussia Dortmund im Münchner Norden jubeln, ließen ein paar Minuten später ein dazu passendes Kabinen-Selfie aus der Allianz Arena mit Siegerbierchen über ein soziales Netzwerk verbreiten. Zunächst hatte Bayerns Welttorwart Manuel Neuer einen ausgezeichnet geschossenen Elfmeter von Mats Hummels pariert und danach selbst die Verantwortung übernommen. Allerdings setzte Neuer seinen Versuch an die Latte - ebenso wie Robert Lewandowski im Spiel, als er die Vorentscheidung zum 2:0-Zwischenstand auf dem Fuß hatte. Den Nachschuss von Thomas Müller stoppte Marcel Schmelzer mit der Hand - der fällige Pfiff blieb aus. Überhaupt waren an diesem Abend einige Entscheidungen von Schiedsrichter Peter Gagelmann daneben - und das auf beiden Seiten. Dennoch hätten die Hausherren das Ding vorher klarmachen müssen. Dass beim Elfmeterkrimi sowohl Philipp Lahm als auch Xabi Alonso zu Beginn beim Anlaufen ausrutschten, passte ebenso in diesen irren Pokalabend. Dafür blieb Gündogan eiskalt! Glückwunsch an den BVB, der heute Abend seinen Gegner bestaunen kann. Mal schauen, ob es Arminia Bielefeld oder doch der VfL Wolfsburg wird (20.30 Uhr, ARD/Sky).

Mittwoch, 18. März 2015

Hoffentlich hat der BVB seine Nerven besser im Griff!

Schade, sehr schade! Bayer 04 Leverkusen ist im Achtelfinale der UEFA Champions League ausgeschieden. Und das denkbar unglücklich - und zwar nach Elfmeterschießen. Gut, vielleicht hätte die Werkself das Roulette vom Punkt im Training noch einmal üben müssen oder sollen. Denn die Art und Weise, wie Hakan Calhanoglu, Ömer Toprak und eben auch Stefan Kießling ausführten, war schon sehr schwach. Sorry, Jungs! Aber das wisst Ihr schon selbst. Der Held des Hinspiels - Calhanoglu - ließ sich zu einer Rückgabe hinreißen, während Abwehrmann Toprak und Stürmer Kießling den Ball über den Kasten jagten. So durfte am Ende Atletico Madrid über den Viertelfinal-Einzug jubeln, während auch der FC Arsenal aus London ausgeschieden ist. Und das trotz einer Aufholjagd beim AS Monaco (2:0). Da Özil und Co. jedoch im Hinspiel mit 0:3 unterlagen, sind nun die Franzosen weiter. Heißt für uns deutsche Fans, dass wir heute Abend (20.45 Uhr, Sky/ZDF) der Borussia aus Dortmund die Daumen drücken. Zu Gast im Ruhrpott ist übrigens Juventus Turin. Die "alte Dame" liegt aktuell mit 2:1 vorne. Wird ein sehr harter Kampf!

Donnerstag, 20. Februar 2014

Das war doch mal eine Ansage des FC Bayern, oder?

So, liebe Freunde der runden Plastikkugel. Das war er also, der erste Auftritt des Titelverteidigers im Achtelfinale der UEFA Champions League. Und, ich muss sagen, dass das doch ganz ordentlich war. Gut, in den ersten zwanzig Minuten hatte der FC Bayern München beim FC Arsenal London jede Menge Glück. Abgesehen vom gerechtfertigten Elfmeter, den Manuel Neuer gegen Mesut Özil parierte, hatten die "Gunnars" zu Beginn der Begegnung weitere gute Möglichkeiten, die der deutsche Nationaltorhüter parierte oder entschärfte. Das war vor allem dem Umstand geschuldet, dass die Bayern im Emirates Stadium ernorm hoch veteidigten, teilweise fanden sich die Abwehrspieler um Dante und Jerome Boateng an der Mittellinie wieder. Mit zunehmender Spieldauer kamen die Gäste immer besser in die Partie, zudem spielte Kapitän Philipp Lahm und Co. der Platzverweis gegen den Torwart von Arsenal in die Karten. Insbesondere Toni Kroos lieferte eines seiner besten Spiele im Trikot des deutschen Rekordmeisters ab - wenn nicht das beste überhaupt. Ich hoffe jetzt nur, dass der Champions League-Sieger von 2013 das Rückspiel am 13. März etwas ernthafter angeht, als im Vorjahr. Da unterlagen die "Roten" mit 0:2. Es war eine von ganz wenigen Niederlagen. Und in diesem Jahr?