Kein Zweifel, dass das Ausscheiden der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der Heim-EM im Viertelfinale gegen Spanien eine bittere Enttäuschung war. Denn das DFB-Team von Coach Nagelmann legte aus meiner Sicht von Spiel zu Spiel eine Leistungssteigerung hin und war auch gegen den späteren Europameister mindestens auf Augenhöhe unterwegs. Aber es reichte nicht für den Einzug ins Halbfinale, weil man eine Minute vor einem möglichen Elfmeterschießen einen bitteren Kopfballtreffer kassierte. Zuvor hatte es allerdings hitzige Diskussionen um einen vermeintlichen Handelfmeter gegeben - und zwar für das deutsche Team. Auch aus meiner Wahrnehmung heraus, hätte es hier zwingend Strafstoß für die DFB-Auswahl geben müssen. Das wäre vielleicht dann ja der mögliche Siegtreffer für Deutschland gewesen. Doch es kam anders. Dass sich nun allerdings der europäische Fußballverband - die UEFA - da quasi hinstellt beziehungsweise zitieren lässt, es sei ein Fehler gewesen und man den Strafstoß hätte geben müssen, ist schon mehr als fragwürdig, wenn nicht sogar ein Skandal. Doof aus deutscher Sicht nur, dass man die Zeit nicht zurückdrehen kann. Aber ich bin und bleibe davon überzeugt, dass die Deutschen bei einem Weiterkommen richtig gute Chancen auf den Titel gehabt hätten. Sie haben stark gespielt...
Mittwoch, 25. September 2024
Von einer Einsicht, die aus deutscher Sicht zu spät kommt!
Montag, 26. August 2024
Viele weitere Diskussionen und ein schmerzlicher Abschied!
Nun, eigentlich sollte der sogenannte "Video Assistant Referee" - kurz VAR - bei den Spielen der 1. Fußball-Bundesliga für mehr Klarheit und hinterher weniger (hitzige) Diskussionen sorgen. So langsam - aber sicher - habe ich jedoch das Gefühl, dass dieses technische Hilfsmittel leider für noch mehr Verwirrung und Diskussionen (an den Stammtischen) sorgt. Denn: Insbesondere bei Handspielen im Sechzehner, die mit Strafstoß zu bestrafen sind, ist nach wie vor keine klare Linie auszumachen. Und das wurde bereits am 1. Spieltag deutlich. Schade, sehr schade - und zwar für alle Beteiligten. Ob ich inzwischen für eine Abschaffung bin, kann ich nicht mit aller Bestimmtheit sagen. Allerdings habe ich den "VAR" am Pokal-Wochenende nicht wirklich vermisst. Vermissen werde jedoch einen, der am Samstag den Kampf gegen seine Krebserkrankung verloren hat und von uns gegangen ist. Gemeint ist natürlich Christoph Daum, den ich für seine deutlichen Worte und klaren Positionen stets sehr geschätzt habe. Insbesondere sein Umgang mit seiner schweren Krankheit, aber auch die Rehabilitation nach der Kokain-Affäre waren beispielhaft. Und zwar für eine starke Persönlichkeit, die zwar in schönster Regelmäßigkeit aneckte, aber zugleich dem bezahlten Fußball ein ganzes Stück mehr Anerkennung verschaffte. Ruhe in Frieden, lieber Christoph. Und so manchem Profi möchte ich noch sagen, dass es tatsächlich helfen kann, wenn der Kopf funktionieren würde. Dann, ja dann "ist er das dritte Bein", wie es Daum mal fomulierte.