6:1 (3:0, 3:1) in der Addition sprechen nach Hin- und Rückspiel eine deutliche Sprache und doch hat sich der Hamburger SV das Leben in der Relegation selbst schwer gemacht. Ob unnötig oder nicht, ist derweil nicht ganz so einfach zu beantworten. Sicherlich hat HSV-Keeper Heuer-Fernandes gestern bei einer Aktion alles andere als gut ausgesehen, aber unter dem Strich waren die Schwaben das bessere Team und hatten wesentlich mehr Zug zum gegnerischen Tor entwickelt - also, wenn man beide Partien zusammen betrachtet. Man darf an dieser Stelle ja nicht vergessen, dass das Hinspiel nicht nur 3:0 hätte enden können, weil der VfB Stuttgart nicht nur einen Strafstoß ungenutzt ließ. So muss Hamburg also abermals in der 2. Bundesliga antreten in der kommenden Spielzeit und sollte zwingend versuchen, dann endlich Erster oder Zweiter zu werden. Danach hatte es ja in dieser Spielzeit lange ausgesehen - und das sogar bis in die Nachspielzeit des allerletzten Spieltages. Doch dann schlug der 1. FC Heidenheim zu und machte seine erste Teilnahme in Liga eins der bisherigen Vereinsgeschichte perfekt. Und Stuttgart? Die wären mit Sicherheit auch froh darüber, sich im Frühjahr 2024 etwas früher den Klassenerhalt zu sichern. Aber bis dahin ist es noch ein sehr weiter Weg für die genannten Klubs.
Dienstag, 6. Juni 2023
Stuttgart jubelt - HSV muss sich an die eigene Nase packen!
Donnerstag, 4. Februar 2021
Keiner der Halbfinalisten der Vorsaison ist noch mit dabei!
Wieder einmal habe ich mit meiner Einschätzung alles andere als verkehrt gelegen. Denn mit Bayer 04 Leverkusen hat sich im Achtelfinale des DFB-Pokals der nächste große Mitfavorit aus dem Wettbewerb verabschiedet. Und das gegen den Regionalligisten Rot-Weiß Essen. Und - so ehrlich muss man an dieser Stelle sein - beinahe hätte es auch Borussia Dortmund erwischt. Denn auch der BVB wackelte gegen zunächst chancenlose Paderborner bedenklich, fiel aber nicht um. Dies war dem Umstand geschuldet, dass man sich mal wieder auf Erling Haaland verlassen konnte, der bereits in der regulären Spielzeit für die Entscheidung gesorgt hatte. Doch sein 3:1 wurde zurecht zurück genommen und der Zweitligist nutzte den VAR-Elfmeter zum 2:2 und rettete sich somit in die Verlängerung. Dort war es dann wieder Haaland, der aus abseitsverdächtiger Position traf. Seltsam, dass sich der Schiedsrichter das nicht noch einmal selbst anschaute. Folgerichtig regte sich auch Steffen Baumgart - der Coach des SCP - sehr darüber auf, doch es änderte am Ausscheiden nichts mehr. Weg sind auch der FC Schalke 04 nach einem 0:1 gegen den VfL Wolfsburg sowie der VfB Stuttgart nach einem 1:2 gegen den VfL Borussia Mönchengladbach. Sowohl Schalke als auch der VfB nutzten ihre Chancen nicht, was der Gegner bestrafte. Relativ mühelos marschierten die "Roten Bullen" aus Leipzig ins Viertelfinale - das 4:0 gegen Bochum war schon recht einseitig gewesen. Dafür schaffte Regensburg eine Überraschung vom Punkt gegen den 1. FC Köln und steht nun in der Runde der letzten Acht, die Viertelfinal-Auslosung folgt am Sonntag, 7. Februar, in der ARD Sportschau.