Als gestern Nachmittag das Telefon klingelte und ich eine Vorwahl aus Niedersachsen auf dem Display erkannt haben zu glaubte, war ich verwundert. Es war ein Kollege aus Wolfsburg, der die Tage eigentlich nach Südafrika aufbrechen wollte. So wie der dort beheimatete VfL, der eben dort sein Trainingslager abhalten wollte. Eigentlich, denn eine traurige Nachricht ließ dieses Vorhaben jäh zerplatzen. Junior Malanda ist tot. Der 20-jährige Belgier verunglückte auf dem Weg zum Treffpunkt der Mannschaft tödlich, der Wagen durchbrach auf der A2 erst die Leitplanke und zerschellte dann an einem Baum. Malanda fuhr nicht selbst, saß auf der Rückbank des SUV. Die Freunde und Kollegen von den Wölfen sind tief betroffen - andere Profis und Vereine reagierten ebenso betroffen. Egal ob auf Facebook, bei Twitter oder auf ihren Internetseiten. Auch ich musste mich nach diesem Gespräch erst einmal sammeln, bin schockiert und traurig. Ein toller und recht sympathischer Kerl, der eigentlich noch eine große Karriere vor sich gehabt hätte. Viel Kraft der Familie und dem Umfeld des VfL Wolfsburg. Spielt und kämpft für ihn, Ihr lieben Wölfe!
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Sonntag, 11. Januar 2015
Montag, 25. August 2014
Alles drin - und das bereits am allerersten Spieltag!
Wie ich es schon am Samstag an dieser Stelle getan hatte, so möchte ich das auch heute tun. Denn einen besseren Start in die neue Spielzeit 2014/15 in der 1. Fußball-Bundesliga hätten wir Fans uns nun wirklich nicht wünschen können. Gut, der eine oder andere Anhänger wird ob des Ergebnisses "seiner Jungs" ziemlich traurig und mitunter auch enttäuscht gewesen sein - aber schon kommendes Wochenende kann das schon wieder anders aussehen. Nachdem sich Junior Malanda vom VfL Wolfsburg mit seiner vergebenen Ausgleichschance bei den Bayern den Eintrag in alle (sportlichen) Geschichtsbücher sicherte, setzte Leverkusens Karim Bellarabi sogar noch einen drauf. Er düpierte den BVB und dessen noch nicht sortierte Abwehr bereits nach neun Sekunden (!). Bisher lag der Rekord für das schnellste Tor in einem Erstligaspiel bei elf. Und auch die TSG 1899 Hoffenheim hat mich überrascht. Und das nicht, weil das Team aus dem Kraichgau den FC Augsburg schlug. Nein, sondern eher deshalb, weil die Elf von Markus Gisdol eine sehr reife Spielanlage zeigte und "zu Null" spielte. In der Vorsaison gelang das nämlich nur drei mal bei 34 Versuchen. Kein Gegentor hätte sicherlich auch gerne der VfB aus Stuttgart kassiert - doch auch hier sollte es anders kommen. Wieder mal in allerletzter Sekunde zum 1:1-Endstand in Gladbach. Dafür darf der DFB schon wieder feiern. Denn nach der A-Mannschaft (zum vierten Mal Weltmeister) und der männlichen U19 (Europameister), schlug nun die weibliche U20 zu. Sie wurde Weltmeister - und zwar in Kanada gegen Nigeria mit 1:0 nach Verlängerung. Glückwunsch!
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