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Donnerstag, 21. Dezember 2023

Leverkusen bricht den HSV-Rekord - Max Kruse hört auf!

Schon wahnsinnig spannend, was in den vergangenen Wochen wieder so alles passiert ist und ich gar nicht mehr hinterherkomme, meinen Senf dazuzugeben. Ja, das mag bestimmt nicht jeder lesen, aber ich bin ja kein Experte. Es soll hier ja immer nur um eine möglichst neutrale Einordnung ohne Meinungsbildung meinerseits gehen, nicht wahr? Aber es ist aus meiner Sicht schon beeindruckend, was Xabi Alonso und seine Werkself von Bayer Leverkusen da an den bisherigen Spieltagen in der Bundesliga abgerissen haben. Keine Niederlage, im Pokal und auf der europäischen Bühne noch dabei und den großen FC Bayern vorerst distanziert. Doch auch der VfB Stuttgart beeindruckt mich sehr - ebenso wie Union Berlin und die Borussia aus Dortmund. Aber die beifen Letztgenannten eher im negativen Sinne. Union ziemlich abgestürzt, der BVB eine Art launische Diva, die nur in der Champions League funktioniert. Nun, damit hatte ich eher nicht gerechnet. Leverkusen knackte damit einen uralten HSV-Rekord von vor über 40 Jahren, während Max Kruse dem Profifußball "Adieu" gesagt hat. Schade eigentlich, denn ich mochte Typen wie ihn ja sehr...

Montag, 23. Januar 2023

Sommer feiert solides Debüt - Tore ohne Ende!

Schon der Wahnsinn, was so innerhalb einer Woche passieren kann, oder? Da hatte ich am vergangenen Montag noch darüber spekuliert, ob sich Yann Sommer tatsächlich dem FC Bayern München anschließen wird. Und zack - fünf Tage später steht er als neue "Nummer 1" mit der Trikotnummer 27 beim deutschen Rekordmeister gegen RB Leipzig zwischen den Pfosten. Und: Aus meiner Sicht hat er zum Jahresauftakt der Bundesliga beim 1:1 einen ordentlichen Auftritt hingelgt. Aber viel spektukulärer ging es da schon in anderen Stadion zu - insbesondere auch torreicher. Vor allem die Ergebnisse in Köln und Wolfsburg haben mich überrascht. Also, in dieser Deutlichkeit hätte ich das ganz sicher so nicht erwartet. Aber gut für die Fans beziehungsweise die Anhänger des "Effzeh" und der "Wölfe" nach dieser aus deutscher Sicht recht enttäuschenden WM. Ja, und auch in Dortmund gab's Tore satt. Und das Beste: Schon morgen Abend geht es mit der Bundesliga weiter. Es steht eine englische Woche an. Und ich bin ziemlich sicher, dass Köln gegen Sommer in München keine sieben Treffer erzielen wird. Geht ihr da mit - sicherlich, oder!?

Montag, 10. Mai 2021

Die 31. Deutsche Meisterschaft ist unter Dach und Fach!

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich gegebenenfalls an dieser Stelle wiederhole, weil es einen solchen Post seit ein paar Jahren zu dieser Zeit immer wieder gibt, muss man einfach immer wieder vor dieser Leistung den Hut ziehen. Denn der FC Bayern München steht seit Samstagabend zum 31. Mal als Deutscher Fußball-Meister fest. Der 30. Titel seit Einführung der Bundesliga und die neunte Schale in Folge - und das eben auch völlig zurecht. Denn es ist nicht nur die Kaderstärke und die unglaubliche Treffsicherheit von Robert Lewandowski, die dem FC Bayern den nächsten Titelgewinn beschert hat. Sondern eben auch die Tatsache, dass die Konkurrenz im Fußball-Oberhaus traditionell dann schwächelt, wenn die Bayern mal einen nicht ganz so guten Tag erwischt haben. Dieser Umstand spielt dem Rekordmeister eben auch in die Karten - na klar. Und das erst recht in dieser zweiten Corona-Spielzeit und in Saison eins nach diesen sechs Pokalen auf nationaler und internationaler Ebene. Schon heute sei an dieser Stelle gesagt, dass mit dem FC Bayern München auch in der Spielzeit 2021 / 2022 zu rechnen sein wird. Erst recht, weil die dann von Noch-Leipzig-Coach Julian Nagelsmann trainierte Mannschaft das erste Team in Europas stärksten Ligen sein kann, das zehn Meisterschaften in Serie eingefahren hat. Schade für die Konkurrenz, aber gut für den Klassenprimus, der eben auch da ist, wenn's drauf ankommt. Warum sollte Bayern diesen Vorteil auch nicht (aus)nutzen können?!

Montag, 8. August 2016

Pogba im Anflug - Für den VfB Stuttgart wird's heute ernst!

Seit Wochen wurde gesprochen, gemutmaßt und (intensiv) verhandelt. Nun steht der bisher teuerste Transfer der Welt fest. Paul Pogba kehrt auf die britische Insel zurück und streift erneut das Jersey von Manchester United über. Der Mittelfeldstar von Juventus Turin kostet die "Red Devils" schlappe 120 Millionen Euro Ablöse. Außerdem wird der französische Nationalspieler von United zwischen 15 und 18 Euro Gehalt im Jahr überwiesen bekommen - netto versteht sich. Somit wird der 23-Jährige (!) zum neuen Rekordhalter, was die Ablösesumme angeht. Mal schauen, ob der lange Schlaks die an ihn gesetzten Erwartungen erfüllen kann beziehungsweise wird. Diese oder eine ähnliche Frage werden sich vermutlich auch die Fans des VfB aus Stuttgart stellen. Denn die Schwaben starten heute Abend (20.15 Uhr, Sky/Sport 1) mit einem Heimspiel in die neue Saison. Allerdings ist der Traditionsklub nun - zumindest vorerst - im Unterhaus daheim und empfängt später den FC St. Pauli. Keine leichte Aufgabe für die Jungs des neuen Übungsleiters Jos Luhukay. Mal schauen, ob er mit einem vierten Verein den Aufstieg in die 1. Fußball-Bundesliga schaffen kann - und vor allem wann. Am Neckar gehen sie jedenfalls vorsichtig an die Sache ran. Finde ich gut so, denn ein zu großer Druck kann die Beine schwermachen. Dieses oder ein ähnliches Phänomen trifft ja gerade auf unsere beiden Olympiateams zu. Dennoch glaube ich fest daran, dass beide Mannschaften über die Gruppenphase hinauskommen werden. Ganz viel Erfolg dabei!

Montag, 28. September 2015

"Lewi" knackt den nächsten Rekord - Darmstadt kämpft!

Was ist Eure Meinung zum 7. Spieltag in der 1. Fußball-Bundesliga? Also ich bin nach wie vor davon überrascht, was uns der Aufsteiger SV Darmstadt 98 anbietet. Gestern Abend trotzte der Liganeuling der Borussia aus Dortmund ein 2:2-Unentschieden ab. Dabei schien nach den beiden Aubameyang-Treffern für den BVB alles nach Plan zu laufen. Doch die Jungs von Dirk Schuster kämpfen, kratzen und beißen bis zum Schluss. Natürlich darf sich der Bayern-Verfolger bei einem Freistoß nicht derart amateurhaft (Sorry, liebe Hobbykicker!) anstellen - und das schon gar nicht in der beinahe allerletzten Aktion der Begegnung. Und der VfL Borussia Mönchengladbach? Die Fohlen-Elf ist zurück bei der Musik, erneut gewann das Team unter Interimscoach Andre Schubert. Einen "Dreier" haben auch wieder die Bayern eingefahren. Und - na klar - natürlich traf auch erneut ein gewisser Robert Lewandowski. "Lewi" war gleich zweimal erfolgreich, machte seine Tore 100 und 101. Nach sieben Spielen hat er nun zehnmal gejubelt - so gut war zuletzt, ja richtig, ein gewisser Gerd Müller. Auch der FC Schalke 04 gewann seinen Vergleich mit dem Hamburger SV und legte somit den besten Saisonstart seit 44 Jahren hin. Schön wäre es, wenn jetzt auch endlich mal der VfB aus Stuttgart seine Möglichkeiten nutzt!

Montag, 24. August 2015

Willkommen an der Tabellenspitze am Tag der Rekorde!

Also meine lieben Leser und Fußball-Fans. Falls das so weitergeht, dann dürfen wir uns ab sofort an jedem Wochenende über Rekorde und neue Bestmarken in der 1. Fußball-Bundesliga freuen, oder wie?! Mal wieder ist der FC Bayern München mittendrin, wenn es darum geht, für reichlich Gesprächsstoff zu sorgen. Doch dieses Mal ist es nicht der deutsche Rekordmeister, der etwas für die Geschichtsbücher getan hat. Ja, gut - ganz unbeteiligt waren sie daran nicht, die "Roten" von der Isar. Denn nachdem David Alaba und Jerome Boateng noch nicht ganz bei der Sache waren, reagierte Kevin Volland blitzschnell und traf nach neun Sekunden (!) zur Führung für die TSG 1899 Hoffenheim. Wahnsinn, noch einmal drei Zehntel schneller als es Karim Bellarabi zum Auftakt der vergangengen Saison gegen die Borussia aus Dortmund gewesen war. Dass am Ende jedoch Bayern gewann, war für mich kein Dusel, sondern die logische Konsequenz der individuellen Klasse und des Chancenplus. Auch mit zehn Mann, Boateng sah innerhalb von drei Minuten Gelb-Rot, hatte der Meister die besseren Möglichkeiten. Und das trotz des vergebenen Elfers durch Eugen Polanski. Zwei weitere Einträge fürs Geschichsbuch: Hakan Calhonoglu (Bayer 04 Leverkusen) verwandelte bereits zum 11. Mal einen ruhenden Ball direkt und der BVB ist nach über zwei Jahren mal wieder an der Tabellenspitze. 4:0 gewann die Borussia bei Aufsteiger Ingolstadt. Dieses "neue" Schwarz-Gelb macht uns doch so richtig Freude (derzeit)!

Montag, 25. August 2014

Alles drin - und das bereits am allerersten Spieltag!

Wie ich es schon am Samstag an dieser Stelle getan hatte, so möchte ich das auch heute tun. Denn einen besseren Start in die neue Spielzeit 2014/15 in der 1. Fußball-Bundesliga hätten wir Fans uns nun wirklich nicht wünschen können. Gut, der eine oder andere Anhänger wird ob des Ergebnisses "seiner Jungs" ziemlich traurig und mitunter auch enttäuscht gewesen sein - aber schon kommendes Wochenende kann das schon wieder anders aussehen. Nachdem sich Junior Malanda vom VfL Wolfsburg mit seiner vergebenen Ausgleichschance bei den Bayern den Eintrag in alle (sportlichen) Geschichtsbücher sicherte, setzte Leverkusens Karim Bellarabi sogar noch einen drauf. Er düpierte den BVB und dessen noch nicht sortierte Abwehr bereits nach neun Sekunden (!). Bisher lag der Rekord für das schnellste Tor in einem Erstligaspiel bei elf. Und auch die TSG 1899 Hoffenheim hat mich überrascht. Und das nicht, weil das Team aus dem Kraichgau den FC Augsburg schlug. Nein, sondern eher deshalb, weil die Elf von Markus Gisdol eine sehr reife Spielanlage zeigte und "zu Null" spielte. In der Vorsaison gelang das nämlich nur drei mal bei 34 Versuchen. Kein Gegentor hätte sicherlich auch gerne der VfB aus Stuttgart kassiert - doch auch hier sollte es anders kommen. Wieder mal in allerletzter Sekunde zum 1:1-Endstand in Gladbach. Dafür darf der DFB schon wieder feiern. Denn nach der A-Mannschaft (zum vierten Mal Weltmeister) und der männlichen U19 (Europameister), schlug nun die weibliche U20 zu. Sie wurde Weltmeister - und zwar in Kanada gegen Nigeria mit 1:0 nach Verlängerung. Glückwunsch!

Donnerstag, 28. November 2013

Und da ist er, der nächste Rekord für die Bayern

Glückwunsch an dieser Stelle an den FC Bayern München. Gratulation zum 3:1-Erfolg im Eisschrank von Moskau gegen den dort beheimateten ZSKA. Doch damit nicht genug! Der FC Bayern stellte mit diesem Sieg eine weitere Bestmarke auf, knackte gestern um 19.47 Uhr (MEZ) den nächsten Rekord. Zen Siege in Serie in der UEFA Champions League hat noch nie ein Team geschafft, auch der große FC Barcelona oder - wenn man Landesmeister-Rekordsieger Real Madrid dazu nimmt - nicht. Wahnsinn, dieser FC Bayern. Und das, obwohl er bei leichtem Schneefall und Minus acht Grad mit deutlich angezogener Handbremse auflief. Außerdem fehlte noch der eine oder andere Leistungsträger beziehungsweise Stammspieler. Aber das scheint dem deutschen Rekordmeister bei dem Kader ohnehin nicht viel auszumachen. Nun kommt es also am Dienstag, 10. Dezember, ab 20.45 Uhr (Sky) zum großen Showdown um den Gruppensieg gegen Manchester City. Der "Große Showdown" oder - Originalzitat: "Das Spiel der Spiele" wollten auch die Jungs von Bayer 04 Leverkusen zeigen - und zwar gegen einen anderen Klub aus Manchester, die Stars von United. Nun, dieses Ziel misslang beim 0:5 gründlich - und zwar zurecht. Zu viele individuelle Fehler, zu wenig Laufbereitschaft und Entschlossenheit in den Zweikämpfen. Kurz: Es fehlte einfach an allem! Jetzt muss gegen San Sebastian alles passen...

Sonntag, 10. November 2013

Die Super-Bayern eilen von Rekord zu Rekord

Wahnsinn, diese Bayern, oder? Das 37. Spiel in Foge in der 1. Fußball-Bundesliga sind sie nun ungeschlagen, dieses Mal gab es ein locker herausgespieltes 3:0 gegen den FC Augsburg - mit schönen Toren. Damit ist die für die Ewigkeit geltende - ja, das hatten wir doch alle gedacht - Marke des Hamburger SV von 36 Partien geknackt. Zudem gab es noch nie ein Team, das nach zwölf Spieltagen besser da stand in der Bundesliga, also von den Punkten her - 32 sind es nun. Auch das ist eine neue Bestmarke. Jetzt geht es in die Länderspielpause, danach kommt es zum großen Showdown zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern im Sigan-Iduna-Park (Samstag, 23. November, 18.30 Uhr). Da erwarte ich ein ganz enges Match auf Augenhöhe. Und das auch, weil die Bayern bisher nicht immer Vollgas gaben und der BVB derzeit eigentlich in einer sehr guten Form ist. Eigentlich, denn dem 0:1 in der UEFA Champions League gegen den FC Arsenal, folgte nun das 1:2 gegen den VfL Wolfsburg  - eine völlig überraschende Niederlage. Damit hat der deutsche Rekordmeister nun vier Zähler Vorsprung auf den Dauerrivalen aus dem Pott. Damit ist schon einmal klar, dass "Pep" Guardiolas Mannen auf jeden Fall auch nach dem Gipfeltreffen auf Tabellenplatz eins bleiben. Ich bin gespannt, mit wie viel Punkten Vorsprung? Sollte Bayern in Dortmund gewinnen, wäre das schon eine Ansage im Meisterschaftssrennen. Aber - und das wissen wir alle - das Leben findet ja nicht im Konjunktiv statt. Auf eine tolle Partie!

Samstag, 22. Juni 2013

Ob Josep bei den Bayern noch mehr Pep(p) reinbringt?

Liebe Leute, so langsam wird mir das unheimlich - es fehlen mir beinahe die Worte, deshalb schreibe ich lieber. Im Ernst: Ist es nicht total irre beziehungsweise verrückt, was in und um München sowie den dort beheimateten FC Bayern abgeht. In 48,5 Stunden ist es soweit, dann wird Josep "Pep" Guardiola in der Allianz Arena vorgestellt. Alleine der Ort der Vorstellung sagt einiges aus, denn das alt-ehrwürdige Pressestüberl in der Säbener Straße würde aus allen Nähten platzen. Hunderte von Journalisten aus aller Welt werden erwartet, mehrere TV-Sender übertragen live. Ich bin gespannt, was der neue Mann an der Seitenlinie sagen wird - und in welcher Sprache. Doch - und da bin ich mir ziemlich sicher - Guardiola wird in deutscher Sprache referieren, was er mit dem amtierenden Triple-Gewinner ab 26. Juni geplant hat und welche Ziele er verfolgen wird. Denn nach der erfolgreichsten Saison der 113-jährigen Klubgeschichte muss der 42-jährige Ex-Coach des ruhmreichen FC Barcelona an der "Säbener" liefern, schon die erste Niederlage dürfte ein Erdbeben auslösen. Ich kann nur dazu raten, dem Mann etwas Zeit zu geben. Ich erwarte nicht, dass die Bayern ähnlich gut loslegen, wie in der vergangenen Saison. "Der Druck ist gewaltig, gewaltig ist der Druck", sagte einst Bastian "Basti" Schweinsteiger. Recht hat er, der Spielmacher. Dennoch glaube ich an eine erfolgreiche Zusammenarbeit aller Beteiligten. Alleine schon deshalb, weil der Katalane ein guter Motivator und Moderator ist - das hat er mit Josef "Jupp" Heynckes gemeinsam. Na, dann heißt es am Montag wahrscheinlich: "Servus mitanand, i bin dr Pep!"

Sonntag, 31. März 2013

Ein Ergebnis, das zugleich ein Warnsignal ist

Liebe Leserinnen und Leser, mal ganz ehrlich. Wer von Euch hätte das denn gedacht, hat etwa jemand mit diesem Ergebnis gerechnet? Na, traut sich jemand, die Hand zu erheben und "hier" zu sagen? Hm, niemand. Das wundert mich nicht - frohe Ostern erst einmal! Wahnsinn, was der FC Bayern München da gestern Abend gegen den Hamburger SV gezeigt hat. Nicht nur im Stadion war die Stimmung eine Mischung aus "ausgelassen" und "fassungslos", auch in den Kneipen oder zu Hause auf dem heimischen Sofa rieben sich viele verwundert die Augen. 9:2 - in Worten "neun zu zwei" (!) schlug der kommende Deutsche Meister den Traditionsverein aus dem hohen Norden, hätte bei noch konsequenterer Spielweise sogar noch deutlicher gewinnen können. Klares Indiz, dass die Bayern das auch wollten, zeigt die Einwechslung von Franck Ribery und Thomas Müller nach knapp 65 Minuten beim 7:0-Zwischenstand. Es galt, das Ding zweistellig zu gewinnen oder - bei idealem Verlauf - den Rekord vom 12:0-Erfolg des VfL Borussia Mönchengladbach über Borussia Dortmund (fünf Heynckes-Tore) zu knacken. Doch daraus wurde nichts, auch weil der Gastgeber in der heimischen Allianz Arena wieder einmal Probleme bei Standardsituationen hatte beziehungsweise bekam. Aus zwei Ecken hintereinander machte der "Bundesliga-Dino" zwei Treffer, das erinnerte stark an einen gewissen Eckball am 19. Mai 2012. Da köpfte ein gewisser Didier Drogba ein, der Rest ist bekannt. Juventus Turin wird am Dienstag eine ganz andere Hausnummer, lieber FC Bayern. Rekorde hin oder her!

Sonntag, 28. Oktober 2012

Eine Serie, die gerissen ist, weil alles zusammen kam

Es gibt Tage, an denen einfach nichts gelingen will. Und es gibt Tage, an denen alles wie geschmiert läuft. Heute war so ein Tag möchte man sagen. Zumindest, wenn man an die Bundesliga-Partie des FC Bayern München gegen Bayer 04 Leverkusen denkt. 2:1 gewannen die Gäste vom Rhein - der erste Sieg nach 23 Jahren an der Isar. Verdient? Ja, möchte ich sagen. Warum? Ganz einfach, weil die Bayern vor lauter Offensivdrang ihre Abwehrarbeit vernachlässigten und weil sie es nicht verstanden haben, einfach mal den einen oder anderen Distanzschuss anzubringen. Gerade gegen einen tiefstehenden Gegner und auf glitschigem Rasen ein gutes Mittel - und bei Spielern mit diesen technischen Möglichkeiten erst recht. Aber nun gut, es kam anders - Bayer hatte vielleicht auch etwas Glück, aber das gehört nun einmal dazu. Der FC Bayern kann also doch noch verlieren - "hört, hört" liebe Bundesliga. Gut, die Siegesserie von acht Spielen in Serie ist gerissen. Aber es hätte auch anders kommen können, wenn die Hausherren in der Allianz Arena nicht nur den Ball ins Tor tragen gewollt hätten. Aber sie führen die Tabelle noch immer an, noch immer sind nicht alle im Vollbesitz ihrer Kräfte. Zudem hat der ärgste Verfolger Eintracht Frankfurt auch gepatzt - ganz ruhig bleiben also. Wer Bayer den verdienten Sieg jetzt nicht gönnt, der hat den Grundgedanken des Sports nicht verstanden. Es bedarf eben mehr, als nur Ballbesitz und Druck - es braucht immer auch etwas Glück und Geschick. Gratulation an Leverkusen!

Sonntag, 21. Oktober 2012

Da ist er also nun der neue Startrekord

Gratulation, Ihr habt es geschafft. Seit gestern hat der FC Bayern München einen weiteren Rekord aufgestellt. Acht Siege zu Beginn einer Bundesliga-Saison hat noch keine Mannschaft eingefahren. Dass die Bayern so etwas können, das - ja das - ist nicht wirklich überraschend. Es ist vielmehr die Art und Weise, wie der deutsche Rekordmeister gerade auftritt. Da wird gekämpft, gelaufen, geackert sowie gezaubert - und das von der ersten bis zur letzten Spielminute. Dabei fehlen der Elf von Trainer Jupp Heynckes noch drei wichtige (Stamm)Kräfte, denn Mario Gomez und Arjen Robben sind noch verletzt und der österreichische Shootingstar David Alaba kommt gerade erst wieder in Schwung. Doch für eine Gratulation zur 23. Deutschen Meisterschaft ist es einfach noch zu früh - viel zu früh. Auch wenn die Bayern-Kicker inzwischen stolze zwölf Punkte Vorsprung auf Titelverteidiger Borussia Dortmund haben, sollten wir den Tag nicht vor dem Abend loben. Dieser Spruch kostet eigentlich drei Euro, ich weiß. Aber er ist schlicht und einfach fakt. Denn wir wissen alle noch, wie es in der vergangenen Saison war. Auch da schienen Kapitän Philipp Lahm und Co. der Konkurrenz (längst) enteilt zu sein, zwischendurch waren es acht Zähler Abstand zum BVB. Doch es kam - wie so oft im (Sportler)Leben anders - am Ende wurde in Westfalen gejubelt. Und: Warum wird immer nur von Dortmund gesprochen? Was ist denn mit Schalke und vor allem dem stark auftretenden Liganeuling Eintracht Frankfurt. Die "Adler" aus Hessen könnten noch eine gewichte Rolle spielen für den FC Bayern. Und wenn es nur darum geht, einen Heynckes-Nachfolger zu finden. Armin Veh ist ein guter Mann!

Dienstag, 3. Juli 2012

Wer soll diese Unersättlichen denn schlagen?

So, aber heute ist es soweit. Schon gestern wollte ich das hohe Lied auf die spanische Fußball-Nationalmannschaft singen. Bis, ja bis ein Deutscher unsanft dazwischen grätschte. Dass es am Sonntag im EM-Endspiel nicht ähnlich lief, das wissen wir - und wir haken das ganz schnell ab. Schließlich haben die Italiener die DFB-Auswahl zurecht im Halbfinale geschlagen. Die Jungs von Bundestrainer Joachim "Jogi" Löw sind einfach noch zu grün hinter den Ohren für Pokale. Wesentlich älter und reifer ist das italienische Team, doch gegen die Übermacht von der iberischen Halbinsel hatten auch sie keine Chance. Die Rekordjäger um Xavi, Iniesta und Co. holten den dritten Pott in Serie, schlugen Italien mit 4:0. Listen wir einfach mal auf: Die erste Titelverteidigung geschafft, das elfte K.O.-Spiel in Serie "zu Null" beendet, den Spieler des Turniers, den Torjäger und den besten Passgeber gestellt. Dazu ein Torwart, der fast 1000 Minuten in entscheidenen Partien ohne Gegentreffer geblieben ist. Wahnsinn, unglaublich - und nicht zu fassen. "Nach dem WM-Titel vor zwei Jahren haben alle gesagt, jetzt sind wir satt. Jetzt haben wir das Triple. Und wir sind noch lange nicht satt“, sagte Cesc Fabregas hinterher. Das klingt selbstbewusst, sehr selbstbewusst sogar. Doch von Arroganz kann und darf man hier nicht sprechen. Eher von absoluter Selbstsicherheit, purer Überzeugung - auf und abseits des Platzes. Man kann davor nur den Hut ziehen und gratulieren. 233 Titel haben die 23 EM-Akteure im Kader bis dato gewonnen, weitere werden folgen - mit Sicherheit. „Wir sind alle Freunde und normale Menschen geblieben, trotz der Erfolge, ergänzt Fabregas. Hm, stimmt - was auch sonst?