Montag, 6. Juni 2011

Bayern leistet sich gegenüber Miro ein absolutes "No go"

So geht man mit einem verdienten Stürmer wie Miroslav Klose nicht um. Der im polnischen Oppeln geborene Pfälzer gehört zu den besten Torjägern, die Deutschland jemals gesehen hat. Ihm einen Zweijahresvertrag zu verweigern, war ein großer Fehler des FC Bayern München. Gut, Klose machte bei den Bayern nicht viele Spiele, erzielte - für seine Verhältnisse - sehr wenig Tore. Aber das lag sicher nicht am 32-Jährigen, der am Donnerstag seinen 33. Geburtstag feiert. Sondern eher am Spielsystem beim Rekordmeister mit nur einem Angreifer. Und in der gerade abgelaufenen Saison war an Mario Gomez einfach kein Vorbeikommen. Dafür machte Mirosław Marian Kloze - wie der Ex-Lauterer und ehemalige Bremer mit bürgerlichem Namen heißt - in der Nationalelf seine Buden. Inzwischen hat Miro im DFB-Trikot die zweitmeisten Einsätze (109) auf dem Buckel, netzte dabei 61 Mal ein. Damit liegt der 2007 für 15 Millionen Euro von der Weser an die Isar gewechselte Leistungsträger nur noch sieben Treffer hinter Rekordtorjäger Gerd Müller. "Wir wissen, was wir an Miro haben", sagt Bundestrainer Joachim Löw immer wieder. Das wussten die Bayern-Bosse um Karl-Heinz Rummenigge offensichtlich nicht und wollten den Weltklasse-Mann auf Sparflamme halten. Ein Jahr plus Option auf eine weitere Spielzeit bei den Bayern - vorausgesetzt Miro Klose macht mindestens 20 Partien - sollten es werden. Der Vater von Zwillingen hoffte auf garantierte 24 Monate in München - vergeblich. "Wir bedauern, dass wir uns nicht auf eine weitere Zusammenarbeit einigen konnten", bezog Rummenigge zu den Gründen für die (unnötige) Trennung Position. Und zwar eine ziemlich klare. Dabei gehört Klose sicher nicht zum "alten Eisen" und hätte Bayern München im Hinblick auf die großen Ziele der kommenden Saison (Meisterschaft, Fahrt nach Berlin und Teilnahme am Champions League-Finalheimspiel in München) helfen können. Sehr schade!

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