Sonntag, 5. Juni 2011

Das ist doch zum Haareraufen oder so ähnlich

Dass unsere Profikicker dieser Welt gerne auf ihr Äußeres achten und ihnen der Faktor Eitelkeit anlastet, weiß jeder. Manche von ihnen scheinen vor dem Anpfiff in der Kabine in der Geltube zu baden, andere lassen ihre Haarpracht einfach wild wuchern - nachzufragen bei Barcelonas Kapitän Carles Puyol. Doch mit zunehmendem Alter ist das mit dem Haarwuchs so eine Sache, die Stirn wird irgendwann höher, am Hinterkopf schimmert die Kopfhaut durch. Mit zunehmendem Alter? Hm, nichts ganz. Denn dass es auch anders geht, beweist uns der erst 25-Jährige (!) Wayne Rooney von Manchester United. "Roonaldo" zählt seines Aussehens wegen nicht gerade zu den schönsten Kickern des Planeten, aber eitel ist der bullige Stürmer auch. Sehr sogar. Rooney macht es aber nicht wie Ronaldo und fällt mit Gel in rauhen Mengen, rasierten Augenbrauen und sonstigen "Kahlschlags-Geständnissen" auf - nein, Wayne Mark Rooney macht das Gegenteil. Er lässt oder will es wachsen lassen und das auf dem Schädel. Er unterzog sich einer Haartransplantation und könnte - bei entsprechendem Erfolg - in (naher) Zukunft so aussehen wie Carlos Valderama oder eben Puyol. "Ich hatte eine Haar-Transplantation. Mit 25 Jahren werde ich kahl, also warum nicht? Ich bin sehr erfreut über das Resultat", twitterte Rooney in die Welt hinaus. Wir Fußballfans sind auf das Ergebnis gespannt und hoffen, dass sich der Torjäger nicht an verbotenen Mitteln vergreift. Nachzufragen beim damals 26-jährigen Ex-Löwen Nemanja Vucicevic, der einst für das Benutzen haarwuchsfördernder Mittel eine lange Doping-Sperre kassierte. Sechs Monate waren es damals. Ob Wayne Rooney das riskiert? Gut möglich, schließlich schoss der englische Nationalspieler schon öfter über das Ziel hinaus - also nicht auf, sondern meistens nur abseits des Platzes. Fragen Sie mal bei seiner Ehefrau Coleen nach, die sich schön öfter wegen dem gebürtigen Liverpooler die Haare gerauft haben dürfte.

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