Mittwoch, 8. Juni 2011

„DFB-Jugend“ fordert die „alten Hasen“ (Spaniens) heraus

Dass die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in der letzten Zeit sehr gut aufgestellt ist, haben diverse Erfolge bewiesen. Dass die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw in der EM-Qualifikation von Sieg zu Sieg eilt, selbst mit einer besseren Not-Elf nach einer langen und kräftezehrenden WM in Baku (Aserbaidschan) beim 3:1 einen „Dreier“ holt ist neu. Warum? Ganz einfach deshalb, weil das Nationalteam gerade zum Saisonende in der Vergangenheit oft Punkte ließ. Das war dieses Mal anders und Deutschland führt seine Qualifikations-Gruppe mit sieben Siegen aus sieben Begegnungen souverän an. Und das mit der derzeit jüngsten Formation, die ein Bundestrainer jemals aufgeboten hatte. 23,5 Jahre betrug das Durchschnittsalter der DFB-Jungs gegen Bertis Fußballer, Kapitän Philipp Lahm war mit gerade einmal 27 (!) Lenzen der Alterspräsident. „Das zeigt, wie viel Qualität wir in Deutschland haben“, sagte Lahm hinterher relativ gelassen. Und tatsächlich, der Fundus an jungen und hungrigen Profis scheint in der Bundesrepublik noch lange nicht ausgeschöpft. Da müssen Stützen wie Miroslav Klose, Bastian Schweinsteiger, Sami Khedira, Per Mertesacker, Arne Friedrich oder Simon Rolfes – um nur einige zu nennen – für einen Einsatz passen und der „Bundes-Jogi“ bleibt die Ruhe selbst. Auch er scheint zu wissen, dass in seiner Truppe viel Qualität steckt, die noch lange nicht ausgeschöpft ist. Und das auch, weil Jung-Nationalspieler wie Marcel Schmelzer, Mats Hummels, Benedikt Höwedes und nicht zu vergessen Andre Schürrle den Konkurrenzkampf beleben und den „alten Hasen“ wie Lukas Podolski (gerade 26 geworden) Druck machen. Es wächst etwas heran in und für Deutschland. Ob es 2012 für den EM-Titel reicht, wird man sehen. Bei der WM in Südafrika war die „DFB-Jugend“ dem Druck und der spielerischen Dominanz der Spanier (noch) nicht gewachsen. Dabei kann Deutschland ohne Druck und jugendlich unbekümmert aufspielen.

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