Kevin Großkreutz zum VfB Stuttgart? Ja, das hätte beziehungsweise hat doch etwas! Dass sich der Weltmeister am Bosperus nicht so richtig wohlfühlte, war seit längerem bekannt. Denn der Ur-Dortmunder war bei Galatasaray in Istanbul wegen eines Formfehlers für die Hinrunde nicht spielberechtigt gewesen. Denn der Klub hatte die Unterlagen zu spät bei der FIFA eingereicht. Deshalb konnte der ehemalige Borusse sein zweifelsohne vorhandenes Können beim türkischen Spitzenverein gar nicht erst zeigen. Imfolgedessen bekam Großkreutz Heimweh und möchte - oder besser gesagt - wollte unbedingt in die Bundesrepublik zurückkommen. Den 27-jährigen Defensivspezialisten - er ist auf mehreren Positionen einsetzbar - plagte das Heimweh. Doch beim BVB haben sie momentan keine Verwendung mehr für ihn, sodass sich nun die Schwaben um den Mann mit dem Hang zu kleinen Skandalen bemüh(t)en. Ich denke, dass man ihm eine zweite Chance geben sollte. Wenn er fit ist und regelmäßig spielt, kann er in Bad Cannstatt zum Publikumsliebling avancieren. Und nun möchte ich noch meine Anteilnahme bekunden. Denn Steve Gohouri ist nicht mehr am Leben. Der Ex-Gladbacher wurde vor ein paar Tagen - also an Silvester - tot aus dem Rhein geborgen. Aus seinem Umfeld hieß es, dass der 34-Jährige an psychischen Problemen litt. Hoffen wir, dass alle Angehörigen gut mit der Trauer zurechtkommen.
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Montag, 4. Januar 2016
Montag, 26. Mai 2014
Wenn einer dem Druck nicht (mehr) standhalten kann
Man, man, man - was hat er denn nun wieder angestellt? "Der kleine Kevin möchte aus Südtirol abgeholt werden." So oder so ähnlich hätte es eigentlich heißen müssen, wenn so etwas vor 20 oder 30 Jahren im Kreise der deutschen Fußball-Nationalmannschaft passiert beziehungsweise öffentlich geworden wäre. Nun, es gehören bekanntlich ja immer zwei oder mehrere Leute dazu. Dennoch frage ich mich, was mit Großkreutz los ist?! Erst bewirft er einen Fan mitten in einer Kölner Nacht mit einem Döner und nun hat er in der Pokalnacht in eine Berliner Hotel-Lobby gepinkelt. Was ein Typ! Eigentlich ist es ja nicht ganz so verkehrt, dass da beim DFB einer dabei ist, der eben anders ist, als viele andere. Einer, der sagt, was er denkt und eben gerne auch einmal aus der Emotion heraus handelt. Aber - und das sollte auch dem Spieler bewusst sein - dieses instinktive Handeln können wir aus deutscher Sicht eher auf als abseits des Platzes gebrauchen. Moment, lieber Freunde, bitte nicht falsch verstehen! Ich meine damit nur, dass Großkreutz da gerne etwas machen darf, womit keiner rechnet. Also dann am liebsten mit der Kugel am Fuß. Er soll natürlich niemanden mit Essen bewerfen - geschweige denn anpinkeln.
Dienstag, 6. Mai 2014
Wenn einer anscheinend mit dem Essen wirft
Sportsfreunde, da wird ja der Hund in der Pfanne verrückt, oder wie? Schon wieder hat ein BVB-Profi Ärger mit einem Fan. Und schon wieder weiß ich nicht, ob ich darüber lachen oder einfach nur die Stirn runzeln soll. Dieses Mal ist es "dat" Kevin Großkreutz, das sich mit den Anhängern angelegt oder sogar verkracht hat. In Köln soll es gewesen sein - an einem Sonntag zu später oder vorgerückter Stunde. Es heißt, dass der Spieler von Borussia Dortmund einem Anhänger einen Döner nachgeworfen beziehungsweise den jungen Mann mit dem Kebap sogar abgeworfen haben soll. Na dann, Mahlzeit! Mannschaftskollege Julian Schieber war dabei und sagte aus, dass er und der Abwehrspieler beleidigt worden seien. Aber muss man deshalb gleich mit einer leckeren türkischen Speise werfen? Nun, wir wissen es nicht. Fest steht nur, dass auch der scheidende Torjäger Robert Lewandowski schon einmal Ärger mit einem so genannten Fan hatte. Der künftige Bayer soll den Schüler sogar nach dessen gezeigtem Stinkefinger geohrfeigt haben. Nun, das stellte sich als Irrtum heraus. Es würde mich nicht überraschen, wenn es im "Fall Großkreutz" ganz ähnlich ist.
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