Schön, dass sich die Kicker der deutschen Fußball-Nationalmannschaft mit einem positiven Erlebnis in den Kurzurlaub bei und mit ihren Familien und Freunden verabschiedet haben. Zwar hinterließ das schwedische Schiedsrichtergespann im Testspiel gegen Ungarn nicht den sichersten Eindruck - doch das Ergebnis zählt. Erstmals seit rund zwei Jahren spielte die DFB-Elf mal wieder zu Null, die Tore in der Arena auf Schalke machten der Gegner per Eigentor sowie Thomas Müller per Abstauber. Dennoch hat man gesehen, dass der Weltmeister personell, taktisch und spielerisch noch Steigerungspotenzial besitzt. Da muss am Sonntag, 12. Juni, ab 21 Uhr zum EM-Auftakt gegen die Ukraine wesentlich mehr kommen. Schön war jedoch, dass der Kapitän - Bastian Schweinsteiger - wieder mitwirken konnte. Und auch Mats Hummels macht, so hört man, Fortschritte. Positiv auch, dass sich niemand mehr verletzt hat. Hoffen wir, dass das ab morgen bei den letzten Einheiten im Quartier zu Evian auch so bleiben wird. Während die Klubs weiterhin um die mehr oder weniger großen Stars buhlen, sind andere Stellen inzwischen auch besetzt. Ich wünsche Thomas Hitzlsperger und Marc Kienle bei VfB aus Stuttgart in der sportlichen Verantwortung viel Erfolg und - das ist noch wichtiger - starke Nerven. Mal schauen, ob die beiden dein Traditionsklub aus dem Schwabenland wieder in die Spur oder in Liga eins bekommen.
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Montag, 6. Juni 2016
Letzter Test gelungen - die Vorfreude auf die EM steigt!
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Mittwoch, 8. Januar 2014
Davor kann und möchte ich einfach meinen Hut ziehen
Diese Nachricht freut mich - und zwar ganz gewaltig. Endlich traut sich ein Fußballer, zu seinen wahren Gefühlen zu stehen. Wunderbar, dass sich einer nicht mehr länger verstecken kann und mag. Thomas Hitzlsperger outete sich, bekannte sich nun - nach Ablauf seiner aktiven Karriere - offen zu seiner Homosexualität. Hitzlsperger ist also schwul, der 31-jährige Ex-Nationalspieler steht auf Männer. Na und? Ist doch gut so! Ich finde es super, dass der 52-malige Nationalspieler zu seinen Gefühlen steht, sich für die Öffentlichkeit ab sofort nicht mehr irgendeine wunderschöne Frau suchen oder sogar buchen muss - schlimm genug, dass das so ist. Schade, dass der ehemalige England-Legionär mit seinem Outing bis zum Karriere-Ende warten musste. Noch schlimmer, dass sich einige Dummköpfe im Netz über den Blondschopf, der einst beim VfB Stuttgart die Kapitänsbinde trug, lustig machen und damit rechnen, dass sich nun auch "Frau Hitzlsperger" outet. Die Namen, die da genannt werden, möchte ich hier nicht schreiben. Ich finde, dass das privat ist. Mich interessiert es nämlich überhaupt nicht, ob die Kicker mit Frauen oder Männern liiert sind, was der Mensch hinter dem Fußballstar für sexuelle Vorlieben hat. Das ist bitteschön Privatsphäre. "Hitz the hammer" hat auf dem Platz immer alles gegeben, ist keinem Zweikampf aus dem Weg gegangen. Er ist und bleibt ein echter Kerl, der eben auf Männer steht!
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