Dass Thomas Müller seine Karriere als Profifußballer gerne fortsetzen möchte, war nun wirklich keine Überraschung mehr. Und dass sich sein neuer Verein in der MLS auf dem nordamerikanischen Kontinent mit anderen Teams messen darf, auch längst klar. Aber es ist eben nicht Los Angeles, Chicago oder Cincinnati geworden, sondern Vancouver. Den Ur-Bayern zieht es also nach Kanada, wo er am kommenden Wochenende sein erstes Spiel bestreiten wird. Zwar mitten in der Nacht - also deutscher Zeit - doch das wird einige trotzdem aus den Federn treiben. Ob ich es schaffe, weiß ich noch nicht. Aber ich traue dem bayrischen Raumdeuter jede Menge zu. Und damit meine ich nicht nur Tore. Thomas Müller ist jemand, der eine ganze Mannschaft besser machen kann und wird. Er ist jemand, an dem sich jüngere Kicker orientieren und somit einen Sprung machen können. Das hat er auch schon über die Jahre beim FC Bayern bewiesen. Dort hätte man ihn zwar gerne gesehen, doch Florian Wirtz hat sich nun einmal für den FC Liverpool entschieden. Für seine zuletzt gezeigten Leistungen ist er nun zum "Fußballer des Jahres" gekrönt worden. Bei den Frauen teilen sich Giulia Gwinn und Anne Berger diesen Preis. Alle haben das total verdient!
Montag, 11. August 2025
Müller nach Kanada - Fußballer des Jahres sind gekürt!
Dienstag, 1. April 2025
Kein neuer Vertrag für eine so sympathische Vereinsikone?
Was meine Kollegen aus den Medien schon seit Tagen berichten, hat weder der Verein selbst, noch die Spielerseite bestätigt. Sollte der FC Bayern München Vereinsikone Thomas Müller allerdings tatsächlich kein neues Arbeitspapier anbieten, dann brennt im wahrsten Sinne des Wortes der Baum. Ein Mann, der seit der Jugend "seinen Roten" die Treue hält und auch in schwierigen Zeiten zum Klub und zur jeweiligen Führung stand - ok, mit kleinen Abstrichen bei Ex-Coach Niko Kovac - wird jetzt quasi vom Hof gejagt? Sicherlich ist der Offensiv-Allrounder nicht mehr der Jüngste und zählt in der heutigen Spielart nicht mehr zu den Allerschnellsten. Doch man sollte zumindest miteinander sprechen, wie man Müller weiterhin im Verein hält. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass er für ein geringeres Monatssalär weitermachen würde und - wie man sieht - auch mit weniger Einsatzzeit klarkommt. Ich halte es für sinnvoll, seinen Vertrag zu etwas weniger guten Konditionen um ein Jahr zu verlängern. Und sollten die Bayern, was nicht nur aufgrund der Verletztenliste sehr schwer wird, das "Finale dahoam 2.0" erreichen und womöglich gewinnen, könnte Thomas Müller von sich aus "Servus" sagen. Das wäre der perfekte Abschied ohne Nebengeschmack. Der ist ja bereits entstanden, falls es wirklich keinen neuen Vertrag gibt. Das wird der FCB nicht nur beim nächsten Heimspiel zu spüren sowie zu lesen bekommen...