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Montag, 11. August 2025

Müller nach Kanada - Fußballer des Jahres sind gekürt!

Dass Thomas Müller seine Karriere als Profifußballer gerne fortsetzen möchte, war nun wirklich keine Überraschung mehr. Und dass sich sein neuer Verein in der MLS auf dem nordamerikanischen Kontinent mit anderen Teams messen darf, auch längst klar. Aber es ist eben nicht Los Angeles, Chicago oder Cincinnati geworden, sondern Vancouver. Den Ur-Bayern zieht es also nach Kanada, wo er am kommenden Wochenende sein erstes Spiel bestreiten wird. Zwar mitten in der Nacht - also deutscher Zeit - doch das wird einige trotzdem aus den Federn treiben. Ob ich es schaffe, weiß ich noch nicht. Aber ich traue dem bayrischen Raumdeuter jede Menge zu. Und damit meine ich nicht nur Tore. Thomas Müller ist jemand, der eine ganze Mannschaft besser machen kann und wird. Er ist jemand, an dem sich jüngere Kicker orientieren und somit einen Sprung machen können. Das hat er auch schon über die Jahre beim FC Bayern bewiesen. Dort hätte man ihn zwar gerne gesehen, doch Florian Wirtz hat sich nun einmal für den FC Liverpool entschieden. Für seine zuletzt gezeigten Leistungen ist er nun zum "Fußballer des Jahres" gekrönt worden. Bei den Frauen teilen sich Giulia Gwinn und Anne Berger diesen Preis. Alle haben das total verdient!

Dienstag, 1. April 2025

Kein neuer Vertrag für eine so sympathische Vereinsikone?

Was meine Kollegen aus den Medien schon seit Tagen berichten, hat weder der Verein selbst, noch die Spielerseite bestätigt. Sollte der FC Bayern München Vereinsikone Thomas Müller allerdings tatsächlich kein neues Arbeitspapier anbieten, dann brennt im wahrsten Sinne des Wortes der Baum. Ein Mann, der seit der Jugend "seinen Roten" die Treue hält und auch in schwierigen Zeiten zum Klub und zur jeweiligen Führung stand - ok, mit kleinen Abstrichen bei Ex-Coach Niko Kovac - wird jetzt quasi vom Hof gejagt? Sicherlich ist der Offensiv-Allrounder nicht mehr der Jüngste und zählt in der heutigen Spielart nicht mehr zu den Allerschnellsten. Doch man sollte zumindest miteinander sprechen, wie man Müller weiterhin im Verein hält. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass er für ein geringeres Monatssalär weitermachen würde und - wie man sieht - auch mit weniger Einsatzzeit klarkommt. Ich halte es für sinnvoll, seinen Vertrag zu etwas weniger guten Konditionen um ein Jahr zu verlängern. Und sollten die Bayern, was nicht nur aufgrund der Verletztenliste sehr schwer wird, das "Finale dahoam 2.0" erreichen und womöglich gewinnen, könnte Thomas Müller von sich aus "Servus" sagen. Das wäre der perfekte Abschied ohne Nebengeschmack. Der ist ja bereits entstanden, falls es wirklich keinen neuen Vertrag gibt. Das wird der FCB nicht nur beim nächsten Heimspiel zu spüren sowie zu lesen bekommen...

Freitag, 8. März 2019

Die Ausbootung dreier Weltmeister sorgt für Aufsehen!

Ja, mit diesem Echo war eigentlich zu rechnen - und zwar von mehreren Seiten. Keine Frage: Auch ich war von der Entscheidung des Bundestrainers mehr als nur überrascht, die Karrieren der drei Weltmeister Thomas Müller, Mats Hummels und Jerome Boateng im DFB-Trikot eigenmächtig zu beenden. Es ist zwar klar, dass verdiente Spieler irgendwann den Platz für junge, hungrige Talente freimachen sollten. Aber drei jahrelange Stützen des Teams auf einmal und vor allem zu diesem Zeitpunkt zu rasieren, ist mehr als nur fragwürdig! Warum hat Löw diese Entscheidung nicht sofort nach der verkorksten WM in Russland so getroffen oder Ende des Jahres 2018 - das letzte Länderspiel war ja bereits im November. Die drei FCB-Stars mitten in der Vorbereitung auf das wichtige Bundesliga-Spiel gegen den VfL Wolfsburg und wenige Tage später gegen den FC Liverpool in der Champions League an der Säbener Straße zu besuchen - und das, wie der Verein bestätigte, unangekündigt - ist ganz schlechter Stil. Deshalb ist es für mich absolut nachvollziehbar, dass sich alle drei Akteure mächtig ärgern und das inzwischen auch öffentlich geäußert haben. Müller ist 29, Hummels und Boateng sind 30 Jahre jung, obwohl das für Profikicker durchaus ein eher fortgeschritteneres Alter ist. Aber: Ich möchte an dieser Stelle gerne an unsere Weltmeister-Elf von 1990 erinnern und folgende Infos dazu geben: Brehme 29, Matthäus 29, Völler 30. Und das sind nur drei Beispiele. Sicherlich haben die drei Aussortierten für Deutschland und die Bayern in der jüngeren Vergangenheit nicht immer ihre Top-Leistung abrufen können. Doch ich bin felsenfest davon überzeugt, dass sie das noch können und - nach diesem Beschluss - in den kommenden Tagen und Wochen erst recht zeigen werden. Es würde mich also nicht wundern, wenn die drei Spieler mit dem einen oder anderen Pokal (in der Hand) im Mai ohne Gehstock breit grinsend in Richtung ihres ehemaligen DFB-Cheftrainers grüßen.

Montag, 10. Oktober 2016

Qualifikation: Der Weltmeister ist aktuell gut in Schuss!

So ist das gut aus deutscher Sicht, oder? Es sieht gant gut aus im Moment für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft. Am Samstag schlug der Weltmeister die tschechische Auswahl in Hamburg. Wieder einmal war Thomas Müller einer der Aktivposten im Spiel der DFB-Elf. So kann und darf es - so waren sich Mats Hummels und Co. hinterher einig - gerne weitergehen in der Qualifikation auf dem Weg nach Russland zur WM im Sommer 2018. Nach dem souveränen 3:0-Erfolg an der Elbe muss "Die Mannschaft" morgen Abend ab 20.45 Uhr (live bei RTL) gegen die körperlich robuten Nordiren ran. Die Begegnung findet in Hannover statt. Ich drücke die Daumen, dass die Deutschen gegen die Jungs von der Insel nachlegen können. Man hat den Eindruck, dass das Team das unglückliche Halbfinal-Aus bei der EM gegen den Gastgeber aus Frankreich aus den Klamotten geschüttelt und neue Kraft und Motivation getankt hat. Ich bin besonders überrascht, wie gut sich der Kölner Jonas Hector und Joshua Kimmich (Bayern München) in dieser Truppe festgespielt beziehungsweise ihren Platz erobert haben. Toll, dass aus dem Nachwuchs einiges nachkommt und Stützen wie Jerome Boateng oder Ilkay Gündogan wieder mit dabei sind. Ich hoffe, dass irgendwann ein gewisser Marco Reus wieder dazustößt.

Montag, 6. Juni 2016

Letzter Test gelungen - die Vorfreude auf die EM steigt!

Schön, dass sich die Kicker der deutschen Fußball-Nationalmannschaft mit einem positiven Erlebnis in den Kurzurlaub bei und mit ihren Familien und Freunden verabschiedet haben. Zwar hinterließ das schwedische Schiedsrichtergespann im Testspiel gegen Ungarn nicht den sichersten Eindruck - doch das Ergebnis zählt. Erstmals seit rund zwei Jahren spielte die DFB-Elf mal wieder zu Null, die Tore in der Arena auf Schalke machten der Gegner per Eigentor sowie Thomas Müller per Abstauber. Dennoch hat man gesehen, dass der Weltmeister personell, taktisch und spielerisch noch Steigerungspotenzial besitzt. Da muss am Sonntag, 12. Juni, ab 21 Uhr zum EM-Auftakt gegen die Ukraine wesentlich mehr kommen. Schön war jedoch, dass der Kapitän - Bastian Schweinsteiger - wieder mitwirken konnte. Und auch Mats Hummels macht, so hört man, Fortschritte. Positiv auch, dass sich niemand mehr verletzt hat. Hoffen wir, dass das ab morgen bei den letzten Einheiten im Quartier zu Evian auch so bleiben wird. Während die Klubs weiterhin um die mehr oder weniger großen Stars buhlen, sind andere Stellen inzwischen auch besetzt. Ich wünsche Thomas Hitzlsperger und Marc Kienle bei VfB aus Stuttgart in der sportlichen Verantwortung viel Erfolg und - das ist noch wichtiger - starke Nerven. Mal schauen, ob die beiden dein Traditionsklub aus dem Schwabenland wieder in die Spur oder in Liga eins bekommen. 

Montag, 7. März 2016

Die Bayern "gewinnen" den Gipfel - Veh wird entlassen!

Liebe Sportsfreunde, seid Ihr auch mit offenem Mund und/oder weit aufgerissenen Augen im Stadion oder vor dem Fernseher gesessen? Ja? Hm, das kann ich natürlich verstehen, weil es mir genauso ergangen ist. Denn das, was die Borussia aus Dortmund und der FC Bayern München im Spitzenspiel der 1. Fußball-Bundesliga angeboten haben, war absolute Weltklasse. Einen packenderen Schlagabtausch hatte man in den vergangenen Jahren so nicht gesehen - selbst die bisherigen Duelle der beiden Klubs waren vergleichsweise weniger intensiv. Dass es am Ende keine Tore gab, ist schade und dennoch nachvollziehbar. Denn irgendwie hat diese Begegnung keinen Sieger verdient, auch wenn der FC Bayern aus meiner Sicht die klareren Chancen (Müller, Costa, Vidal) hatte. Und: So langsam fühle ich mich darin bestätigt, dass Arturo Vidal so langsam erst in Fahrt kommt. Für mich war der Chilene der beste Mann auf dem Platz. Es sieht so aus, als sei er genau für solche Partien gemacht und geholt worden. Darüber hinaus hat mich Aushilfsverteidiger Joshua Kimmich wirklich überzeugt - alleine seine Rettungstat ind letzter Sekunde gegen Marco Reus war wirklich sehenswert. Sehenswert war das, was die Eintracht aus Frankfurt zuletzt gezeigt hat, nun wirklich nicht mehr. Der zweite Versuch mit Armin Veh ist gescheitert, in der Nacht auf Sonntag wurde er entlassen. Schade, ich mochte ihn und seine ehrliche Art sehr. Nun wird es die SGE wohl mit Markus Gisdol versuchen. Zumindest ist der Ex-Hoffenheimer für mich der absolute Top-Kandidat am Main. Mal schauen, ob's so kommt.

Montag, 22. Februar 2016

Der reine Wahnsinn in München und in Leverkusen!

Was war da denn los? So etwas hat es in der 1. Fußball-Bundesliga wohl noch nicht gegeben, oder? Da wird ein Trainer vom Unparteiischen auf die Tribüne komplementiert und dieser weigert sich einfach. Nun, ich kann beide Seiten irgendwie verstehen. Auf der einen Seite regt sich Roger Schmidt, Trainer von Bayer 04 Leverkusen, zurcht darüber auf, dass ein Freistoß nicht korrekt ausgeführt wird. Auf der anderen Seite fühlt sich der vierte Offzielle von dessen Wortwahl angegriffen und informiert den leitenden Schiedsrichter auf dem Feld. Dass dieser jedoch nicht selbst zu Schmidt hingeht und stattdessen Kapitän Stefan Kießling vorschickt, ist zwar regelkonform, hat jedoch etwas von schlechtem Stil. Ich denke, der Schiri hätte einfach kurz hingehen sollen und dem Übungsleiter die Entscheidung erklären - und schon wäre es weitergegangen. Dass die Partie gegen den BVB dann allerdings abgebrochen wird, ist Kindergarten - auch wenn es dem Regelwerk entspricht. Manchmal muss man einfach miteinander reden! Reden beziehungsweise staunen darf man auch wieder über diesen Thomas Müller. Manchmal habe ich das Gefühl, dass der Stürmer des FC Bayern München aus Gummi ist. Es gibt kaum einen anderen Profi, der sich so bewegen kann und zudem (immer) einen derartigen Riecher für die Situation besitzt. Dann macht der Torjäger eben Mal einen Fallrückzieher, wenn es seinen Bayern hilft. Die hatten gegen Darmstadt ja so ihre Problemchen.

Mittwoch, 13. Januar 2016

Und dann ist es mal wieder der Messi geworden!

Da lag ich also mit meiner Vorahnung richtig gut. Denn Lionel "Leo" Messi ist nun tatsächlich zum Weltfußballer gewählt worden - und das bereits zum fünften Mal. Für mich verdient und absolut nachvollziehbar, auch wenn ich es endlich mal wieder einem deutschen Fußballer gönnen würde. Doch ich weiß nicht, ob das in naher Zukunft passieren wird, obwohl sich Manuel Neuer oder Thomas Müller seit Jahren auf einem sehr hohen Niveau bewegen. Neuer ist immerhin Welttorhüter geworden - und das zum dritten Mal in Folge. Aber für Müller reicht es meistens nur auf den Stimmzetteln von Walhberechtigten aus Deutschland für die vorderen Plätze. Sicherlich sind auch Tore und vor allem Titel für den Erhalt des goldenen Balles ausschlaggebend, aber warum nicht mal jemand anderem diese Ehrung zu Teil werden lassen? Nun, ich denke, dass der Welterband FIFA bei "seiner (Aus)Wahl" eben auch auf Marketing und (neue) Märkte schaut - bei allem Verständnis für die Leistung von Messi oder Cristiano Ronaldo. Aber ich bin felsenfest überzeugt davon, dass ein anderer Sieger ein gutes und richtiges Signal (für den Sport) wäre...

Donnerstag, 12. November 2015

Von einem echten Gipfeltreffen an der Säbener Straße!

Wer gestern Nachmittag in der Säbener Straße in München unterwegs gewesen ist, der musste da schon ganz genau hinschauen. Auf dem Gelände des FC Bayern München konnte man gleich zwei Trainingsgruppen erkennen - die eine vergleichsweise recht klein, die andere deutlich größer. Soweit so gut - eigentlich nichts ungewöhnliches. Sowohl auf dem einen als auch auf dem anderen Platz erkannte man so manchen Star der Szene, beide Menschenansammlungen waren in Klamotten eines Sportartikelherstellers aus dem fränkischen Herzogenaurach gehüllt. Auf der einen Seite trug man Rot, auf der anderen Seite hatte man sich für Olivgrün, Dunkelgrau oder ein knalliges Gelb entschieden. Nein, es handelte sich nicht um eine Sportgruppe der Bundeswehr, sondern um die deutsche Fußball-Nationalmannschaft. Immer wieder schaute der Trainer der "Roten" hinüber auf den benachbarten Rasen, nach dem Ende der Einheiten hielten Kicker aus beiden Lagern so manch intensiven Plausch. Drei Jungs der Gelben machten sich mit einer Torte auf den Weg zu einem "Roten". Dieser war sichtlich gerührt über das Ständchen der Herren Manuel Neuer, Thomas Müller und Mats Hummels - im Hintergrund amüsierten sich ein gewisser Joachim Löw und ein gewisser Mario Gomez köstlich. Der, für den der Kuchen gedacht war,  hört auf den Namen Philipp Lahm. Der ehemalige Kapitän der DFB-Elf hatte Geburtstag. Kurz danach unterhielt sich Bastian Schweinsteiger mit Hermann "Tiger" Gerland, während auch Pep Guardiola und Jogi Löw fachsimpelten. Schön, mal so viele tolle Fußballer auf einem (Vereins)Gelände gesehen zu haben. Heute gehts für "Die Mannschaft" weiter nach Paris, wo am Freitagabend ab 21 Uhr (live in der ARD) gegen Frankreich getestet wird. Viel Erfolg, Ihr Adler!

Freitag, 9. Oktober 2015

Von traurigen, überraschenden und tollen Nachrichten!

Ich mache keinen Hehl daraus, dass mir diese traurige Nachricht sehr nahe ging. Schon seit längerer Zeit hatte man vermutet und gewisse Anzeichen mitbekommen, dass es Gerd Müller - unserem "Bomber der Nation" - nicht besonders gutgeht. Ende der 1970er und Anfang der 1980er Jahre war dessen Alkoholproblem publik geworden. Diese hatte er - auch danke seiner Ehefrau Uschi und seinem Freunden des FC Bayern München, allen voran Uli Honeß, überwunden. Nun wurde öffentlich, dass der Weltmeister von 1974 unter Alzheimer leidet. Ich wünsche dem besten Torjäger, den es je gab, alles erdenklich Gute und jede Menge Kraft! Nicht traurig, aber dafür umso überraschender ist das Ergebnis des gestrigen EM-Qualifikationsspiel zwischen Deutschland und Irland gewesen. "Die Mannschaft" unterlag auf der Insel mit 0:1 und steht nun am Sonntag gegen Georgien (20.45 Uhr, RTL) mächtig unter Druck. Ein Sieg muss her, damit das Ticket für das Turnier in Frankreich sicher gebucht ist. Aber ich denke, dass der DFB bei besserer Chancenauswertung durchaus eine realistische Chance hat, in Leipzig zu gewinnen. Gewonnen hat auch Jürgen Klopp - und zwar eine spannende neue Aufgabe. Der ehemalige Coach des BVB ist neuer Manager des FC Liverpool. Toll, eine schöne Nachricht! Ich wünsche "Kloppo" viel Erfolg an der Anfield Road. Ich glaube, dass beide so richtig gut zusammenpassen!

Montag, 5. Oktober 2015

Der Meister bremst den nächsten Verfolger eiskalt aus!

Zugegeben: Ich hatte ja damit gerechnet, dass der FC Bayern München das Topspiel der 1. Fußball-Bundesliga gegen die Borussia aus Dortmund gewinnen wird. Und ich glaubte auch daran, dass Robert Lewandowski erneut treffen würde. Dass die Partie jedoch einen derart eindeutigen Verlauf nimmt, hat mich total überrascht. Am Ende gewann der deutsche Rekordmeister gegen den BVB mit 5:1. Ich bin gespannt, wer den FC Bayern mit diesem Müller, Neuzugang Costa oder Tormaschine Lewandowski im deutschen Fußball-Oberhaus in dieser Verfassung schlagen kann. Momentan sieht es ganz danach aus, als könne sich der Titelverteidiger auf dem Weg zum vierten Gang auf den Rathausbalkon in Serie nur selbst schlagen. Und - es klang gar nicht wie eine Drohung von FCB-Mediendirektor Markus Hörwick - das Comeback von Arjen Robben steht nach der Länderspielpause unmittelbar bevor. Zudem macht ein gewisser Franck Ribery (ja, den gibt's auch noch!) endlich Fortschritte auf dem Weg zurück ins Team. Den Hut ziehe ich außerdem mal wieder vor dem VfL Borussia Mönchengladbach. 2:0 gegen den VfL Wolfsburg, der sich irgendwann als "Bayern-Verfolger Nummer 1" sehen möchte. Nun, so wird das noch eine ganze Weile dauern. Meinen Glückwunsch nach Ingolstadt zum allerersten Heimsieg in Liga eins und Kopf hoch, mein lieber Bernd Leno!

Freitag, 18. September 2015

Bayer marschiert, Bayern überzeugt und große Trauer!

Ja, so ist das schön aus deutscher Sicht. Denn auch Bayer 04 Leverkusen hat zu Beginn der Gruppenphase in der UEFA Champions League eine erste Duftmarke gesetzt. Denn die Werks-Elf um Hakan Calhanoglu ließ gegen Borisov nichts anbrennen und gewann deutlich. Und: Calhanoglu kann es ja auch (noch) aus dem Feld. Sehr gut! Auch der FC Bayern München startete siegreich in die Vorrunde der europäischen Königsklasse. Denn der Titelmitfavorit von der Isar konnte sich mal wieder auf seinen Thomas Müller verlassen. Der flankte zunächst ins Tor, zeigte dann vom Punkt keine Nerven und freute sich darüber hinaus für und mit Mario Götze. Hut ab vor dieser Leistung in einer vergleichsweise hitzigen Atmosphäre im griechischen Piräus. Für den Lacher des Abends sorgte indes ein ehemaliger Gladbacher. Denn Barca-Torwart Marc-Andre ter Stegen kassierte einen Treffer aus über 55 Metern. Nicht zu fassen! Auch der BVB zeigte in der Europa League "Finisher-Qualitäten" und gewann kurz vor Schluss gegen Krasnodar, während der FC Augsburg trotz Führung in Bilbao unterlag. Dafür setzte sich auch der königsblaue S04 durch, der seinem Geburtstagskind Max Meyer einen tollen Start in den Ehrentag bescherte. Schön, dass Schalke international gut reingekommen ist. Und dann erreichte uns heute noch eine traurige Nachricht. Dettmar Cramer, der ehemalige Coach der Bayern in den 1970er Jahren, verstarb mit 90 Jahren. Ruhe in Frieden, mein Beileid an die gesamte Familie!

Montag, 14. September 2015

Von unserer lieben Bundesliga und einem weiteren Jubilar!

Hm, also da war ja bei vielen Beteiligten nach der Länderspielpause noch ordentlich Sand im Getriebe, oder? Sowohl bei einigen Spielern als auch bei den Unparteiischen fehlte es hier an da an der Konzentration aufs Wesentliche oder am nötigen Durchblick. Schön ist's dann, wenn die handelnden Personen auch mal einen Fehler zugeben oder Besserung geloben und nicht - wie so oft - alle möglichen Ausreden parat haben oder gar erfinden. Ich habe diese Regel eh noch nie verstanden, beim Handball ist so etwas beispielsweise immer ein Stürmerfoul. Seltsamerweise wird dieses Auflaufen ja auch im Feld zugunsten des vermeintlich anderen entschieden. Da muss eine Regeländerung her. Denn die Tatsache, dass der angreifende Spieler bewusst den Kontakt sucht, ist klar - würde wohl jeder so machen. Dennoch ist und bleibt der Sieg für den FC Bayern München verdient, gar keine Frage. Wer den Gegner derart beherrscht und das Tor unbedingt will (s. Lewandowski), der muss belohnt werden. Glückwunsch an dieser Stelle nicht nur nach Frankfurt, Hamburg, Darmstadt, Bremen, Schalke und Dortmund, sondern auch nach Zürich. Ja, richtig - die Grashoppers aus der Schweizer Bankenmetropole spielen nicht im deutschen Fußball-Oberhaus. Aber dafür ist dort ein Geburtstagskind zu Hause, dass das Geschehen der Bundesliga jahrelang geprägt hat: Alles alles Gute zum 71. Wiegenfest, lieber Günter Netzer!

Mittwoch, 9. September 2015

Von einem Mann, der einfach immer richtig steht!

Dieser Kerl ist doch einfach unglaublich. Immer dann, wenn es in den Strafräumen auf den Feldern der Stadien dieser Welt irgendwo ein Tor zu erzielen gibt beziehungsweise so etwas wie Torgefahr entstehen könnte, ist er in der Nähe. Gemeint ist dieser Müller, Thomas mit Vornamen. So langsam erinnert mich der Bayern-Stürmer an seinen großen Namensvetter, der ebenfalls für den FC Bayern München aufgelaufen war. Auch dieser Gerd war stets dort, wo es brenzlig wurde und trieb sich an Stellen herum, an denen die Kugel vielleicht hätte hinkommen können. Wie schon im Hinspiel gegen Schottland, machte der 25-Jährige - der am Sonntag 26 Jahre alt wird - auch dieses Mal gleich zwei Treffer. Dabei war ein Tor kurioser als das andere. Doch egal - das Ergebnis zählt! Und das besagt, dass es für "Die Mannschaft" in Sachen EM-Teilnahme nun (wieder) richtig gut aussieht. Ein Punkt aus den verbleibenden beiden Qualifikationsspielen fehlt noch, das sollte für den Weltmeister doch zu packen sein. Bereits fix dabei sind unsere Nachbarn aus Österreich, die gestern Abend einen deutlichen 4:1-Erfolg gegen Schweden feierten. Und auch hier ist ein "Bayer" eine der zentralen Figuren - Glückwunsch an David Alaba und seine Kollegen. Zum allerersten Mal ist Island bei einem Endturnier dabei - sehr schön, das freut mich!

Mittwoch, 22. Juli 2015

Neues vom Weltverband und dem Transfermarkt!

Wahnsinn, was da nun wieder beschlossen wurde. Also ich denke nicht, dass man bei der FIFA in Zürich nach diesem Kongress tatsächlich von einem Neuanfang sprechen kann und darf. Denn das hätte für mich impliziert, dass der bisherige Präsident Joseph S. Blatter sein Amt mit sofortiger Wirkung niederlegt. Sicherlich hatte der 79-jährige Schweizer seinen Rücktritt als Chef des Fußball-Weltverbandes angekündigt, was auf der ganzen Welt wohlwollend begrüßt wurde. Dass sein Rückzug allerdings erst im Februar 2016 perfekt ist, das überrascht, verwundert und dürfte einigen recht sauer aufgestoßen sein. Eigentlich hatte man ja gedacht, dass er spätestens Mitte Dezember endgültig seinen Hut nimmt. Nun, es kam - wie so oft im Leben - eben anders. So, wie auch im Fall Piotr Trochowski. Denn der deutsche Nationalspieler war seit vergangenen Sommer vereinslos gewesen und sozusagen im Ruhestand. Nun bekommt der ehemalige Hamburger, der noch immer mit Sevilla streitet, eine neue Chance in der Bundesliga - und zwar beim FC Augsburg. Schön, das freut mich für ihn - gar keine Frage. Auch die 100-Millionen-Offerte aus England für Thomas Müller ist für mich eine Art Anerkennung. Und das, obwohl ich diese Summen langsam nicht mehr nachvollziehen kann. Ich hoffe, dass der Ur-Bayer beim Rekordmeister bleibt: Manchester United hat ja schon Basti Schweinsteiger auf die Insel gelockt.

Montag, 20. Juli 2015

Neues von der FIFA - Vidal ist noch im Urlaub!

Ganz schön etwas geboten am beziehungsweise über das Wochenende in der Welt des Fußballs, oder?! Beim Weltverband in Zürich kommen nach und nach weitere Dinge ans Licht, die besser hätten gar nicht erst passieren dürfen. Zudem werden immer noch mehr Funktionäre verdächtigt, ihrem Amt nicht immer auf dem legalen Wege nachgegangen zu sein. Heute soll es in der Schweiz mal wieder einen FIFA-Sonderkongress geben, bei dem es um die zukünftige Ausrichtung des Wirtschaftsunternehmens (mit einem neuen Präsidenten) gehen soll. Nun, da warten wir mal ab und schauen uns ganz in Ruhe an, was dabei rumkommt oder gegebenenfalls wirklich beschlossen wird. Eine sichere Sache ist er noch nicht, der Wechsel des chilenischen Paradiesvogels Arturo Vidal zum FC Bayern München. Zumindest fehlt noch immer die offizielle Bestätigung per Pressemitteilung durch den deutschen Rekordmeister. Der ist gerade in China unterwegs, um einen neuen beziehungsweise einen noch größeren Markt zu erschließen. Dabei üben sich die Bayern-Stars auch mal im Tischtennis (Lahm und Müller), verraten ihre Lieblingsspeisen (Götze und das Sushi) oder probieren sich auf dem Rasen in ungewohnten Positionen aus (abermals Kapitän Philipp Lahm). Mal schauen, wer morgen gegen Inter Mailand (ab 13.55 Uhr, Sport 1) in Shanghai wo und in welcher Funktion ran darf. Könnte witzig werden!

Mittwoch, 13. Mai 2015

Immerhin haben sie sich anständig verabschiedet!

Mit dem "Wunder von Fröttmaning" ist es nichts geworden. Aber der FC Bayern München hat sich im Halbfinal-Rückspiel der UEFA Champions League in der heimischen Allianz Arena wenigstens mit Anstand verabschiedet. Gerade in der Anfangsphase hatten die Hausherren alles im Griff, legten wie die Feuerwehr los und verzückten die Zuschauer, die für eine tolle Stimmung gesorgt hatten. Doch dann pennte die Defensive gleich zweimal und Messi, Neymar Jr. sowie Suarez waren zur Stelle - 1:2. Dass die Gastgeber aber hinterher nicht auseinander gefallen sind und alles probierten, zeigt, dass es in der Truppe stimmt sowie das Verhältnis zu Trainer Pep Guardiola völlig intakt ist. Am Ende gewann der deutsche Rekordmeister mit 3:2, hatte viele gute Möglichkeiten für weitere Treffer und ließ sich hinterher - aus meiner Sicht verdient - als moralischer Sieger feiern. Es bleibt nach wie vor reine Spekulation, ob das Duell in der Vorschlussrunde der europäischen Königsklasse mit Alaba, Robben und Ribery anders ausgegangen wäre. Fakt ist, dass die Arbeit gegen den Ball (wieder) besser werden muss. Und was passiert heute? Also ich denke, dass Juventus Turin bei Titelverteidiger Real Madrid richtig gute Chancen auf den Finaleinzug hat. Los geht's um 20.45 Uhr bei den TV-Kollegen auf Sky.

Montag, 30. März 2015

Ja, es geht aufwärts - aber es fehlen noch ein paar Prozent!

Ok, am Ende zählt eben doch nur das Ergebnis. Aber falls jemand hier meint, ich sei viel zu kritisch, dann darf ich mich gerne kontaktieren und seine Argumente vorlegen. Schließlich herrscht in unserem Land Meinungsfreiheit - und das ist auch gut so! Und genau deshalb bin ich der Meinung, dass der 2:0-Erfolg des DFB in Tiflis gegen Georgien alles andere als souverän war. Dem Weltmeister fehlen in der Qualifikation zur EM 2016 in Frankreich noch immer ein paar (wichtige) Prozente. Manchmal ließ man sehr gute Möglichkeiten einfach liegen, ein anderes Mal machte man aus aussichtsreichen Chancen zu wenig und hin und wieder wurde das Tempo in der Vorwärtsbewegung verschleppt, anstatt das Spielgerät gleich weiterzuleiten. Nun, gegen die georgische Nationalmannschaft reichen ein paar Geistesblitze von Marco Reus, Thomas Müller oder Mario Götze eben. Doch gegen andere Gegner sollte da noch wesentlich mehr kommen. Mir ist bewusst, dass Deutschland das Zeug hat, sich jederzeit - speziell auch gegen andere Kaliber - zu steigern. Dennoch sollte dem Stab um Bundestrainer Joachim "Jogi" Löw bereits aufgefallen sein, dass jeder Kontrahent gegen den Weltmeister nun noch einmal eine Schippe drauflegt. Gegen den Ball und in der Abwehr um "die Mauer" Jerome Boateng war das gestern richtig gut. Aber auf dem Weg zum Gehäuse des Gegners muss das bitte noch einen Tick schneller gehen.

Freitag, 27. März 2015

Der Motor des Weltmeisters stottert noch immer!

Hm, also das war nicht das, was ich mir vorgestellt habe. Und so Sätze wie "Es gibt eben keine Kleinen mehr im Fußball" finde ich auch recht unpassend an dieser Stelle. Nichts gegen die Auswahlfußballer von Australien - aber ein Team wie die deutsche Fußball-Nationalmannschaft sollte einen Gegner wie diesen schlagen. Die Partie auf dem Lauterer Betztenberg endete jedoch 2:2 - bei beiden Gegentreffern sah Deutschland in der Abwehr um Torhüter Ron-Robert Zieler nicht besonders gut aus. Ja, die Mannschaft von Bundestrainer Joachim "Jogi" Löw hatte es gegen die "Socceroos" in einer anderen Aufstellung probiert. Aber die, die da auf dem Platz waren, sollten dem Kontrahenten vom anderen Ende der Welt dennoch qualitativ überlegen sein. Schön war, dass Ilkay Gündogan, Holger Badstuber und auch Marco Reus wieder mit dabei waren. Am Sonntag in Georgien (19 Uhr, MESZ, RTL) wird das DFB-Team in anderer Formation auflaufen und hoffentlich noch einmal eine Schippe drauflegen (können). Besser wäre das auch!

Mittwoch, 10. September 2014

Von einem Mann, der einfach immer Bock auf Kicken hat!

Dieser Mann ist doch einfach ein Phänomen, oder? Irgendwie kam er (beinahe) aus dem Nichts und ist gekommen, um die bleiben - und wie. Gemeint ist dieser Kerl namens Thomas Müller, der gerade einmal 24 Jahre jung ist. Gut, am Samstag feiert der Ur-Bayer aus Pähl am Ammersee seinen 25. Geburtstag. Ich muss zugeben, dass ich damals nicht so richtig verstanden habe, was Jürgen Klinsmann und Louis van Gaal in diesem schlaksigen Burschen sahen beziehungsweise gesehen haben. Insbesondere der holländische Coach - inzwischen in Diensten von Manchester United - prägte eins den Satz: "Müller spielt bei mir immer!" Nun, spätestens in den letzten vier Jahren ist endgültig klar, warum. Denn die Nummer 25 des FC Bayern München ist immer motiviert, hat stets Lust zu laufen und ist - Gott sei Dank - fast nie verletzt. Man kann nur hoffen, dass das beim Torjäger - der beim DFB seit der WM 2010 mit der "13" aufläuft - auch so bleibt. Für mich ist der Triple-Sieger des Jahres 2013 in naher Zukunft ein ernster Kandidat für die Wahl zum "Weltfußballer des Jahres". Eine solche Entwicklung haben noch nicht viele Profis in Europa und dem Rest der Welt vor ihm genommen. Da kommen noch sehr viele Tore, Titel und Länderspiele hinzu!