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Mittwoch, 8. Oktober 2014

Der neue Mann hat seine (Trainings)Arbeit aufgenommen

Gestern am späten Nachmittag ist es also soweit gewesen. Thomas Schneider, Ex-Coach des VfB Stuttgart, hat seine Arbeit beim Deutschen-Fußball-Bund (DFB) aufgenommen. Der ehemalige Spieler unter Bundestrainer Joachim „Jogi“ Löw beim VfB trat seinen Dienst als neuer Assistent und Nachfolger von Hansi Flick an. „Das ist kein Schritt zurück, sondern ein Schritt nach vorne“, sagte Schneider zu seiner neuen Aufgabe, die er offiziell am 1. Oktober angetreten hatte. Bei den Schwaben war der Wahl-Straubinger ja nach nicht einmal neun Monaten wieder entlassen worden – beim DFB sollte ihm dieses Schicksal mit Sicherheit erspart bleiben. Zu fest sitzt das Trainerteam um Löw im Sattel – erst recht nach dem langersehnten Titel, dem des Weltmeisters im vergangenen Juli. Wir dürfen gespannt sein, wo und wie sich der 41-Jährige einbringen wird. Meine Kollegen, die wesentlich dichter dran sind, werden das beobachten – mit oder ohne Kamera. So wird es nun auch – oder erst recht – auf Schalke sein, wenn Roberto di Matteo seine Arbeit aufnimmt. Beiden viel Erfolg!

Dienstag, 2. September 2014

Die beiden brennenden Personalien sind nun geklärt!

So, meine lieben Fans und Freunde unseres so geliebten Sports. Nichts Neues im Westen, oder? Nun, die Ernennung von Thomas Schneider zum neuen "Co" von Bundestrainer Joachim "Jogi" Löw ist schon eine Überraschung - zumindest eine kleine. Zwar war der Name des ehemaligen Übungsleiters des VfB aus Stuttgart immer wieder gefallen, doch auch ein paar andere Jungs waren um die Nachfolge von Hans Flick rund um die Frankfurter Otto-Fleck-Schneise heiß diskutiert worden. Nun ist es also Schneider geworden, den Löw einst am Neckar selbst über den Trainingsplatz scheuchte. Zum 1. Oktober tritt der Wahl-Straubinger seinen Dienst an und wird dabei ähnliche Aufgaben übernehmen, wie sie einst der ehemalige Hoffenheimer ausgeübt hatte. Und auch der neue Mannschaftskapitän des amtierenden Weltmeisters steht nun fest. Wie bereits erwartet, hat der Bundestrainer auf der Pressekonferenz in Düsseldorf Bayerns Bastian Schweinsteiger zum Nachfolger von Philipp Lahm bestimmt - oder besser: Es nun der breiten Öffentlichkeit mitgeteilt. Ich finde, dass das eine gute und nachvollziehbare Wahl ist. Schließlich zählt der Mittelfeldmann seit Jahren zu den Leistungsträgern der Nationalelf - ist auf und abseits des Platzes ein geschätzter Mensch. Gegen Argentinien wird der neue Mann mit der Binde von Manuel Neuer vertreten.

Sonntag, 9. März 2014

Eine Entscheidung, die für mich absolut nachvollziehbar ist

So, jetzt ist es also soweit: Der VfB Stuttgart hat nach Bruno Labbadia in Thomas Schneider bereits den zweiten Trainer in der aktuell laufenden Spielzeit beurlaubt. Und ich sage es ganz ehrlich: Diese Entscheidung ist absolut nachvollziehbar für mich. Das sage ich nicht, weil ich Schneider nicht für einen guten Übungsleiter halte. Nein, ich sage das, weil ich glaube, dass dem schwäbischen Traditionsklub Erfahrung im Abstiegslampf besser hilft, als viele neue Ideen und junges, frisches Blut. Der Nachfolger ist also Huub Stevens, der knorrige ältere - sorry Huub! - Herr aus Kerkrade in Holland. Das der Mann mit dem streng gegelten schwarzen Haar Abstiegskampf kann, das hat er bei anderen Stationen - nicht nur in der Bundesliga - bewiesen. Ich denke, dass den VfB-Profis eine harte Hand gefehlt hat, die ihnen die Verunsicherung nimmt. Und das durch eine klare Ansprache an die betreffenden Profis beziehungsweise zu den gemachten Fehlern. Ich glaube, dass einige junge Spieler vom Neckar noch gar nicht soweit sind und schon gar nicht "Abstiegskampf können" - sie waren mit der Situation überfordert. Der Verein schwimmt zudem immer noch auf der (Erfolgs)Welle der Deutschen Meisterschaft von 2007 - Hallo, aufwachen!? Ich erwarte, dass etablierte Spieler wie Cacau, Gentner oder Harnik nun vorangehen. Die Verantwortung an Jungspunde wie Werner, Rüdiger oder Maxim ab- oder weiterzugeben, war nicht gut - das hat sich auf dem Platz gerächt. Die "Alten" müssen jetzt ran!

Dienstag, 4. März 2014

Am Neckar ist eine Entscheidung gefallen!

So, nun ist es also raus. Thomas Schneider bleibt Trainer des Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart - zumindest vorerst. Gestern, heute Vormittag und bis zum späten Nachmittag haben sie getagt, diskutiert, analysiert und geprüft - mit einem (überraschenden) Ergebnis: Der Mann ist der Richtige! "Wir haben uns nach dem emotionalen Spiel in Frankfurt die Zeit genommen, die nötig war, um in Ruhe analysieren und Eindrücke austauschen zu können", betonte VfB-Präsident Bernd Wahler. "Der Vorstand hat entschieden, mit Thomas Schneider weiter zu arbeiten. Der Aufsichtsrat steht zu hundert Prozent hinter dieser Entscheidung." Na dann. Ich bin jetzt jedenfalls sehr gespannt, was für eine Leistung und vor allem welches Ergebnis die Schwaben im Kellerduell am Samstag gegen Eintracht Braunschweig einfahren. Alles andere als ein Sieg ist fast schon der Abstieg. Stuttgart läuft die Zeit und speziell die Möglichkeit davon, endlich zu punkten - am besten dreifach. Ich bin mir wirklich nicht sicher, ob das Team das mit Schneider schafft. Zuletzt setzte es für den VfB acht Pleiten in Serie. Die Art und Weise war jedes Mal sehr ähnlich. Ich möchte Thomas Schneider keinesfalls seine Qualitäten absprechen. Aber ich glaube, dass ein frischer Wind einiges hätte bewirken können. Nun: Es gibt jetzt keine Ausreden (mehr)!

Mittwoch, 29. Januar 2014

Verkommt der "Südgipfel" zum einseitigen Schlagabtausch?

Heute Abend steigt es, das Nachholspiel des 17. Spieltages in der 1. Fußball-Bundesliga zwischen dem VfB Stuttgart und dem FC Bayern München. Anpfiff in der ausnahmsweise - also für diese Begegnung keine Überraschung - ausverkauften Mercedes-Benz-Arena ist um 20 Uhr. Wer die Partie nicht live im Stadion in Bad Cannstatt verfolgen kann, der schaltet am besten Sky ein. Wir dürfen gespannt sein, was das für eine Begegnung wird. Während die Schwaben die Punkte im Abstiegskampf richtig dringend gebrauchen könnten, haben die Bayern die Chance, ihren ohnehin schon komfortablen Vorsprung auf die Verfolger von Bayer 04 Leverkusen, Borussia Mönchengladbach und Borussia Dortmund weiter auszubauen. Am Necker fehlen die beiden Edeltechniker Franck Ribery und Arjen Robben, dafür ist "Trainingsweltmeister" Mario Mandzukic wieder im Kader der "Roten". Die werden dennoch eine schlagkräftige Mannschaft auf den Platz bringen, die das 43. ungeschlagene Spiel im Fußball-Oberhaus in Serie anstrebt. Und der VfB? Der flüchtet sich nach der 1:2-Heimpleite gegen den 1. FSV Mainz 05 in eine Art Zweckoptimismus. Mehr kann das nicht sein, was Coach Thomas Schneider da von sich gibt: "Wir brauchen einen überragenden Tag, Bayern einen schlechteren." Und dann ließ er sich gestern Nachmittag sogar noch zu einem kleinen Wunschszenario hinreißen: "Bayern hat 80 Prozent Ballbesitz, wir haben zwei Konter und gewinnen 1:0." Hm, daran kann und mag ich nicht glauben. Der "Südgipfel" ist eben nicht mehr das, was er einmal war. Und: In Stuttgart klaffen Anspruch und Wirklichkeit schon länger auseinander. Genau gesagt, seit dem Meistertitel 2007.