Mittwoch, 20. Juni 2012

Sechs von acht Großen haben die nächste Runde erreicht

Die Vorrunde der Fußball-Europameisterschaft ist zu Ende, heute ist in Polen und der Ukraine spielfrei. Zeit, um Bilanz zu ziehen, durch zu schnaufen und ein paar Prognosen anzustellen. Bisher lag ich mit meinen Tipps zu den Spielen (also vom reinen Ergebnis her) fast immer daneben. Gut, dass ich kein Geld gewettet habe. Wir begrüßen also Tschechien, Griechenland, Deutschland, Portugal, Spanien, Italien, England und Frankreich im EM-Viertelfinale. Nicht sehr überraschend – bis auf ein, zwei oder drei Ausnahmen. Ehrlich gesagt hatte ich mit den Russen und Gastgeber Polen in der ersten K.O.-Runde gerechnet und nicht mit dem EM-Finalisten von 1996 sowie dem Überraschungssieger der EM 2004. Ebenso ist der Viertelfinal-Einzug der Portugiesen etwas unerwartet – ich hatte die Niederlande als WM-Finalist 2010 auf dem Zettel. Aber: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Ich glaube, dass sich Portugal gegen Tschechien durchsetzt, die Deutschen die Griechen schlagen, die Spanier die Franzosen besiegen und sich Italien gegen die Engländer durchsetzt. Doch glauben ist nicht wissen, das wissen wir ja alle. Schließlich hatte ich auch geglaubt, dass die Kroaten gegen den Titelverteidiger wenigstens einen von zwei Elfern kriegen oder das Tor der Ukrainer gegen die Briten gegeben wird. Na ja, Schwamm drüber – Stichwort: Tatsachenentscheidung. Apropos Tatsache. Trotz aller Bedenken zeigen sich die Polen und die Ukrainer als tolle Gastgeber, das Turnier verläuft bis auf ein paar unbelehrbare Idioten friedlich. So ist das schön, so muss das sein. Möge am Schluss einfach der Beste gewinnen – egal, aus welchem Land des Kontinents er kommt.

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