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Samstag, 21. Mai 2016

Von Endspielen, Abschieden und interessanten Wechseln

So, liebe Sportsfreunde, heute Abend geht's rund. Uns erwarten gleich zwei interessante Finals. Einmal im Londoner Wembleystadion und natürlich im Berliner Olympiastadion. Während sich auf der Insel Manchester United und Crystal Palace ab 18.30 Uhr (Eurosport) um den FA-Cup duellieren, treffen in der Bundeshauptstadt der FC Bayern München und Borussia Dortmund aufeinander. Es geht um den Triumph im DFB-Pokal, der dem FC Bayern das Double ermöglichen oder BVB-Coach Thomas Tuchel den ersten Titel seiner Profikarriere bescheren könnte. Ich bin sehr gespannt, wer sich durchsetzen wird. Außerdem werden auf beiden Plätzen auch Abschiedsszenen zu bestaunen sein. Während in London Louis van Gaal wohl sein letztes Spiel als Manager von United machen wird (das "Gespenst" Jose Mourinho schwebt seit Wochen über ihm), wird auch Pep Guardiola das vorerst letzte Mal bei den "Roten" von der Isar an der Seitenlinie stehen. Und auch für Mats Hummels, den Kapitän der Borussia, wird diese ohnhein schon brisante Partie, eine ganz besondere. Denn der Nationalspieler wechselt ab 1. Juli das Trikot und stülpt nach der EM das Hemd des deutschen Rekordmeisters über. Ich hoffe nicht, dass es ihm ähnlich ergehen wird wie einst einem gewissen Lothar Matthäus oder Dante. Und dann möchte ich noch kurz Bayer 04 Leverkusen und vor allem Rudi Völler gratulieren. Dass die Werkself den vielumworbenen Kevin Volland tatsächlich bekommt, ist aller Ehren wert. Ich denke, dass dieser Transfer für alle drei Seiten eine echte Win-Win-Situation ist. Viel Erfolg am Rhein!

Montag, 28. Dezember 2015

Schicksalsspiel für van Gaal - Urlaubsgrüße der Stars!

Während sich viele - oder fast alle - Stars der 1. Fußball-Bundesliga derzeit irgendwo in der Sonne tummeln, ist das Wetter und vor allem die Stimmung in Manchester nicht gerade überragend. Genauer gesagt ist es im Lager von United ziemlich unruhig, viele fordern sogar den Kopf von Manager Louis van Gaal. Denn die Ergebnisse der "Red Devils" lassen zu wünschen übrig, man hat sich besseres erhofft - vor allem mehr Punkte. Doch van Gaal ist und bleibt ein echtes Unikat - an und abseits der Seitenlinie. Zur Not werde oder wolle er sich selbst entlassen. Erst recht, falls es im Duell der großen Namen heute Abend gegen den FC Chelsea London (18.30 Uhr, Sky) schiefgehen sollte. Würde es soweit kommen, dann wäre ich sehr gespannt, wer United dann coachen soll. Auch der Rivale aus der Hauptstadt steht ja unter neuer Regie - hier übernahm Guus Hiddink vom entlassenen Jose Mourinho. Der soll ja - so vermelden es einige bunte Blätter in England - bei ManU im Gespräch sein. Oder kommt im Sommer Noch-Bayer Pep Guardiola, der eigentlich schon beim Stadtrivalen - den himmelblauen Citizens - zugesagt haben soll. Wir Fußballfans dürfen gespannt sein und sind froh, dass auf der britischen Insel weitergespielt wird. Unseren Jungs aus der Bundesliga wünsche ich schöne und erholsame Tage!

Montag, 9. Juli 2012

Was passiert denn noch im Sommerloch?

Man, war das heute Vormittag aufregend. Da greifen deutsche Medien das beherrschende Thema in den italienischen Sportgazetten auf: Andrea Pirlo soll beim FC Bayern München im Gespräch sein. Rund zehn Millionen Euro habe der deutsche Rekordmeister für den Edeltechniker geboten - der Weltmeister von 2006 soll das Mittelfeld der Bayern aufpeppen. "Alles Quatsch" dementierten die Bayern in der Mittagszeit auf ihrer Homepage - Vorstand Karl-Heinz Rummenigge bestritt jeglichen Kontakt zu Pirlo, zu dessen Berater und zu seinem aktuellen Arbeitgeber Juventus Turin. „Der FC Bayern hat weder Juventus Turin ein Angebot unterbreitet, noch hat der FC Bayern Kontakt mit dem Spieler oder dessen Berater gehabt.“ Auch in einschlägigen Foren, auf sozialen Netzen oder in persönlichen Gesprächen wurde diskutiert, abgewägt und eine Wahrscheinlichkeit berechnet. Ich denke, dass das eine Ente war. Der Spielmacher der "Squadra Azzurra" ist in seinem Heimatland glücklich, wird seine Karriere dort beenden. Aber der Freistoßspezialist hätte in die Kategorie "Kracher" gehört, aus der sich die "Vorjahresvize-Sammler" bedienen wollten oder noch wollen. Andere möchten wechseln, verzichten sogar auf Geld, bei anderen will der abgebende Verein zu viel Kohle sehen. Jeden Tag sickern neue schöne Meldungen durch. Wie wäre es denn mit "Boateng, van der Vaart und/oder van Persie unterschreiben in München". Nein, im Ernst. Die ganz großen Kracher werden sehr wahrscheinlich auch in diesem Sommer nicht an die Isar wechseln. Obwohl es ja manchmal durchaus überraschend kommen kann, wie die Beispiele Matthias Sammer und Louis van Gaal gezeigt haben. Was kommt als nächstes?

Sonntag, 8. Juli 2012

Der Tulpen-General ist zurück im Geschäft

Wow, was für eine spannende Personalie. Louis van Gaal, Ex-Trainer des FC Barcelona und des FC Bayern München, ist ab sofort neuer Bondscoach. Der eigenwillige und selbstbewusste Fußballlehrer soll der schwächelnden niederländischen Nationalmannschaft wieder zu alter Stärke verhelfen. Der 60-Jährige wirkte bei seiner Vorstellung bissig und hungrig wie eh und je, sah gut erholt aus. Bereits von 2000 bis 2002 trainierte van Gaal sein Heimatland, musste aber nach der verpassten WM-Qualifikation den Stuhl räumen. Zehn Jahre später soll es besser klappen, unsere Nachbarn sind nach dem vorzeitigen EM-Aus in der Vorrunde auf Wiedergutmachung aus. Gut für Leitwolf Mark van Bommel, der gerade erst zurückgetreten ist. Somit geht der Ex-Kapitän seinem "Lieblingstrainer" aus dem Weg, der ihn damals von den Bayern zum AC Mailand vergraulte. "Mit der Entscheidung für den Alt-Trainer von Ajax, FC Barcelona, AZ, Bayern München und Oranje überrascht der KNVB", schreibt deshalb "De Telegraf": "Van Gaal ist in seiner Karriere nicht wirklich bekannt geworden als jemand, der leicht mit Stars umgehen kann." Stimmt, schließlich hatte er bei Barca auch schon seine Probleme mit aufmüpfigen Starspielern - ebenso wie an der Isar mit sensiblen Diven. Mal schauen, ob sich das "Feierbiest" in seiner über einjährigen Pause verändert hat - menschlich, taktisch und vom Charakter her. Sonst droht das Projekt bei "Oranje" erneut zu scheitern - und zwar vorzeitig. Zudem passt es ganz gut ins Bild, dass sich alte Weggefährten zu dieser KNVB-Personalie ausschweigen. Vor allem ein gewisser Johan Cruyff - das niederländische Idol schlechthin - bleibt vorerst stumm. Er war es, der Louis van Gaal bei Ajax Amsterdam verhinderte - und das im wahrsten Sinne des Wortes.