Der FC Bayern München hat seine Spitzenposition in der 1. Fußball-Bundesliga vorerst eingebüßt. Neuer Spitzenreiter vor dem nächsten Spieltag nach der Länderspielpause ist der Dauerrivale aus dem Westen der Republik. Und das ist alles andere als unverdient. Denn die Borussia aus Dortmund macht insgesamt momentan den stabileren Eindruck - vor allem mental. Der BVB nimmt die Aufgaben in Deutschlands Eliteklasse irgendwie ernster, als es die Bayern tun. Bei den "Roten" von der Isar sieht es derzeit so aus, als würde man ein paar Prozent im Tagesgeschäft Bundesliga vermissen lassen. Gut, für die Liga und die neutralen Fans, die sich endlich einmal wieder mehr Spannung im Meisterschaftsrennen gewünscht haben. Ich bin sehr gespannt, wie das Topspiel am 1. April in München laufen und unter dem Strich ausgehen wird. Normalerweise waren das immer genau die Partien, die der FCB gebraucht hat, um seine eigentliche Leistungsfähigkeit abzurufen. Doch die Borussen haben sich weiterentwickelt und sind wohl so dicht dran, wie schon seit Jahren nicht mehr. Der Sieger dieses Duells wird Meister!
Dienstag, 21. März 2023
FC Bayern München: Vom Gejagten zum Jäger!
Donnerstag, 30. Dezember 2021
Der "Terrier" beißt sich nicht an großen Auftritten fest!
Ja, Hans-Hubert - genannt Berti - Vogts war noch nie ein Mann der großen Worte, sondern schon eher der großartigen Taten - insbesondere auf dem Platz sowie an der Seitenlinie. Im zarten Teenager-Alter von gerade einmal 13 Jahren wurde der spätere Weltklasse-Verteidiger und Bundestrainer zum Vollwaisen und lernte, zu kämpfen und sch durchzubeißen. In den 1970er Jahren stieg er mit dem VfL Borussia Mönchengladbach zu einem der besten Abwehrspieler der Welt auf, war sich für die sogenannte "Drecksarbeit" hinter Mittelfeld-Star Günter Netzer nie zu schade und schaltete im WM-Finale von 1974 zudem den niederländischen Spielmacher Johan Cruyff aus. Ja, dieser Mann verstand es, seine Aufgaben akribisch und bis ins Detail genau anzugehen oder umzusetzen und holte mit dem DFB-Team den Ttitel als Coach bei der EM 1996 - und das, obwohl zahlreiche Stützen der Mannschaft mit Verletzungen nach und nach wegbrachen. Doch seine Art und das analytische Denken missfiel der Presse, das sogenannte Haar in der Suppe wurde stets gesucht und mitunter gefunden. Dennoch hat "Berti" vieles für den deutschen Fußball geleistet und - eher unbewusst - angestoßen. Alles Gute zum 75. Geburtstag!
Montag, 22. März 2021
Ein echter Weltstar wird neuer Coach am Niederrhein!
Nachdem gestern ein Weltstar des Fußballs seinen runden Geburtstag gefeiert hat und mit seinen nun 60 Jahren nach wie vor als heißer Kandidat auf das Amt des deutschen Bundestrainers gilt, hat ein langjähriger Weggefährte von Lothar Matthäus soeben richtig einen rausgehauen. Denn Max Eberl, Manager des VfL Borussia Mönchengladbach, hat für "seine Fphlen-Elf" nun einen Nachfolger für den zu Borussia Dortmund wechselnden Marco Rose gefunden. Aus übereinstimmenden Medienberichten geht hervor, dass Xabi Alonso beim Traditionsverein übernehmen soll. Finde ich eine mutige Entscheidung, aber zugleich eine spannende Idee, weil Alonso, der beim FC Liverpool, mit Real Madrid und beim FC Bayern, bei dem auch Matthäus und Eberl einst kickten, als Spieler alles gewonnen hat. Also bei allen Vereinen zusammen und mit der spanischen Nationalmannschaft auch Welt- und Europameister geworden ist. Dazu spricht er richtig gutes Deutsch, kennt die Bundesliga und ist einer, zu dem nicht nur jüngere Spieler aufschauen werden. Diese Besetzung zeigt abermals, dass Eberl ein richtig guter Mann und immer für Überraschungen gut ist. Und - wer weiß - vielleicht zieht es den Familienvater aus dem Baskenland ja dann irgendwann vom Niederrhein an die Isar (zurück) - aber eben als Coach.
Dienstag, 22. Dezember 2020
Eine für mich gerechte, aber noch zu geringe Strafe!
Dass bei den Herren Fußballprofis gerne mal die Sicherungen durchbrennen - egal, ob verbal oder körperlich - ist ja nichts Neues mehr. Das passiert immer wieder einmal, weil die Jungs unter gehörigem Druck stehen und es für ihre Arbeitgeber mitunter um Millionensummen geht. Das soll - bitte nicht falsch verstehen - aber keine Ausrede, Entschuldigung oder Erklärung dafür sein. Denn das, was sich Marcus Thuram - Sturm-Juwel des VfL Borussia Mönchengladbach - da geleistet hat, geht gar nicht. Denn der frisch gebackene Auswahlspieler der französischen Nationalmannschaft spuckte seinem Gegenspieler Stefan Posch von der TSG 1899 Hoffenheim nach einem kurzen Wortgefecht mitten ins Gesicht - und das aus kürzester Distanz. So etwas ist unglaublich - da gibt es für mich keine zwei Meinungen. 150 000 Euro Strafe gab es von Gladbach, der DFB verlangt nun noch einmal 40 000 Euro vom Angreifer, der zudem für sechs Spiele gesperrt ist - eines davon zur Bewährung. Für mich eine gerechte, aber eigentlich noch viel zu geringe Strafe für ein derart respektloses Verhalten. Da zählen für mich auch keine Entschuldigungen oder Erklärungsversuche. Thuram wird hoffentlich daraus lernen und keine Nachahmer finden! Denn samstagnachmittags schauen auch viele Kinder ihren großen Idolen zu.