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Dienstag, 21. März 2023

FC Bayern München: Vom Gejagten zum Jäger!

Der FC Bayern München hat seine Spitzenposition in der 1. Fußball-Bundesliga vorerst eingebüßt. Neuer Spitzenreiter vor dem nächsten Spieltag nach der Länderspielpause ist der Dauerrivale aus dem Westen der Republik. Und das ist alles andere als unverdient. Denn die Borussia aus Dortmund macht insgesamt momentan den stabileren Eindruck - vor allem mental. Der BVB nimmt die Aufgaben in Deutschlands Eliteklasse irgendwie ernster, als es die Bayern tun. Bei den "Roten" von der Isar sieht es derzeit so aus, als würde man ein paar Prozent im Tagesgeschäft Bundesliga vermissen lassen. Gut, für die Liga und die neutralen Fans, die sich endlich einmal wieder mehr Spannung im Meisterschaftsrennen gewünscht haben. Ich bin sehr gespannt, wie das Topspiel am 1. April in München laufen und unter dem Strich ausgehen wird. Normalerweise waren das immer genau die Partien, die der FCB gebraucht hat, um seine eigentliche Leistungsfähigkeit abzurufen. Doch die Borussen haben sich weiterentwickelt und sind wohl so dicht dran, wie schon seit Jahren nicht mehr. Der Sieger dieses Duells wird Meister!

Donnerstag, 30. Dezember 2021

Der "Terrier" beißt sich nicht an großen Auftritten fest!

 Ja, Hans-Hubert - genannt Berti - Vogts war noch nie ein Mann der großen Worte, sondern schon eher der großartigen Taten - insbesondere auf dem Platz sowie an der Seitenlinie. Im zarten Teenager-Alter von gerade einmal 13 Jahren wurde der spätere Weltklasse-Verteidiger und Bundestrainer zum Vollwaisen und lernte, zu kämpfen und sch durchzubeißen. In den 1970er Jahren stieg er mit dem VfL Borussia Mönchengladbach zu einem der besten Abwehrspieler der Welt auf, war sich für die sogenannte "Drecksarbeit" hinter Mittelfeld-Star Günter Netzer nie zu schade und schaltete im WM-Finale von 1974 zudem den niederländischen Spielmacher Johan Cruyff aus. Ja, dieser Mann verstand es, seine Aufgaben akribisch und bis ins Detail genau anzugehen oder umzusetzen und holte mit dem DFB-Team den Ttitel als Coach bei der EM 1996 - und das, obwohl zahlreiche Stützen der Mannschaft mit Verletzungen nach und nach wegbrachen. Doch seine Art und das analytische Denken missfiel der Presse, das  sogenannte Haar in der Suppe wurde stets gesucht und mitunter gefunden. Dennoch hat "Berti" vieles für den deutschen Fußball geleistet und - eher unbewusst - angestoßen. Alles Gute zum 75. Geburtstag!

Montag, 22. März 2021

Ein echter Weltstar wird neuer Coach am Niederrhein!

Nachdem gestern ein Weltstar des Fußballs seinen runden Geburtstag gefeiert hat und mit seinen nun 60 Jahren nach wie vor als heißer Kandidat auf das Amt des deutschen Bundestrainers gilt, hat ein langjähriger Weggefährte von Lothar Matthäus soeben richtig einen rausgehauen. Denn Max Eberl, Manager des VfL Borussia Mönchengladbach, hat für "seine Fphlen-Elf" nun einen Nachfolger für den zu Borussia Dortmund wechselnden Marco Rose gefunden. Aus übereinstimmenden Medienberichten geht hervor, dass Xabi Alonso beim Traditionsverein übernehmen soll. Finde ich eine mutige Entscheidung, aber zugleich eine spannende Idee, weil Alonso, der beim FC Liverpool, mit Real Madrid und beim FC Bayern, bei dem auch Matthäus und Eberl einst kickten, als Spieler alles gewonnen hat. Also bei allen Vereinen zusammen und mit der spanischen Nationalmannschaft auch Welt- und Europameister geworden ist. Dazu spricht er richtig gutes Deutsch, kennt die Bundesliga und ist einer, zu dem nicht nur jüngere Spieler aufschauen werden. Diese Besetzung zeigt abermals, dass Eberl ein richtig guter Mann und immer für Überraschungen gut ist. Und - wer weiß - vielleicht zieht es den Familienvater aus dem Baskenland ja dann irgendwann vom Niederrhein an die Isar (zurück) - aber eben als Coach.

Dienstag, 22. Dezember 2020

Eine für mich gerechte, aber noch zu geringe Strafe!

Dass bei den Herren Fußballprofis gerne mal die Sicherungen durchbrennen - egal, ob verbal oder körperlich - ist ja nichts Neues mehr. Das passiert immer wieder einmal, weil die Jungs unter gehörigem Druck stehen und es für ihre Arbeitgeber mitunter um Millionensummen geht. Das soll - bitte nicht falsch verstehen - aber keine Ausrede, Entschuldigung oder Erklärung dafür sein. Denn das, was sich Marcus Thuram - Sturm-Juwel des VfL Borussia Mönchengladbach - da geleistet hat, geht gar nicht. Denn der frisch gebackene Auswahlspieler der französischen Nationalmannschaft spuckte seinem Gegenspieler Stefan Posch von der TSG 1899 Hoffenheim nach einem kurzen Wortgefecht mitten ins Gesicht - und das aus kürzester Distanz. So etwas ist unglaublich - da gibt es für mich keine zwei Meinungen. 150 000 Euro Strafe gab es von Gladbach, der DFB verlangt nun noch einmal 40 000 Euro vom Angreifer, der zudem für sechs Spiele gesperrt ist - eines davon zur Bewährung. Für mich eine gerechte, aber eigentlich noch viel zu geringe Strafe für ein derart respektloses Verhalten. Da zählen für mich auch keine Entschuldigungen oder Erklärungsversuche. Thuram wird hoffentlich daraus lernen und keine Nachahmer finden! Denn samstagnachmittags schauen auch viele Kinder ihren großen Idolen zu.

Mittwoch, 22. Mai 2019

Und am Ende jubelt mal wieder der FC Bayern!

Ja, es ist am Ende eben doch wieder so gekommen, wie es viele Experten in den vergangenen Tagen prophezeit hatten und haben. Der FC Bayern München ist zum 29. Mal Deutscher Fußballmeister geworden - und das auch meiner Sicht hochverdient. Obwohl es die Borussia aus Dortmund dem Dauerrivalen aus dem Süden der Republik richtig schwer gemacht hat, jubelte am Ende wieder einmal der Rekordmeister mit seinen typischen Weißbierduschen. "Die Bayern waren, was wir leider nicht geschafft haben, eben in den entscheidenden Momenten da", sagte BVB-Kapitän Marco Reus. Das kann ich so unterschreiben und habe ich  - hier in diesem Blog - bereits im Herbst 2018 geschrieben. Dort glaubte ich, trotz neun Zählern Rückstand der Bayern auf die Borussen, dass sie das noch aufholen werden und die Schale zum 7. Mal in Serie in den Himmel recken dürfen. Eben deshalb, weil die "Roten" mental den nötigen Tick weiter sind als die "jungen Wilden" vom Pott, die im kommenden Jahr wieder angreifen werden. Dazu holen sie Thorgan Hazard aus Gladbach, Julian Brandt aus Leverkusen und Nico Schulz aus Hoffenheim. Nun, auch die Bayern werden neben Benjamin Pavard (Stuttgart) und Lucas Hernandez (Atletico Madrid) und Jann- Fiete Arp (HSV) noch etwas machen - ganz bestimmt. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass an den Gerüchten um Antoine Griezmann (Atletico Madrid) und Leroy Sane (Manchester City) durchaus etwas dran ist. Klingt richtig spannend - schau'n mer mal!

Montag, 6. Mai 2019

Die Handregel muss dringend modifiziert werden!

Der vergangene Spieltag in der 1. Fußball-Bundesliga hat nicht nur einen kleinen Vorteil zugunsten des FC Bayern München in Sachen Meisterschaftsrennen gegen die Borussia aus Dortmund zu Tage gefördert, sondern auch - beziehungsweise schon wieder - einige hitzige Diskussion zur Handspielregel im Strafraum mit sich gebracht. Während die Schwaben aus Stuttgart in der Hauptstadt bei der Hertha vergeblich auf einen Pfiff warteten, gab es diesen - zur Überraschung aller - im Süden der Republik beim Meister, der mit dem Tabellenschlusslicht aus Hannover so seine Schwierigkeiten hatte. Jerome Boateng bekam den Ball an den angelegten Ellbogen, während auf der Gegenseite bei einer identischen Situation kein Strafstoß gegeben wurde. Und dann wäre da auch noch unser WM-Held Mario Götze, dem die Kugel vom Oberschenkel an den - ja, richtig - eben nicht angelegten Unterarm sprang. Aber - und das ist auch mehr als fragwürdig - es gab hier eben keinen Elfmeter, den der SV Werder Bremen natürlich gerne gehabt hätte. Ich weiß nicht, wozu das noch führen kann, soll und wird. Werden die Teams nun das gezielte Anschießen im Sechzehner trainieren? Oder warum gibt es auf der einen Seite den Elfer und auf der anderen Seite nicht? Ich bin total verwirrt und wünsche mir dort eine klarere Linie. Entweder zeige ich da immer auf den Punkt oder eben gar nicht mehr. Weil: So geht der Sport kaputt!

Montag, 4. März 2019

Meisterschaftsrennen ist spätestens jetzt wieder offen!

Aus neun Punkten Rückstand auf die Borussia aus Dortmund sind seit dem vergangenen Spieltags-Wochenende nur noch magere zwei geworden - und zwar Tore, nicht Zähler. Spätestens jetzt kann und darf man sagen, dass das Rennen um die deutsche Meisterschaft im Fußball-Oberhaus wieder offen ist. Doch daran hatte ich - ohne mich rühmen zu wollen - trotz der Schwächephase des FC Bayern im Herbst 2018 keinen Zweifel gehabt. Und ich sage euch auch warum: Beim BVB lief in diesen Wochen beinahe alles glatt, selbst gröbste Abwehrpatzer blieben folgenlos und die Gegner standen "Schwarz-Gelb" deutlich offensiver gegenüber als zuletzt. Das hat sich im Frühjahr 2019 grundlegend geändert. Die Kontrahenten stehen nun wesentlich tiefer und setzen Nadelstiche im Konter. Zudem bleiben die Stellungsfehler in der Abwehr beim Spitzenreiter nun nicht mehr folgenlos. Auf der Gegenseite hat sich der FC Bayern stabilisiert und ist (wieder) hungrig geworden. Es sieht so aus, als hätten die "Roten" alles auf diese, nun entscheidenden Wochen ausgelegt. Zwar fehlt der eine oder andere aus Verletzungsgründen, doch dann springt eben ein anderer in die Bresche. Diese Qualität und Erfahrung fehlt beim deutlich jüngeren Rivalen aus dem Westen - das Spiel hängt (noch immer) zu sehr von Marco Reus ab. Die Lockerheit ist momentan weg - doch das kann sich schnell wieder ändern. Ich denke, dass man spätestens im direkten Duell am 6. April sehen wird, wer in Richtung Titel unterwegs ist. Mein Favorit bleibt der "ältere" Titelverteidiger von der Isar, der mit Drucksituationen eben besser umgeht.

Montag, 21. Januar 2019

Die Bundesliga ist aus der Winterpause zurück!

Ja, liebe Fußballfreunde, das kurze Warten hat auch schon wieder ein Ende gefunden. Denn seit dem vergangenen Wochenende rollt er wieder, der Ball im deutschen Fußball-Oberhaus. Und - ja, was soll man sagen - momentan ist eigentlich alles beim Alten geblieben. Die Borussia aus Dortmund, der Namensvetter vom Niederrhein und der BVB-Rivale aus Bayern haben ihre Partien für sich entschieden. Dass alles drei Titelanwärter dabei auch etwas Glück hatten, möchte ich an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen. Doch die Bullen aus Leipzig, das mit neuem Trainer angetretene Bayer Leverkusen und die Kraichgauer aus Hoffenheim haben zu wenig aus ihren Chancen gemacht. Weiterhin unter ihren Möglichkeiten bleiben auch die Schwaben aus Stuttgart, 96 aus Hannover - das womöglich noch heute den Übungsleiter wechseln wird - sowie die Teams aus Augsburg und Nürnberg. Wer mir momentan richtig gut gefällt, ist die Fortuna aus Düsseldorf. Die Jungs haben trotz des Wirrwarrs um die Fortbeschäftigung von Coach Friedhelm Funkel einen tollen Kampfgeist entwickelt, der zurecht mit Punkten belohnt wird. Mal schauen, wo die Reise noch hingeht. Auch "Königsblau" hat - mit neuem Assistenzcoach und einem anderen Schlussmann - mal wieder einen Sieg eingefahren. Ich bin gespannt, ob die Knappen nun in die Spur kommen. Nach der schlechtesten Hinrunde der vergangenen 20 Jahre, kann es nur noch besser werden. Und der Meister? Der muss weiterhin auf schwarz-gelbe Patzer hoffen!

Dienstag, 31. Oktober 2017

Der FC Bayern ist wieder zurück an der Tabellenspitze!

So schnell kann es also gehen: Das Meisterschaftsrennen in der 1. Fußball-Bundesliga ist also wieder offen. Viele (Möchtegern)Experten hatten dem FC Bayern München bereits geraten, die Schale direkt nach Dortmund zu schicken. Angesichts des Fünf-Punkte-Rückstandes der Bayern auf die Borussia vor drei Wochen ein durchaus naheliegender Wunsch. Und doch so herrlich unrealistisch. Denn zu diesem Zeitpunkt waren noch 27 Partien in Deutschlands Eliteklasse zu absolvieren. 21 Tage und einen Trainerwechsel später liegt der deutsche Rekordmeister plötzlich drei Zähler vor dem BVB, der am kommenden Samstag ausgerechnet den neuen Spitzenreiter zum Gipfeltreffen empfängt. Ist diese Partie tatsächlich (noch) ein Gipfel? Nun, ich denke schon. Denn diese Entwicklung (beim FCB) nur an der Wiedereinsetzung von Jupp Heynckes als Coach des Münchner Starensembles festzumachen, wäre viel zu einfach. Tatsächlich ist es doch so, dass sich "Schwarz-Gelb" zu viele Schwächen in der Defensive leistet und vorne zu wenig aus seinen Möglichkeiten macht. Infolgedessen lässt und ließ der Blitzstarter des Sommers zuletzt (zu) viele Zähler liegen. Und das auch, weil man viel zu hoch verteidigt und den Gegnern (zu große) Räume (an)bietet. Ich denke, dass die Mannschaft von Coach Peter Bosz gegen den Dauerrivalen wieder anders gegen den Ball arbeiten wird und wir uns auf ein spannendes Kräftmessen freuen dürfen. Vorher wünsche ich jedoch allen deutschen Vertretern viel Glück und Erfolg in den europäischen Wettbewerben, die ab heute Abend anstehen. Da muss etwas kommen!

Montag, 28. November 2016

Leipzig marschiert - Bayern schwimmt - BVB patzt!

Ja, so schnell kann es gehen im Sport. Da haben viele den knappen 1:0-Erfolg der Borussia aus Dortmund gegen den FC Bayern München fast schon wie eine vorzeitige Meisterschaft gefeiert und eine Woche später ist dies alles schon wieder kalter Kaffee. Denn Spitzenreiter RB Leipzig und der unter der Woche beim 2:3 in Rostow abermals enttäuschende FC Bayern haben am Wochenende wieder gewonnen. Und der BVB? Nun, der unterlag bei der SG Eintracht Frankfurt mit 1:2, nachdem man unter der Woche in der UEFA Champions League abermals ein rauschendes Fest gehabt beziehungsweise aus schwarz-gelber Sicht hat feiern dürfen. Nun sieht alles schon wieder ganz anders aus. Aber das ist doch schön und gerade so speziell am Fußball, dass es nicht immer so vorhersehbar ist. Da haben die Fans etwas zum Diskutieren, die Medien können recherchieren und die Experten debattieren bis der Arzt kommt. Nur gut, wenn man nicht zu den regelmäßigen Wettbüro-Besuchern gehört. Denn davon ist derzeit abzuraten. Zu häufig hat es in dieser Spielzeit im deutschen Fußball-Oberhaus Überraschungen und unerwartete Entwicklungen gegeben. Weiterhin viel Spaß beim Rätselraten. Aber: Eine Konstante gibt es aktuell in der Bundesliga, wie das Beispiel FC Schalke 04 zeigt. Interessant, dass "Königsblau" am Wochenende ausgerechnet auf Leipzig trifft.

Montag, 22. August 2016

Die DFB-Mädels packen es - Achtungserfolg für die Jungs!

Sie haben es tatsächlich geschafft, die Fußball-Frauen des Deutschen Fußball-Bundes. Mit Glück und Geschick bezwangen die DFB-Mädels die Auswahl Schwedens im Finale der Olymischen Spiele von Rio de Janeiro. Die Kickerinnen des Gastgeberlandes aus Brasilien mussten sich auch im kleinen Endspiel um Bronze geschlagen geben. Nun, ich freue mich für die Mannschaft der scheidenden Bundestrainerin Silvia Neid, die ihrer Nachfolgerin und bisherigen Assistentin Steffi Jones eine tolle Truppe übergibt. Ich denke, dass Melanie Leupolz und Co. auch in den kommenden Jahren ganz vorne mitmischen können und werden. Schade, dass es ihnen die Jungs von Horst Hrubesch gegen den Brasilianer um Superstar Neymar nicht gleichgetan haben. Am Ende jubelten die Südamerikaner über einen äußerst glücklichen Erfolg im Elfmeterschießen. Gut für die brasilianische Seele nach dem 1:7-Debakel gegen die deutschen Adler bei der Heim-WM. Aber: Ein derart unsportliches Publikum (bei Olympia) hat diesen Titel eigentlich nicht verdient - Patriotismus hin oder her. Währenddessen ist in der Bundesrepublik die 1. Runde des DFB-Pokals über die Bühne gegangen - also fast. Denn heute Abend ist u.a. noch die Borussia aus Dortmund im Einsatz (20.30 Uhr, ARD). Bisher sind - bis auf wenige Ausnahmen - die großen Überraschungen ausgeblieben. Außer Werder Bremen, die wieder nach Runde 1 draußen sind...

Montag, 15. August 2016

Der erste Titel der (Bundesliga)Saison geht an die Bayern!

Erstmals seit 2012 hat der FC Bayern München (mal wieder) den deutschen Supercup gewonnen. In einem unterhaltsamen Endspiel im Signal-Iduna-Park besiegte der deutsche Rekordmeister den Gastgeber mit 2:0 (0:0). Unter dem Strich verdient, weil die Bayern insbesondere in der Chancenverwertung klar im Vorteil waren. Denn die Borussia aus Dortmund hatte speziell in der ersten Halbzeit die besseren Möglichkeiten. Aber der FC Bayern kann sich - wie bisher auch - auf seinen Welttorhüter verlassen. Manuel Neuer war gleich mehrmals zur Stelle und bügelte so manche Nachlässigkeit seiner Vorderleute aus. Auch Neuzugang - der ehemalige BVB-Kapitän - Mats Hummels war nicht immer auf Ballhöhe gewesen. Doch auch das wird in den kommenden Partien und Wochen sicherlich noch besser werden. Vor allem dann, wenn der Weltmeister und neue "Fußballer des Jahres" - Jerome Boateng - an seine (Abwehr)Seite zurückkehren wird. Und ich hoffe, dass sich Carlo Ancelotti einen bestimmten Herren nochmals zur Brust nehmen wird - nämlich einen gewissen Franck Ribery. Es kann doch nicht sein, dass der Offensivspieler immer wieder ausflippt und Gegenspieler attackiert. Ich bin dafür, dass Ancelotti ihn mal draußen lässt oder die Schiedsrichter die Rote Karte zücken. Egal, wie hartnäckig er attackiert oder - wie gestern geschehen - vom Gegegenspieler beleidigt wird. Und dann möchte ich an dieser Stelle noch den beiden deutschen Teams zum Halbfinaleinzug bei Olympia gratulieren. Wäre doch sehr schön, wenn sich die Mädels und Jungs eine Medaille holen könnten!

Freitag, 15. Juli 2016

Kehrt der verlorene Sohn zu "seinem Verein" zurück?

Immer wieder gab es diese Gedankenspiele. Nun scheint sich tatsächlich abzuzeichnen, dass Mario Götze zu seinem Ausbildungsklub zurückkehrt. Ich bin gespannt, wie die Anhänger der Borussia aus Dortmund darauf reagieren. Einige Fans sind bestimmt gegen eine Rückkehr des Bayern-Stars in den Pott. Aber wer weiß - vielleicht ist diese Lösung für alle (drei) Seiten am besten. Aus meiner Sicht ist der WM-Siegtorschütze beim FC Bayern München nicht gescheitert - ganz im Gegenteil. Denn als Götze fit und voll im Saft war beziehungsweise stand, hat er auch gespielt. Leider hat der 24-jährige Offensivallrounder immer wieder mit langwierigen Verletzungen zu kämpfen gehabt. Auch zu Beginn der abgelaufenen Spielzeit ist das der Fall gewesen! Das haben einige wohl vergessen, die ihn als überbewertet oder an der Isar als ewiges Talent bezeichneten. Im Saisonenspurt war es nun einmal so, dass Pep Guardiola einfach keinen freien Platz mehr in der Startelf für den Nationalspieler hatte. Wen hätte er denn rausnehmen sollen? Auf den Positionen, die Mario Götze bekleiden kann, waren alle anderen Kicker des deutschen Rekordmeisters fit. So schade das auch für den gebürtigen Memminger auch war. Ich hoffe, dass er beim BVB wieder zu seiner altbekannten Stärke (zurück)findet. Es wäre ihm zu gönnen - sehr sogar! Mal schauen, auf welche Ablösesumme sich beide Klubs einigen (können).

Montag, 23. Mai 2016

Versöhnliches Ende in München - Verbitterung beim BVB!

So, hat er es sich doch insgeheim vorgestellt, dieser Josep "Pep" Guardiola. Er wollte die bayrische Landeshauptstadt unbedingt mit einem weiteren Titel verlassen! Nun haben sie also gestern Nachmittag noch einmal gefeiert mit ihren Fans auf dem Marienplatz. Am Vorabend konnte man sehen, welcher Druck vom Trainer nach dem DFB-Pokalsieg in Berlin von ihm abgefallen ist - die Tränen waren echt. Unter anderen mit den Worten "Mia san mia" und "Auf Wiedersehen" verabschiedete sich der Katalane gestern vom Balkon des Rathauses und ich kann mir durchaus vostellen, dass er die Bayern irgendwann noch einmal coachen wird. Er wäre ja nicht der erste große Übungsleiter, der den FC Bayern München irgendwann ein zweites oder sogar drittes Mal übernehmen wird. Ob das intensive Duell mit dem BVB anders ausgegangen wäre, wenn Franck Ribery und Gonzalo Castro mit einem Platzverweis bestraft worden wären, bleibt Spekulation. Aus meiner Sicht ist ein Elfmeterschießen ohnehin reine Glückssache. Und: Den schlechtesten Strafstoß schoss in Joshua Kimmich außerdem ein Münchner. Dass man bei der Borussia sehr enttäuscht darüber ist, dass der Kapitän die Seiten wechselt, kann ich nachvollziehen. Aber die öffentliche und deutliche Kritik an Mats Hummels missfällt mir sehr. Ich denke nicht, dass er sich mit Absicht auswechseln lassen hat. Darüber hinaus ist es sehr schade, dass manche vergessen (haben), was der Verteidiger über viele Jahre für Dortmund investierte. 

Samstag, 21. Mai 2016

Von Endspielen, Abschieden und interessanten Wechseln

So, liebe Sportsfreunde, heute Abend geht's rund. Uns erwarten gleich zwei interessante Finals. Einmal im Londoner Wembleystadion und natürlich im Berliner Olympiastadion. Während sich auf der Insel Manchester United und Crystal Palace ab 18.30 Uhr (Eurosport) um den FA-Cup duellieren, treffen in der Bundeshauptstadt der FC Bayern München und Borussia Dortmund aufeinander. Es geht um den Triumph im DFB-Pokal, der dem FC Bayern das Double ermöglichen oder BVB-Coach Thomas Tuchel den ersten Titel seiner Profikarriere bescheren könnte. Ich bin sehr gespannt, wer sich durchsetzen wird. Außerdem werden auf beiden Plätzen auch Abschiedsszenen zu bestaunen sein. Während in London Louis van Gaal wohl sein letztes Spiel als Manager von United machen wird (das "Gespenst" Jose Mourinho schwebt seit Wochen über ihm), wird auch Pep Guardiola das vorerst letzte Mal bei den "Roten" von der Isar an der Seitenlinie stehen. Und auch für Mats Hummels, den Kapitän der Borussia, wird diese ohnhein schon brisante Partie, eine ganz besondere. Denn der Nationalspieler wechselt ab 1. Juli das Trikot und stülpt nach der EM das Hemd des deutschen Rekordmeisters über. Ich hoffe nicht, dass es ihm ähnlich ergehen wird wie einst einem gewissen Lothar Matthäus oder Dante. Und dann möchte ich noch kurz Bayer 04 Leverkusen und vor allem Rudi Völler gratulieren. Dass die Werkself den vielumworbenen Kevin Volland tatsächlich bekommt, ist aller Ehren wert. Ich denke, dass dieser Transfer für alle drei Seiten eine echte Win-Win-Situation ist. Viel Erfolg am Rhein!

Freitag, 29. April 2016

Zwei verschiedene Halbzeiten - Hummels im Anflug!

Nein, also das war beziehungsweise ist alles andere als eine sehr gute Ausgangslage für den FC Bayern München in der UEFA Champions League für das Halbfinal-Rückspiel. Denn der deutsche Rekodmeister musste mit einem 0:1 aus der spanischen Hauptstadt in Richtung Isarmetropole aufbrechen. Und: Beinahe wäre es aus bayrischer Sicht sogar noch schlimmer gekommen! Wenn, ja wenn Fernando Torres in der 75. Minute nicht nur den Pfosten getroffen hätte. Davor machten die "Roten" im Vincente Calderon richtig Druck, erspielten sich eine Vielzahl an Chancen und schnürten den Finalisten von 2014 in der eigenen Hälfte ein. Aber - und das war der Schönheitsfehler der Elf von Trainer Josep "Pep" Guardiola - es wollte einfach kein Treffer fallen. Schade, dass sich die FCB-Abwehr in den ersten 20 Minuten irgendwie im Tiefschlaf befand und sich kurz vor dem Tor keiner zu einem taktischen Foul hinreißen ließ. Das muss am Dienstag in der Allianz Arena (20.45 Uhr, Sky/ZDF) unbedingt besser werden, sonst war es das mit dem Finale. Dass ein gewisser Mats Hummels da anders reagiert hätte, ist reine Spekulation. Doch: Falls der Müchner tatsächlich vom BVB in seine Heimat zurückkehrt, wäre das für die Defensive der Bayern eine echte Verstärkung. Gestern bat der Spieler beim BVB um die Freigabe für diesen Transfer zum Erzrivalen. Ich denke, dass nun alles recht schnell gehen wird, weil sein neuer Arbeitgeber die Ablöse(forderung) stemmen könnte. Willkommen dahoam!

Freitag, 22. April 2016

Das Traumfinale ist perfekt - Hummels zum FC Bayern?

Da hat die Borussia aus Dortmund im zweiten DFB-Pokal-Halbfinale mal gar nichts anbrennen lassen. Klar, deutlich und hochverdient bezwang der BVB die Hertha im eigenen Stadion und trifft am 21. Mai an gleicher Stelle auf den FC Bayern München. Dass der im Berliner Olympiastadion die Favoritenrolle innehaben dürfte, sollte klar sein. Und das auch, weil quasi jeder von den "Roten" den Titel erwartet. Drei sollen es am Saisonende für den deutschen Rekordmeister sein. Das sagen sie zwar in der Säbener Straße nicht so offen, aber die Anhängerschaft in ganz Deutschland träumt davon. Noch ist es machbar, auch wenn es dazu im Fall der Fälle - Stand heute - gleich vier Top-Leistungen braucht. Denn bei allem Respekt: Wie unbequem Atletico Madrid sein beziehungsweise werden kann, hat der große FC Barcelona als Titelverteidiger im Viertelfinale der UEFA Champions League gerade erst erfahren dürfen. Dennoch möchte ich noch sagen, dass die "alte Dame" aus der Hauptstadt aus meiner Sicht viel zu wenig getan hat, um das Endspiel im eigenen Wohnzimmer zu erreichen. Da stimme ich meinem Kollegen von Sky sofort zu, auch wenn das BSC-Coach Pal Dardei ganz anders gesehen hat. Sicherlich hat "Schwarz-Gelb" es exzellent gemacht und nicht viel zugelassen - aber irgendwann muss man bei einem Rückstand auch etwas riskieren. Apropos Risiko: Ein eben solches wägt ein gewisser Mats Hummels gerade ab - und zwar in Sachen Wechsel. Denn der BVB-Kapitän wird mit den Bayern in Verbindung gebracht - hört, hört. Ich denke, dass da wirklich etwas dran ist. Und das nicht nur, weil seine Familie dort wohnt und auch seine Frau von dort kommt. Auch 2013 gab es im Saisonendspurt  vor einem Finale eine ähnliche Meldung - der Rest ist bekannt!

Freitag, 11. März 2016

Tolle Leistung, BVB - so wird das aber nichts, Bayer!

Nun, unterschiedlicher hätte der Abend in der UEFA Europa League aus Sicht der beiden deutschen Vereine nun wirklich nicht verlaufen können. Während die Borussia aus Dortmund gegen ein überfordertes und - warum auch immer - keinesfalls in Bestbesetzung angetretenes Team von Tottenham Hotspur nach Herzenslust zauberte und den Engländern nicht den Hauch einer Chane gelassen hatte, zeigte sich Bayer 04 Leverkusen - um es ganz vorsichtig zu formulieren - nicht von seiner besten Seite. Ganz im Gegenteil, denn der Werkself gelang auf der spanischen Halbinsel so gut wie gar nichts. 0:2 verlor Bayer gegen den FC Villarreal und man hat aus deutscher Sicht für das Heimspiel am Rhein eigentlich keine Hoffnung mehr. Ich zumindest weiß nicht, wie die Elf von Chefcoach Roger Schmidt wieder aus diesem Loch kommen soll und wer für Torgefahr sorgen soll. Es gibt da die eine oder andere Offensivkraft, die ein Schatten ihrer Selbst ist und irgendwie fehl am Platz wirkt. Schade eigentlich - ich hatte mir das ganz anders gewünscht. Deutlich besser machten es Marco Reus und Co. - die Borussen fahren mit einem beruhigenden 3:0-Polster am kommenden Mittwoch nach London, wo einen Tag später das Rückspiel angepfiffen wird. Gratulieren möchte ich hier an dieser Stelle außerdem noch Zlatan Ibrahimovic, der mit Paris St. Germain gegen den FC Chelsea London ins Viertelfinale der UEFA Champions League eingezogen ist. Chapeau! Der Traum vom Henkelpott geht weiter für den schwedischen Star.

Freitag, 26. Februar 2016

Jubel bei Bayer und beim BVB - Enttäuschung auf Schalke!

"Aus vier mach zwei!". Mit diesen Worten könnte beziehungsweise kann man die Bilanz der deutschen Vertreter im 16-tel-Finale der UEFA Europa League umschreiben. Während am Rhein bei Bayer 04 Leverkusen und in Portugal im Lager von Borussia Dortmund über das Weiterkommen gejubelt werden darf, fühlte man an der Anfield Road mit dem FC Augsburg mit. Die Gäste aus Deutschland lieferten dem FC Liverpool ein Duell auf Augenhöhe und versuchten bis zur letzten Sekunde (es gab fünf Minuten Nachspielzeit) einfach alles. Glückwunsch für und an diese Moral der Weinzierl-Schützlinge, die aufgrund eines unglücklichen Handspiels im eigenen Strafraum auf die Verliererstraße gerieten und somit gegen die Hausherren um Trainer-Ikone Jürgen "Kloppo" Klopp den Kürzeren zogen. Schade, da war sicherlich mehr drin für den FCA. Total enttäuscht war man in der Veltins-Arena auf Schalke - und das nicht nur als Fan der "Königsblauen". Denn das, was der S04 gegen Donezk daheim angeboten hatte, war einfach nur peinlich. Sorry, aber anders kann man diese 0:3-Klatsche gegen die ukrainischen Brasilianer einfach nicht betiteln. Nichts, aber auch gar nichts wollte gelingen - man ergab sich einfach. Ich denke und glaube, dass der neue starke Mann in Gelsenkirchen - Noch-Mainzer Christian Heidel - viel Arbeit zu verrichten hat. Und das auch im mentalen Bereich. Gleich heute werden die Achtelfinalgegner von Bayer und dem BVB ausgelost und  auch noch ein neuer FIFA-Präsident gewählt. Wird ein richtig spannender Tag werden, oder? Bundesliga ist auch noch!

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Gratulation Ihr Wölfe - schade für die Gladbacher Fohlen!

Also, da kann ich heute, jetzt und hier an dieser Stelle eigentlich nur meinen Hut ziehen. Denn der VfL Wolfsburg hat sich nach einem 3:2-Erfolg gegen Manchester United als Gruppenerster für das Achtelfinale der UEFA Champions League qualifiziert. Dabei machten es die "Red Devils" den Wölfen alles andere als einfach - ganz im Gegenteil. Doch nach über 90 spannenden Minuten hatten die Jungs aus Niedersachsen die Nase vorne, während es für Manchester "nur" in der UEFA Europa League weiter. Dieses Ziel hatte auch der VfL Borussia Mönchengladbach vor Augen, scheiterte jedoch denkbar unglücklich daran. Denn man hätte sich gegen Man City sogar eine Niederlage keisten können, was ja dann auch passiert ist, doch die "alte Dame" von Juventus Turin unterlag beim FC Sevilla mit 0:1 und leistete somit nicht die heimlich erhoffte Schützenhilfe. Zwischendurch lagen die Gladbacher Fohlen sogar mit 2:1 vorne, kassierten allerdings in der Schlussphase in gerade einmal fünf Minuten drei Gegentreffer! Schade, da war mehr drin. Heute Abend müssen dann noch der schon qualifizierte FC Bayern München und das noch hoffende Team von Bayer 04 Leverkusen ran. Beide Partien (Zagreb - Bayern und Bayer - Barcelona) gibt's in der deutschen Konferenz auf Sky. Die Werkself muss gegen den Titelverteidiger alles nur Erdenkliche raushauen. Der FCB tritt bei Dinamo ohne Manuel Neuer an.