Dienstag, 15. November 2011

Lenos Bernd hat bei Bayer sehr viel gelernt

Bernd Leno hat so richtig Eindruck hinterlassen - und das in der ganzen Bundesliga. Der U21-Nationaltorhüter wechselte nach der erneuten Verletzung von Rene Adler vom VfB Stuttgart zu Bayer Leverkusen, stieg von der schwäbischen Nummer drei zum Stammkeeper im Rheinland auf. Das weckt Begehrlichkeiten, nicht nur bei Leno selbst. Der kann sich einen Verbleib bei Leverkusen durchaus vorstellen, warum auch nicht. Wäre ja auch nicht ganz verständlich, wenn er vom fixen Platz zwischen den Pfosten am Rhein auf die harte Bank am Neckar wechselt. Doch wohin geht die Reise des Nachwuchsmannes? "Bis Monatsende muss die Frage geklärt sein - auch im Sinne von Bernd", sagte Bayer-Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser dazu der "Bild". Es geht mal wieder um das liebe Geld. Während der VfB zehn Millionen für den 19-Jährigen haben will, ist Bayer nur bereit sechs zu zahlen. "Wir lassen uns in dieser Angelegenheit von niemandem etwas diktieren - und schon gar nicht über die Öffentlichkeit", sagte Bobic der "Welt". "Die Art und Weise, wie Herr Holzhäuser hier vorgeprescht ist, hat keinen Stil." Spricht nicht gerade für Friede, Freude, Eierkuchen zwischen beiden Traditionsklubs. Aber - und da führt kein Weg dran vorbei - eine schnelle Einigung muss her - und das zum Wohl aller Beteiligten. "Ich finde es toll, dass Bayer so viel Geld in mich investieren will. Ich fühle mich hier wohl und spüre das Vertrauen", betont der Umworbene selbst. Sein Vertrag in Stuttgart läuft allerdings noch bis Juni 2014. Wenn man bedenkt, dass er von Spiel zu Spiel wertvoller wird, dann sind sechs Millionen Ablöse nicht gerade eine Wahnsinnssumme. Aber müssen es denn gleich zehn sein? Manuel Neuer kostete den FC Bayern bisher 18 Millionen. Und der ist (noch) in einer ganz anderen Liga. Einigt Euch auf 7,5 oder acht Millionen und dr' Käs isch oifach gessä.

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