Montag, 28. November 2011

Wird Papiss Demba Cissé bald ein Bayer?

Der FC Bayern München hat nach zuletzt drei Pleiten in fünf Partien auf dem Transfermarkt wieder Morgenluft gewittert. Eigentlich hatte sich FCB-Manager Christian Nerlinger gegen Zukäufe und Abgänge im Winter ausgesprochen - und das mit aller Vehemenz. Das könnte sich nun ändern, auch weil die Bayern zu Mario Gomez im Sturmzentrum keinen gleichwertigen Ersatz - neudeutsch: Backup - haben. Zwar hat auch schon der aus Cottbus gekommene Nils Petersen getroffen, aber für internationale Aufgaben ist der Zweitliga-Torschützenkönig noch nicht gut genug. Tja, hätten die Bayern eben Miroslav Klose behalten. Aber das ist Schnee von gestern. Die Bayern wildern wohl in Südbaden, sind an Papiss Demba Cissé vom SC Freiburg interessiert. Dieser könnte den SC - trotz Vertrages bis 2014 - für zwölf Millionen verlassen. Keine Unsumme für die Bayern, die das aus der Portokasse stemmen könnten. Doch, und das könnte den Rekordmeister abschrecken, Cissé soll für Senegal im Afrika-Cup ran. Dadurch würde der Angreifer, der für Freiburg in der Vorsaison 22 Mal traf, die gesamte Vorbereitung sowie die ersten Spiele nach der Winterpause verpassen. Aber: Ob den Bayern ein Transfer eines solch guten Spielers hilft? Eher nicht. Denn die Bayern laufen einfach zu wenig, glaubten, die Liga schon im Sack zu haben. Jeder Bayer muss auf dem Platz mehr machen, selbst wenn Schweinsteiger und Robben wieder fit sind. Da hilft auch kein Cissé, so gut er auch ist. Fußball ist und bleibt ein Spiel, das über Einsatz- und Laufbereitschaft entschieden wird. Nicht nur durch spielerischen Glanz. Vor allem gegen Teams, die mit den Bayern technisch eben nicht mithalten können.

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