Freitag, 1. April 2016

Bei diesem "Leistungsprinzip" sollte einiges gehen, oder?

Dass keiner unserer Kicker mit dem Adler auf der Brust am Hungertuch nagen muss, das ist allseits bekannt. Nun hat "Die Mannschaft" - wie sich die deutsche Fußball-Nationalmannschaft der Männer seit der Vorbereitung auf die WM in Brasilien von vor zwei Jahren nennt - mit dem Schatzmeister des DFB ihre Prämien für die kommende Europameisterschaft ab 10. Juni in Frankreich ausgehandelt. Sollten es Kapitän Bastian Schweinsteiger - ich gehe mal davon aus, dass er dabei ist - und seine Mitstreiter im Nachbarland das Viertelfinale erreichen, dann bekämen die Fußballer 50 000 Euro - natürlich pro Mann. Stieße die Nationalelf bis in die Vorschlussrunde vor wären es 100 000 Euro. Ein Finaleinzug würde dem 23er-Kader stolze 150 000 Euro einbringen, der Titelgewinn kostet den Deutschen-Fußball-Bund 300 000 Euro. Die Summen werden natürlich an jeden Nominierten ausgezahlt, selbst wenn dieser keine einzige Minute auf dem Platz gestanden hat. "Ich freue mich über die Regelung, die frühzeitig Ruhe und Klarheit für das Turnier bringt. Wie in den Jahren zuvor stellen sich die Spieler dem Leistungsprinzip", sagte DFB-Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff gegenüber Kollegen. Aha, soso - hm, also bei solchen Summen sollten die Jungs eigentlich weit kommen, oder? Da kann ich schon verstehen, dass sich die US-Girls über "ihre Männer" aufregen, die wahrscheinlich ähnlich gut bezahlt werden. Nur mit dem "Leistungsprinzip in Form von Titeln" hatten sie es im Vergleich zu Hope Solo und Co. bekanntlich nicht so. Gut, dass heute wieder Bundesliga ist!

 


Keine Kommentare:

Kommentar posten