Montag, 29. Juli 2013

Einer, der stets (gegen seine Kritiker) gekämpft hat

Am Donnerstag feiert er Geburtstag - und zwar bereits seinen 29. Profifußballern in diesem Alter wird nachgesagt, dass sie dann auf der Höhe ihrer Leistungsfähigkeit sind beziehungsweise sein sollen. Und ich denke, dass das bei Bastian Schweinsteiger auch der Fall ist. Zwar wird der Mittelfeldmotor des FC Bayern München immer wieder von Verletzungen geplagt oder zurückgeworfen, doch Schweinsteiger kämpft und ackert - kam immer wieder zurück. Auch in der vergangenen Saison tat er das - und wie. Viele hatten ihm nach den verpassten Titeln mit den Bayern einen "Knacks" prophezeit, sein verschossener Elfmeter im Finale der europäischen Königsklasse könnte ihm noch lange nachhängen. Kritiker und vermeintliche Experten verglichen ihn sogar mit Sebastian Deisler, der bekanntlich am Druck des Profifußballers zu sein zu knabbern hatte und nach mehreren körperlichen Rückschlägen das Kicken sein ließ. Nicht so der Mann aus Kolbermoor, der sich immer durchbiss und kämpfte, auch weil er so erzogen sei. Er führte den FC Bayern zum Triple und überzeugte auf und abseits des Platzes. Lohn dieses "Comebacks" ist die Ehrung zum "Fußballer des Jahres" - und das noch vor Franck Ribery und Thomas Müller. Ich kann und möchte Bastian Schweinsteiger zu dieser Auszeichnung gratulieren. Er hat sich das verdient. Und: Ich glaube nicht, dass er nach dem Zukauf von Thiago um seinen Platz beim Rekordmeister bangen muss. Sobald Schweinsteiger (wieder) richtig fit ist, spielt er!

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