Freitag, 30. März 2012

Warum es bei „königsblauen Spielen“ meistens bunt zugeht

Man, was war das gestern für ein Spiel. Erst 0:1, dann 2:1, plötzlich 2:2 und am Ende 2:4. Die Rede ist vom Viertelfinal-Hinspiel zwischen dem FC Schalke 04 und Athletic Bilbao. Da macht ausgerechnet der spanische Superstar Raúl zwei Tore gegen seine Landsleute und steht – ebenso wie seine Mannschaftskollegen – am Ende doch mit leeren Händen da. Wieder – oder besser wie so oft – war die Elf von Trainer Huub Stevens in Rückstand geraten, kämpfte sich zurück und drehte die Partie. Dass aber Bilbao in der Offensive auch einiges auf dem Kasten hat, das bewies nicht nur Fernando Llorente. Auch gegen Manchester United stellte Athletic seine Offensivqualitäten unter Beweis. Jetzt wird es für den „königsblauen“ S04 richtig schwer, das Ruder auf der iberischen Halbinsel noch einmal herumzureißen. Es braucht schon ein kleines Wunder dafür. Aber warum nicht? Im Fußball und besonders bei den Schalkern ist fast alles möglich. Denn: Wer hätte schon gedacht, dass sie im Vorjahr in der Champions League den Titelverteidiger Inter Mailand im eigenen Stadion mit 5:2 besiegen. Wahrscheinlich kaum jemand. Und noch etwas könnte die Zuversicht in oder rund um Gelsenkirchen erhöhen oder wieder aufleben lassen. Klaas-Jan Huntelaar, niederländischer Torjäger vom Dienst, hielt sich gegen Bilbao zurück. Es wäre nicht das erste Mal, dass der „Hunter“ drei Tore in einer einzigen Begegnung erzielt. Waldmanns Heil, liebe Schalker. Und Hannover 96 hat im Duell mit Atletico Madrid noch alle Chancen, verlor bei Falcao und Co. nur knapp mit 1:2. Die Niedersachsen könnten mit einem starken Heimauftritt dafür sorgen, dass einer der Mitfavoriten baden geht. Es wäre ein weiterer Schritt in die richtige Richtung für das Team von Coach Mirko Slomka - und verdient.

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