Freitag, 16. September 2011

Österreicher können es also doch

Während sich der österreichische Fußballbund (ÖFB) gerade den Kopf über einen Nachfolger für den gerade zurückgetretenen Didi Constantini als Nationaltrainer der in der EM-Qualifikation gescheiterten Alpenrepublik bemüht, zeigt ein ÖFB-Auswahlspieler was er kann. Bundesliga-Legionär Martin Harnik schoss seinen VfB Stuttgart vorübergehend auf den dritten Tabellenplatz, markierte beim 2:1-Auswärtserfolg im schwäbisch-badischen Derby beim SC Freiburg beide Treffer. Nachfolger des glücklosen Ex-Trainers Constantini soll Franco Foda werden - ausgerechnet ein "Piefke" wird der eine oder andere (Flachland)Tiroler denken. Warum denn nicht? Schließlich ist Harnik gebürtiger Hamburger, ein Elternteil ist deutsch und für Werder Bremen sowie Fortuna Düsseldorf war der Torjäger auch schon aktiv. Für Freiburg traf zum 1:2-Anschlusstreffer Papiss Demba Cisse, der den Breisgau eigentlich längst verlassen wollte. Doch der Senegalese ist beim SC geblieben und macht das, was er am besten kann - nämlich Tore erzielen. Treffer verhindern will hingegen Bayerns neue Nummer eins, Manuel Neuer. Der Nationaltorhüter kehrt mit seinem neuen neuen Klub am Sonntagabend zu seiner "alten Liebe" Schalke 04 zurück und schon jetzt wird fleißig spekuliert. Wie wird er empfangen, gibt es Pfiffe oder Applaus? Man wird sehen. Nicht, dass ihm ausgerechnet Christian Fuchs einen einschenkt. Der kann es gegen die Bayern mit Freistößen ziemlich gut, wie er einst im Trikot des VfL Bochum eindrucksvoll bewies. Nun ist der Linksfuß für die "Königsblauen" aktiv und zählt in seinem Heimatland zur Nationalmannschaft. Richtig, Fuchs ist Österreicher. Aufpassen lieber FC Bayern, sonst macht er es wie der Harnik und der eine oder andere wird dann sagen: "I wer' narrisch."

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