Mittwoch, 4. Januar 2012

Ein "Pfundskerl", der viel zu früh gehen musste

Während sich die Profikicker unter wärmendem Sonnenlicht in Form schwitzen, ist für einen Kenner der Szene das Licht viel zu früh ausgegangen. Willi Entenmann ist verstorben - und das gerade einmal mit 68 Jahren. Im Skiurlaub erlitt der ehemalige Profi, Assistenz- und Cheftrainer beim Wintersport einen Herzinfarkt. „Ich bin schockiert. Ich habe Willi noch beim letzten VfB-Heimspiel gesehen. Das tut mir furchtbar leid. Er war unheimlich beliebt bei Spielern und Mitarbeitern", sagte Stuttgarts Ex-Trainer Jürgen Sundermann. Traurig, sehr traurig. Entenmann war - wie bereits erwähnt - ein beliebter Fußballer und Coach, der in fast 600 Einsätzen für den VfB Stuttgart im deutschen Fußball-Oberhaus auf dem Rasen und an der Seitenlinie Sympathien sammelte. „Bei dieser Nachricht läuft es mir eiskalt den Rücken herunter. Das ist tragisch, schrecklich. Ich bin erschrocken. Ich hatte sowohl in Nürnberg als auch beim VfB eine sehr gute Zeit mit ihm", äußerte sich Arie Haan zum tragischen Unglück. Ja, auch im Frankenland beim "Glubb", beim SV Sandhausen, bei der Spvgg Unterhaching oder beim VfR Aalen schätzten sie ihn. Einen, der immer seinen Weg ging und klare Worte fand. Einen, der immer einen fitten, durchtrainierten Eindruck machte und auch bei seinen Spielern darauf achtete. „Das ist ein harter Schlag. Er hat immer gesundheitsbewusst gelebt, war fit und aktiv. Als ich Spieler und er Trainer war, ist er bei Ausdauerläufen immer vorne mitgelaufen" erinnerte sich VfB-Idol Karl Allgöwer. Nun haben den Ex-Abwehrspieler seine Kräfte für immer verlassen, ausgerechnet beim Sport, dem Langlauf mitten in der Loipe. Sein Herz hörte einfach auf zu schlagen. In unseren werden Sie unvergessen weiterleben. Das Mitgefühl gilt seiner Familie. Vielen Dank, Herr Entenmann.

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