Samstag, 28. Januar 2012

Wenn die Bayern auf Wiedergutmachung aus sind

Neues von der Isar und dem FC Bayern München. Der steht heute Nachmittag (15.30 Uhr) gegen den VfL Wolfsburg wieder einmal unter Druck, großem Druck. Die Bayern müssen gegen ihren Ex-Coach Felix Magath und seine Wölfe ein echtes Feuerwerk abbrennen - und zwar gleich doppelt. Denn nicht nur das miserable Auftreten des deutschen Rekordmeisters in der Vorwoche beim 1:3 in Gladbach hat die FCB-Anhängerschaft mächtig verärgert. Nein, es gab da noch so ein Vorkommnis, das die Fans der "Roten" im wahrsten Sinne des Wortes "rot" sehen ließ. Von einer eigens eingerichteten Pressekonferenz wurde in einem sozialen Netz gesprochen, die Verpflichtung eines Top-Stürmers sollte es sein. Schnell kursierten die tollsten Namen der größten Stars, von einem ähnlichen Coup wie damals mit Arjen Robben wurde geträumt. Doch es kam - wie so oft im Leben - alles anders. Der FC Bayern wollte seine eigenen Anhänger verpflichten, sie waren mit der tollen Neuverpflichtung gemeint. Ein Schuss, der gründlich danebenging. Der Klub ruderte zurück, entschuldigte sich noch am Abend im Internet für diese Aktion. Dabei hatte Bayerns Coach Jupp Heynckes nach Brenos Twitterei zu einem umsichtigeren Umgang mit sozialen Netzen geraten. Das gelang nicht so richtig, dafür steht Breno heute im Kader. Hoffentlich brennt der kein Feuerwerk ab - und wenn, dann bitte nur auf dem Platz. Das würde auch wieder über die Internetportale gehen, aber mit positivem Effekt. Doch - falls es heute gegen Wolfsburg schiefgehen sollte - dann muss der FC Bayern vielleicht nachrüsten, aber bitte nicht "Ultimate Fighter" Pepe. Der war im Gespräch, doch das war hoffentlich eine Ente. Apropos Ente. Hoffentlich watscheln die Bayern schneller über den Platz, sonst gibt's A Watsch'n.

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