Montag, 30. April 2012

Wechseltheater? Nein, es geht Schlag auf Schlag

Manche (Tief)Schläge sitzen, gehen tief unter die Haut und brennen sich tief in die Erinnerung ein. So auch der Faustschlag von Bayern-Star Franck Ribéry im Halbfinal-Hinspiel der Fußball-Champions League gegen Real Madrid. Der Franzose verpasste Mitspieler Arjen Robben ein Veilchen, sie hatten über einen Freistoß gestritten. Ribéry, Robben und die Bayern kamen mit einem blauen Auge davon und treffen im CL-Finale auf den FC Chelsea. Genau dort soll der 28-jährige Niederländer im Gespräch sein, der Angriff von Ribéry treibt den Linksfuß an der Isar womöglich in die Flucht. "Man weiß nie, was passiert", äußerte sich Robben, der noch bis 2013 Vertrag hat und bis 2015 verlängern sollte. Verlängert beim Rekordmeister hat derweil Abwehrspieler Daniel van Buyten - der Belgier bleibt ein weiteres Jahr bei den "Roten". Auch Ex-Bayer und Ur-Kölner Lukas Podolski entschied sich für ein anderes Trikot, geht zur neuen Saison für den FC Arsenal auf Torejagd. Das gab "Prinz Poldi" am Nachmittag über ein soziales Netz bekannt. "Dieser Wechsel gibt mir die Möglichkeit, bei einem internationalen Top-Klub auf europäischer Ebene zu spielen", schrieb Podolski. Diese Entscheidung sei keine Entscheidung gegen den FC. Gegen die Bundesliga und für die britische Insel hat sich auch (Noch)Bremer Marko Marin entschieden - er wechselt für geschätzte acht Millionen zu den "Blues". Was Torjäger Claudio Pizarro macht, das ist ebenso offen wie die Entscheidung von Nationaltorwart Tim Wiese. Der soll ja bei Hoffenheim so gut wie zugesagt haben - und das, obwohl die 1899-Fans ihren Tom Starke lieben und den Bremer gar nicht wollen. Könnte Probleme geben und Fäuste fliegen lassen. Wenn das mal nicht ins Auge geht. So wie bei Robben.

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