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Freitag, 3. Juli 2026

Die Entscheidung ist gefallen: Der Bundestrainer tritt zurück!

Es hat sich abgezeichnet und nun ist es (quasi) offiziell: Julian Nagelsmann wird von seinem Amt als Nationaltrainer der deutschen Fußballer zurücktreten. Eine für mich logische Folge von und aus der jüngsten WM-Blamage einer Mannschaft, der ich wesentlich mehr zugetraut hätte beim Mammut-Turnier über dem großen Teich. Aber es reichte nur für das Sechzentelfinale. Und zum peinlichen Ausscheiden gegen Paraguay nach Elfmeterschießen. Die erste Niederlage für die DFB-Auswahl überhaupt vom Punkt bei einer Weltmeisterschaft. Auch das ist ein neuer, wenn auch gleich trauriger Rekord. Insgesamt verschoss die Nationalmannschaft in ihrer WM-Geschichte gerade einmal vier Elfer. Und drei davon eben am Montag gegen die Südamerikaner, die sich nun am Samstag mit Top-Favorit Frankreich messen dürfen. Nach dem bitteren EM-Aus von vor zwei Jahren sagte Nagelsmann, dass es nun bitter sei, zwei Jahre zu warten, um Weltmeister zu werden. Genau dieses Selbstbewusstsein war in den vergangenen Wochen und Monaten fehl am Platz. Ein bisschen mehr Demut hätte dem jungen Mann sehr gut getan. Und auch in der Kommunikation nach außen muss er noch dazulernen, gar keine Frage. Ich halte ihn keinesfalls für einen schlechten Coach. Aber es fehlt an der nötigen Gelassenheit und Reife. Eben auch im gegenseitigen Umgang mit Spielern, Verantwortlichen und den Medien. Da sehe ich den Wunschkandidaten Jürgen Klopp im Vorteil. Auch Pep Guardiola hätte ich als Nachfolger spannend gefunden. Es darf und muss nur noch nach aktueller Leistung gehen...

Dienstag, 30. Juni 2026

Die dritte große WM-Enttäuschung hintereinander

"Wenn alles (zusammen)passt, könnte es gut werden". Das hatte ich hier in diesem Blog geschrieben und habe mich - das ist seit gestern Nacht deutscher Zeit klar - gründlich getäuscht. Mal wieder, schon wieder? Ja, wie 2018 und 2022 hat es die deutsche Fußball-Nationalmannschaft auch in diesem Jahr nicht geschafft, ihr zweifelsohne vorhandenes Potenzial abzurufen. Irgendwie war von Anfang an der Wurm drin. Vieles wirkte eher wie ein Zufallsprodukt und nicht wie ein einstudierter Spielzug. Ballverluste, zu wenig Aggressivität gegen den Ball und viel zu wenig Tempo mit dem Ball zogen sich durch alle Spiele hindurch. Außerdem hat der kurzfristige Wechsel im Tor dem DFB-Team nicht die zusätzliche Stabilität verliehen, die sich so mancher und insbesondere Bundestrainer Nagelsmann erhofft hat. Die deutsche Mannschaft wirkte gerade in den letzten beiden Gruppenspielen und dem Sechzehntelfinale gegen Paraguay zwar "stets bemüht". Nun, was das bedeutet, wissen wir alle noch aus unserer Schulzeit. Jetzt fährt man wieder einmal vorzeitig heim. Und das auch zurecht. Denn mit einer solchen Leistung wäre es gegen den nächsten Gegner im Achtelfinale ohnehin schwer geworden. Sicherlich gab es Verletzungen wie die von Serge Gnabry oder Lennart Karl. Aber insgesamt war das von allen Beteiligten zu wenig. Es fehlte an Entschlossenheit, Kreativität und Robustheit. Ja klar, es haben alle Akteure viele Spiele in den Beinen. Doch das geht anderen Nationen auch so. Es braucht frische Kräfte im Kader, aber womöglich auch im Staff. Vieles wirkt mir leider viel zu eingefahren und sehr statisch...

Dienstag, 9. Juni 2026

Wenn alles (zusammen)passt, könnte es richtig gut werden...

Die letzten beiden Tests vor dem Turnierstart waren erfolgreich. Also, was das Ergebnis angeht. Und auch das Zusammenspiel zwischen Konkurrenten und den einzelnen Mannschaftsteilen funktioniert. Beinahe möchte ich ja ein "immer besser" hinterher schieben, will aber zugleich nicht zu optimistisch sein oder werden. Dennoch hat es mir gefallen, wie das DFB-Team auf die bittere Verletzung von Lennart Karl reagiert hat und auch ein Leroy Sane auf dem Rasen eine entsprechende Reaktion gezeigt hat beim 2:1-Erfolg gegen die USA. Ich bin da ganz bei Thomas Müller, den der jetzige Kader an die Mannschaft des Turnier von 2010 erinnert. Ja, denn auch ich bin davon überzeugt, dass da etwas reift oder eben in der Entstehung ist, was den Verband und insbesondere auch die Fans erfreuen könnte. Zwar hat Deutschland mit Sicherheit nicht die besten Einzelspieler im Kader. Aber Bundestrainer Julian Nagelsmann und sein Staff haben durchaus das Talent, gemeinsam mit den 26 Jungs im Kader eine starke Mannschaft zu bilden. Und wenn dann noch der Support aus der Bundesrepublik passt und die Stimmung über den großen Teich schwappt, kann es beim Mammut-Turnier weiter gehen, als es so manche(r) gerade denkt. Ja, positiv bleiben...

Donnerstag, 21. Mai 2026

Mit Sane und Neuer zur Fußball-WM in Nordamerika!

Der finale Kader steht und das große Ziel bleibt unverändert. Bundestrainer Julian Nagelsmann hat heute Mittag um 13 Uhr seine 26 Auserwählten präsentiert, mit denen er im Sommer in den USA, Kanada und Mexiko den WM-Titel holen möchte. Große Überraschungen im Aufgebot gab es auch dieses Mal. Wieder oder auch schon wieder. Denn auch bei den Bekanntgaben seiner Vorgänger gab es nicht nur Applaus, was die Zusammenstellung betraf. Ja, und so wurde und wird nicht nur heute diskuriert, ob Nagelsmann die "Richtigen" angerufen hat. Besonders zwei Namen stechen mir dabei ins Auge - oder vielleicht auch drei. Sicherlich war es aufgrund der Geschehnisse, Gerüchte und Presssestimmen keine wirklich allzu große Überraschung mehr, dass der langjährige Stammkeeper Manuel Neuer wieder an Bord ist. Und das, obwohl er nach der EM 2024 zurückgetreten ist und noch im Winter beteuerte, nicht für ein Comeback zur Verfüfung zu stehen. Doch nun ist es anders gekommen, obwohl Oli Baumann eigentlich die Nummer eins hätte sein sollen. Und der Hoffenheimer hätte es sich auch verdient gehabt. Erst recht, nachdem er den großen Pechvogel Marc-Andre ter Stegen so glänzend vertreten hatte. Dass auch Leroy Sane mit dabei sein darf, hat mich auch verwundert. Denn der durfte zuletzt im Verein gar nicht mehr so oft auflaufen. Dass er aber unglaubliche Qualitäten hat, ist unbestritten. Aber er sollte sie auch endlich mal wieder abrufen. Gerne komstant - also, in jedem Spiel. Und zwar im Verein und beim DFB. Ja, und da gibt's noch Nadiem Amiri, den ich ebenfalls sehr schätze und der richtig viel mitbringt. Aber auch mit ihm hatte ich nicht gerechnet. Schließlich war auch er lange Zeit verletzt gewesen. Aber nun gut, Julian Nagelsmann hat sich mit den 26 Jungs etwas überlegt und wir sollten sie alle anfeuern. Nur durch ein Miteinander ist "Großes" möglich...

Dienstag, 31. März 2026

Zweimal gewonnen - aber es bleiben da einige Fragezeichen!

Ich will hier nicht das vielzitierte Haar in der Suppe suchen oder Wasser in den Wein gießen. Aber es muss schon erlaubt sein, die letzten beiden offiziellen Testspiele der deutschen Fußball-Nationalmannschaft etwas kritisch(er) zu betrachten. Natürlich waren es in Basel gegen die Schweiz und gestern Abend gegen Ghana in Stuttgart zwei Siege. Aber souverän und standesgemäß ist anders. Man muss solche Gegner ja nicht (gleich) deklassieren. Aber etwas mehr Sicherheit wäre schon wichtig, wenn man bei der WM ganz vorne mitspielen möchte. Und vielleicht ja auch etwas mehr Selbstreflexion. 4:3 gegen die Eidgenossen und 2:1 gegen mutig konternde Afrikaner. Ja, das ist mir mit diesem Kader und dem großen Selbstverständnis einfach zu wenig. Und es eschließt sich mir auch nicht, warum der Bundestrainer den derzeit treffsichersten deutschen Stürmer im ersten Spiel gar nicht bringt und gestern erst zur Halbzeit einwechselt. Einen, der gerade nur so vor Selbstvertrauen strotzt und immer wieder für eine Überraschung gut ist. Ja, und damit meine ich gar nicht nur seinen Siegtreffer gestern in Minute 88. Dass Deniz Undav danach von Bundestrainer Nagelsmann sogar noch vor laufenden TV-Kameras kritisiert worden ist, kann ich auch überhaupt nicht nachvollziehen. Ja, der Mann muss mit der WM und sollte (mehr) spielen...

Freitag, 5. September 2025

So wird's nichts mit dem Titel, geschweige denn mit der WM!

Auch nach einer darüber geschlafenen Nacht bin ich noch immer fassungslos. Und zwar über den Auftritt der deutschen Fußballnationalmannschaft im ersten WM-Qualifikationsspiel im slowakischen Bratislava. Wollen wir es Blamage nennen oder von einem Offenbarungseid sprechen? Nun, ich weiß nicht so genau. Aber als DFB-Elf darf man - bei allem Respekt vor den Slowaken - nie und nimmer so auftreten. Kein Ziel, kaum Gegenwehr und schon gar keine zündenden Ideen. Nein, so wird das nichts mit dem von Bundestrainer Julian Nagelsmann angekündigten WM-Titel. Denn mit weiteren Spielen dieser Art wird man nicht einmal die Qualifikation für das Turnier im kommenden Sommer schaffen. Das ist nun einmal Fakt. Man muss sich schon fragen, was sich die hochdekorierte Mannschaft da gestern ausgedacht hat. Denn einen wirklichen Matchplan konnte man beim 0:2 in der Slowakei nicht wirklich erkennen. Vieles blieb Stückwerk oder im Ansatz hängen. Einiges, was die DFB-Auswahl eigentlich kann, wurde gar nicht erst versucht. Stichwort: schnelle Seitenverlagerung oder ständige Bewegung (ohne Ball). Nein, es plätscherte alles so dahin. Und wäre Torwart Oliver Baumann nicht der beste Mann gewesen, hätte man womöglich noch mehr Treffer kassiert. So hat man bei einer Weltmeisterschaft nichts verloren und man fragt sich schon, warum die Deutschen glauben, es "wieder nur mit halber Kraft" schaffen zu können. Man muss doch dafür brennen, mit diesem Adler auf der Brust auflaufen zu dürfen...

Mittwoch, 25. September 2024

Von einer Einsicht, die aus deutscher Sicht zu spät kommt!

Kein Zweifel, dass das Ausscheiden der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der Heim-EM im Viertelfinale gegen Spanien eine bittere Enttäuschung war. Denn das DFB-Team von Coach Nagelmann legte aus meiner Sicht von Spiel zu Spiel eine Leistungssteigerung hin und war auch gegen den späteren Europameister mindestens auf Augenhöhe unterwegs. Aber es reichte nicht für den Einzug ins Halbfinale, weil man eine Minute vor einem möglichen Elfmeterschießen einen bitteren Kopfballtreffer kassierte. Zuvor hatte es allerdings hitzige Diskussionen um einen vermeintlichen Handelfmeter gegeben - und zwar für das deutsche Team. Auch aus meiner Wahrnehmung heraus, hätte es hier zwingend Strafstoß für die DFB-Auswahl geben müssen. Das wäre vielleicht dann ja der mögliche Siegtreffer für Deutschland gewesen. Doch es kam anders. Dass sich nun allerdings der europäische Fußballverband - die UEFA - da quasi hinstellt beziehungsweise zitieren lässt, es sei ein Fehler gewesen und man den Strafstoß hätte geben müssen, ist schon mehr als fragwürdig, wenn nicht sogar ein Skandal. Doof aus deutscher Sicht nur, dass man die Zeit nicht zurückdrehen kann. Aber ich bin und bleibe davon überzeugt, dass die Deutschen bei einem Weiterkommen richtig gute Chancen auf den Titel gehabt hätten. Sie haben stark gespielt...

Dienstag, 14. Mai 2024

Eine ungewöhnliche Nominierung und eine "Rolle rückwärts"!

Zunächst einmal: Schade, dass es mit der Neuauflage eines deutschen Endspiels in der UEFA Champions League nichts geworden ist. Denn das nötige Matchglück, das der BVB zweifelsohne hatte, haben die Bayern gegen die "Königlichen" von Real eben nicht gehabt. Und: Man leistete sich den einen oder anderen individuellen Fehler obendrauf. Kann passieren und auch der Schiedsrichter war eben nicht fehlerfrei. Schwamm drüber und hoffen, dass Dortmund noch einmal einen raushauen kann - alleine schon für die Legenden Hummels und Reus wäre das wünschenswert. Aber: Das Leben ist leider kein Wunschkonzwert und so muss ich mich gerade sehr über die völlig neue Form der deutschen Kadernominierung für die Heim-EM ab Mitte Juni wundern. Auf der einen Seite recht kreativ, aber zugleich auch fast schon "too much". Immer wieder ein Name auf unterschiedlichsten Kanälen, schon seltsam irgendwie. Seltsam oder eher kurios sieht es ja auch bei der Trainerfrage beim FC Bayern aus. Plötzlich ist sogar ein Verbleib von Thomas Tuchel durchaus möglich. Zugegeben: Ich dachte auch immer wieder, dass das nicht passt und die so frühe, vorzeitige Trennung der richtige Schritt ist. Aber in den vergangenen Wochen sieht es so aus, als würden sich der Coach und das Team nun besser "verstehen". Es hat eben dieses Mal (mehr) Zeit gebraucht. Da ist etwas entstanden und könnte (weiter)wachsen. Und das vor allem dann, wenn der Rekordmeister kommende Saison weniger Sorgen mit ständigen Verletzungen und neues, frisches Blut im Kader hat. Außerdem hätte sich niemand ausdenken können, dass Bayer Leverkusen solch eine Saison hinzaubert. Schließlich holten die Bayern ja gar nicht so wenig Punkte, wenn man es mit den vergangenen Spielzeiten vergleicht. Warum also nicht noch einmal vorne anfangen...

Dienstag, 2. April 2024

Nach der Länderspielpause heißt es "Meisterschaft ade"!

Es ist schon irgendwie seltsam, dass es den Stars des FC Bayern immer wieder so ergeht. Sie haben in der Bundesliga ordentliche Spiele gemacht, manchmal sogar gleich ein paar richtig deutliche Siege gefeiert und fahren dann zu ihren Nationalmannschaften. Dann kommen sie zurück und haben einen guten Gegner vor der Brust. Oder eben ein Spiel zu bestreiten, das sehr wichtig ist oder in dem es um einiges geht. Und was passiert? Richtig, die Bayern-Kicker wirken ausgelaugt, müde, lassen jegliche Zweikampf-Bereitschaft vermissen und traben - so sieht es zumindest phasenweise aus - recht lustlos über den Rasen. So auch wieder passiert am vergangenen Samstagabend im Klassiker gegen die Borussia aus Dortmund, die aktuell auch nicht gerade die allerbeste Verfassung hat. Der letzte BVB-Sieg in München war zehn Jahre her und jetzt ist es mal wieder soweit gewesen. Aber nicht, weil "Schwarz-Gelb" beim 2:0-Erfolg im Münchner Noden derart stark auftrumpfte, sondern eher weil der FC Bayern München viel zu wenig investierte. Mal wieder, schon wieder. Und somit sollte das Thema Meisterschaft bei nun 13 Zählern Rückstand auf Bayer 04 Leverkusen endgültig erledigt sein. Sicherlich ist Bayer 04 überragend. Aber die Art und Weise, wie der FCB die Punkte mitunter einfach verschenkt, ist mehr als nur fragwürdig.

Donnerstag, 23. November 2023

Ein neuer Tiefpunkt beim DFB-Team ist erreicht worden!

Liebe Fußballfreunde, ich musste erst einmal eine beziehungsweise sogar zwei Nächte draüber schlafen, um zu begreifen, was meine müden Augen da am Dienstagabend gegen Österreich sehen mussten. Ich wollte das Wort "Tiefpunkt" im Zusammenhang der deutschen Fußball-Nationalmannschaft der Männer eigentlich nicht mehr in den Mund nehmen oder in diesem Blog niederschreiben. Aber mal ehrlich? Wie soll man das Gebotene denn sonst beschreiben? Was ist denn mit den Jungs seit der WM in Katar passiert? Im Verein kriegen sie es doch auch hin - zumindest einigermaßen gut, also über die Breite des Kaders hinweg gesehen. Und dass der Julian Nagelsmann mit Sicherheit kein schlechter Trainer ist, darüber gibt es aus meiner Sicht keine zwei Meinungen. Und das erst recht mit einem Typen wie Sandro Wagner an seiner Seite. Ich hoffe, dass die DFB-Kicker die Kurve kriegen und wieder mit dem Selbstverständnis auf den Platz gehen, das die Mannschaften des DFB über Jahre hinweg ausgezeichnet hat - insbesondere bei Turnieren. Ihr habt es doch nicht verlernt, Männer! Oder - um es mit den Worten von Franz Beckenbauer zu sagen: "Geht's raus und spielt's Fußball!". Weg mit den vielen Matchplänen und der Frage, "wie reagieren wir auf was?!". Ihr seid Deutschland und habt schon so manchen Titel eingefahren. Ihr habt's drauf.

Sonntag, 15. Oktober 2023

Der erste Erfolg für die "Nagelsmänner" ist eingefahren!

Das hast doch richtig Lust und Laune gemacht - insbesondere, was die zweite Halbzeit angeht. Da hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft eine tolle Leistung abgerufen. Und das nicht nur mit der Kugel am Fuß, sondern auch bei der Arbeit gegen den Ball. Das vom neuen Bundestrainer Julian Nagelsmann auch bei seinen Vereinen schon praktizierte Gegenpressing glückte, die Mannschaft agierte als Team und half sich untereinander (aus). Ja, so muss das sein, wenn man sein Land vertritt und mit dem Adler auf der Brust durch die Stadien tourt. Ich hoffe und wünsche mir, dass Deutschland die gute zweite Hälfte gegen die USA, die in einem verdienten 3:1-Erfolg mündete, in der Nacht auf Mittwoch gegen Mexiko wiederholen beziehungsweise bestätigen kann. Und, vielleicht sehen wir dann auch noch die anderen beiden Debütanten, da gestern "nur" Chris Führich zum Einsatz gekommen war. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass beim DFB-Team inzwischen ein ganz anderer Geist herrscht. Der Stolz für sein Heimatland aufzulaufen ist bei allen Nominierten zurück(gekehrt)!

Freitag, 6. Oktober 2023

Julian Nagelsmanns erster Kader macht Lust auf mehr!

Das kann sich doch sehen lassen, oder? Vorhin sickerte die erste Kader-Nominierung des neuen Bundestrainers Julian Nagelsmann durch und ist inzwischen auch so bestätigt worden. Und - gar keine Frage - ich freue mich sehr für einen Spieler wie Mats Hummels, dass er noch einmal zurückkommt beziehungsweise wieder einmal eingeladen worden ist. Für mich einer der stärksten und insbesondere konstantesten Defensivspezialisten, den die Bundesliga hergibt. Auch für den Stuttgarter Chris Führich, Leverkusens Robert Andrich sowie den Unioner Kevin Behrens freue ich mich sehr. Auch sie haben in den vergangenen Wochen und Monaten durchaus bewiesen, dass sie Kandidaten für das Trikot mit dem Adler auf der Brust sind. Toll auch, dass Nagelsmann und Sandro Wagner einen Routinier wie Thomas Müller vom FC Bayern weiterhin dabei haben wollen. Einen, der immer motiviert ist und von dem jüngere Stars, aber auch "ältere Semester" noch viel lernen können - auf, aber auch abseits des Platzes. Jeder von diesen Jungs hat richtig Sprit im Tank. Wird also Zeit, dass sie ihr zweifelsohne vorhandenes Können auch (wieder mal) für Deutschland abrufen...

Freitag, 22. September 2023

Der neue starke Mann ist ein guter, "alter" Bekannter!

Was der Deutsche-Fußball-Bund heute um die Mittagszeit gegen 12 Uhr in einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz offiziell bekanntgeben möchte, ist doch längst kein Geheimnis mehr, oder? Dass der im März entlassene Bayern-Coach Julian Nagelsmann neuer Bundestrainer wird, weiß inzwischen die ganze Welt, obwohl man sich mit der offiziellen Bestätigung in und rund um Frankfurt richtig schwertut. Warum eigentlich? Nun, es passt zum Auftreten des Verbandes in den vergangenen Wochen und Monaten. Aber egal - ich freue mich auf und für Julian, der auf viele seiner ehemaligen Schützlinge trifft und mit seinen gerade einmal 36 Jahren aus meiner Sicht auch nicht zu jung für diese verantwortungsvolle Aufgabe ist. Fachlich ist er aus meiner Sicht ohnehin ganz vorne dabei, menschlich auch - sofern er seine ab und an aufblitzende Hitzköpfigkeit noch etwas besser in den Griff bekommt. Ich würde es auch gut finden, wenn er als Co-Trainer Sandro Wagner an seiner Seite weiß. Ich bin davon überzeugt, dass die beiden den zuletzt kriselnden Kickern - bis auf das letzte Spiel - neue Gier einimpfen können und werden. Und auch für Nagelsmann wäre eine ordentliche Heim-EM die perfekte Bühne, um sich für den nächsten großen Klub zu empfehlen. Denn auf lange Sicht sehe ich ihn eher im Tagesgeschäft, ganz klar. Aber wer weiß, vielleicht kommt ihm dieses "Teilzeit"-Amt ja entgegen...

Freitag, 15. September 2023

Ein ganz schweres Erbe für den neuen Bundestrainer!

Es kam nun also doch so, wie ich es am Sonntagvormittag bereits vermutet hatte. Hansi Flick wurde als Bundestrainer von seinen Aufgaben entbunden, also quasi entlassen. Das gab es beim Deutschen-Fußball-Bund noch nie, dass es auf dieser Position eine vorzeitige Kündigung und Vertragsauflösung gegeben hat. Schade um den mir sehr sympathischen Flick, der mit dem FC Bayern München Titel in Serie holte und aus meiner Sicht in diesem Amt nicht verkehrt gewesen ist. Und doch kam alles anders und Rudi Völler musste noch einmal ran. Im Zusammenspiel mit Hannes Wolf und Sandro Wagner coachte er den mehr als angeschlagenen "Fußball-Riesen", der zuletzt richtig kleine Brötchen backen musste, zu einem verdienten 2:1-Erfolg gegen Frankreich, das zwar nicht in Bestbesetzung antrat, aber es gegen ein tapfer kämpfendes Deutschland vor stimmungsvoller Kulisse in Dortmund richtig schwer gehabt hatte. Ja, das war ein Auftritt, wie ihn sich die deutschen Fans wünschen und auch bei der Heim-EM 2024 erhoffen. Und wer übernimmt das Team denn nun ab Oktober? Völler will und wird es nicht machen! Warum also nicht Wolf und Wagner? Oder kommt etwa tatsächlich Julian Nagelsmann? Der wurde ja bei den Bayern im März völlig überraschend entlassen und würde auf viele ehemalige Schützlinge treffen. Ein Problem? Ich glaube nicht, denn es waren aus meiner Sicht nicht die FCB-Stars, die den gebürtigen Landsberger nicht mehr wollten. Warten wir ab, was passiert! So oder so hat's der neue Mann schwer, denn den Fans wäre wohl ihr "Rudi" am liebsten. Doch der macht's nicht...?!

Samstag, 25. März 2023

Nagelsmann ist freigestellt - Tuchel der neue starke Mann!

Ja, so etwas gibt's wohl wirklich nur beim FC Bayern München. Während es an der Säbener Straße aufgrund zahlreicher Abstellungen zu den Nationalmannschaften deutlich ruhiger geworden ist und auch Trainer Julian Nagelsmann etwas Entspannung und Ruhe beim Skilaufen im Zillertal gesucht hat, rauchten in der Chefetage des deutschen Rekordmeisters die Köpfe. Die Herren Hainer, Kahn und Salihamidzic wollten nach der aus FCB-Sicht bitteren, aber verdienten, Niederlage bei Bayer Leverkusen etwas verändern. Nun, soweit so gut - es steht eben richtig viel auf dem Spiel - und damit sind nicht nur zahlreiche Millionen der Sponsoren gemeint. Nein, es geht auch um die sportlichen Ziele, da man natürlich gerne am Saisonende das Triple feiern möchte. Ist ja noch alles machbar, denn im Pokal und in der Champions League steht man im Viertelfinale. Dass man in der Bundesliga im neuen Jahr aber zehn Zähler auf den BVB einbüßte und vor dem Gipfeltreffen am 1. April einen Punkt hinter der Borussia liegt, schmeckte der FCB-Führung nicht wirklich. Also stellten sie Trainer Nagelsmann frei, der eigentlich noch Vertrag bis 30. Juni 2026 hat und mit dem man ja eine Ära prägen wollte. Was da also genau vorgefallen ist, weiß man nicht, aber aus sportlichen Gründen macht dieser Schritt wenig Sinn. Lag es also an der Maulwurf-Affäre, der Beziehung von Nagelsmann zu einer Bild-Reporterin oder ist der junge Coach den Vorständen zu meinungsstark? Könnte gut sein. Die Frage ist nur, wie das jetzt mit Thomas Tuchel funktioniert, der noch viel selbstbewusster auftritt und bis 30. Juni 2025 unterschreibt. Ganz zu schweigen von den vielen Millionen, die das kostete und noch kosten wird.

Dienstag, 25. Mai 2021

Der Wunschkandidat hat seinen Vertrag unterschrieben

Was seit Wochen nur noch reine Formsache war, hat der Deutsche Fußballbund (DFB) am Dienstagvormittag nun offiziell bestätigt: Hans-Dieter Flick neuer Bundestrainer und nach der am 11. Juni beginnenden Europameisterschaft auf den langjährigen Übungsleiter Joachim Löw folgen. Flick, der mit dem FC Bayern in den vergangenen beiden Spielzeiten sieben Titel einheimste, muss mit dem DFB-Team nach dem EM-Turnier zunächst noch die WM-Qualifikation für das Turnier 2022 in Katar schaffen. Der 56-jährige Erfolgscoach, der 2014 mit Deutschland bei den Titelkämpfen in Brasilien als Assistent von Löw Weltmeister wurde, galt als absoluter Wunschkandidat des Verbandes und wollte, nachdem der Rücktritt von Löw offiziell geworden ist, die Bayern unbedingt verlassen, um dieses Amt antreten zu können. Eigentlich wäre Flick noch bis 30. Juni 2023 an den deutschen Rekordmeister gebunden gewesen. Doch man einigte sich auf eine Vertragsauflösung, sodass Flick „frei“ war und Julian Nagelsmann aus Leipzig an die Isar kommt. Für ihn hatten die Bayern bekanntlich eine Millionenablöse nach Sachsen überwiesen.

Montag, 3. Mai 2021

Eine Entwicklung, mit der längst zu rechnen gewesen ist...

Dass sich im Profi-Fußball nicht nur Spieler von heute auf morgen zu einem Wechsel entscheiden und sich - falls es nicht anders geht - eben dann aus ihren Verträgen rauskaufen lassen oder diese auflösen möchten, ist keine Neuigkeit und erst recht längst keine Seltenheit mehr. Nein, diese Entwicklung gehört zu diesem Geschäft wie die Eckfahnen, das Tornetz oder eben das Spielgerät, die runde Plastikkugel, selbst. So etwas hat es schon immer gegeben und wird es auch in Zukunft immer wieder geben. Und - ja, so sehe ich das - es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis dieses Prozedere auch für Trainer und Manager angewendet wird. Über die derzeit kommunizierten Summen kann man sicherlich streiten - aber das macht man bei den Kickern aus aller Welt ja auch. Wirklich bewerten oder bemessen kann man diese Millionensummen ohnehin nicht. Aber: Sofern ein Verein das Geld hat oder bereit ist, es auszugeben, macht das Ganze schon irgendwo Sinn. Wenn man von einer Idee - oder in dem Fall von einem Coach - richtig überzeugt ist, dann kann das auch teuer sein oder werden. So läuft das nunmal in der Wirtschaft. Denn die Profivereine sind hier nicht als Klub anzusehen, sondern als Konzern. Und da zahlt man für Nagelmann, Hütter oder Rose eben das, was der abgebende Verein ausruft. Geld regiert bekanntlich nicht nur die Welt, sondern auch den Fußball! Das sollte man zeitnah so akzeptieren.

Freitag, 12. Februar 2016

Schwachsinn in Bochum - Geschichte in Hoffenheim!

Liebe Sportsfreunde, wahrscheinlich wiederhole ich mich an dieser Stelle zum gefühlt 1000. Mal. Aber diese ständige Diskussion um den sogenannten Bayern-Dusel und die angebliche Fallsucht von Arjen Robben gehen mir nach wie vor ganz gehörig auf den S..., äh Keks. Denn jeder - aber wirklich jeder - der den Fußball dem Regelwerk entsprechend und nicht mit einer Anti-Bayern-Brille betrachtet, der konnte im Viertelfinale des DFB-Pokals erkennen, dass der Sieg für den deutschen Rekordmeister unter dem Strich in Ordnung geht. Mit dem 3:0-Erfolg beim VfL Bochum qualifizierten sich die "Roten" fürs Halbfinale, in dem sie am 19. oder 20. April in der heimischen Allianz-Arena auf den SV Werder Bremen treffen. Das zweite Duell um den Einzug ins Endspiel bestreitet die Hertha aus Berlin gegen die Dortmunder Borussia. Zurück zur Begegnung im tiefen Westen. Wer Robben hier eine Schwalbe vorwirft und sich über die Rote Karte aufregt, der hat - so deutlich muss man es sagen - keine Ahnung vom Fußball. Denn bei der Geschwindigkeit reicht eine kleine Berührung aus, um hinzufallen und "Elfmeter plus Platzverweis" ist den Regeln entsprechend - auch wenn es doppelt wehtun kann, sofern der Schütze trifft. Rüber nach Hoffenheim, wo gestern Geschichte geschrieben wurde. Denn mit Julian Nagelsmann übernimmt dort der bisher jüngste Trainer der Geschichte des Amt des zurückgetretenen Huub Stevens. Ich bin gespannt, ob der die TSG aus der Abstiegszone führen kann. Viel Erfolg dabei!