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Dienstag, 21. Juli 2020

Der Ballon d'or wird für dieses Jahr nicht vergeben!

Mit viel Verwunderung, aber auch mit einem gewissen Gefühl des "Es hat ja so kommen müssen!" habe ich die Nachricht aufgenommen, dass der "Ballon d'or" für dieses Jahr nicht vergeben wird. Diese Entscheidung ist schade, sehr schade. Denn in diesem Jahr hätte es aus meiner Sicht - ganz egal, wie das Champions League-Turnier auch ausgeht - mal wieder einen anderen Sieger geben müssen. Einen, der nicht auf den Namen Lionel Messi oder Cristiano Ronaldo hört. Einen, der wettbewerbsübergreifend Tore in Hülle und Fülle geschossen und mit seinem Klub bereits das Double eingeheimst hat. Aber gut, dass diese Wahl - spätestens seit 2013 - eine Art Farce ist, bei der Anwärter regelmäßig hinten runterfallen, die eben international nicht ganz so gut zu vermarkten sind wie der Argentinier und der Portugiese, ist bekannt. Das kann man beispielsweise bei einem Franzosen, der aktuell für Florenz die Schuhe schnürt, nachfragen. Bei allem Respekt vor und für die fußballerischen Leistungen von Messi und Ronaldo - aber es gibt eben Jahre, in denen andere noch mehr überzeugt haben. Vielleicht "nur" mit ähnlich vielen Toren, aber ganz bestimmt durch mehr gewonnene Titel und etwas mehr Konstanz. Aber gut - es ist, wie es eben ist. Es wird wohl auch in den kommenden Jahren so weiterlaufen!

Montag, 15. August 2016

Der erste Titel der (Bundesliga)Saison geht an die Bayern!

Erstmals seit 2012 hat der FC Bayern München (mal wieder) den deutschen Supercup gewonnen. In einem unterhaltsamen Endspiel im Signal-Iduna-Park besiegte der deutsche Rekordmeister den Gastgeber mit 2:0 (0:0). Unter dem Strich verdient, weil die Bayern insbesondere in der Chancenverwertung klar im Vorteil waren. Denn die Borussia aus Dortmund hatte speziell in der ersten Halbzeit die besseren Möglichkeiten. Aber der FC Bayern kann sich - wie bisher auch - auf seinen Welttorhüter verlassen. Manuel Neuer war gleich mehrmals zur Stelle und bügelte so manche Nachlässigkeit seiner Vorderleute aus. Auch Neuzugang - der ehemalige BVB-Kapitän - Mats Hummels war nicht immer auf Ballhöhe gewesen. Doch auch das wird in den kommenden Partien und Wochen sicherlich noch besser werden. Vor allem dann, wenn der Weltmeister und neue "Fußballer des Jahres" - Jerome Boateng - an seine (Abwehr)Seite zurückkehren wird. Und ich hoffe, dass sich Carlo Ancelotti einen bestimmten Herren nochmals zur Brust nehmen wird - nämlich einen gewissen Franck Ribery. Es kann doch nicht sein, dass der Offensivspieler immer wieder ausflippt und Gegenspieler attackiert. Ich bin dafür, dass Ancelotti ihn mal draußen lässt oder die Schiedsrichter die Rote Karte zücken. Egal, wie hartnäckig er attackiert oder - wie gestern geschehen - vom Gegegenspieler beleidigt wird. Und dann möchte ich an dieser Stelle noch den beiden deutschen Teams zum Halbfinaleinzug bei Olympia gratulieren. Wäre doch sehr schön, wenn sich die Mädels und Jungs eine Medaille holen könnten!

Montag, 7. Dezember 2015

Also so langsam ist's aber auch wieder gut, oder?

Liebe Sportsfreunde, also mir geht das gerade ziemlich auf den Keks. Ja, der FC Bayern München hat sein erstes Bundesliga-Spiel der laufenden Saison verloren. Und - na klar - die Niederlage ist beziehungsweise war (!) auch verdient. Ja, die Betonung liegt für mich auf dem Wörtchen "war". Denn der 3:1-Erfolg des VfL Borussia Mönchengladbach liegt bereits zwei Tage zurück - also fast. Dass sich nun jedoch die ganze Sportnation darüber freut beziehungsweise sogar darüber lustig macht und sich manche meiner Kollegen kurz nach dem Abpfiff sogar zu einer "Eilmeldung" hinreißen ließen, war für mich völlig übertrieben. Dass die Bayern jedoch ein Tick weit selbst an der Pleite beteiligt waren, wissen sie selbst am besten. Denn ausnahmsweise gelang den "Roten" trotz deutlicher Chancen vor der Pause kein eigener Treffer. Dass da Gladbach richtig viel Glück hatte, wird kaum erwähnt. Erfolg ruft eben immer Neider auf den Plan und erzeugt in manchen Situationen eben so etwas wie Schadenfreude. Ich denke, dass das dem FC Bayern bei der gestrigen Weihnachtsfeier ziemlich egal gewesen ist. Ansonsten gab es ja noch einige andere Aufreger (Hitz, Frankfurt-Fans usw.), über die man vielleicht eher sprechen sollte. Und nicht über eine ganz normale Situation, die zu diesem Sport einfach nur dazugehört.

Samstag, 5. Dezember 2015

FIFA-Sumpf wird immer tiefer - Heute gibt's zwei Kracher!

Während es rund um Zürich beim Weltverband immer noch mehr dubiose Verwicklungen gibt und darüber hinaus immer mehr Funktionäre in Verdacht geraten, treffen sich bei uns in der 1. Fußball-Bundesliga die ganz großen Teams zum Schlagabtausch untereinander. Zum einen empfangen die wiedererstarkten Gladbacher Fohlen den FC Bayern München, während zur gleichen Zeit der VfL aus Wolfsburg den BVB zur Pokalrevanche empfängt. Ich bin gespannt, wie das Duell zwischen Aubameyangs Borussen und den Wölfen ausgehen wird. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass die Zuschauer viele Treffer erwarten können und dürfen. Und am Niederrhein? Da könnte es sogar sein, dass ein gewisser Franck Ribery wieder im Kader des deutschen Rekordmeisters auftauchen wird. Ob der Franzose allerdings auf einen Einsatz hoffen darf, wage ich zu bezweifeln. Doch - wer weiß? Sollten die Bayern in der Schlussphase im Rückstand sein, könnte der Dribbelkünstler tatsächlich eingwechselt werden. Ansonsten bin ich besonders gespannt auf das Kellerduell zwischen dem VfB Stuttgart und dem SV Werder Bremen, wo es für beide Teams um richtig viel geht. Es könnte sogar sein, dass die Werderaner bei einer Niederlage die Reißleine ziehen und Viktor Skripnik beurlauben. Viel Spaß Euch allen!

Samstag, 19. Juli 2014

Gestern der SC und die Bayern, heute die Eintracht

Das Testspielfieber ist mal wieder ausgebrochen. In diesen Tagen geben sich die sogenannten Großen zu diversen Kicks in der Region die Klinke in die Hand. Schön, das ist toll - vor allem für die Fans. Die kommen ihren Stars viel näher als sonst, können sogar das eine oder andere Foto oder Autogramm erhaschen. Gestern war der SC Freiburg im Ebra-Stadion von Ravensburg zu Gast und trennte sich im Schussental 1:1 vom VfR Aalen, der in der 2. Fußball-Bundesliga aktiv ist. Nun, man konnte eines ganz klar erkennen: Der VfR ist schon ein paar (wesentliche) Schritte weiter als die Südbadener, deren Saison im Oberhaus rund drei Wochen später beginnt. Und auch in Memmingen gab es gestern einen interessanten Vergleich. Da traf nämlich der FC Bayern München auf eine Fan-Auswahl des deutschen Rekordmeister, die von Jungs des FC Memmingen verstärkt wurde. Während Robert Lewandowski und Franck Ribery in der bayerischen Landeshauptstadt blieben, waren David Alaba und allen voran Holger Badstuber mit dabei. Der Verteidiger lief bei seinem Heimspiel sogar als Kapitän auf, der Österreicher machte zwei sehenswerte Buden - am Ende hieß es 3:0. Und heute? Da messen sich im Zeppelin-Stadion von Friedrichshafen die Eintracht aus Frankfurt und Terek Grozny aus der 1. russischen Liga miteinander. Mal schauen, was die Hessen um ihren neuen Coach Thomas Schaaf am Bodensee zeigen können, dürfen und wollen. Es soll ja so richtig heiß werden! Viel Spaß Euch.

Samstag, 26. April 2014

Die Generalprobe für das anstehende "Finale" am Dienstag

Heute Nachmittag bin ich gespannt - sehr sogar. Denn dann entscheidet sich, wie der FC Bayern München die 0:1-Niederlage bei Real Madrid weggesteckt hat. Gegner des alten und neuen Deutschen Meisters ist der SV Werder Bremen. Dieses Mal treffen sich beide Mannschaften in der Münchner Allianz Arena - Anstoß ist um 15.30 Uhr. An das Hinspiel dürften insbesondere die Bayern gute, nein sehr gute Erinnerungen haben. Denn damals gewannen Franck Ribery und Co. mit sage und schreibe 7:0. Eben dieser Ribery spielte in dieser Partie an der Weser ganz groß auf, zeigte das, was man aktuell - aus bayrischer Sicht - so gerne wieder von ihm sehen möchte und würde. Doch der Franzose ist derzeit etwas durcheinander, wirkt fahrig und müde - die letzte Entschlossenheit und spielerische Leichtigkeit fehlt. Das hat man insbesondere auch im Estadio Santiago Bernabeu gemerkt, als die Bayern seine gefährlichen Dribblings so dringend benötigt hätten. Vielleicht erinnert man ihn mal an seine Leistung im Hinspiel beim Kantersieg. Denn einen solchen Franck Ribery brauchen die "Roten" vor allem im Halbfinal-Rückspiel gegen die "Königlichen". Sonst platzt er vorzeitig, der Traum vom erneuten Triple. Gratulation an dieser Stelle noch an Bayer 04 Leverkusen, die einen neuen Coach gefunden beziehungsweise verpflichtet haben. Es ist Roger Schmidt, der Salzburg zum frühesten Meister der Geschichte in Österreich machte.

Dienstag, 21. Januar 2014

Einiges los in der bunten, weiten Fußballwelt

Wahnsinn, was da alles los ist. Der FC Barcelona will sein altehrwürdiges "Camp Nou" komplett umbauen - und das für schlappe 600 Millionen Euro. Ich bin gespannt, was daraus wird, auch wenn ich es sehr schade finde. Denn das Stadion ist der absolute Hammer - schon jetzt, und zwar so wie es ist. Apropos FC Barcelona. Die haben ja anscheinend den teuersten Kicker der ganzen Welt in den eigenen Reihen. Nein, ich meine nicht Lionel "Leo" Messi oder Andres Iniesta oder Xavi. Ich rede vom brasilianischen Superstar Neymar, der erst im Sommer in die katalanische Metropole gewechselt war. Und das für die bisher kommunizierte Summe von 57 Millionen Euro. Anscheinend soll die Ablöse allerdings weit mehr betragen haben - also dann, wenn man Berater-Honorare, Sponsorengelder usw. berücksichtigt. Dann käme man - so schreiben und berichten es viele Kollegen - auf sage und schreibe 95 Millionen. Bisher hielt Weltfußballer Cristiano Ronaldo diesen Rekord, kostete Real Madrid einst 94 Millionen. Die "Königlichen" verpflichteten im Sommer Gareth Bale von den Hotspurs aus Tottenham, der eigentlich 100 Mille hätte kosten sollen. Doch Real handelte, trickste und rechnete - am Ende sollen es "nur" 91 Millionen gewesen sein. Aha, soso. Eine saftige Geldstrafe könnte indes auch auf Franck Ribery und Karim Benzema zukommen - sie stehen nun wegen des Lolita-Prozesses in Paris vor Gericht. Mal schauen, was die beiden französischen Nationalspieler da so erwartet.

Dienstag, 14. Januar 2014

Von einer Wahl, die eigentlich gar keine (mehr) war?!

So, liebe Sportsfreunde, der Weltfußballer des Jahres 2013 steht fest: es ist Cristiano Ronaldo geworden. Überraschung, Überraschung! Wer hätte das denn nur gedacht? Also, ich nicht - "Ironie an". Seit dem Tanz des mächtigen FIFA-Präsidenten Joseph S. Blatter vor Studenten in Oxford stand diese Wahl doch - seien wir ehrlich - fest. Erst recht, nachdem der Fußball-Weltverband die Abstimmungsfrist bis nach den letzten vier Qualifikationsspielen zur Teilnahme an der WM 2014 ausgedehnt hat. Ja, Franck Ribery war da mit der französischen Nationalmannschaft auch mit von der Partie, Lionel Messi hingegen nicht. Nun, Ronaldo schoss sein Heimatland mit vier Treffern gegen Zlatan Ibrahimovic' Schweden im Alleingang nach Brasilien. Wirklich eine tolle Leistung, gar keine Frage. Außerdem erzielte der "Königliche" in 59 Einsätzen im Real-Trikot sage und schreibe 69 Treffer. Auch eine richtig gute Leistung, muss man zugeben. Aber - und jetzt kommt das entscheidende Detail - gestern suchte man in Zürich den besten Fußballer 2013 und nicht den besten Torjäger, sorry Ronaldo! Dafür gibt's nämlich den goldenen Schuh und eben nicht den goldenen Ball. Dass Ribery, der mit dem FC Bayern München alle drei Titel gewann, hinter Titelverteidiger Messi "nur" Dritter geworden ist, lässt mich ebenfalls schmunzeln. Schließlich war "Leo" fast das ganze Jahr außer Form oder verletzt. Nun, Blatter - pardon, die Stimmberechtigten haben so entschieden. Vieleicht sollte Franck mit dem "Sepp" mal ein Tänzchen wagen. Denn: Selbst wenn der Franzose mit den Bayern das Triple verteidigen sollte, könnte es eng werden! Wir stellen fest: Am Ende zählen eben (nur) die Tore!

Montag, 13. Januar 2014

Heute Abend wird er endlich vergeben, der "Goldene Ball"!

Bevor ich mich hier an dieser Stelle zur FIFA-Wahl zum Weltfußballer des Jahres 2013 äußere, möchte ich noch eine herzliche Gratulation loswerden. Und zwar an Ottmar Hitzfeld, den aktuellen Coach der Schweizer Fußball-Nationalmannschaft. Gestern feierte der "General" aus Lörrach seinen 65. Geburtstag, er zählt bis heute zu den erfolgreichsten Trainern der Welt. Gleich zwei Mal gewann der gelernte Gymnasiallehrer für Mathematik und Sport die Champions League, wiederholte den Triumph mit Borussia Dortmund aus dem Jahre 1997 vier Jahre später mit dem FC Bayern München, mit dem er - neben ein paar Meistertiteln und Siegen im DFB-Pokal - auch den Weltpokal holte. Im Sommer - nach der WM 2014 - will und wird der Mann mit den langen, dunklen Mänteln seine Karriere beenden. Zumindest offiziell, denn einen großen Traum hätte Hitzfeld eigentlich noch, den des Daseins als deutscher Bundestrainer. Wer weiß, vielleicht wird das ja noch etwas? Andere Kollegen hörten mit 65 auch noch nicht auf. Zurück zum FC Bayern, der heute Abend (18.30 Uhr, Europort) mit Frank Ribery zittert. Der ist einer von drei Kandidaten, die gerne FIFA-Weltfußballer werden wollen. Doch die Konkurrenz ist namhaft, Titelverteidiger Lionel Messi und "Dauer-Vize" Cristiano Ronaldo sind ebenfalls noch im Rennen. Mal schauen, wie es ausgeht. Ich gönne es einem ganz besonders - doch ich hab' da schon so einen Verdacht!

Montag, 9. Dezember 2013

Von Weltfußballern, der Bundesliga und dem Pokal

Nun ist es also amtlich, was eigentlich schon seit Ende August klar ist. Die "Top 3" für die Wahl zum Weltfußballer des Jahres stehen fest. Es sind Franck Ribery, Cristiano Ronaldo und Lionel Messi. Diese drei Herren machten auch schon die Entscheidung zu "Europas Fußballer des Jahres" unter sich aus. Damals hatte der Franzose in Diensten des FC Bayern die Nase vor dem Portugiesen und dem Argentinier vorne. Und auch dieses Mal könnte oder müsste es eigentlich ähnlich laufen. Bei allem Verständnis für die vielen Tore von Ronaldo oder Messi. Doch Ribery netzte nicht nur ein und bereitete auch einige Treffer vor. Nein, er gewann mit den Bayern auch das Triple aus Meisterschaft, Pokal und Champions League. Aber wer weiß, was die FIFA sich da in vier Wochen wieder einfallen lässt. Gerade bei Wahlen und/oder Vergabe von Preisen oder ähnlichem produzierte der Fußball-Weltverband immer wieder Schlagzeilen. Die hat übrigens auch wieder der deutsche Rekordmeister fabriziert, weil er beim 7:0-Erfolg beim SV Werder Bremen gleich die nächsten Rekorde pulverisierte. Werders höchste Heimpleite in der Bundesliga, das 40. ungeschlagene Spiel in Serie und, und, und. Am Wochenende kommt der Hamburger SV in die Allianz Arena. Gegen den HSV muss der FC Bayern auch im DFB-Pokal-Viertelfinale im Februar ran. Außerdem empfängt Hoffenheim Wolfsburg, Leverkusen hat Kaiserslautern zu Gast und der BVB muss zur Frankfurter Eintracht. Ich bin echt sehr gespannt!

Freitag, 22. November 2013

Diese unsinnige Fan-Schlacht will einfach nicht enden

Mensch Leute, jetzt reißt Euch doch endlich mal zusammen. Warum nun wer und aus welchen Gründen für das Bundesliga-Spitzenspiel zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München ausfällt, ist schade - gar keine Frage. Aber - und da sollten wir alle einer Meinung sein - wir können es nun einmal nicht (mehr) ändern. Ich verstehe auch nicht, wie das "schwarz-gelbe" Fanlager noch immer jammert und auf Bundestrainer Joachim "Jogi" Löw schimpft beziehungsweise ihn sogar verteufelt. Auch bei den Bayern sind nicht alle mit dabei, jetzt fällt auch noch Franck Ribery mit angebrochener Rippe aus. Gut, sagen die BVB-Fans, das ist ja nur einer. Falsch, sage ich und beginne mal mit einer kleinen Aufzählung: Holger Badstuber, Bastian Schweinsteiger, Thiago, Javi Martinez, Claudio Pizarro und Xherdan Shaqiri. Das sind neben Ribery jetzt auch nicht gerade die unwichtigsten Spieler im FCB-Kader. Und das bei vollstem Verständnis für Ilkay Gündogan, Lukasz Pizsczek, Mats Hummels und Marcel Schmelzer. Macht bei mir auf beiden Seiten vier Stammkräfte. Also, Unentschieden. Fakt ist jedoch, dass das der FC Bayern besser kompensieren kann - zumindest den Namen nach. Dennoch ist das für mich vor dem morgigen Schlager keine Sieggarantie für die "Roten". Denn schon oft haben die Borussen bewiesen, dass sie so etwas wegstecken können. Vorschlag: Lassen wir die Jungs einfach kicken und schauen mal, was dabei rumkommt. An eine BVB-Klatsche glaube ich nicht!

Donnerstag, 29. August 2013

Für mich die einzig nachvollziehbare Entscheidung!

Das ist sowas von verdient und mehr nicht! Was anderes kann, will und werde ich dazu nicht schreiben (können). Franck Ribery ist Europas Fußballer des Jahres geworden - und das völlig zurecht. "Ich habe alles dafür getan, um diese Auszeichnung zu bekommen. Ich habe Titel gewonnen, Tore erzielt und Treffer vorbereitet", sagte der französische Dribbelkünstler des FC Bayern München vor ein paar Tagen. Ja, das hat er wirklich gemacht der 30-jährige Nationalspieler aus Frankreich. Und auch jetzt - in der noch sehr jungen Saison - zeigte Ribery schon das eine oder andere Mal sein unfassbares Können. Ich freue mich für diesen Spieler, bin froh, ihn bei uns in der Bundesliga zu haben. 2007 wollten ihn nicht sehr viele haben, der FC Bayern schnappte für 25 Millionen Euro zu. Heute - und das ist nicht übertrieben - ist der Mittelfeldmann mindestens das Doppelte wert. Und auch in der europäischen Königsklasse wird der kleine Franzose wieder aufdrehen. Gegen wen? In dieser Spielzeit geht es in der Gruppenphase der UEFA Champions League für die Bayern gegen ZSKA Moskau, Viktoria Pilsen und mal wieder gegen Manchester City. Eine sicherlich spannende, aber auch machbare Gruppe. Borussia Dortmund bekommt es mit dem FC Arsenal, Olympique Marseille und dem SSC Neapel zu tun. Der FC Schalke 04 trifft auf den FC Chelsea London, den FC Basel und Steaua Bukarest. Und Bayer 04 Leverkusen? Die Werkself nimmt es mit Schachtjor Donezk, Manchester United und Real Sociedad San Sebastian auf. Alles ganz schon happige Lose, auch wenn der BVB sicherlich die schwerste Gruppe erreicht hat. Aber das heißt ja noch gar nichts!

Donnerstag, 6. Juni 2013

Der eine ist gegangen, zwei andere verlängern

Das war er also, der Abschied von Michael Ballack. Der 36-jährige Ex-Capitano hatte eingeladen und fast alle sind sie nach Leipzig gekommen. Sogar Bundestrainer Joachim "Jogi" Löw war da und huldigte den einst Verschmähten als "Lichtgestalt" des deutschen Fußballs. Ja, das war er der gebürtige Chemnitzer, der nach rund 83 Minuten mit den Tränen kämpfte. Seine Familie verabschiedete ihn, zusammen mit seinen drei Söhnen und den rund 50.000 Zuschauern in der Leipziger Red Bull-Arena schaute "Micha" nach oben auf die Videowand. Umrahmt von seinen engsten Freunden - auf und auch abseits des Platzes - sowie (internationalen) Größen des Profifußballs schaute der 98-fache Nationalspieler wehmütig ins weite Rund, dachte an so manch (schönen) Moment in seiner beeindruckenden Karriere. Dass er weder mit der Nationalelf, noch mit Bayer 04 Leverkusen oder dem FC Chelsea London einen großen Titel holte, war sein Schicksal, vier Finalteilnahmen das Maximum. Wir werden ihn vermissen, den "Balle". Den Mann, der immer seinen Weg gegangen ist und sich nie verbiegen ließ. Ich bin mir sicher, dass wir ihn irgendwann als Trainer wiedersehen werden. Ein Wiedersehen zum 1. Juli 2013 gibt es auch zwischen den Fans des FC Bayern München und Abwehrhüne Daniel van Buyten, dessen Vertrag nun um ein Jahr verlängert wurde. Und auch sein bester Freund, Bayerns Publikumsliebling Franck Ribery bleibt an der Isar zu Hause. Der 30-jährige Spielmacher verlängerte bei Bayern ebenfalls - sein neues Arbeitspapier ist bis 30. Juni 2017 datiert. Damit wird Ribery seine Karriere wahrscheinlich in München beenden. Dort, wo er sich nach eigener Aussage geliebt fühlt - so, wie noch nie zuvor in einer Stadt bzw. bei einem Verein.