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Dienstag, 16. Januar 2024

Diese sogenannte "Wahl" kann man nicht mehr ernst nehmen!

Also, mal ehrlich: Kann mir irgendjemand diese Entscheidung erklären? Am besten bitte doch gerne mit nachvollziehbaren Belegen oder Statistiken, die stichhaltige Erkenntnisse mit sich bringen? Nun, das wird vermutlich schwer - ganz schwer. Aber - und das möchte ich in dieser Deutlichkeit sagen - ich bin alles andere als ein Gegner von Lionel Messi oder ein vielzitierter Ronaldo-Fanboy. Ich habe großen Respekt vor den sportlichen Erfolgen des argentinischen Superstars und auch vor dem, was der portugiesische Modellathlet so alles erreicht hat, ziehe ich mein Hut - und zwar total gerne. Dass allerdings Messi von der FIFA erneut zum Weltfußballer gekürt wurde - und zwar für das Jahr 2023 - kann ich nicht wirklich verstehen. Da haben aus meiner Sicht ganz andere Stars des internationalen Fußballs ordentlichere Duftmarken gesetzt. Sei es mit ihren Toren oder mit gewonnenen Titeln. Aber - und das ist mein Eindruck - bei dieser Wahl geht es nur um das internationale Standing und die globale Vermarktung. Das, was auf dem Rasen erreicht wird, zählt wohl leider nicht mehr!

Dienstag, 21. Juli 2020

Der Ballon d'or wird für dieses Jahr nicht vergeben!

Mit viel Verwunderung, aber auch mit einem gewissen Gefühl des "Es hat ja so kommen müssen!" habe ich die Nachricht aufgenommen, dass der "Ballon d'or" für dieses Jahr nicht vergeben wird. Diese Entscheidung ist schade, sehr schade. Denn in diesem Jahr hätte es aus meiner Sicht - ganz egal, wie das Champions League-Turnier auch ausgeht - mal wieder einen anderen Sieger geben müssen. Einen, der nicht auf den Namen Lionel Messi oder Cristiano Ronaldo hört. Einen, der wettbewerbsübergreifend Tore in Hülle und Fülle geschossen und mit seinem Klub bereits das Double eingeheimst hat. Aber gut, dass diese Wahl - spätestens seit 2013 - eine Art Farce ist, bei der Anwärter regelmäßig hinten runterfallen, die eben international nicht ganz so gut zu vermarkten sind wie der Argentinier und der Portugiese, ist bekannt. Das kann man beispielsweise bei einem Franzosen, der aktuell für Florenz die Schuhe schnürt, nachfragen. Bei allem Respekt vor und für die fußballerischen Leistungen von Messi und Ronaldo - aber es gibt eben Jahre, in denen andere noch mehr überzeugt haben. Vielleicht "nur" mit ähnlich vielen Toren, aber ganz bestimmt durch mehr gewonnene Titel und etwas mehr Konstanz. Aber gut - es ist, wie es eben ist. Es wird wohl auch in den kommenden Jahren so weiterlaufen!

Montag, 29. Februar 2016

Ein (neuer) FIFA-Präsident ist gefunden!

Und, liebe Fußballfreunde, was meint Ihr zur Wahl des FIFA-Präsidenten? Nun, zunächst einmal freue ich mich, dass es Infantino und nicht der Scheich geworden ist, dem man so manche Menschenrechtsverletzung nachgesagt hat. Doch: Dass mit Infantino die ehemals rechte Hand eines gewissen Michel Platini bei der UEFA nun das höchste Amt im Weltfußball bekleidet, hat - um es im schwäbischen Dialekt zu sagen - "a G'schmäckle". Dennoch bin ich jemand, der dem Schweizer zunächst einmal eine Chance geben möchte, bevor ich ihm den Neuanfang in Zürich nicht zutraue. Aber ich denke, dass er es alleine aufgrund dieser Vergangenheit schwer haben wird, bei allen 209 Weltverbänden akzeptiert oder sogar respektiert zu werden. Doch wer weiß - vielleicht schaft es der sprachgewandte 45-jährige Familienvater ja tatsächlich, den Korruptionssumpf trocken zu legen. Ich wünsche ihm dabei möglichst großen Erfolg und natürlich richtig gute Nerven. Ansonsten ging an diesem Wochenende beinahe alles seinen gewohnten Gang in der 1. Fußball-Bundesliga, oder? Hm, nein nicht ganz. Denn der VfB aus Stuttgart hat nach langer Zeit mal wieder verloren - und das ausgerechnet gegen den Tabellenletzten Hannover 96. Damit hätte ich nicht gerechnet, auch wenn ich es Thomas Schaaf von ganzem Herzen gönne.

Freitag, 26. Februar 2016

Jubel bei Bayer und beim BVB - Enttäuschung auf Schalke!

"Aus vier mach zwei!". Mit diesen Worten könnte beziehungsweise kann man die Bilanz der deutschen Vertreter im 16-tel-Finale der UEFA Europa League umschreiben. Während am Rhein bei Bayer 04 Leverkusen und in Portugal im Lager von Borussia Dortmund über das Weiterkommen gejubelt werden darf, fühlte man an der Anfield Road mit dem FC Augsburg mit. Die Gäste aus Deutschland lieferten dem FC Liverpool ein Duell auf Augenhöhe und versuchten bis zur letzten Sekunde (es gab fünf Minuten Nachspielzeit) einfach alles. Glückwunsch für und an diese Moral der Weinzierl-Schützlinge, die aufgrund eines unglücklichen Handspiels im eigenen Strafraum auf die Verliererstraße gerieten und somit gegen die Hausherren um Trainer-Ikone Jürgen "Kloppo" Klopp den Kürzeren zogen. Schade, da war sicherlich mehr drin für den FCA. Total enttäuscht war man in der Veltins-Arena auf Schalke - und das nicht nur als Fan der "Königsblauen". Denn das, was der S04 gegen Donezk daheim angeboten hatte, war einfach nur peinlich. Sorry, aber anders kann man diese 0:3-Klatsche gegen die ukrainischen Brasilianer einfach nicht betiteln. Nichts, aber auch gar nichts wollte gelingen - man ergab sich einfach. Ich denke und glaube, dass der neue starke Mann in Gelsenkirchen - Noch-Mainzer Christian Heidel - viel Arbeit zu verrichten hat. Und das auch im mentalen Bereich. Gleich heute werden die Achtelfinalgegner von Bayer und dem BVB ausgelost und  auch noch ein neuer FIFA-Präsident gewählt. Wird ein richtig spannender Tag werden, oder? Bundesliga ist auch noch!

Freitag, 29. Mai 2015

Von einem, der einfach nicht genug bekommen kann!

Ja, heute wird er also gewählt, der neue Präsident des Weltfußballverbandes FIFA. Und - ja richtig - der "neue" wird wohl (wieder) der alte sein: Joseph S. Blatter. Der 79-jährige steuert trotz einiger Skandale der Vergangenheit und dem gerade einmal zwei Tage alten Korruptionsgeschehen rund um den Stammsitz in Zürich seiner fünften Amtszeit entgegen. Von Rücktritt(sgedanken) keine - oder besser - überhaupt keine Spur, der Mann ist alles andere als amtsmüde. "Warum auch?", wird sich der "Sepp" denken. Denn bisher läuft bei ihm persönlich doch alles glatt. Zumindest sieht er das so. Denn der immer größer werdende Widerstand innerhalb und außerhalb des Verbandes - vor allem von der UEFA - lässt den Schweizer Funktionär ziemlich kalt. Und auch die Reihen seiner Gegenkandadidaten lichteten sich zuletzt. Schauen wir mal, was heute Nachmittag passiert. Gratulation schon einmal an den Karlsruher SC für diesen beherzten Auftritt in der Relgation beim Hamburger SV. Erst waren die Nordbadener durch Rouwen Hennings in Führung gegangen, trafen dann innerhalb von wenigen Sekunden zweimal die Latte und fingen sich dann durch Ivo Ilicevic noch einen Gegentreffer zum 1:1-Endstand ein. Mal schauen, wer nach dem Rückspiel (Montag, 19 Uhr, ARD/Sky) jubeln darf.

Mittwoch, 28. Januar 2015

Ein prominenter Name taucht unter den Bewerbungen auf!

Ja, also das ist doch mal eine Ansage. Ein prominenter Name mischt sich unter die Bwerber um das Amt des Präsidenten bei der FIFA. Kein Geringerer als der ehemalige Weltklasse-Kicker Luis Figo möchte sich mit einem gewissen Joseph S. Blatter um das höchste Amt beim größten Fußballverband der Welt duellieren. Gut, von einem Duell kann man nicht wirklich sprechen, denn es werden noch andere Namen ins Rennen um den begehrten Fußballthron eingreifen. Ich könnte mir den portugiesischen Star in dieser Rolle sehe gut vorstellen, menschlich und fachlich ist an ihm nichts auszusetzen. Und: Es wäre ein Signal und ein richtiger Schritt in Sachen Verjüngung bei der FIFA. Doch es wird schwer, ganz schwer. Denn ich denke, dass der "Sepp" schon so seine Fürsprecher hat - freiwillig oder unfreiwillig. Warten wir einfach ab, denn was anderes können wir ohnehin nicht tun! Aber es wäre sicherlich eine tolle Sache für den Rekordnationalspieler, der in seiner langen Laufbahn auf Vereinsebene so gut wie alles gewann!

Donnerstag, 15. Januar 2015

Die FIFA-Gala schlägt weiterhin paar ordentliche Wellen!

Ja, liebe Leser, ich schreibe ja schon los. Gestern haben mich ein paar Mails erreicht, dass auch ich mich zu den Nachwirkungen der FIFA-Gala am Montag äußern soll. Also schriftlich - und zwar an dieser Stelle. Es geht um die Tatsache, dass Robert Lewandowski - bekanntlich seit 1. Juli 2014 beim FC Bayern München unter Vertrag - nicht etwa seinen Teamkollegen und Torwart Manuel Neuer, sondern eben Cristiano Ronaldo - der schreibt sich übrigens ohne "h" liebe Kollegen der Tagesschau - auf Platz eins seiner Rangliste in Sachen "Weltfußballer des Jahres 2014" gewählt hat. Na und? Soll der polnische Nationalspieler - bloß, weil er nun auch "Bayer" ist, automatisch für Neuer stimmen?! Nein, ich denke nicht. Bei dieser Wahl wird doch ohnehin ständig darüber diskutiert, dass da einiges nicht mit rechten Dingen zugeht beziehungsweise zugehen soll. Wenn "Robby" das eben so gesehen hat, ist das aus meiner Sicht in Ordnung. Und Sportsfreund Neuer wird deswegen nicht beleidigt sein und hat sich auch schon diesbezüglich geäußert. Schwamm drüber und schwitzen für die Rückrunde ist angesagt. Das sollte nun zählen!

Dienstag, 2. Dezember 2014

Eine verdiente und nachvollziehbare Nominierung!

...Oder vielleicht (war es) ja Manuel Neuer?". Dieser Satz fällt derzeit bei verschiedenen Portalen im Netz immer wieder, in Anlehnung an die (Omni)Präsenz des deutschen Nationaltorwarts des FC Bayern München - und zwar auf und abseits des Platzes. In der Tat bewegt sich Manuel Neuer sportlich seit nunmehr fast drei Jahren auf einem unglaublich hohen Niveau. Manchmal könnte man meinen, dass sich der gebürtige Gelsenkirchener sogar immer noch steigert beziehungsweise es bei Bedarf könnte. Lange war ich der Meinung, dass es beim deutschen Rekordmeister nie wieder so einen wie Oliver Kahn im Kasten geben wird! Nun, da lag ich wohl gründlich daneben, weil Neuer das Torwartspiel noch einmal auf eine ganz andere Ebene gehieft hat. Ja, und deshalb ist seine Nominierung für die Endauswahl zum "Weltfußballer des Jahres 2014" auch völlig in Ordnung. Dass er es dabei mit den beiden üblichen Verdächtigen, Titelverteidiger Cristiano Ronaldo und Stammgast Lionel Messi zu tun bekommt, ist keine Überraschung! Ich würde es dem Bayern-Keeper am 12. Januar von Herzen gönnen. Bei den Trainern ist natürlich auch Joachim Löw vom DFB nominiert, der es mit Carlo Ancelotti (Real Madrid) und Diego Simeone (Atletico Madrid) aufnehmen wird. Ich drücke wirklich alle Daumen!

Freitag, 29. August 2014

Tolle Gruppen, wieder Ronaldo und Gladbach-Wahnsinn!

So, jetzt sind sie raus die Gruppen in der Gruppenphase der UEFA Champions League. Und ich denke, dass die deutschen Mannschaften mit ihren Losen ganz zufrieden sein lönnen, oder? Manche Gegner kennen sie ja, die Jungs vom FC Bayern München oder von Borussia Dortmund. Witzig, dass es schon wieder Kontrahenten sind, mit denen man sich mitunter bereits in den vergangenen Jahren auf internationalem Paket duellierte. Die Gruppen mit deutscher Beteiligung: Benfica Lissabon, Zenit St. Petersburg, AS Monaco und Bayer 04 Leverkusen (C); Arsenal London, Galatasaray Istanbul, RSC Anderlecht, Borussia Dortmund (D); Manchester City, ZSKA Moskau, AS Rom, FC Bayern München (E) sowie Chelsea London, NK Maribor, Sporting Lissabon und der FC Schalke 04 (G). Ich denke, da dürfen wir uns auf viele tolle Spiele freuen - ganz egal, ob im Stadion oder vor dem TV beim ZDF oder auf Sky. Einen beziehungsweise den nächsten Titel sicherte sich indes bereits Weltfußballer Cristiano Ronaldo, der nun auch "Europas Fußballer des Jahres" ist. Hm, ich gratuliere - auch wenn das Ding erneut "a G'schmäckle" hat. Aber egal! Ganz oderdentlich Salz in der Suppe oder Sprit im Tank hatte dafür die Borussia aus Mönchengladbach. 7:0 gewannen die Fohlen gegen Sarajevo und galoppieren somit auch nach Europa. Solche Ergebnisse erzielte der VfL im europäischen Wettbewerb zuletzt vor 41 Jahren - Hut ab! Heute Abend beginnt schon der 2. Spieltag in der 1. Fußball-Bundesliga - in Augsburg treffen dann der gastgebende FC und der BVB aufeinander. Anpfiff ist um 20.30 Uhr (u.a. Sky).

Montag, 11. August 2014

Drei ganz verdiente Auszeichnung wie ich finde, oder?!

Wir Sportjournalisten haben entschieden: Unsere drei "Sportler des Jahres" im Fußball stehen also fest. Ich denke, dass man hier nicht groß diskutieren muss, oder? Dass nach der Saison eigentlich nur einer gewinnen kann, das war klar - spätestens nach dem Gewinn der Fußball-Weltmeisterschaft. Ja, man muss zugeben, dass auch die Verletzung von Marco Reus hierbei eine Rolle gespielt hat. Wer weiß, was der Flügelspieler aus Dortmund in Südamerika gezeigt hätte. Dort tat sich dafür ein Mann hervor, der diese Auszeichnung nach 2011 nun also zum zweiten Mal gewann: Torwart Manuel Neuer. Was er in und auch außerhalb seines Strafraums zeigte, war einfach unglaublich - sehr zum Leidwesen der Gegner. Und auch dem Bundestrainer - Joachim "Jogi" Löw - gönne ich es von Herzen. Ja, ich hatte auch oft an ihm gezweifelt und so manche Entscheidung habe ich (bis heute) nicht verstanden. Aber fest steht, dass er (spätestens jetzt) "alles richtig gemacht hat". Ich bin jetzt schon gespannt, wie die deutsche Nationalmannschaft in den kommenden zwei Jahren spielen wird - nicht nur in der EM-Qualifikation. Und bei den Frauen? Da hatte Nationalspielerin Alex Popp vom VfL Wolfsburg die Nase vorne - und das gleich vor drei Mitspielerinnen aus dem Verein. Denn die "Wölfe" haben schon wieder die Champions League gewonnen, verteidigten den Titel aus dem Vorjahr - Wahnsinn, was eine Leistung!

Dienstag, 14. Januar 2014

Von einer Wahl, die eigentlich gar keine (mehr) war?!

So, liebe Sportsfreunde, der Weltfußballer des Jahres 2013 steht fest: es ist Cristiano Ronaldo geworden. Überraschung, Überraschung! Wer hätte das denn nur gedacht? Also, ich nicht - "Ironie an". Seit dem Tanz des mächtigen FIFA-Präsidenten Joseph S. Blatter vor Studenten in Oxford stand diese Wahl doch - seien wir ehrlich - fest. Erst recht, nachdem der Fußball-Weltverband die Abstimmungsfrist bis nach den letzten vier Qualifikationsspielen zur Teilnahme an der WM 2014 ausgedehnt hat. Ja, Franck Ribery war da mit der französischen Nationalmannschaft auch mit von der Partie, Lionel Messi hingegen nicht. Nun, Ronaldo schoss sein Heimatland mit vier Treffern gegen Zlatan Ibrahimovic' Schweden im Alleingang nach Brasilien. Wirklich eine tolle Leistung, gar keine Frage. Außerdem erzielte der "Königliche" in 59 Einsätzen im Real-Trikot sage und schreibe 69 Treffer. Auch eine richtig gute Leistung, muss man zugeben. Aber - und jetzt kommt das entscheidende Detail - gestern suchte man in Zürich den besten Fußballer 2013 und nicht den besten Torjäger, sorry Ronaldo! Dafür gibt's nämlich den goldenen Schuh und eben nicht den goldenen Ball. Dass Ribery, der mit dem FC Bayern München alle drei Titel gewann, hinter Titelverteidiger Messi "nur" Dritter geworden ist, lässt mich ebenfalls schmunzeln. Schließlich war "Leo" fast das ganze Jahr außer Form oder verletzt. Nun, Blatter - pardon, die Stimmberechtigten haben so entschieden. Vieleicht sollte Franck mit dem "Sepp" mal ein Tänzchen wagen. Denn: Selbst wenn der Franzose mit den Bayern das Triple verteidigen sollte, könnte es eng werden! Wir stellen fest: Am Ende zählen eben (nur) die Tore!

Samstag, 11. Januar 2014

Eine Ehrung, die absolut verdient und nachvollziehbar ist

Zugegeben: Ich war nicht immer einverstanden mit dem, was Josef "Jupp" Heynckes da an der Seitenlinie beim FC Bayern München fabriziert hat. Gemeint sind natürlich die Wechsel, die der ehemalige Spanien-Legionär an der Isar getätigt hat. Vor allem über den Zeitpunkt - meist erst ganz kurz vor Schluss - wunderte ich mich immer wieder. Dennoch möchte ich dem ehemaligen Torjäger des VfL Borussia Mönchengladbach gratulieren - und das von ganzem Herzen. Denn "Jupp" wurde zum "Trainer des Jahres 2013" gewählt. Und das völlig zurecht. Denn Heynckes holte mit dem FC Bayern nicht nur alle drei Titel, das so genannte "Triple", nach München. Nein, aus meiner Sicht ist es noch ein viel größerer Verdienst des Ruheständlers, dass er es geschafft hat, aus der bloßen Ansammlung von Top-Stars bei den Bayern, eine funktionierende Mannschaft zu formen. Eine, in der die Ersatzspieler trotz Enttäuschung voll mitgezogen und Ruhe gegeben haben. Von Neid, bösen Worten und "beleidigt sein" keine Spur an der Säbener Straße. Von Nummer 1 bis Nummer 24 haben alle Jungs mitgezogen, selbst ein Arjen Robben ordnete sich unter. Diese Leistung ist mehr als beeidruckend, weil es den "FC Hollywood" derzeit gar nicht mehr gibt! Deshalb denke ich, dass mit dem deutschen Rekordmeister auch 2014 zu rechnen ist.