Ja, das konnte man sich mal wieder anschauen. Oder wie habt ihr es empfunden? Also, das Debüt von Jürgen Klopp als Bundestrainer der deutschen-Fußballnationalmannschaft. Ich fand es unter dem Strich sehr in Ordnung. Natürlich ist man in der Nations League gegen die Niederlande in Amsterdam relativ oft unter Druck geraten und musste sich wehren. Aber genau das hat die deutsche Elf getan. Sie ist viel gelaufen, hat die Duelle angenommen und ist keinem Zweikampf aus dem Weg gegangen. Auch verbal ließ man sich nicht wirklich allzu viel gefallen. Und, wer weiß. Eventuell hätte man mit Jamal Musiala, der sich leider beim Aufwärmen schwer verletzte, und auch Kai Havertz, der ebenfalls früh verletzt raus musste, gegen den Gastgeber am Ende noch besser ausgesehen. Aber die Ansätze und die Herangehensweise haben mich begeistert. Und ich habe mich auch sehr für Keeper ter Stegen gefreut. Dass er auf der Linie ein ganz besonderes Talent besitzt, war wieder nicht zu übersehen. Und dieser Philipp Treu erst. Für mich die Entdeckung des Spiels und mehr als nur eine Option auf der rechten Außenverteidiger-Position. Ich freue mich schon auf das nächste Spiel am Sonntag, das hoffentlich mit einem Erfolg für das deutsche Team endet...
Tommy's Treffer
Aktuelle Gedanken rund um die Fußballwelt
Freitag, 25. September 2026
Donnerstag, 17. September 2026
Der neue Bundestrainer ist seiner Linie treu geblieben!
Jürgen Klopp ist ein Mann, der stets einen klaren Plan hat und sich nur sehr ungern aus der Ruhe bringen lässt. Und schon gar nicht aus der Reserve locken. Obwohl in den vergangenen Tagen schon sehr viele Namen (richtig) spekuliert wurden oder (auch) schon durchgesickert sind, schaffte es der neue Bundestrainer dennoch, für (faustdicke) Überraschungen zu sorgen. Und das schon mit einer so noch nie da gewesenen Sache. "Kloppo" beannte soeben nicht einen Kader für die nun anstehenden vier Partien. Nein, der charismatische Fußball-Fachmann benannte sogleich deren zwei. Und tatsächlich sind dort Namen zu finden, mit denen wahrscheinlich nicht jeder gerechnet hätte. Aber die Zusammenstellung(en) machen aus meiner Sicht absolut Sinn. Denn es ist jeweils eine gute Mischung aus etablierten Kräften und aufstrebenen Stars zu sehen. Spielern, die darauf brennen werden, ihre Chance im Trikot "mit dem Adler auf der Brust" zu nutzen. Und auch welchen, die bereit sind, die "Jungen" an die Hand zu nehmen und ihnen die mögliche Nervosität zu nehmen. Ich freue mich sehr auf die Spiele und frische Gesichter im deutschen Auswahlteam. Hoffentlich funktionieren alle gemeinsam als "eine" Mannschaft. Auf geht's...
Freitag, 21. August 2026
Endlich wieder Lust erneut mal so richtig mitzufiebern!
Keine Frage. Ja, auch ich habe einige Zeit gebraucht, um dieses peinliche Abschneiden der deutschen Elf bei der WM 2026 zu verdauen. Für mich war die Art und Weise mitunter unerklärlich, wenn man sich das zweifelsohne vorhandene Potential im Kader mal so anschaut. Aber leider haben die Auswahlkicker ihre PS nicht "auf die Straße" bekommen. Aber nun kann es ja nur noch bergauf gehen, möchte man meinen. Ja, und auch die Lust am Fußball ist bei mir allmählich zurückgekehrt. Sei es, weil ich oft und gerne bei den Amateuren vorbeigeschaut oder mir ein Spiel der UEFA Conference League mit Freunden in Vaduz angeschaut habe. Nein, es ist vielmehr auch die Rückkehr des DFB-Pokals, des Supercups und der 1. Bundesliga, die mein Herz höherschlagen lassen. Sicherlich werden sich da wieder die üblichen Verdächtigen durchsetzen. Aber auch, dass Spieler wie Niclas Füllkrug zurück im Fußball-Oberhaus sind, freut mich sehr. Und doch gibt es viel Wichtigeres als den Sport, wie das Beispiel von Jamal Musiala zeigt. Er ist einer dieser absoluten Ausnahmekönner, die wir im deutschen Fußball haben. Aber auch er besitzt nur eine Gesundheit. Und die geht bekanntlich immer vor. Auf eine spannende Saison ohne viele Diskussionen rund um den VAR oder weitere Dinge, die diesen Sport verkompliziert haben...
Montag, 20. Juli 2026
Die WM der Superlative endet mit einem verdienten Sieger!
Das ist sie also nun gewesen, die XXL-WM in den USA, Kanada und Mexiko. Ich habe nicht alle Spiele verfolgt und viel weniger Partien gesehen als bei vergangenen Turnieren. Aber: Was ich mit Wohlwollen gestern am TV miterlebt habe, war dieser Turnierausgang. Denn für mich sind die Spanier mehr als nur ein verdienter Sieger. Und das gegen den Titelverteidiger aus Argentien. Der hinterließ bei mir keinen besonders guten Eindruck. Denn die Südamerikaner um Superstar Lionel Messi waren aus meiner Sicht eher darauf aus, das Spiel zu zerstören als ernsthaft daran teilzunehmen. Eigentlich war ja nur Spanien am Ball und versuchte, diese eine entscheidende Lücke zu finden. Das gelang Ferran Torres in der 106. Minute der Verlängerung und erst in Minute 120 verbuchten dann auch Messi und Co. ihren ersten Torschuss in der Statistik. Ganz schön wenig. Oder einfach auch zu wenig, um Weltmeister zu werden. Vielleicht hätten sie es in einer anderen Sportart probieren sollen, wie die Ereignisse nach dem Schlusspfiff zeigen. Dem US-Präsidenten hat dieser Kampf(Geist) bestimmt gefallen. Aber mit Fußball hatte das nichts, aber auch gar nichts, zu tun. Herzlichen Glückwunsch - nicht nur nach Madrid - und ein großes Dankeschön an den Fußballgott. Fürs nächste Turnier im Jahr 2030 wünsche ich mir weniger Politik und Show...
Freitag, 3. Juli 2026
Die Entscheidung ist gefallen: Der Bundestrainer tritt zurück!
Es hat sich abgezeichnet und nun ist es (quasi) offiziell: Julian Nagelsmann wird von seinem Amt als Nationaltrainer der deutschen Fußballer zurücktreten. Eine für mich logische Folge von und aus der jüngsten WM-Blamage einer Mannschaft, der ich wesentlich mehr zugetraut hätte beim Mammut-Turnier über dem großen Teich. Aber es reichte nur für das Sechzentelfinale. Und zum peinlichen Ausscheiden gegen Paraguay nach Elfmeterschießen. Die erste Niederlage für die DFB-Auswahl überhaupt vom Punkt bei einer Weltmeisterschaft. Auch das ist ein neuer, wenn auch gleich trauriger Rekord. Insgesamt verschoss die Nationalmannschaft in ihrer WM-Geschichte gerade einmal vier Elfer. Und drei davon eben am Montag gegen die Südamerikaner, die sich nun am Samstag mit Top-Favorit Frankreich messen dürfen. Nach dem bitteren EM-Aus von vor zwei Jahren sagte Nagelsmann, dass es nun bitter sei, zwei Jahre zu warten, um Weltmeister zu werden. Genau dieses Selbstbewusstsein war in den vergangenen Wochen und Monaten fehl am Platz. Ein bisschen mehr Demut hätte dem jungen Mann sehr gut getan. Und auch in der Kommunikation nach außen muss er noch dazulernen, gar keine Frage. Ich halte ihn keinesfalls für einen schlechten Coach. Aber es fehlt an der nötigen Gelassenheit und Reife. Eben auch im gegenseitigen Umgang mit Spielern, Verantwortlichen und den Medien. Da sehe ich den Wunschkandidaten Jürgen Klopp im Vorteil. Auch Pep Guardiola hätte ich als Nachfolger spannend gefunden. Es darf und muss nur noch nach aktueller Leistung gehen...