Montag, 10. Mai 2021

Die 31. Deutsche Meisterschaft ist unter Dach und Fach!

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich gegebenenfalls an dieser Stelle wiederhole, weil es einen solchen Post seit ein paar Jahren zu dieser Zeit immer wieder gibt, muss man einfach immer wieder vor dieser Leistung den Hut ziehen. Denn der FC Bayern München steht seit Samstagabend zum 31. Mal als Deutscher Fußball-Meister fest. Der 30. Titel seit Einführung der Bundesliga und die neunte Schale in Folge - und das eben auch völlig zurecht. Denn es ist nicht nur die Kaderstärke und die unglaubliche Treffsicherheit von Robert Lewandowski, die dem FC Bayern den nächsten Titelgewinn beschert hat. Sondern eben auch die Tatsache, dass die Konkurrenz im Fußball-Oberhaus traditionell dann schwächelt, wenn die Bayern mal einen nicht ganz so guten Tag erwischt haben. Dieser Umstand spielt dem Rekordmeister eben auch in die Karten - na klar. Und das erst recht in dieser zweiten Corona-Spielzeit und in Saison eins nach diesen sechs Pokalen auf nationaler und internationaler Ebene. Schon heute sei an dieser Stelle gesagt, dass mit dem FC Bayern München auch in der Spielzeit 2021 / 2022 zu rechnen sein wird. Erst recht, weil die dann von Noch-Leipzig-Coach Julian Nagelsmann trainierte Mannschaft das erste Team in Europas stärksten Ligen sein kann, das zehn Meisterschaften in Serie eingefahren hat. Schade für die Konkurrenz, aber gut für den Klassenprimus, der eben auch da ist, wenn's drauf ankommt. Warum sollte Bayern diesen Vorteil auch nicht (aus)nutzen können?!

Montag, 3. Mai 2021

Eine Entwicklung, mit der längst zu rechnen gewesen ist...

Dass sich im Profi-Fußball nicht nur Spieler von heute auf morgen zu einem Wechsel entscheiden und sich - falls es nicht anders geht - eben dann aus ihren Verträgen rauskaufen lassen oder diese auflösen möchten, ist keine Neuigkeit und erst recht längst keine Seltenheit mehr. Nein, diese Entwicklung gehört zu diesem Geschäft wie die Eckfahnen, das Tornetz oder eben das Spielgerät, die runde Plastikkugel, selbst. So etwas hat es schon immer gegeben und wird es auch in Zukunft immer wieder geben. Und - ja, so sehe ich das - es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis dieses Prozedere auch für Trainer und Manager angewendet wird. Über die derzeit kommunizierten Summen kann man sicherlich streiten - aber das macht man bei den Kickern aus aller Welt ja auch. Wirklich bewerten oder bemessen kann man diese Millionensummen ohnehin nicht. Aber: Sofern ein Verein das Geld hat oder bereit ist, es auszugeben, macht das Ganze schon irgendwo Sinn. Wenn man von einer Idee - oder in dem Fall von einem Coach - richtig überzeugt ist, dann kann das auch teuer sein oder werden. So läuft das nunmal in der Wirtschaft. Denn die Profivereine sind hier nicht als Klub anzusehen, sondern als Konzern. Und da zahlt man für Nagelmann, Hütter oder Rose eben das, was der abgebende Verein ausruft. Geld regiert bekanntlich nicht nur die Welt, sondern auch den Fußball! Das sollte man zeitnah so akzeptieren.