Wahnsinn, liebe Leute, was war das denn bitteschön für ein episches Finale einer Fußball-Weltmeisterschaft. Für mich eigentlich das beste Endspiel aller Zeiten - also, zumindest seit ich Weltmeisterschaften (im Fernsehen) mitverfolge. Gut, es gab schon einige tolle Duelle um den goldenen Pokal seit 1990, aber das war ja an Spannung und Angriffslust quasi nicht zu überbieten. Verdient hätten den Titel beide Teams, gar keine Frage. Argentinien, weil es den besseren Start und etwas mehr Zweikampfhärte sowie Nervenstärke an den Tag legte und Frankreich, weil man sich nie aufgab und Kylian Mbappe einfach für mich der kommende Star dieses Sports ist, der für sein Alter - er wird heute übrigens gerade einmal 24 Jahre jung - unglaublich weit ist und derart abgezockt auftritt. Man kann also sagen, dass König Messi allmählich für seinen legitimen Kronprinzen Mbappe Platz macht. Ich möchte noch gar nicht daran denken, dass beide mit Paris - und im Verbund mit Neymar Jr. - ab Februar in der Champions League angreifen wollen. Und das im Achtelfinale gleichmal gegen den FC Bayern München...
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Dienstag, 20. Dezember 2022
Leo Messi setzt seiner großen Karriere die (WM-)Krone auf!
Freitag, 29. Juli 2016
Die Champions League zu Marketing-Zwecken!
Im Reich der Mitte und in den Vereinigten Staaten messen sich ja - ich hatte das bereits geschrieben - die ganz großen Vereine im Vereinsfußball miteinander. Aber ich bin mir nicht sicher, was ich von diesem "International Champions Cup" - kurz ICC - halten soll. Zunächst einmal freue ich mich, dass die Kollegen von Sport 1 diesen Event live übertragen - und das mitunter mitten in der Nacht. Dennoch schaue ich mir diesen Wettbewerb nu teilweise an, schließlich fehlen bei fast allen Klubs die meisten Top-Stars. Ich möchte den eingesetzten Nachwuchsspielern nicht zu Nahe treten, aber spielen werden - wenn's um die Wurst geht - vorrangig andere (Profis). Obwohl der FC Bayern München und die Borussia aus Dortmund ihre Begegnungen gegen den AC Mailand beziehungsweise Manchester City im Elfmeterschießen verloren haben, ist hier noch keine richtungsweisende Tendenz für mich zu erkennen. Für mich zählt es ert, wenn sie diese Klubs im Verlauf der Champions-League-Saison begegnen (sollten). Erst dann wird man sehen, wie "gut" wer wirklich ist. Nichtsdestotrotz ist ein solcher Wettbewerb in Ländern, in denen der Fußball in allen Bereichen noch reichlich Luft nach oben hat, vor allem für die Fans und Sponsoren sehr wichtig. Aber: Zu einem anderen Zeitpunkt, wenn alle voll im Saft sind, wird der ICC aus Termingründen nicht veranstaltet werden können. Viel Erfolg weiterhin!
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Donnerstag, 3. Dezember 2015
Ein Jugendturnier, das Stars von morgen eine Bühne gibt!
Am Samstag und Sonntag ist es wieder soweit: Bereits zu 13. Mal messen sich dann in Friedrichshafen am Bodensee Nachwuchsfußballer im C-Juniorenalter miteinander. Zum dritten Mal findet der MTU-Hallencup in der Häfler ZF-Arena statt, in der auch in diesem Jahr wieder auf Kunstrasen gegen den Ball getreten wird. Insgesamt 24 Mannschaften kämpfen um den Turniersieg beim zweitägigen Wettbewerb, der am Samstag, 5. Dezember, ab 8.30 Uhr mit den Partien der Vorrunde beginnt. Zu den Favoriten auf den Sieg zählen zweifelsohne die U-15-Kicker des Titelverteidigers FC Barcelona. Doch auch der FC Bayern München, Borussia Dortmund, der FC Chelsea London oder Manchester United sind in der Zeppelin- und Messestadt in der Arena an der Meistershofener Straße 25 mit von der Partie. Erstmals schickt die "alte Dame" von Juventus Turin ein Team über den Brenner, auch der rund 150 Kilometer entfernte AC Mailand ist beim MTU-Cup am Start. Die Teams sind in vier Gruppen zu je sechs Vereinen eingeteilt, auch Klubs aus der Bodenseeregion nehmen teil. Ausrichter VfB Friedrichshafen tritt mit zwei Mannschaften an. Am zweiten Turniertag, Sonntag, 6. Dezember, findet der Wettbewerb seine Fortsetzung um 8.30 Uhr, der Turniersieger wird dann voraussichtlich gegen 16 Uhr feststehen.
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Mittwoch, 5. August 2015
Wenn die Bayern zum hochkarätigen Test einladen!
Ja, das war doch schon einmal ganz ordentlich, oder? Ich denke, dass sich das sportliche Niveau am ersten Tag des Audi-Cups in München durchaus sehen lassen konnte. Zwar fehlte der eine oder andere Star, wurde geschont oder gar nicht erst in die bayerische Landeshauptstadt mitgenommen - aber dennoch durfte man als Fan in der ausverkauften Allianz Arena eigentlich zufrieden sein. Auch heute - am Finaltag - wird die Heimstätte des FC Bayern München (natürlich) ausverkauft sein. Zunächst spielen die Tottenham Hotspurs und der AC Mailand den Sieger des kleines Finals aus, bevor hinterher der Gastgeber gegen die "Königlichen" von Real Madrid aufläuft. Zu sehen gibt's die Partien im ZDF beziehungsweise bei ZDFinfo. Dort wird der Vergleich der Engländer mit den Italienern ausgestrahlt (18.15 Uhr). Beide Teams waren gegen ihre Kontrahenten am gestrigen Tag chancenlos geblieben. Die Hotspurs unterlagen Real mit 0:2, die "Rosso-Neri" zogen gegen den deutschen Rekordmeister mit 0:3 den Kürzeren. Der ließ Akteure wie Müller, Alonso oder Lewandowski zunächst draußen - Arjen Robben wurde komplett geschont. Mal schauen, welche Elf Bayern-Coach Pep Guardiola später gegen die Madrilenen im Endspiel aufbieten wird. Los geht's ab 20.15 Uhr im "Zweiten". Spannende Spiele Euch allen!
Sonntag, 7. Dezember 2014
Ein Sieg, der in die Geschichtsbücher eingegangen ist!
Um fünf vor vier Uhr am Nachmittag haben die gut 3500 Zuschauer in der ausverkauften ZF-Arena in Friedrichshafen am Bodensee einen Moment erlebt, der beim MTU-Hallencup in die Geschichtsbücher eingehen wird beziehungsweise just in diesem Moment eingegangen ist. Denn die U-15-Junioren des FC Barcelona haben nach einem deutlichen 4:0-Erfolg im Endspiel auf Kunstrasen gegen den Nachwuchs von Ajax Amsterdam als erste Mannschaft der elfjährigen Turniergeschichte überhaupt ihren Titel und somit den Pokal am Bodensee verteidigt. Dabei hatte der Vorjahressieger auf den Weg ins Finale gegen den Turnierdebütanten aus den Niederlanden auch ziemlich viel Glück. Schließlich erzielten die Jungs aus Katalonien den Treffer zum 2:1-Endstand im Halbfinale gegen den FC Schalke 04 in allerletzter Sekunde. Das wiederum brachte Willi Landgraf, der die "Königsblauen" trainiert ziemlich auf die Palme. Bereits 2013 hatte er mit seinem Team gute Aussichten auf einen Sieg in der Zeppelin- und Messestadt gehabt. Und die Teams aus der Region? Die schieden - fast erwartungsgemäß - bereits in der Vorrunde aus. Lediglich die Kickers des MTU-Leistungszentrums schafften es in die Zwischenrunde und belegten am Ende Rang 15. Mal schauen, wer Auflage Nr. 13 gewinnen wird!
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Mittwoch, 13. August 2014
Stars aus Madrid holen sich den ersten internationalen Titel
Real Madrid C.F. ist und bleibt im europäischen Vereinsfußball also die Nummer eins - zumindest vorerst. Das ist eine der Erkenntnisse, die das Finale im UEFA Super-Cup zwischen dem Champions League-Sieger und dem Gewinner der UEFA Europa League, dem FC Sevilla aus Andulasien, hervorgebracht hat. Das spanische Duell war eines der recht einseitigen Sorte. Und ich finde nicht, dass die "Königlichen" vor gerade einmal 27000 Zuschauern so überragend waren. So sahen es zumindest viele Kollegen und Agenturen. Nein, ich fand eher, dass Sevilla gestern sehr viel schwächer aufgetreten ist als man das nach der Vorsaison erwarten konnte. Dass der bisherige Spielmacher, Ivan Raktic, nun beim FC Barcelona unter Vertrag ist, fiel auf - sehr sogar. Harmlos und ideenlos nach vorne, zudem unsortiert in der Rückwärtsbewegung spielte der Außenseiter. Da hatte es die "Abteilung Attacke" der Madrilenen um Cristiano Ronaldo, James Rodriguez und Gareth Bale natürlich sehr einfach - es war bei fast jedem Angriff viel zu viel Platz da. Und Toni Kroos? Der wusste vor allem bei Standards zu berzeugen. Aber gut, da gibt's ja auch keinen Gegenspieler. Sei es wie es sei - Glückwunsch an Real, das dank zweier Treffer von Ronaldo mit 2:0 gewann. Zwei Tore sind ihm heute Abend (18 Uhr, MESZ, Sky/ZDF) auch zuzutrauen, diesem Robert Lewandowski. Der polnische Torjäger trifft dann mit seinem neuen Klub, dem FC Bayern München, in Dortmund auf seine "alte Liebe", den BVB. Es geht um den deutschen Supercup. Mal schauen, wie beide Mannschaften auflaufen werden.
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Montag, 28. Juli 2014
Der FC Bayern präsentiert sich bereits in guter Verfassung
Wahnsinn, was in der Welt des Fußballs so alles passiert in diesen Tagen. Und ich werde hier an dieser Stelle natürlich - wie versprochen - versuchen, dazu Stellung zu nehmen. Wird allerdings nicht ganz einfach, da ich die vergangenen Tage im Urlaub gewesen bin. Beginnen möchte ich natürlich wieder beim und mit dem FC Bayern München, der sich in der frühen Phase der Saison-Vorbereitung in sehr guter Verfassung präsentiert. Und das, obwohl noch alle Weltmeister sowie Stars wie Arjen Robben, Xherdan Shaqiri oder Thiago Alcantara fehlen. "Macht nichts" denken sich zumindest die Bayern und holen sich gleich einmal den nächsten Pokal. Zwar ist der "Telekom-Cup" lediglich ein inoffizieller Titel, doch die Konkurrenz war mit Borussia Mönchengladbach, dem Gastgeber Hamburger SV und mit dem VfL Wolfsburg durchaus namhaft. Nun, das war dem deutschen Rekordmeister ziemlich wurst. Oder besser: Es war einem Kicker egal, der erst seit 1. Juli das Trikot der "Roten" aus der bayerischen Landeshauptstadt trägt. Es heißt Robert Lewandowski, ist polnischer Nationalstürmer und trug bis Mitte Mai noch das Trikot der Borussia aus Dortmund. Vier Treffer in den letzten drei Begegnungen erzielte "Lewa", drei davon machte er in zwei Spielen dieses Turniers. Mal schauen, ob er diese beachtliche (Früh)Form in die Bundesliga mitnehmen kann. Ich könnte es mir sehr gut vorstellen!
Samstag, 31. August 2013
Spannender, Dramatischer, Überraschender geht's kaum!
Und, da hatte ich doch ein richtig gutes Näschen, nicht wahr?! "Das kann nur ein ganz großes und spannendes Spiel werden" hatte ich gestern getwittert. Und genau das ist es auch geworden. Denn das, was der FC Bayern München und der FC Chelsea London gestern in Prag gezeigt haben, war Werbung für den Fußball. Beide Teams schenkten sich von Beginn an nichts, lieferten sich beinharte Zweikämpfe und verbale Scharmützel - nachzufragen insbesondere bei David Luiz und Mario Mandzukic. Große und dicke Möglichkeiten gab es ebenfalls. Denn hüben wie drüben nahmen es die Mannschaften von Josep "Pep" Guardiola und Jose Mourinho mit der Defensivarbeit nicht ganz so genau. Bayerns Dante rutschte sogar einmal am eigenen 16er aus, David Alaba erlaubte sich einige Stellungsfehler. Gut für die Jungs, dass sie sich mal wieder auf Manuel Neuer verlassen konnten. Der Keeper parierte zweimal glänzend - alleine den Kopfball von Luiz muss man erwähnen. Dass aber auch die Bayern einige Großchencen hatten, soll hier auch geschrieben werden. Petr Cech hielt in der zweiten Hälfte der Verlängerung mehrfach unglaublich. Unglaublich war auch der Versuch der Körperverletzung von Ramires an Götze, der dem Neuzugang der "Roten" den Knöchel beinahe kaputt trat. Folgerichtig sah er die gelb-rote Karte (85.). Dennoch gingen die Engländer gleich zweimal in Führung. Bis, ja bis Martinez fünf Sekunden vor dem Abpfiff goldrichtig stand. Dann kamen die Elfer, bei denen fast alle Schützen - bis auf Shaqiri - richtig sicher waren. Dann hielt Neuer gegen Lukaku und die Revanche war geglückt. Und als wäre das noch nicht genug gewesen, überraschten uns noch der FC Schalke 04 und der VfB Stuttgart mit zwei wahnsinnigen Transfers. Kevin-Prince Boateng wechselt vom AC Mailand in den Pott und VfB-Kapitän Serdar Tasci "flüchtet" plötzlich zu Spartak Moskau?!
Freitag, 2. August 2013
Experimentierfreudige Bayern drehen ein munteres Spiel
Ich muss sagen, dass mir der Audi-Cup sehr gut gefallen hat. Und Euch? Insbesondere das erste Halbfinale zwischen Manchester City und dem AC Mailand hatte es in sich - nach einer guten halben Stunde führte City bereits mit sage und schreibe 5:0. Die für ihre sonst stets gut organisierte Abwehr bekannte Startruppe aus Milano wirkte etwas verschlafen, ging nicht konsequent genug in die Zweikämpfe und leistete sich selten gesehene Ballverluste. In den Schlussminuten des ersten Durchgangs wurden sie dann doch noch wach, die "Rossoneri". Drei Treffer zum 3:5-Pausenstand machten sie, im zweiten Abschnitt passierte nichts mehr beziehungsweise nicht mehr viel. Wesentlich torärmer ging es da schon zwischen dem FC Bayern München und dem FC Sao Paulo zu - erst im zweiten Durchgang netzten die hochüberlegenen Bayern zum 2:0-Endergebnis ein. Am ausverkauften gestrigen Finaltag hatte Milan so seine Schwierigkeiten gegen die Südamerikaner aus Brasilien. Das goldene Tor zum 1:0 erzielte ein echter Boateng. Nein, nicht Kevin-Prince, sondern Kingsley heißt der gute Mann. Im Endspiel musste der dritte Boateng im Turnier - der Münchner Jerome - zunächst zuschauen. Erst in der zweiten Halbzeit durfte der Bruder von Prince und nicht verwandte Namensvetter von "King" ran, sein FC Bayern drehte die Partie zum 2:1. Erst traf Müller per Elfmeter, dann stach erneut Joker Mandzukic. Der wirkte zuletzt ziemlich angefressen, jubelte jeweils mit gebremstem Schaum. Mal schauen, ob er lernt, sich Pep's Rotation unterzuordnen. Besser wäre es (für ihn)!
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