Keine Frage. Ja, auch ich habe einige Zeit gebraucht, um dieses peinliche Abschneiden der deutschen Elf bei der WM 2026 zu verdauen. Für mich war die Art und Weise mitunter unerklärlich, wenn man sich das zweifelsohne vorhandene Potential im Kader mal so anschaut. Aber leider haben die Auswahlkicker ihre PS nicht "auf die Straße" bekommen. Aber nun kann es ja nur noch bergauf gehen, möchte man meinen. Ja, und auch die Lust am Fußball ist bei mir allmählich zurückgekehrt. Sei es, weil ich oft und gerne bei den Amateuren vorbeigeschaut oder mir ein Spiel der UEFA Conference League mit Freunden in Vaduz angeschaut habe. Nein, es ist vielmehr auch die Rückkehr des DFB-Pokals, des Supercups und der 1. Bundesliga, die mein Herz höherschlagen lassen. Sicherlich werden sich da wieder die üblichen Verdächtigen durchsetzen. Aber auch, dass Spieler wie Niclas Füllkrug zurück im Fußball-Oberhaus sind, freut mich sehr. Und doch gibt es viel Wichtigeres als den Sport, wie das Beispiel von Jamal Musiala zeigt. Er ist einer dieser absoluten Ausnahmekönner, die wir im deutschen Fußball haben. Aber auch er besitzt nur eine Gesundheit. Und die geht bekanntlich immer vor. Auf eine spannende Saison ohne viele Diskussionen rund um den VAR oder weitere Dinge, die diesen Sport verkompliziert haben...
Freitag, 21. August 2026
Montag, 28. November 2022
Die Hoffnung aufs Weiterkommen lebt plötzlich wieder auf
Dass im Sport immer alles möglich ist, hat uns der gestrige Tag aus deutscher Sicht wieder einmal gezeigt. Denn dank eines verdienten 1:1-Unentschiedens gegen das von vielen als übermächtig eingeschätzte Spanien, hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei der umstrittenen WM im Wüstenstaat Katar plötzlich wieder nicht ganz so schlechte Aussichten aufs Weiterkommen - sprich den Einzug ins Achtelfinale. Und: Das ist aus meiner Sicht aus verdient, dass man sich diese Chance erarbeitet hat. Gut, es war auch Schützenhilfe von Costa Rica gegen Japan mit dabei. Aber der couragierte Auftritt der Mannschaft von Bundestrainer Hansi Flick gegen den Weltmeister von 2010 macht Hoffnung darauf, dass ein "zweites Russland" verhindert werden kann. Ich freue mich insbesondere auch für Niclas Füllkrug, der sich dieses Tor und seine Kadernominierung hart erarbeitet hat. So möchten wir unsere Kicker auch gegen die Südamerikaner noch einmal sehen - nicht schön, aber kampfbetont und gallig spielen; das ist abermals angesagt. Das Zeug dazu hätten die Spieler um den starken Kapitän Neuer ja allemal...